Hilfe für Partner von Pornosüchtigen?

eine sucht ist dann gegeben wenn du nicht ohne kannst und es dein normales leben sehr stark beeinflusst dh jede freie zeit wird dazu genutzt
Nein.
Süchte können auch in Abständen/ Schüben auftreten. Rest ok. Dann kommt noch Verheimlichen vor der Umgebung und noch ein paar Punkte, eh ein alter Hut.
 
Ich weiss, wie es ist, mit einem Süchtigen zu leben. Ist kein Spass. Glaube mir. Von so jemand würde ich kein Kind haben wollen.
Ich habe zwei Kinder mit einer Süchtigen. Sie hat viele Fehler und ist trotzdem ein toller Mensch und auch in vielen Dingen großartig als Mutter.
Was auf Dich zutrifft muss auf die TE nicht zutreffen, von daher finde ich den Post mit der verschwendeten Zeit an "so jemanden" und der Trennung als einzige Lösung gelinde gesagt ein wenig befremdlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder Männer die täglich mehrere Biere trinken?
Die können nämlich auch nicht mehr keins trinken, über längeren Zeitraum.
Ich bin fest davon ûberteugt das jemand der jeden Mittag und am Abend ein Bier trinkt auch nach 30 Jahren einfach aufhören kann wenn er will.
Aber der Ûbergang ist natürlich schleichend und ich denke die Dunkelziffer an Alkoholkranken ist sehr hoch, weil viele es lange tatsächlich nicht wirklich mitkriegen.
 
Ich bin fest davon ûberteugt das jemand der jeden Mittag und am Abend ein Bier trinkt auch nach 30 Jahre. Einfach aufhören kann wenn er will.
Aber der Ûbergang ist natürlich schleichend und ich denke die adunkelziffer ist sehr hoch.
Ich schreibe nicht von einem Bier zum Essen und einem am Abend.
 
Ich schreibe nicht von einem Bier zum Essen und einem am Abend.
Wie gesagt, ich denke der Übergang ist fließend, aber auch das kann süchtig machen. Auch jemand der über Jahre mehrere Biere täglich trinkt kann relativ einfach aufhören, aber man redet sich einfacher ein das es eh wurscht ist, weil man die Auswirkungen nicht so schnell sieht.
Grundsätzlich hast Du natürlich Recht, aber Menschen sind sehr verschieden.
Ich war im Grunde Alkoholiker. Da gibt's ein paar Jahre in denen ich niemals nüchtern war, nicht einmal am Morgen. Trotzdem habe ich einfach aufgehört und trinke auch heute noch, selten aber doch, mal einen Schnaps nach dem Essen, oder ein paar Cocktails am Abend, ohne gleich wieder die Kontrolle zu verlieren. Bier schmeckt mir nicht mehr.
 
Hallo und lieben Gruß in die Runde. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, Männlein oder Weiblein, und hat Tipps bzw. weiß gute Anlaufstellen?
In Deutschland gibt es für Menschen in Deiner Situation mal hier die Möglichkeit anzuklopfen:

Du hast kein Problem mit Sexsucht.
Du hast ein Problem im Leben mit einem erkrankten Partner, das Dich zunehmend krank macht.
Das sind zwei verschiedene Positionen. Wenn Du es anders siehst, wirst Du zum Co und Opfer/Diener der Erkrankung.
Von Paartherapie halte ich somit nichts. (Danach event., Ihr habt beide dann viele Erkenntnisse und Erfahrungen haben, die in einer Therapie aufgearbeitet werde können)

Immer wieder schaffen es Menschen sich von ihren "Süchten" selbst zu lösen, ohne Therapie und/oder medikamentöser Unterstützung.
Erfolgsversprechender ist es mit.

Warum er erkrankte, wie sehr ehr erkrankt ist u.s.w. kann man nicht wissen und nicht beantworten. Die Antwort liegt ihn ihm.
Reib Dich daran nicht auf, es macht keinen Sinn, Du verletzt Dich selbst je mehr Du versuchst zu ergründen. (od. häufig Entschuldigungen od. Erklärungen zu suchen od. basteln). Das kann man in so einem Nahverhältnis nicht. Darüber Grübeln ist der erste Schritt in Deinen "Untergang".

