Erste Hilfe für BDSM‘ler

Ich glaube @Mitglied #32127 da hast Du Dich im Argument einfach "verrannt".

hier die Information dazu:

Das Notfallset bei Allergien | Initiative Insektengift

Wenn Angehörige und Bekannte den Epipen nicht zur Verfügung stellen dürfen oder auch helfen dürfen ihn richtig anzuwenden, keine Ahnung, ich glaub Dir einfach nicht, dass das verboten ist.

Würde es meine Neffen oder meine Nichte "treffen", oder wen auch immer, wäre ich für jede Freundin, die das Nothilfeset griffbereit dabei hat ewig dankbar.


Angehörige und Bekannte, sofern diese mit der Erkrankung vertraut im Umgang mit dem Gerät unterwiesen worden sind . .. .

fremde Personen: nein
 
Dadurch wird ja meine Aussage """"Es gibt durchaus Praktiken, die "risikominimiert" keinen Kick bereiten und bei höherer Dosis zu gefährlich werden."""" nicht falsch, auch wenn sie allgemeiner Art ist.
Sie wird auch nicht richtig, denn damit ich diese Aussage als allgemeingültig erachten kann, müsste ich das Wissen beherbergen, was jedem Menschen an jeder Praktik den Kick gibt.
Müsste wissen, dass der ausschlaggebende Faktor an diesen Praktiken ausschliesslich das erhöhte Risiko ist, für Jeden. Eine einzige Person, die trotz risikominimierten Status einen Kick daran erhält, würde die Aussage bereits als ungültig erklären.
Aufgrund der Variabilität menschlicher Empfindung, neige ich dazu diese Aussage nicht als wahr anzunehmen.
Ich bezweifle, dass du über das Wissen verfügst, das diese Aussage als allgemein gültig erklären könnte, aber es steht dir natürlich frei zu versuchen den Beweis dafür zu erbringen.

Das ist das Problem an Aussagen allgemeiner Art, bei denen jegliche Grenzen fehlen, auf welche Personen sie sich beziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit ist auch keineswegs gesagt, dass ich persönlich bei allem eine hohe Dosis benötige, um auf den gewünschten Kick zu kommen. Das interpretierst du da falsch rein. :lehrer:
Eine Interpretation, die naheliegend ist, da Du darauf hinweist, dass ohne entsprechendes Risiko kein Kick da wäre. Wenn Du nicht betroffen bist und auch sonst nur wenige betroffen sind, warum solltest Du eine Diskussion an diesem Punkt am Köcheln halten? Einfach weil Du gerne diskutierst?
Und ich habe nicht von allen Dingen geschrieben, sondern nur auf Deinen Einwand, dass manche Praktiken ohne Risiko „keinen Kick“ bringen, geantwortet. Man kann in kurzen Sätzen leider nicht so differenziert antworten, wie bei einem nächtelangen Gespräch unter vier Augen. Hier verkürzt sich die Meinung auf prägnante Aussagen.
 
Eine Interpretation, die naheliegend ist, da Du darauf hinweist, dass ohne entsprechendes Risiko kein Kick da wäre. Wenn Du nicht betroffen bist und auch sonst nur wenige betroffen sind, warum solltest Du eine Diskussion an diesem Punkt am Köcheln halten? Einfach weil Du gerne diskutierst?

Ich hatte einem andern User geantwortet und eine ganz allgemeine Aussage gemacht. Das kannst du dann nicht einfach auf mich ummünzen. Oder mir eine unzulässige Verallgemeinerung vorhalten. Schließlich lesen hier auch noch andere User, denen du damit ein schiefes Bild von mir zeichnest.
 
Sie wird auch nicht richtig, denn damit ich diese Aussage als allgemeingültig erachten kann, müsste ich das Wissen beherbergen, was jedem Menschen an jeder Praktik den Kick gibt.
Müsste wissen, dass der ausschlaggebende Faktor an diesen Praktiken ausschliesslich das erhöhte Risiko ist, für Jeden. Eine einzige Person, die trotz risikominimierten Status einen Kick daran erhält, würde die Aussage bereits als ungültig erklären.
Aufgrund der Variabilität menschlicher Empfindung, neige ich dazu diese Aussage nicht als wahr anzunehmen.
Ich bezweifle, dass du über das Wissen verfügst, das diese Aussage als allgemein gültig erklären könnte, aber es steht dir natürlich frei zu versuchen den Beweis dafür zu erbringen.

