Ehefrau vs. Prostituierte

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Hallo @ all,

es "passiert" mir immer wieder, daß Kunden bei mir über ihre Ehefrauen/Partnerinnen herziehen wollen. Darauf reagiere ich immer sehr allegisch und setze ganz schnell Grenzen.

Mir ist schon klar daß ein verheirateter Mann, der meine Dienste in Anspruch nimmt, oft bei mir etwas sucht, das er von seiner Partnerin nicht (mehr) bekommt. Dennoch finde ich es unfair, wenn die Kunden dann bei mir ablästern wollen. Jeder von ihnen hat gute Gründe - und seien es nur finanzielle - warum er sich von seiner Partnerin nicht trennt. Oftmals ist es aber auch so, daß die Männer die anderen Qualitäten ihrer Partnerinnen schätzen, aber halt im sexuellen Bereich unzufrieden sind. Und die wenigsten Kunden würden mich ob meiner sexuellen Qualitäten heiraten, auch wenn ich noch jede Menge andere vorzuweisen habe.

Fremdgehen halte ich nicht für etwas Verwerfliches (wäre bei meinem Nebenjob ja auch etwas mehr als bigott), aber das Ablästern über die Partnerin empfinde ich als einen Verrat, an dem ich mich nicht beteiligen möchte.

Wie sehr Ihr das? Bin gespannt auf Eure Beiträge

Violetta
 
Hallo @ all,

es "passiert" mir immer wieder, daß Kunden bei mir über ihre Ehefrauen/Partnerinnen herziehen wollen. Darauf reagiere ich immer sehr allegisch und setze ganz schnell Grenzen.

Mir ist schon klar daß ein verheirateter Mann, der meine Dienste in Anspruch nimmt, oft bei mir etwas sucht, das er von seiner Partnerin nicht (mehr) bekommt. Dennoch finde ich es unfair, wenn die Kunden dann bei mir ablästern wollen. Jeder von ihnen hat gute Gründe - und seien es nur finanzielle - warum er sich von seiner Partnerin nicht trennt. Oftmals ist es aber auch so, daß die Männer die anderen Qualitäten ihrer Partnerinnen schätzen, aber halt im sexuellen Bereich unzufrieden sind. Und die wenigsten Kunden würden mich ob meiner sexuellen Qualitäten heiraten, auch wenn ich noch jede Menge andere vorzuweisen habe.

Fremdgehen halte ich nicht für etwas Verwerfliches (wäre bei meinem Nebenjob ja auch etwas mehr als bigott), aber das Ablästern über die Partnerin empfinde ich als einen Verrat, an dem ich mich nicht beteiligen möchte.

Wie sehr Ihr das? Bin gespannt auf Eure Beiträge

Violetta

Es ist nicht nur der Sex, mit dem die Männer bei ihren Partnerinnen oft unzufrieden sind. Und sie suchen oft wirklich jemand zum "ausweinen" .... muss ja gar nicht immer richtig "lästern" sein.

Aber zumindest die russischen Mädchen sind auch neugierig: "meine" Svetlana hat mich immer gefragt "deine Frau schöne Frau???" ... da ich nicht unfair sein wollte, hab ich ein Jugendbild meiner Frau mitgebracht und sie hat mich recht ungläubig angeschaut .......
 
Das finde ich auch.
Ich (als Mann) kann nichts weniger ausstehen als Typen (meist dem Alkohol sehr zugeneigt) die im Wirtshaus oder der Arbeitsstelle ihre Partnerin mit allerlei "Kosenamen" bezeichnen.
"Die Drecksau, das Trampel, die ist ja so deppert" hört man immer wieder und wenn sie dann zuhause sind bringen sie die Klappe nicht mehr auf und sind die reinsten Duckmauserl "Ja Schatzi" ist dann das einzige das man noch hört.