Toi.Toi.To.
Mach für Dich einen Punkt wie weit Du mitgehen kannst und wo Du stoppst.
Schau auf Dich. Egal wie es kommt, dass Du gesund bleibst/wirst. (Das ist wichtig, auch für ihn in Weiterführung der Beziehung sowie bei einer Trennung.)

o.t. Würde irgendwer zu einer Chemo gehen, wenn der Partner Krebs hat. Nein, er würde aber selbst in psychologische Beratung gehen, in Selbsthilfegruppen mit Angehörigen, im eigenen sozialen Umfeld eine gute Anlaufstelle finden, schauen wie er mit der Situation fertig wird und Kraft tanken um Stabilität zu behalten und den erkrankten Partner unterstützen zu können ohne dabei selbst krank zu werden.
 
Er ist Pornosüchtig, sie ist im EF! Seltsame Leute gibt's!;)

Ich denke, dass es Weinliebhaber/-sammler gibt, die sehr unregelmäßig trinken und sich in Foren austauschen. Ein schönes Hobby, hat mit Sucht nichts zu tun.
Der/Die PartnerIn kann durchaus vor und nach der Arbeit noch gschwind beim Branntweiner rein fallen und im Liter Orangensaftflascher fürs Büro ein Vierterl Vodka drin haben.

Es gibt keine Regeln. :)
 
Ich kenne einen Mann, der mir unlängst ein ganz ähnliches Problem gestanden hat. Einer der Hauptfaktoren, die für ihn die Belastung darstellen, ist, dass er zu einer erfüllten Sexualität mit einer Frau inzwischen gar nicht mehr fähig ist. Seine Sexualität spielt sich ausschließlich nur noch vor dem Bildschirm und mit dem Schwanz in der Hand ab. Tatsächlich bekommt er ihn anders gar nicht mehr hoch. Zudem verbringt er Zeit in einem solchen Übermaß damit, dass auch sein noch verbliebenes, soziales Umfeld immer kleiner wird. Erschreckend fand ich auch die Beschreibung der Scham, die er empfindet, wenn es ihm dann gekommen ist. Er fühlt sich schlecht, schuldig, als Versager, kann aber dennoch an nichts anderes denken und selbst bei Arbeitstreffen drehen sich alle seine Gedanken nur darum, wie ermöglichst schnell zu seinem "nächsten Schuss" kommt.

Ich denke, die Ausformung einer solchen Sucht kann sehr vielfältig sein. Spaß ist es sicher keiner. Mit ein Grund, warum ich ein Trollen, wie ich es hier lese, einfach nur als Verhöhnung von Menschen empfinde, die sich mit ihren Problemen an die Öffentlichkeit wenden.
Schön beschrieben.
Die TE ist weg.

....und ich muss mich jetzt fast bei @Mitglied #564350 entschuldigen: Ja es gibt Threaderstellungen, wo der Leidensdruck derart hoch ist, dass man nicht diskutieren will, sondern nur eine Antwort geben, die für den Betroffenen Sinn macht. Da hattest Du recht.

Zur Diskussion:
Allerdings ist das Thema nicht selten und blüht aufgrund seiner Verbindung mit tabuisierter Sexualität im Dunkeln am Schönsten. :(
Es ist ein interessantes Thema und betrifft ebenso Frauen.

Wen es interessiert: Ihr werdet fündig wenn ihr in der Suchleiste von Google: "Hypersexualität" eingebt.
Es gibt zunehmend Fachliteratur, auch einfach aufbereitete Aufklärung, im Handel, Information, Anlaufstellen, Sebsthilfegruppen.
Wieder in Deutschland: Präventionsberatung und -Info, mehrere unterstützte Stellen und Websites. (auch für Angehörige - Partner, Eltern, Kinder - denn auch Mama oder Papa können z.B. jenseits der 50 hilflos davon betroffen sein.)
Symptome, Berichte, Therapien, Zahlen, Auswirkungen, Anlaufstellen u.s.w.

Eine bekannte und anerkannte Erkrankung.
Solltet ihr Euch betroffen fühlen, habt keine Scheu.
Es ist keine Schande und ihr seid ganz sicher kein Einzelfall.


Nehmt Euer Leben in die Hand und nicht.......
Bereits erwähnt: Frauen/Mädchen ebenso gefährdet.
 
Schön beschrieben.
Die TE ist weg.

....und ich muss mich jetzt fast bei @Mitglied #564350 entschuldigen: Ja es gibt Threaderstellungen, wo der Leidensdruck derart hoch ist, dass man nicht diskutieren will, sondern nur eine Antwort geben, die für den Betroffenen Sinn macht. Da hattest Du recht.

Zur Diskussion:
Allerdings ist das Thema nicht selten und blüht aufgrund seiner Verbindung mit tabuisierter Sexualität im Dunkeln am Schönsten. :(
Es ist ein interessantes Thema und betrifft ebenso Frauen.

