Generation Porno

Schreibt mal, wie so ein Gespräch aussehen soll, damit die Generation Porno...geheilt wird?
Diese Frage wird dir hier im Detail niemand beantworten können, denn dies ist eine Aufgabe für sehr versierte Pädagogen!

Sogar das Thema "Kindesmissbrauch" wurde beispielsweise schon in Kinderbüchern kindgerecht thematisiert, dann sollte das zum Thema "Porno" auch möglich sein!
 
Viel Spaß beim Erklären
Es gibt genug Workshops in Schulen. Die werden keine Wirkung zeigen - weil junge Leute auch selbst denken können und keine Marionetten sind.
Stimmt, junge Leute sind keine Marionetten. Genau deshalb gibt es ja Workshops und Aufklärung in Schulen: nicht um ihnen vorzuschreiben, was sie denken sollen, sondern damit sie selbst kritisch einordnen können, was sie sehen. Wer jungen Menschen zutraut, selbst zu denken, sollte ihnen auch zutrauen, zwischen Pornofantasie und Realität unterscheiden zu können. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Ev sind doch die Pornos per se schlecht???
Wie kann man Jugendlichen denn würdevoll erklären, warum es sowas überhaupt geben muss? Warum Frauen Sexpuppen sind?
Noch nie gab es so viel Aufklärung und kritische Auseinandersetzung mit Pornokonsum wie heute. Es gibt die von dir erwähnte Workshops an Schulen, Medienkompetenzprogramme, wissenschaftliche Studien, Dokumentationen, Podcasts und unzählige Beiträge in sozialen Medien, die sich mit möglichen negativen Auswirkungen beschäftigen. Jugendliche wachsen also nicht nur mit Pornografie auf, sondern auch mit sehr vielen Gegenstimmen und kritischen Perspektiven dazu.
 
Stimmt, junge Leute sind keine Marionetten. Genau deshalb gibt es ja Workshops und Aufklärung in Schulen: nicht um ihnen vorzuschreiben, was sie denken sollen, sondern damit sie selbst kritisch einordnen können, was sie sehen. Wer jungen Menschen zutraut, selbst zu denken, sollte ihnen auch zutrauen, zwischen Pornofantasie und Realität unterscheiden zu können. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Noch nie gab es so viel Aufklärung und kritische Auseinandersetzung mit Pornokonsum wie heute. Es gibt die von dir erwähnte Workshops an Schulen, Medienkompetenzprogramme, wissenschaftliche Studien, Dokumentationen, Podcasts und unzählige Beiträge in sozialen Medien, die sich mit möglichen negativen Auswirkungen beschäftigen. Jugendliche wachsen also nicht nur mit Pornografie auf, sondern auch mit sehr vielen Gegenstimmen und kritischen Perspektiven dazu.
Genau
Diese Seite wollte ich auch ins Bewusstsein bringen
Danke!

😊

Wenn früher ein junger Mensch das 1. Mal ganz heimlich und verschämt einen Porno sah....war er wahrscheinlich viel stärker beeindruckt und beeinflusst als die heutige Jugend.
Und aus diesem Erfahrungsschatz heraus reden wir "alten" nun über die Jugend.

Was nicht deren Erfahrungswelt ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ebenso wie man in so einer Situation die Polizei ruft oder sonst wie rechtliche Schritte gegen sowas einleitet.

Die Leute glauben so gern an ihre Illusion von Sicherheit und Konsequenzen für Fehlverhalten... Manchmal finde ich das unglaublich!

Nein die Wahrheit ist: man kann genau gar nichts tun gegen soetwas. Auch gegen andere Formen der Belästigung kaum. Im besten Fall kann man sich selbst entfernen und in der SBahn den Waggon wechseln zB. Aber diese Jugendlichen irgendwie zu verfolgen wird praktisch unmöglich sein.

Wenn man was machen will, das wirklich seine Wirkung hat, dann gibt es in der Pädagogik ein sehr wirksamer Ansatz - reagier als Erwachsener bei Fehlverhalten so, wie es die Kids nicht erwarten würden. Verbote aussprechen, schimpfen, mit Polizei drohen, ja das wird erwartet. Was nicht erwartet werden würde, wäre zB eine ältere Frau, die sich zu den Jungs hingesellt, neugierig aufs Handy schaut und in gleicher dreckiger Manier wie die Jungs das Ganze kommentiert :mrgreen: zack, Spiess umgedreht.
 