Ich sage zu jenen immer "Nicht sie ist der Trampel oder das Rindvieh, sondern DU denn du hast sie ja noch geheiratet.
 
ja das mit dem neugierig sein stimmt schon, auch Fotos von den Kids werden gern angeschaut.*gg* zumindest wenn es zu freundschaflicheren Verhältnissen kommt.
Find ich aber durchaus nicht ungewöhnlich.
 
liebe Violetta,

in gewisser Weise ist die Inanspruchnahme
Deiner ganz persönlichen Dienstleistung
ja eine Art von Psycho-sozialem Notdienst.
:daumen:

Daher sind diese Äußerungen auch der Ausdruck einer besonderen Vertrautheit Dir gegenüber, die Du auch mit besonderer Verantwortung wahr und ernst nehmen solltest
aber keinesfalls mit Kritik.

Es ehrt Dich und Deinen Beruf und zeichnet Dich als Person im Besondern aus, daß Du von den Kunden nicht nur als zeitbedingt gemietetes Geschlechtsteil wahr genommen wirst,
sondern als Mensch und als Ratgeberin
für schwierige Lebenslagen.

:daumen: :)
 
Das hast Du sehr nett ausgedrückt, lieber Skybird. Und auch wie Gogolores es schildert ist es eine Art, die ich akzeptieren kann. "Ausweinen" ohne die Partnerin als "Drecksau, Tampel" oder ähnliches zu bezeichnen finde ich in gewissem Rahmen ok. Es ist halt was anderes ob man(n) sagt: "ich habe eine tolle Frau mit der ich gerne zusammen bin, nur im Bett passt es leider nicht mehr", oder ob man(n) sagt "meine Alte ist dumm und versteht mich nicht und im Bett ist sie eine Niete". Letzteres finde ich einfach nur unfair und lasse mich nicht drauf ein.

Im übrigen: ich kenne ja die Preise in Österreich nicht. Aber bei uns nimmt der "psychosoziale Notdienst" sprich Therapeut wesentlich höhere Stundenlöhne als die Kurtisane Violetta *fg.

Einen schönen Samstag Euch allen wünsche ich Euch

Violetta
 
.... und weil @gogolores und @skybird m.E. nach sehr recht haben mit ihren Beiträgen schätze ich eben diese Dienste sehr und auch die Frauen die diese Dienste anbieten.

Das ist meiner Meinung nach viel ehrlicher als so manche "normale" Frau ;)
 
Das hast Du sehr nett ausgedrückt, lieber Skybird. Und auch wie Gogolores es schildert ist es eine Art, die ich akzeptieren kann. "Ausweinen" ohne die Partnerin als "Drecksau, Tampel" oder ähnliches zu bezeichnen finde ich in gewissem Rahmen ok. Es ist halt was anderes ob man(n) sagt: "ich habe eine tolle Frau mit der ich gerne zusammen bin, nur im Bett passt es leider nicht mehr", oder ob man(n) sagt "meine Alte ist dumm und versteht mich nicht und im Bett ist sie eine Niete". Letzteres finde ich einfach nur unfair und lasse mich nicht drauf ein.

Im übrigen: ich kenne ja die Preise in Österreich nicht. Aber bei uns nimmt der "psychosoziale Notdienst" sprich Therapeut wesentlich höhere Stundenlöhne als die Kurtisane Violetta *fg.

Einen schönen Samstag Euch allen wünsche ich Euch

Violetta

Das ist oft der springende Punkt bei so manchen von unserer Gattung. Wenn Männer sexuelle Vorlieben mit einer Prostituerten ausleben, die sie im Ehebett nicht bekommen würden ist das noch zu verstehen. Aber Männer die dann auch noch abfällig über ihre Ehefrauen denken und sprechen - das find ich ein Armutszeugnis. Da ist die Beziehung am Ende und es gibt keine Trennung, weil er die Putzfrau nicht verlieren will. :mauer:

Zu den Kosten: Ich war noch nie beim Psychiater aber ich kenn einen ganz gut - der verbringt das halbe Jahr auf seiner Yacht in der Südsee oder so - denke der hat auch in good old Austria höhere Stundensätze als ihr.

l
 
Ich hatte ne erste Freundin, über die gab es genug zu klagen.
Sie gönnte mir keine Freizeit und nahm mich höst ihn Beschlag, so sehr, dass oft der letzte Bus verpasst war und ich nachts 6km laufen musste.

Über sie habe ich sehr geschimpft.

Doch obwohl es über meine Fraun nun auch etwsa zu klagen gibt, halte ich die Klappe. Letztlich fällt es auf einen selbst zurück.
Und ich mag auch niemand treffen, den meine Frau im Vorfeld schon schlecht gemacht hat.