Das ist das Problem an Aussagen allgemeiner Art, bei denen jegliche Grenzen fehlen, auf welche Personen sie sich beziehen.

Wenn ich sage, dass es auch Frauen gibt, die Bier trinken, ist damit weder eine Anzahl bestimmt noch ausgesagt, dass ich selbst Bier trinke. Es ist einfach ein allgemein zugängliches Wissen. Und daher unabhängig von deiner Auffassung wahr.

Und wie du schon richtig erkannt hast, ist eben oft das Risiko, bzw. bis an Grenzen gehen der ausschlaggebende Faktor für einen Kick. Kuschel-oder Vanilla-BDSM ist da eher selten und auch nicht wirklich als BDSM zu bezeichnen.
 
Wenn ich sage, dass es auch Frauen gibt, die Bier trinken, ist damit weder eine Anzahl bestimmt noch ausgesagt, dass ich selbst Bier trinke. Es ist einfach ein allgemein zugängliches Wissen. Und daher unabhängig von deiner Auffassung wahr.
Ist ein anderes Thema als das, was du davor angesprochen hast. Diese Aussage ist allgemein durch einen einzigen Fall beweisbar, deine vorige Aussage ist allgemein durch einen einzigen Fall widerlegbar. Induktive und deduktive Argumentation nicht verwechseln.

Deine Aussage war allerdings analog zu der Aussage dass es Biersorten gibt, die keinem Schmecken. Eben nicht unabhängig von meiner Auffassung wahr, da du für diese Aussage den Geschmack jedes Menschen kennen müsstest, um es als allgemeine Aussage aufstellen zu können. Absolut kein allgemein zugängliches Wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist ein anderes Thema als das, was du davor angesprochen hast.
Deine Aussage war allerdings analog zu der Aussage dass es Biersorten gibt, die keinem Schmecken. Eben nicht unabhängig von meiner Auffassung wahr, da du für diese Aussage den Geschmack jedes Menschen kennen müsstest, um es als allgemeine Aussage aufstellen zu können. Absolut kein allgemein zugängliches Wissen.

Du verkennst einfach das Wesen des BDSM, das eben grundsätzlich auf Risiko/ Verletzung / an Grenzen gehen angelegt ist. Und das ist allgemein zugängliches Wissen. Welche Empfindungen jeder persönlich hat, ist unerheblich und deren Kenntniss für eine allgemeine Aussage über BDSM nicht notwendig.
 
Welche Empfindungen jeder persönlich hat, ist unerheblich und deren Kenntniss für eine allgemeine Aussage über BDSM nicht notwendig.
Absolut nicht unerheblich, vor allem da du diejenige warst, die mit "einen Kick bereiten" die Empfindungen der Person in der Praktik zum Thema gemacht hat.
Was einen Kick bereitet, ist nunmal subjektiv und ein Kick ist eine persönliche Empfindung.
Demnach kann die Einschätzung welche Praktik unter welchen umständen einen Kick bereitet oder nicht nur auf persönlicher oder erzählter Erfahrung geltend gemacht werden. Alles darüber hinaus auf allgemeiner Ebene, ist ein Glaube, der auf einem Unwissen oder Projektion basiert.

Du verkennst einfach das Wesen des BDSM, das eben grundsätzlich auf Risiko/ Verletzung / an Grenzen gehen angelegt ist.
Nein, ich reduziere BDSM nur nicht auf Solches, was es mir erlauben würde eine Unmöglichkeit, wie du sie Ausgesprochen hast, zu postulieren.
Kannst du eine Praktik nennen, bei der es risikominimiert allgemein unmöglich wäre einen Kick zu erfahren?
Außerdem sprachst du vorhin von SM, nun von BDSM, einem noch viel weiteren Feld, bei dem diese allgemeine Aussage noch leichter zu widerlegen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verkennst einfach das Wesen des BDSM, das eben grundsätzlich auf Risiko/ Verletzung / an Grenzen gehen angelegt ist.
Das Wesen des BDSM? Du sprichst vielleicht etwas zu explizit über SM. Und selbst da ist die Freude am Schmerz auch nicht unbedingt mit Risiko oder Verletzung gleichzusetzen. Es gibt einen Teil, der das sicher so betreibt, wie Du sagst. Aber das macht allgemein gültige Aussagen noch lange nicht sinnvoll.
 