Wen es interessiert: Ihr werdet fündig wenn ihr in der Suchleiste von Google: "Hypersexualität" eingebt.
Es gibt zunehmend Fachliteratur, auch einfach aufbereitete Aufklärung, im Handel, Information, Anlaufstellen, Sebsthilfegruppen.
Wieder in Deutschland: Präventionsberatung und -Info, mehrere unterstützte Stellen und Websites. (auch für Angehörige - Partner, Eltern, Kinder - denn auch Mama oder Papa können z.B. jenseits der 50 hilflos davon betroffen sein.)
Symptome, Berichte, Therapien, Zahlen, Auswirkungen, Anlaufstellen u.s.w.

Eine bekannte und anerkannte Erkrankung.
Solltet ihr Euch betroffen fühlen, habt keine Scheu.
Es ist keine Schande und ihr seid ganz sicher kein Einzelfall.


Nehmt Euer Leben in die Hand und nicht.......
Bereits erwähnt: Frauen/Mädchen ebenso gefährdet.
...als allererstes eingestehen dass man süchtig ist bevor das nicht passiert wirst nicht therapiewillig...
 
Schön beschrieben.
Die TE ist weg.

....und ich muss mich jetzt fast bei @Mitglied #564350 entschuldigen: Ja es gibt Threaderstellungen, wo der Leidensdruck derart hoch ist, dass man nicht diskutieren will, sondern nur eine Antwort geben, die für den Betroffenen Sinn macht. Da hattest Du recht.

Zur Diskussion:
Allerdings ist das Thema nicht selten und blüht aufgrund seiner Verbindung mit tabuisierter Sexualität im Dunkeln am Schönsten. :(
Es ist ein interessantes Thema und betrifft ebenso Frauen.

Wen es interessiert: Ihr werdet fündig wenn ihr in der Suchleiste von Google: "Hypersexualität" eingebt.
Es gibt zunehmend Fachliteratur, auch einfach aufbereitete Aufklärung, im Handel, Information, Anlaufstellen, Sebsthilfegruppen.
Wieder in Deutschland: Präventionsberatung und -Info, mehrere unterstützte Stellen und Websites. (auch für Angehörige - Partner, Eltern, Kinder - denn auch Mama oder Papa können z.B. jenseits der 50 hilflos davon betroffen sein.)
Symptome, Berichte, Therapien, Zahlen, Auswirkungen, Anlaufstellen u.s.w.

Eine bekannte und anerkannte Erkrankung.
Solltet ihr Euch betroffen fühlen, habt keine Scheu.
Es ist keine Schande und ihr seid ganz sicher kein Einzelfall.


Nehmt Euer Leben in die Hand und nicht.......
Bereits erwähnt: Frauen/Mädchen ebenso gefährdet.
Danke für die Info, noch nie von Hypersexualität gehört.

In meiner letzten Ausbildung hatte ich Kontakt mit Menschen, die einen Suchthintergrund aufweisen. Und ich muss sagen, dass ich im Zuge dessen von eigenen Vorurteilen Abstand nehmen musste.

Wenn dir ein Mensch gegenüber steht, der mit 13 Jahren flaschenweise Schnaps getrunken hat und davon erzählt, wie viel Kraft es ihn auch noch nach Jahrzehnten kostet, trocken zu bleiben ... (Von den unzähligen gescheiterten Suizidversuchen gar nicht erst zu sprechen!)

Dann beginnt man erst langsam zu begreifen, wie existenziell bedrohlich so eine Sucht sein kann. Das hat nichts mit einer Charakterschwäche oder dergleichen zu tun.
 
...als allererstes eingestehen dass man süchtig ist bevor das nicht passiert wirst nicht therapiewillig...
Ja.
Dazu gehört ein Leidensdruck, zu wissen dass es das häufiger gibt, zu wissen, dass es Hilfe, Ansprechpersonen bzw. Therapie gibt.
Und vor allem: Dass es keinen Grund gibt, sich zu genieren - es ist nichts Besonderes.

Für die PartnerInnen:
Dass es keinen Sinn macht, selbst dabei verrückt zu werden, dass man nicht selbst daran erkrankte sondern der/die PartnerIn.
Das gilt für alle Sch....erkrankungen, die so sehr ins Leben rein greifen und es zu zerstören drohen.
(wenn es leicht geht, gleich das nahe Umfeld mit ins Unglück reißen)

Hier scheitert es bedauerlicherweise oft.
Deshalb bemühte ich mich, zwar verkürzt ;), aber doch.