Deshalb hasse ich ihre Schwester, abgesehen von deren Riesentitten. ;)
 
Zu den Kosten: Ich war noch nie beim Psychiater aber ich kenn einen ganz gut - der verbringt das halbe Jahr auf seiner Yacht in der Südsee oder so - denke der hat auch in good old Austria höhere Stundensätze als ihr.

l

Richtungweisend sind 130 -180.-€ pro 45-50 Minuten.
Meist müssen aber 10 bis 20 Einheiten im vorhinein fix vereinbart - und bezahlt - werden.

Zuzahlungen der Krankenkassen sind minimal bis schwierig.
Sie auch das österr. Psychotherapeutngesetz.
 
Richtungweisend sind 130 -180.-€ pro 45-50 Minuten.
Meist müssen aber 10 bis 20 Einheiten im vorhinein fix vereinbart - und bezahlt - werden.

na, da sind die "Therapie" Honorare bei mir ja ein richtiges "Schnäppchen". Und die "Sitzungen" sind obendrein bestimmt noch lustvoller :-)

Violetta
 
na, da sind die "Therapie" Honorare bei mir ja ein richtiges "Schnäppchen". Und die "Sitzungen" sind obendrein bestimmt noch lustvoller :-)

Violetta


na ja...liebe Violetta,

vielleicht meldest Du dich ja jetzt mal bei der AOK oder bei der BARMER und drängst dort auf behördliche Anerkennung deiner diesbezüglichen Therapiesitzungen...
NÜTZEN tun sie auf jeden Fall --wie das Endergebnis ja meist
flüsssig (oder doch schlüssig?) beweist...
:mrgreen:

:daumen: ;)
ABER:
ich bin in einem echten Wiener Gasthaus aufgewachsen:
diese Orte waren z.B. seit je her ebenfalls Psychotherapeutische Stationen.
Fast jeder Gast, der allein an der Schank lehnte und sein Achterl trank, genoss zugleich damit auch eine echte Aussprech-Sitzung.
Beim Wirt.
Wer das schon von Kindheit an so täglich beobachtet,
der kriegt dazu später dann ein anderes Verhältnis -
auch etwa zu deinen Dienstleistungen...
im allerkleinsten möglichen körpernahen Kreis..

Wie ich etwa.....

;) :) ;)
 
Richtungweisend sind 130 -180.-€ pro 45-50 Minuten.
Meist müssen aber 10 bis 20 Einheiten im vorhinein fix vereinbart - und bezahlt - werden.

Zuzahlungen der Krankenkassen sind minimal bis schwierig.
Das ist alles falsch.
Eine 50 Minuten Einheit bekommt man ab 70€.
Es wird keine Behandlungsdauer im vornehinein festgelegt.
Es ist keine Behandlung im vornehinein zu bezahlen.
Die Krankenkassen zahlen bei vorliegen einer anerkannten Therapieform und einem Kassenvertrag des Theraputen z.B. 40€ pro Einheit.

David
 
Das ist alles falsch.
Eine 50 Minuten Einheit bekommt man ab 70€.
Es wird keine Behandlungsdauer im vornehinein festgelegt.
Es ist keine Behandlung im Vornehinein zu bezahlen.
Die Krankenkassen zahlen bei vorliegen einer anerkannten Krankheit und einem Kassenvertrag des Theraputen z.B. 40€ pro Einheit.

David
es mag ja sein dass DIR diese Auskunft so gegeben wurde.
und es kommt ja auf die Schwere des Falles und auf die "Verbindungen" der empfehlenden Ärzte an

MIR wurde das so in etwa genau so berichtet
von einer (an sich glaubwürdigen) Dame,
(einer noch dazu recht wohhabenden)
die ein echtes Alkoholproblem auf diesem Weg beheben wollte..

daher mein Posting dazu.....

