Eure Sexualität - heute vs. gestern

Ich bin immer noch so geil, wie vor 40 Jahren, allerdings bin ich heute deutlich tabu- und hemmungsloser

Offenbar muß man doch nicht befürchten, daß Menschen mit dem steigenden Alter zwingend prüder, verschlossener, im sexuellen Bereich zurückhaltender werden. :happy:

Darauf baue ich insgeheim, bei der Hoffnung, daß eine Spielpartnerin zu finden ist, die meinen Fetisch-Neigungen zugetan ist. Die kann nämlich ruhig etwas älter sein. :)
 
Offenbar muß man doch nicht befürchten, daß Menschen mit dem steigenden Alter zwingend prüder, verschlossener, im sexuellen Bereich zurückhaltender werden. :happy:

Darauf baue ich insgeheim, bei der Hoffnung, daß eine Spielpartnerin zu finden ist, die meinen Fetisch-Neigungen zugetan ist. Die kann nämlich ruhig etwas älter sein. :)
viel Glück
 
Bei mir ist alles fast gleich geblieben...als Kind/ Jugendlicher stand ich auf aufblasbare Bade-, Outdoorspielsachen.
Heute steh ich noch immer darauf, nur besitze ich mehr, vorallem meine aufblasbaren Schwimmbadspielzeuge von Danfloat.
Ich habe fast jeden Tag "sex" mit meinen Wasserrutschreifen, Hüpftieren, Hüpf-, oder Gymnastikbällen etc.
 
Hast schon mal eine Gummisusi in Betracht gezogen? Das stell ich mir aufregender vor wie Gummitiere und Reifen..Material wäre ja im Prinzip das gleiche..
Schon gemacht, aber warum auch immer, meine Aufblasspielzeuge, oder allgemein die meisten Aufblasspielzeuge triggern mich am meisten, wahrscheinlich weil so ein Schwimmreifen eher nicht für die SB gemacht sind und noch vieles mehr machen aufblasbare Spielsachen für mich zum besseren "Sexspielzeug"
 
In meinen jungen Jahren war alles ziemlich wild und ungestüm.
Mit Kindern und dem Alltag blieb Lust und Leidenschaft oft auf der Strecke. Da gab es schon Phasen, in denen einfach das Leben den Ton angegeben hat.
Aber seit gut 12 Jahren, nach 34 Jahren Ehe, bin ich richtig bei mir angekommen. Unsere Sexualität ist heute entspannt, genussvoll und erfüllend. Ich lasse mich auf mich selbst ein. Wir nehmen uns die Zeit, jeden Moment bewusst zu spüren. Wir geniessen einfach. Ohne Druck, ohne Eile. Nur pur, echt und richtig schön.
 
Also, grob zusammengefasst, gibt es zwei Gattungen von älter werdenden:

  • Die Einen werden tabulosen und stehen auf immer noch krasser Dinge. Diese Gruppe stellt auch ein Nachlassen der Fähigkeiten infrage.
  • Die zweite Gruppe (zu der ich auch gehöre) hat gelernt, sich intensiver auf den Partner oder die Partnerin einzulassen und sieht das als Fortschritt, teilweise trotz gewisser Defizite.
Wahrscheinlich gibt es noch eine dritte Gruppe, die das Interesse an Sex verloren hat, die findet sich aber im EF eher nicht.

Wir hatten ja einmal eine sehr ähnliche Diskussion, wo es darum ging, ob der Sex im Alter besser oder schlechter geworden ist. Viele haben damals geschrieben, er sei noch nie so gut wie heute gewesen.

Wenn ich ganz ehrlich sein möchte (aber wer will das schon), dann müsste ich zugeben, dass ich die sexuellen Fähigkeiten von vor 40 Jahren gerne wieder hätte, aber ich möchte keinesfalls wieder 20 sein. Never ever. Aber mit der Potenz von damals und den heutigen Fähigkeiten, mich auf meine Partnerin einzulassen, könnte ich es nicht nur 1-2 Stunden treiben, sondern nach 5 Minuten Pause noch einmal. Und eine dritte Runde ginge sich dann auch noch aus.
 
Offenbar muß man doch nicht befürchten, daß Menschen mit dem steigenden Alter zwingend prüder, verschlossener, im sexuellen Bereich zurückhaltender werden. :happy:

Darauf baue ich insgeheim, bei der Hoffnung, daß eine Spielpartnerin zu finden ist, die meinen Fetisch-Neigungen zugetan ist. Die kann nämlich ruhig etwas älter sein. :)
Ich war in jungen Jahren verschlossen und nicht selbstbewusst. Die, die gefühlt jede flachgelegt haben, die größten Ficker der Nation waren und es jedem auf die Nase gebunden haben waren zugleich auch die, die das Thema Fetisch negativ ins lächerliche gezogen haben. Man fühlte sich insgeheim zu SM und Fetisch hingezogen, glaubte selbst man wäre nicht normal, redete mit niemanden darüber und lebte es nach mit seinen Fantasien weiter. Schließlich wollte man nicht der kranke, schwule oder perverse sein. Mein Sexualleben geht nach wie vor nur meine Frau und mich was an. Meiner Frau war ich von Anfang an auch nicht ganz offen. Schließlich wurde man so geprägt, dass alles, was aus der Norm fällt, nicht ok ist.
Meine Verschlossenheit färbte auf sie ab. Somit hielt sie sich offenbar auch zurück. Irgendwo war's ein Kampf, vielmehr aber ein langer Weg. Eigentlich seltsam, denn so Recht prüde waren wir nicht und sonst hatten wir gerne experimentiert. Trotzdem - für mich war Fetisch und SM nur Phantasie und für die waren es Toys, die sie sich nur vorgestellt hatte. Sie wurde halt so geprägt, dass eine Frau nur Toys haben kann, wenn sie keinen hat, der sie fickt oder es ihr Mann einfach nicht richtig besorgen kann. Heute sind wir da, wo wir hätten schon viel früher sein können. Es gab einen Punkt der Überwindung und eigentlich war auch nichts dabei. Ganz wichtig, wir genießen den Sex beide und keiner tut dem anderen einen Gefallen. Ihre Dessous sind nicht mehr unter ihrer normalen Wäsche für den Alltag und für das Equipment reicht auch keine Schatulle im Nachttisch mehr.
Sie konnte zwar mit SM bis zuvor nicht viel damit anfangen, hat beim ersten Experiment wohl schnell Gefallen an Fesseleien und ihrem alleinigen Kommando gefunden. Dildos und Vibratoren dürfen dabei nicht fehlen.