Kannst du eine Praktik nennen, bei der es risikominimiert unmöglich wäre einen Kick zu erfahren?

Wie schon mehrfachgesagt, das sind alle Praktiken die ihren Kick aus einem Risiko für Gesundheit / Psyche beziehen.

Was einen Kick bereitet, ist nunmal subjektiv und ein Kick ist eine persönliche Empfindung.

Muss man aber nicht zwangsläufig selbst erlebt haben. Man darf auch mal anderen glauben. Und Wissen basiert ja bekanntermaßen nicht nur auf eigner Erfahrung. Nennt sich auch "Allgemeinwissen".
 
Wie schon mehrfachgesagt, das sind alle Praktiken die ihren Kick aus einem Risiko für Gesundheit / Psyche beziehen.
Da folgst du dem Irrglauben man könne einer Praktik die Begründung und den Kick, den sie erzeugt, klar oder objektiv zuschreiben.
Wie ich schon sagte, ein Kick, sowie die Begründung warum Menschen diesen erhalten, folgt subjektiver Empfindung. Was für alle anderen der Kick daran ist, kannst du nicht wissen, demnach auch nicht ausschliessen.

Muss man aber nicht zwangsläufig selbst erlebt haben. Man darf auch mal anderen glauben. Und Wissen basiert ja bekanntermaßen nicht nur auf eigner Erfahrung. Nennt sich auch "Allgemeinwissen".
Vielleicht hättest du den nächsten Satz auch lesen oder zitieren sollen, darin ist überlieferte Erfahrung nämlich enthalten.
Diese Ausrede hättest du dir sparen können.
Demnach kann die Einschätzung welche Praktik unter welchen umständen einen Kick bereitet oder nicht nur auf persönlicher oder erzählter Erfahrung geltend gemacht werden.
 
Das Wesen des BDSM? Du sprichst vielleicht etwas zu explizit über SM. Und selbst da ist die Freude am Schmerz auch nicht unbedingt mit Risiko oder Verletzung gleichzusetzen. Es gibt einen Teil, der das sicher so betreibt, wie Du sagst. Aber das macht allgemein gültige Aussagen noch lange nicht sinnvoll.

Was ist denn "Freude am Schmerz" anderes als eine "Grenzerfahrung" ?

Grenz·er·fah·rung
Wörterbuchergebnis für Grenzerfahrung
/Grénzerfahrung/
Substantiv, feminin [die]
  1. Erlebnis, bei dem Körper und Psyche extremen Belastungen ausgesetzt sind, bei dem jemand seine psychischen und physischen Grenzen erfährt
    "eine Grenzerfahrung machen"
Und ein bisschen "risikominimiertes" Popo-Tätscheln ist eben kein SM. Auch wenn Hobby-SM-ler das gerne als BDSM bezeichnen.
 
Wie ich schon sagte, ein Kick, sowie die Begründung warum Menschen diesen erhalten, folgt subjektiver Empfindung. Was für alle anderen der Kick daran ist, kannst du nicht wissen, demnach auch nicht ausschliessen.

Und wie ich schon sagte, glaube ich auch schon mal anderen Menschen und muss nicht alles selbst erlebt haben. :D
 
Und ein bisschen "risikominimiertes" Popo-Tätscheln ist eben kein SM.
Welches Gesundheitsrisiko soll denn bestehen denn, wenn man jemandem den Hintern bis zur Schmerzgrenze versohlt?
Wenn es dabei um Schmerzen, nicht um irgendwelche Risiken geht, fällt dies nach gängiger Definition durch Wikipedia usw. unter SM.
Konkret sind hier alle Praktiken einzuordnen, deren Zweck das Zufügen oder Empfinden von Schmerzen ist.
BDSM – Wikipedia

Auch wenn Hobby-SM-ler das gerne als BDSM bezeichnen.
Wie gezeigt, kann auch das unter SM fallen.
Du hättest gleich sagen können, dass es dir nur um einen puristischen Vergleich geht, dem die gängige Meinung von Wikipedia vertreten, nicht zustimmt, dann hätte man deine Aussage viel früher verwerfen können.