PS: dass aber KEINE Behandlungsdauer festgelegt wird,
das glaube ich dir am Allerwenigsten:

Jede(r) halbwegs seriöse Therapeut(in)
MUSS den Patienten auf die voraussichtliche Behandlungsdauer,
auf die vermutete Schwere des Falles
und vor allem natürlich über die voraussichtlich entstehenden Kosten des ganzes Vorganges informieren

oder ned?
 
es mag ja sein dass DIR diese Auskunft so gegeben wurde.
Wennst selber Psychotherapeuten fragst, kriegts auch DU diese Antwort.;)
und es kommt ja auf die Schwere des Falles an
Nein.
und auf die "Verbindungen" der empfehlenden Ärzte
:fragezeichen: Das klingt nach Mafia.:mrgreen:
MIR wurde das so in etwa genau so berichtet
von einer (an sich glaubwürdigen) Dame,
(einer noch dazu recht wohhabenden)
die ein echtes Alkoholproblem auf diesem Weg beheben wollte..
Sie hat auch andere Probleme zu beheben...
PS: dass aber KEINE Behandlungsdauer festgelegt wird,
das glaube ich dir am Allerwenigsten:
Dann glaubst es halt nicht. Aber verbreite keine Unwahrheiten!
Jede(r) halbwegs seriöse Therapeut(in)
MUSS den Patienten auf die voraussichtliche Behandlungsdauer,
auf die vermutete Schwere des Falles
und vor allem natürlich über die voraussichtlich entstehenden Kosten des ganzes Vorganges informieren
Die Behandlungsdauer ist nicht vorhersehbar. Es gibt Erfahrungswerte mit anderen Patienten, aber keine Gewißheit.
Die "vermutete schwere des Falles" muß dem Patienten mitgeteilt werden?
In etwa so?:
"Frau X, sie sind ein ganz schwerer Fall. Ihre Heilungschancen stehen bei 10%. Laut Statistik werden sie wahrscheinlich in 6 Monaten Selbstmord begehen."
Oder:
"Herr Y, sie sind nicht ernstlich krank. Ihre Beschwerden werde ich in 8 Sitzungen geheilt haben. Das kostet 1300€. Bitte an der Kasse im Sekratariat im voraus zu bezahlen."
:roll: :mauer:
Na!

David
 
In etwa so?:
"Frau X, sie sind ein ganz schwerer Fall. Ihre Heilungschancen stehen bei 10%. Laut Statistik werden sie wahrscheinlich in 6 Monaten Selbstmord begehen."
Oder:
"Herr Y, sie sind nicht ernstlich krank. Ihre Beschwerden werde ich in 8 Sitzungen geheilt haben. Das kostet 1300€. Bitte an der Kasse im Sekratariat im voraus zu bezahlen."
:roll: :mauer:

Na!

David

na man kann das Thema ja auch(hier) ernsthaft diskutieren:

Daher zu
1. Ja ein Arzt (oder Therapeut) muss (soll) den Patienten über seine Lage und seine Heilungs-chancen aufklären. Das ist sogar ein RECHT
des Patienten. Das ist sowohl für den Arzt wie natürlich auch für den Patienten oft die schwierigste Lage und heikelste Situation überhaupt und schon gar kein Grund, es hier ins Lächerliche zu ziehen
zu

2. Der Patient muss VOR Beginn der Behandlungsserie über die finanziellen Konsequenzen aufgeklärt werden.
Auch das ist ein RECHT des Patienten.
Natürlich kann der Behandelnde kein exaktes Datum des Therapie-Endes nennen, aber er kann-muss erst einmal eine gemeinsame Abschätzung des gesamten Vorganges und der gesamten ungefähren Kosten mit dem Patienten absprechen. Oder Notfalls auch mit jenen Angehörigen, welche u.U. diese Kosten zu tragen haben.
Ist das denn SO aus der Welt?

so
und jetzt kannst du wieder den Kopf an die Mauer schlagen
..:mauer: .
wohlgemerkt: DEINEN Kopf...
:)
 
Ich glaube, dass Männer dieses Ablästern hauptsächlich für sich selbst machen, um schlechtes Gewissen von Haus aus zu unterbinden.
 
Ich glaube, dass Männer dieses Ablästern hauptsächlich für sich selbst machen, um schlechtes Gewissen von Haus aus zu unterbinden.
warum auch immer

aber wenn einer dauernd (anderen) erzählen würd wie dämlich seine frau ist erzählt er eigentlich auch wie dämlich er selbst ist​
 
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