Es soll Kinder geben, denen es extrem unangenehm ist mit den Eltern über Sex zu reden.......
Das geht ja in den meisten Fällen von den Eltern aus. Wenn Eltern daraus nie ein Geheimnis machen und offen Dinge ansprechem, werden das auch die Kinder tun. Außerdem reden wir da von 8 bis 10 Jährigen. Wenn man einem Teenager zu erklären versucht, dass Pornos nicht die Realität sind, ist man zu spät dran.
Man erzieht seine Kinder bis zum Beginn der Pubertät. Dann haben sie entweder alles mitbekommen, oder sie fahren mit einem Schlitten.
Habt ihr euch euer Sexlife von euren Eltern beeinflussen lassen??
Also ich nicht
Meine Eltern haben mir nie das Gefühl gegeben, dass ich mich ihnen anvertrauen kann, ohne gemaßregelt zu werden. Hätte ich keine Fraunde aus ihrer Generation mit massiven Drogenvorerfahrungen gehabt, wäre ich geliefert gewesen.
Meine Jungs haben schon Themen angeschnitten, die mit meinen Eltern undenkbar gewesen wären.
Die wären ausgetiickt, aber sie wissen, dass wir das nicht tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist wohl auch eine Frage der persönlichen Veranlagung/ Mentalität. Mich hat Pornografie noch nie begeistern können. Ist mir zu stumpfsinnig und primitiv. Ich mag eher eine feinsinnige Erotik, die Menschen in ihren Bann ziehen kann.
 
Habt ihr euch euer Sexlife von euren Eltern beeinflussen lassen??
Also ich nicht
Das bezweifle ich absolut nicht,

Tja mit Belehrungen ist das so eine Sache, muss ehrlich gestehen dass ich selbst, in den Zeiten wo ich noch belehrt worden bin oft auf Durchzug geschalten habe ;)
Deshalb sind ja stundenlange Monologe auch komplett sinnlos. Entweder gibt man ihnen ein Leben lang das Gefühl, dass sie sich einem anvertrauem können wenn sie es brauchen, oder nicht.
 
Deshalb sind ja stundenlange Monologe auch komplett sinnlos. Entweder gibt man ihnen ein Leben lang das Gefühl, dass sie sich einem anvertrauem können wenn sie es brauchen, oder nicht.
Ich denke wirklich, dass es da eine automatische Grenze gibt.

Niemals hab ich was verheimlicht, aber mit ca. 11 ist kein Kind mehr zu mir ins:Badezimmer gekommen, wenn ich in der Wanne war.

Wir reden über alles, aber wenn es zum Thema Sexualität kommt ist von ihnen aus eine Sperre

Ist doch eigentlich natürlich, nicht mit den Eltern die eigene Sexualität durchzubesprechen.

Welche Kinder wollen z.b. davon hören, dass ihre Eltern Sex haben??? Keine. Es ist eklig und man will davon nix wissen.
 
Ist doch eigentlich natürlich, nicht mit den Eltern die eigene Sexualität durchzubesprechen.

Welche Kinder wollen z.b. davon hören, dass ihre Eltern Sex haben??? Keine. Es ist eklig und man will davon nix wissen
Warum ist dem so?

Ich hab ja dieses Alter zum erwachsen werden bei meiner Tochter nicht erleben dürfen/können. Ich bekomme aber mit das Mini mit 13½ sich mit bestimmten Fragen an Katha wendet.
Sollte ich dann zufällig in Hörweite kommen verstummt sie sofort.
Katha hat sie mal gefragt was ihre Mutter dazu sagt.
Mit Mama mag ich darüber nicht reden, kam zurück.
 
Ich denke wirklich, dass es da eine automatische Grenze gibt.

Niemals hab ich was verheimlicht, aber mit ca. 11 ist kein Kind mehr zu mir ins:Badezimmer gekommen, wenn ich in der Wanne war.

Wir reden über alles, aber wenn es zum Thema Sexualität kommt ist von ihnen aus eine Sperre

Ist doch eigentlich natürlich, nicht mit den Eltern die eigene Sexualität durchzubesprechen.

Welche Kinder wollen z.b. davon hören, dass ihre Eltern Sex haben??? Keine. Es ist eklig und man will davon nix wissen.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber gewisse Dinge bespricht man schon, zum Beispiel Verhütung. Kinder sind da auch unterschiedlich, was den Peinlichkeitsgrad angeht.
Wenn man mit Kindern über Sexualität spricht, muß man ja die eigene nicht ansprechen, fände ich auch schräg.
 