Generell mag ich diese Gattung Mensch ganz fürchterlich, und ich sehe kein Menschlein gerne unnötig leiden, wenn es Hilfe gäbe, schon gar nicht mag ich sehen, dass sie gesellschaftlich geächtet oder runtergestuft werden.
Das kennt manche vielleicht auch vom Tierschutz her. (Die mag ich auch, aber diese Menschleins sind schon ganz besonders und haben mein Herz erobert. Auch die garstigen, schwierigen, waidwunden und kampfeslustigen Menschenkinder. Sie gehören alle in das Menschenrudel. Selbst wenn ich sie mal panieren muss, so bin ich doch froh, dass es sie gibt.)
Und ich muss sagen, dass ich im Zuge dessen von eigenen Vorurteilen Abstand nehmen musste.
Und dafür sage ich Dir aufrichtig danke.
Danke an alle, die sehen und nicht verurteilen, danke im Namen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Oft kann man nicht viel tun und es ist unglaublich, dass in dieser Welt jemanden nicht zu verachten, seine Angehörigen nicht gleich mit abzuwerten, ein Geschenk ist, es tut der Genesung und dem Mut vorwärts zugehen und durchzuhalten unendlich gut.

Umdenken, neu orientieren, umsetzen: Hut ab.
 
Selbst wenn ich sie mal panieren muss, .

mit welcher begründing / berechtigung tut sie dies? weil moralische instanz? weil besserer mensch als andere? weil ... ???

menschen die meinen über andere erhaben zu sein, sie "panieren" zu können empfinde ich als äusserst suspekt! mittels einer solchen einstellung erlebte die menschheit bislang immer nur ganz üble zeiten ...
 
mit welcher begründing / berechtigung tut sie dies? weil moralische instanz? weil besserer mensch als andere? weil ... ???
Geh bitte, weil Du was zu verschenken hast? :D
Güte und Herzenswärme. Das passt schon aso wie es ist.
menschen die meinen über andere erhaben zu sein, sie "panieren" zu können empfinde ich als äusserst suspekt! mittels einer solchen einstellung erlebte die menschheit bislang immer nur ganz üble zeiten ...
Schau, ich kann zugeben, dass es mir manchmal durchgeht.
Du net.
A guat. Oda?

Aber ich bin froh, dass Du Dich als Freudenspender und Glücksbringer der Menschheit siehst. :D
Alles was Dir gut tut, macht die Welt ein klein weniger besser, oder?.
 
da ich nicht ständig ellenlang und umfassend allwissen von mir gebe, brauche ich zweiteres eher selten ... :)
....meine verstehen die wenigsten ist mir wurscht im prinzip ob die ABhängigen und co-ABhängigen klar kommen damit ...
Wenn ich nachlesen will hab ich sowieso immer an filmriss oder spielt mir mein sucht ä kurzgedächdnis einen streich ,oder spült es brandaktuell der mods mit ato in gully....:spam:
Geh bitte, weil Du was zu verschenken hast? :D
Güte und Herzenswärme. Das passt schon aso wie es ist.

Schau, ich kann zugeben, dass es mir manchmal durchgeht.
Du net.
A guat. Oda?

Aber ich bin froh, dass Du Dich als Freudenspender und Glücksbringer der Menschheit siehst. :D
Alles was Dir gut tut, macht die Welt ein klein weniger besser, oder?.
.....brandaktuell sucht eh a chefreduxion...:mrgreen:...also redaktionell bisschen mehr pep....
 
Als jemand, der oft und gern Pornos schaut, frag ich mich, wieviel man davon regelmäßig konsumieren muss, um es als Sucht zu deklarieren. Ist es bereits eine Sucht, sobald es den Partner/die Partnerin stört, weils dann plötzlich zu viel ist, oder ist es erst dann eine Sucht, wenn dadurch das alltägliche Leben eingeschränkt wird und man alles darum herum organisiert (ähnlich wie beim Rauchen oder beim Alkohol) 🤔

Dass sich eine Porno-Sucht entwickeln kann, seh ich ja ein. Aber wär es da vl nicht hilfreich, erstmal der Ursache der Sucht auf den Grund zu gehen, seine Gewohnheiten und/oder das eigene Umfeld umzustellen und mal schauen, was sich wie verändert? (vermutlich ist das auch zu unreflektiert, will hier niemandem professionelle Hilfe ausreden)

Ich find's gut, dass es mitlerweile Anlaufstellen dafür gibt 😌
 
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