Oh je...

Da gäbe es jetzt sooooo viel zu erörtern, dass ich noch nicht mal weiß, WO ich da anfangen soll.
Würde hier wahrscheinlich auch den Rahmen sprengen...bzw arg verwässern?
Angefangen mal damit, dass geklärt werden müsste, wie du dir einen Dom vorstellst...
Eher wie ich mir einen Dom vorgestellt habe

... einen dominanten Mann, der gerne die Führung übernimmt und harten Sex mag. Einen Mann, der mir gerne den Po versohlen darf, der aber auch ein paar Ohrfeigen vertragen kann. Einen Mann, der mich schon gegen die Wand drücken darf, meinen Kopf festhalten darf während er mir einen Mundfick gibt ... aber der es genauso erregend findet, wenn ich ihn beim
Facesitting dominiere - ohne dass er mir sagt was ich machen soll. Verstehst du wie ich das meine?
Irgendwann während ich meine unbefriedigenden Dom-Erfahrungen gemacht habe, habe ich dann die Definition von einem Dom erfahren

... und ja, die hat sich eben mit dem gedeckt was ich erlebt habe. Eben, dass ein Dom nur mit einer Sub umgehen "kann".
Ein Dom ist ja nun z.B. nicht per se sadistisch.
Ferner braucht jemand, der kein Dummdom ist, auch keine "Tools" um dominant zu sein - und auch nicht, um sadistisch sein zu können.
Dass ein Dom nicht gut ficken kann...
...mag halt für DIE zutreffen, die du kennengelernt hast oder von denen du gehört hast - ist jedoch bei weitem nicht die Regel.
Klar...es gibt sie sicherlich.
Ja, da wären wir wieder bei tatsächlichen Definitionen und eigener Interpretation. Vermutlich würdest du Männer mit denen ich Sex hatte und die sich nie mit einem Dom identifizieren würden, mehr als Doms bezeichnen als die Männer, die sich als Doms bezeichnen

Siehst du dich in einer der Kategorien? Oder bist du "einfach dominant" und entsprichst nicht der gängigen Definition von einem Dom?
Aber so, wie die Menschen verschieden sind, sind es auch die Doms...und auch die Subs.
Nimm z.B. 100 Doms...ziehe mindestens 70 Dummdoms ab...teile die verbliebenen 30 auf...in Dom-Doms und sadistische Doms...und die jeweils in "mit Tools" und "ohne Tools"...
Und dann entscheide dich am Ende zwischen denen für die, die auch gut ficken können.
Merkst was? Da bleiben vielleicht 3 oder 4 übrig.
Wenn dann noch Symphatie , Chemie und Aussehen, Humor, Charisma stimmen sollen...
Die Kunst ist eben, ein "matching pair" zu finden.
Und ich bin eben keine Sub, da hat dann kein Dom Spaß mit mir ... und umgekehrt auch. Dass eine Sub den gleichen Sex als gut bezeichnen würde, das glaube ich sofort. Nur für mich wäre der gleiche Sex mit höchster Wahrscheinlichkeit alles andere als befriedigend.
da ist nirgends ein Augenzwinkern zu lesen, du ruderst bloß zurück
Nein, sicher nicht. Aber du darfst natürlich denken was du willst

Ich finde, es ist offensichtlich, dass mein Beitrag nicht so bierernst und vor allem verallgemeinernd zu verstehen ist. Aber wie sagt man so schön, "when you assume, you make an
ass out of
u and
me " ^^
du möchtest also, dass ein dominanter Mann dich auch dann dominiert, wenn du das gar nicht willst? Also non consensual? Fällt das dann unter recht ernst gemeintes rapePlay?
Natürlich nicht. Ich will, dass er mich dominiert, aber er darf sich schon anstrengen - ich "unterwerfe" mich nicht. Es ist eher ein Spiel auf gleicher Augenhöhe. Er darf gerne austeilen, aber er muss auch einstecken.
kommt auf den Mann drauf an, würde ich sagen. Wie sagte jemand letztens zu mir? Er sei Reaktionssadist. Also hat er nur was von ihrem Schmerz, wenns ihr gefällt. Wird aber bestimmt auch andere geben
Davon gehe ich doch aus, dass es der Sub gefällt, welchen Sinn hätte sonst so eine Beziehung? Möchtegern-Doms sind gar nicht gemeint, die nehme ich überhaupt nicht ernst. Ich meine schon Doms, die auch professionelle Sessions machen.