Und wie ich schon sagte, glaube ich auch schon mal anderen Menschen und muss nicht alles selbst erlebt haben. :D
Auch anderen Menschen zu Glauben, beweist deine Allgemeinaussage nicht, die die Unmöglichkeit einer Empfindung postuliert hat. Dazu müsstest du allen anderen Menschen zugehört haben, sonst ist sie nicht allgemein anwendbar.
Deine Argumentation fällt unter das Induktionsproblem, somit nicht gültig.
Induktionsproblem – Wikipedia
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn "Freude am Schmerz" anderes als eine "Grenzerfahrung" ?

Grenz·er·fah·rung
Wörterbuchergebnis für Grenzerfahrung
/Grénzerfahrung/
Substantiv, feminin [die]
  1. Erlebnis, bei dem Körper und Psyche extremen Belastungen ausgesetzt sind, bei dem jemand seine psychischen und physischen Grenzen erfährt
    "eine Grenzerfahrung machen"
Und ein bisschen "risikominimiertes" Popo-Tätscheln ist eben kein SM. Auch wenn Hobby-SM-ler das gerne als BDSM bezeichnen.
Du denkst in unendlich engen Grenzen. Deine Aussagen vermitteln eine Allgemeingültigkeit, die sie einfach nicht haben. BDSM ist nicht, was Du dafür hältst, sondern was eine Mehrheit dafür hält, denn eine allgemein gültige Definition laut Wikipedia lautet: BDSM ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter Sexualpräferenzen, die oft unschärfer auch als Sadomasochismus (kurz: SM oder Sado-Maso) bezeichnet werden. Der Begriff umfasst eine Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können. „BDSM“ kommt von den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“.
Ich lese nichts von Risiko, Verletzung oder noch Schlimmeren.
 
Dann solltest du vielleicht mal komplett lesen:

BDSM – Wikipedia
Habe ich, liebe Marlene.
Und da finde ich nirgends den Verweis darauf, das wahrer BDSM aus Schmerz, Risiko und Verletzung besteht. Und alles Andere wäre Vanilla-BDSM. Kann es sein, dass es Dir weniger um Meinungen geht, als um die Diskussion um des Kaiser‘s Bart? Andernfalls bleibt mir nur noch die Vermutung, dass Du dem elitären Zirkel des wahren, echten und einzigen BDSM angehörst und uns Unwürdige verachtest. (Vorsicht: Im letzten Satz verbirgt sich Ironie.)
 
Ich hatte einem andern User geantwortet und eine ganz allgemeine Aussage gemacht. Das kannst du dann nicht einfach auf mich ummünzen. Oder mir eine unzulässige Verallgemeinerung vorhalten. Schließlich lesen hier auch noch andere User, denen du damit ein schiefes Bild von mir zeichnest.
Ist eine Meinung vom Adressaten oder vom Empfänger abhängig? Was Du sagst wird doch die selbe Gültigkeit habe, wenn Du es mir sagt oder jemand Anderen. Wenn ich Dir widerspreche, zeichne ich kein schiefes Bild von Dir. Es sei denn, diese besagten User würden dem Glauben anhängen, dass Du unfehlbar bist und meine Antwort erschüttert ihr Glaubensgebäude. (Auch hier muss im letzten Satz mit Ironie gerechnet werden.)
 
Auch anderen Menschen zu Glauben, beweist deine Allgemeinaussage nicht, die die Unmöglichkeit einer Empfindung postuliert hat. Dazu müsstest du allen anderen Menschen zugehört haben, sonst ist sie nicht allgemein anwendbar.
Deine Argumentation fällt unter das Induktionsproblem, somit nicht gültig.
Induktionsproblem – Wikipedia

Es gibt Dinge, die ich ausnahmsweise auch mal ohne Zuhilfenahme der Geschichte der Philosophie in der Schlichtheit ihres Vorkommens begreifen kann. :D
 
Ist eine Meinung vom Adressaten oder vom Empfänger abhängig? Was Du sagst wird doch die selbe Gültigkeit habe, wenn Du es mir sagt oder jemand Anderen. Wenn ich Dir widerspreche, zeichne ich kein schiefes Bild von Dir. Es sei denn, diese besagten User würden dem Glauben anhängen, dass Du unfehlbar bist und meine Antwort erschüttert ihr Glaubensgebäude. (Auch hier muss im letzten Satz mit Ironie gerechnet werden.)

Lass einfach nur solche Behauptungen über mich weg, und gut ist. Wie es mir geht weiß nur ich.

Ich spekuliere ja auch nicht über dein Privatleben.

DIR keinen Kick bereiten und einigen wenigen Anderen.
 
Zurück
Oben