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber gewisse Dinge bespricht man schon, zum Beispiel Verhütung. Kinder sind da auch unterschiedlich, was den Peinlichkeitsgrad angeht.
Wenn man mit Kindern über Sexualität spricht, muß man ja die eigene nicht ansprechen, fände ich auch schräg.
Fragen Kinder nicht nach woher du dies weißt? Z.B. Thema Verhütung.
Und mit welchem Alter des Kindes sprichst es an? Wenns einen Freund hat ist es vielleicht schon zu spät🤔

Das man Kinder in die eigene Sexualität nicht wissentlich mit einbezieht ist Grundvorraussetzung, mitbekommen werdens trotzdem etwas.
 
Fragen Kinder nicht nach woher du dies weißt? Z.B. Thema Verhütung.
Und mit welchem Alter des Kindes sprichst es an? Wenns einen Freund hat ist es vielleicht schon zu spät🤔
Nö, da hat noch keins nachgefragt woher das Wissen kommt 🤣
Bei der Großen gar nicht, weil die noch keinen Freund hat. Wobei wir in Gesprächen auch immer mal solche Themen streifen, einfach weil man irgendwie darauf kommt.
Beim Junior bei seiner ersten Freundin, hab ich nach der Verhütung gefragt und dass ich ihm Kondome kaufen würde. Er meinte sie besorgt die. Wir haben auch schon über seine Beziehung gesprochen, die Frauenarzttermine und diverse Verhütungsmethoden, weil sie wohl von der Pille extreme Stimmungsschwankungen bekommt usw.
Also eigentlich durch Gespräche im normalen Beisammensein.
Das man Kinder in die eigene Sexualität nicht wissentlich mit einbezieht ist Grundvorraussetzung, mitbekommen werdens trotzdem etwas.
Möglich. Zumindest sehen sie, wie man miteinander umgeht.
Meine Eltern waren für mich asexuell, da hab ich nie was mitbekommen 🤣
 
Nö, da hat noch keins nachgefragt woher das Wissen kommt 🤣
Bei der Großen gar nicht, weil die noch keinen Freund hat. Wobei wir in Gesprächen auch immer mal solche Themen streifen, einfach weil man irgendwie darauf kommt.
Beim Junior bei seiner ersten Freundin, hab ich nach der Verhütung gefragt und dass ich ihm Kondome kaufen würde. Er meinte sie besorgt die. Wir haben auch schon über seine Beziehung gesprochen, die Frauenarzttermine und diverse Verhütungsmethoden, weil sie wohl von der Pille extreme Stimmungsschwankungen bekommt usw.
Also eigentlich durch Gespräche im normalen Beisammensein.

Möglich. Zumindest sehen sie, wie man miteinander umgeht.
Meine Eltern waren für mich asexuell, da hab ich nie was mitbekommen 🤣
Ok, gute lockere Familienverhältnisse 👍.
 
Nein aber ich glaube das stundenlange Beziehungs"arbeit" beziehungsweise intensive Beziehungspflege notwendig ist um mit seinen Kindern ein Vertrauensverhältnis aufzubauen dass wirklich bombenfest genug ist damit sie sich auch trauen mit solchen Fragen zu einem kommen.
Ich habe die meiste Zeit über 12 Stunden am Tag gearbeitet und die Mutter hatte meistens viel mehr Zeit mit den Kindern. Es ist keine Frage der Zeit die man mit ihnen verbringt sondern eine Frage welche Qualität diese Zeit hat. Die meisten Eltern haben von ihren Eltern schon eine scheiß Erziehung genossen und geben das dann unreflektiert weiter, das ist das größte Problem,
Zu mir sind die Jungs immer gekommen, die Mutter wird bis heute automatisiert belogen, weil sie immer nur deppert gemaßregelt und oberlehrerhaft Kluggeschissen hat.
Einfach nur statt Fernsehen Brettspiele spielen und beim ins Bett bringen noch Zeit nehmen. Es gibt ja auch noch ein Wochenende.
 
Dazu hab ich gerade vor Kurzem ein Erlebnis gepostet. Ich erlaube mir, das hierher zu kopieren, weil es einfach sehr gut passt.

Das ist reine Provokation, hat im Grunde aber weniger mit dem Thema "Generation Porno" zu tun. Der Unterschied ist nur, dass Jugendliche vor 20 Jahren noch keine derartigen Videos unterwegs konsumieren bzw. andere damit nerven/belästigen konnten …

Btw fällt das wohl unter Erregung öffentlichen Ärgernisses und wäre somit strafbar.
 
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