Um dir etwas Hoffnung zu geben. Die eigenen Neigungen können mehr Frauen gefallen, als man denkt bzw. als man es von ihnen denkt. Die, die am lautesten schreien haben oft in der Realität nichts drauf.
 
Über die, angeblich prüden, gibt es genug mimimimithreads.
Das stimmt. Aber sie beteiligen sich nicht an den Diskussionen, weilmsienim EF nicht angemeldet sind.

Ich habe festgestellt, dass die Lust auf Sex sehr verschieden ist. Es gibt Menschen, die nicht genug kriegen können und solche, denen das einfach zu aufwendig ist, die sehr gut auch ohne auskommen können.
 
Aber seit gut 12 Jahren, nach 34 Jahren Ehe, bin ich richtig bei mir angekommen. Unsere Sexualität ist heute entspannt, genussvoll und erfüllend. Ich lasse mich auf mich selbst ein. Wir nehmen uns die Zeit, jeden Moment bewusst zu spüren. Wir geniessen einfach. Ohne Druck, ohne Eile. Nur pur, echt und richtig schön.

So, wie Du es beschreibst, ist es sicher am Besten. Es wird sicher einigen Menschen so gehen, daß das erst später im Leben wirklich zur reifen Blüte kommt. :)

Ich war in jungen Jahren verschlossen und nicht selbstbewusst.

So ändert sich halt bei einigen Dingen das Leben. Die einen Menschen sind in ihrer Jugend ungestüm und hemmungslos, und im Alter dafür schaumgebremster, während die anderen in jungen Jahren zurückhaltend sind, und mehr überlegen. Später aber dann richtig zur Sache gehen. :happy:

Was sich oft nicht ändert, sind die Neigungen. Da ist auch bei mir das Meiste so wie früher. :cool:

Die, die gefühlt jede flachgelegt haben, die größten Ficker der Nation waren und es jedem auf die Nase gebunden haben waren zugleich auch die, die das Thema Fetisch negativ ins lächerliche gezogen haben. Man fühlte sich insgeheim zu SM und Fetisch hingezogen, glaubte selbst man wäre nicht normal, redete mit niemanden darüber und lebte es nach mit seinen Fantasien weiter. Schließlich wollte man nicht der kranke, schwule oder perverse sein.

Das ist immer noch ein großes Problem. Oder: Ich sehe es als so eines an. Vor vierzig, fünfzig Jahren, als es noch kein World Wide Web gab, hätte ich mir in meinem jetzigen Lebensstadium sicher sehr viel schwerer getan. Ich hätte auf ein großes lustmachendes Programm verzichten müssen. Gerade bei den Dingen in Sachen Erotik, die mir besonders intensive Lustgefühle verschaffen.

Klar ist das in echt Erlebte immer besser. Aber um das anzubahnen, da sehe ich doch mit den neuen Möglichkeiten stark verbesserte Chancen. Und seine Fantasien weiterzugeben reizt manchmal auch ganz schön. :p

Mein Sexualleben geht nach wie vor nur meine Frau und mich was an. Meiner Frau war ich von Anfang an auch nicht ganz offen. Schließlich wurde man so geprägt, dass alles, was aus der Norm fällt, nicht ok ist.

Das ist sicher eine Praxis, die Viele kennen. Und ein wenig verstehe ich es auch. Ich bin auch manchen Dingen gegenüber skeptisch, die für mich ungewohnt sind. Aber auch selber hinterfragt man sich manchmal.

Um dir etwas Hoffnung zu geben. Die eigenen Neigungen können mehr Frauen gefallen, als man denkt bzw. als man es von ihnen denkt.

Insgeheim vermute ich das auch. :winner: Selbst bei "meinem" bevorzugten Erotik-Thema, wo die bisher gängige Erfahrung eher eine andere ist.

Es könnte schon sein, daß nach einer bestimmten Zeit eine Frau, die ein bestimmtes Erotik-Gebiet insgeheim ansprechend findet, aber sich aus den bekannten Gründen und aus Gewohnheit bisher immer zurückgehalten hat, einmal sagt: Jetzt probiere ich's! :sneaky::p

Ja, wäre echt toll. :cool:

Die, die am lautesten schreien haben oft in der Realität nichts drauf.

Zum Einen ja. Wobei: Ich lieb's ja immer, wenn eine Frau beim Rollenspiel bisweilen auch einen kräftigen Spruch drauf hat. :p😏

Es muß ja nicht gleich richtig lautes Schreien sein. Halt etwas scharfzüngig. Das bringt's immer wieder. :)
 
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