S
Gast
(Gelöschter Account)
Naja Fritz,
also nur über die Unterhosen und die BH-Trägerinnen möchte die gute alte Zeit aber nicht definieren.
Meine Erinnerungen an die 70er -- da war ich so Mitte 20, die sind ganz anderer Art.
Nicht die Unterwäsche oder BHs sind mir erinnerlich, sondern die Tatsache eines gewaltigen gesellschaftlichen Wandels im Umgang mit der gesamten Sexualität
und deren Darstellung in den Medien.. In D. kam der Wandel in der Folge der 68er Bewegung.
Der neue offenherzige Trend brachte dort vor allem Gruppensex, Wohn-Kommunen
und die zunehmende mediale Dasrstellung von Nackten - vornehmlich von Frauen.
Es war die Zeit von Oswalt Kolle und Beate Uhse.
Es war auch die Zeit der unappetitlichen sog. Aufklärungsfilme wo die Leute in die Kinos rannten um dort Tripper, Syphilis und weiche und harte Schanker zu sehen,
nur um dabei auch mal einen geilen Blick
auf eine Brust oder Muschi oder gar einen angedeuteten GV sehen zu können! Das begann schon Ende der 1960er.
Ich bin aber Österreicher und bleibe jetzt mal daheim:
Hier war es die erste Sozialistische Bundesregierung unter Bruno Kreisky, die den gesellschaftlichen Wandel großflächig einleitete.
Vor Allem indem sie die Köpfe der Menschen aus dem verzopften geistigen Schraubstock der Kath. Kirch befreite.
Die ÖVP und die Katholiken hatten auch nach dem Ende des WK.II. das Land ideologisch fest im Griff.
Naja, und ohne ins Detail zu gehen:
Österreich konnte unter Kreisky in 10 Jahren auf dem Terrain der sexuellen Befreiung sehr viel gut machen.
Viel mehr als sogar in D. möglich war.
Von den USA gar nicht zu reden die sind heute noch auf dem Stand wie wir es
um 1950 waren. Was den Umgang mit Sex betrifft.
Heute aber orte ich bei uns schon wieder eher einen Rückgang dieser Befreiung.
Die weibliche Jugend zeigt sich zwar viel offener was das gesamte Outfit betrifft,
aber wie diverse Umfragen zeigen, ist der Trend zu Treue, Familie und sogar zu
Heimchen am Herd wieder zunehmend.
Wie schon gehabt im Biedermeier.
(Deshalb hieß diese Zeit ja auch so, wie der biedere Herr Meier)
Tja also meine Wahrnehmung:
Naja es gibt zwar mehr Freizügiges zu sehen, aber der Geist geht offenbar wieder zurück ins Konservative.
Was meint ihr dazu?
War die alte Zeit denn wirklich um Einiges besser-
und wann beginnt denn dieser Zeitraum?
.
also nur über die Unterhosen und die BH-Trägerinnen möchte die gute alte Zeit aber nicht definieren.
Meine Erinnerungen an die 70er -- da war ich so Mitte 20, die sind ganz anderer Art.
Nicht die Unterwäsche oder BHs sind mir erinnerlich, sondern die Tatsache eines gewaltigen gesellschaftlichen Wandels im Umgang mit der gesamten Sexualität
und deren Darstellung in den Medien.. In D. kam der Wandel in der Folge der 68er Bewegung.
Der neue offenherzige Trend brachte dort vor allem Gruppensex, Wohn-Kommunen
und die zunehmende mediale Dasrstellung von Nackten - vornehmlich von Frauen.
Es war die Zeit von Oswalt Kolle und Beate Uhse.
Es war auch die Zeit der unappetitlichen sog. Aufklärungsfilme wo die Leute in die Kinos rannten um dort Tripper, Syphilis und weiche und harte Schanker zu sehen,
nur um dabei auch mal einen geilen Blick
auf eine Brust oder Muschi oder gar einen angedeuteten GV sehen zu können! Das begann schon Ende der 1960er.
Ich bin aber Österreicher und bleibe jetzt mal daheim:
Hier war es die erste Sozialistische Bundesregierung unter Bruno Kreisky, die den gesellschaftlichen Wandel großflächig einleitete.
Vor Allem indem sie die Köpfe der Menschen aus dem verzopften geistigen Schraubstock der Kath. Kirch befreite.
Die ÖVP und die Katholiken hatten auch nach dem Ende des WK.II. das Land ideologisch fest im Griff.
Naja, und ohne ins Detail zu gehen:
Österreich konnte unter Kreisky in 10 Jahren auf dem Terrain der sexuellen Befreiung sehr viel gut machen.
Viel mehr als sogar in D. möglich war.
Von den USA gar nicht zu reden die sind heute noch auf dem Stand wie wir es
um 1950 waren. Was den Umgang mit Sex betrifft.
Heute aber orte ich bei uns schon wieder eher einen Rückgang dieser Befreiung.
Die weibliche Jugend zeigt sich zwar viel offener was das gesamte Outfit betrifft,
aber wie diverse Umfragen zeigen, ist der Trend zu Treue, Familie und sogar zu
Heimchen am Herd wieder zunehmend.
Wie schon gehabt im Biedermeier.
(Deshalb hieß diese Zeit ja auch so, wie der biedere Herr Meier)
Tja also meine Wahrnehmung:
Naja es gibt zwar mehr Freizügiges zu sehen, aber der Geist geht offenbar wieder zurück ins Konservative.
Was meint ihr dazu?
War die alte Zeit denn wirklich um Einiges besser-
und wann beginnt denn dieser Zeitraum?
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