Die Normierungsfalle

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Wenn ich mein Glück immer von anderen abhängig mache, is das eine wacklige Partie. :)

Natürlich kann sowas kränken, aber deshalb herumdoktern lassen oder sich verkriechen? Nein - für und wegen niemandem.
jetzt einmal ohne herumdoktern, weil das is ja dann schon die steigerung...........denk nur mal an den ganz einfachen altag..........oder ans fortgehen....was wird da für ein aufwand betrieben um anderen zu gefallen.....das herumdoktern ist ja dann nur die steigerung wenn mqa glaubt da sind sachen die gehören unbedingt gemacht......die meisten lassen sich ja vieles auch nur machen damit sie anderen gefallen.....zumindest meine meinung dazu.....und ich bin eh aus der norm draußen..
 
Embrace. Selbstliebe ist der Schlüssel zum Glück.
Sich immer mit anderen zu vergleichen, immer wieder den Fokus auf Optimierung zu legen, die "Schwächen" ins Scheinwerferlicht zu zerren, sich davon runterziehen zu lassen und sich quasi für sich selbst (fürs "Unperfekte") zu entschuldigen, das hat so enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität. Wer sich mit Schwächen nicht lernt zu akzeptieren, wird immer einen Grund finden unzufrieden zu sein.
Das Leben ist zu kurz um jede Falte oder Speckrolle zu beweinen.

Ich hab mehrere Narben, hängende Haut, die ersten Fältchen und ich habe mich noch nie so sehr geliebt wie jetzt. Klar geht mir immer wieder mal irgendwas am Oasch und ich vergleiche mich mit (für mich) schönen Frauen und denk mir dann "Oida, hat irgendwer eine Schaufel? :penguin:" - aber dann stell ich mich irgendwann vor den Spiegel, seh mich an, lächle, betrachte was mich stört und vor allem aber auch was ich schön finde und schließe immer wieder Frieden mit mir. :)
Das ist so schön was du schreibst das ich am liebsten deine Röllchen, Narben und Falten küssen würde :)

Und es erinnert mich an die Worte eines gescheiten Herren

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Die Normierungsfalle

Ich sehe eher das Gegenteil. Und zwar einen Trend zum Individuellen als Ausdruck eines ebenfalls trendigen Narzissmus, der wie eine Seuche um sich greift.

Traum-Busen, Traum-Hintern, Traum-Body, Puppengesicht, makellose Haut etc. etc.: Alles ach so erstrebenswert - und wenns die Natur nicht mit auf den Weg gegeben hat oder das Leben seine Spuren zeichnet, dann hilft eben die Medizin etwas nach.

Und?

Wennst dann all das beisammen hast, dann denkt sich so mancher "Eine fade Einheits-Barbie!"

Macht es nicht genau das "Etwas andere und Individuelle" aus?

Das mit dem "Barbie-Look" als mainstream war vor 30 Jahren. Darüber lächelt man heute nur noch. Die einzigen, die es noch müssen, sind die Filmstars. Aber auch an denen orientiert sich kaum noch jemand.

Heute wird tätowiert und gepierst was das Zeug hält. Eher Punk statt Barbie. Und häßlich.
 
Die Normierungsfalle

Ich sehe eher das Gegenteil. Und zwar einen Trend zum Individuellen als Ausdruck eines ebenfalls trendigen Narzissmus, der wie eine Seuche um sich greift.




Heute wird tätowiert und gepierst was das Zeug hält. Eher Punk statt Barbie. Und häßlich.

Die wo meinen In zu sein folgen diesen Trends.
 
Heute wird tätowiert und gepierst was das Zeug hält. Eher Punk statt Barbie. Und häßlich.
das mag schon stimmen und ich kann mit dem auch ned viel anfangen......nur die op's bei busen usw sind auch ned gerade wenig......also weg is der trend sicher ned.....

und a tattoo und a piercing sind heute auch nix mehr besonderes......weils eh schon alle haben......
 
es geht auch nicht um das sehr strapazierte wort "schön"...um den wohlfühl faktor...und pflege und schöne anziehsachen mag ich eben,zahlt mir auch keiner weil ich das gar nicht will....oder wollte...ich muss mich wohl fühlen....
 
Die Ausstrahlung einer Frau beeinflusst ja auch die Kleidung und anziehend ist auch der Duft der Frau ( Parfum) und das gepflegt sein. Somit ist die Schönheit relativ.
 
Ich möchte ein altes, vergessenes Wort in die Diskussion einbringen, das mich fasziniert und nun schon längere Zeit beschäftigt.

Anmut
 
Sorry wenn ich dem üblich politisch korrekten Tenor widersprechen muss ... das oben ausgeführte war ebenso das Ergebnis einer durchgeführten Studie.
Hintergrund ist, dass attraktive Menschen (Kontext Zeitgeist) leichter und öfter Partner finden (und auch oftmals insgesamt erfolgreicher sind) ... damit reduziert sich der Anteil der "Unattraktiven" dann über Generationen.

LG Bär
Umso besser, wenn es nicht nur gefühlt so ist.
 
Ich sehe eher das Gegenteil. Und zwar einen Trend zum Individuellen als Ausdruck eines ebenfalls trendigen Narzissmus, der wie eine Seuche um sich greift.

Das mit dem "Barbie-Look" als mainstream war vor 30 Jahren. Darüber lächelt man heute nur noch. Die einzigen, die es noch müssen, sind die Filmstars. Aber auch an denen orientiert sich kaum noch jemand.

Heute wird tätowiert und gepierst was das Zeug hält. Eher Punk statt Barbie. Und häßlich.

na ja, bei der rebellierenden jugend hast recht. und auch den grund dafür hat mir vor jahrzehnten schon ein gewisser herr girtler plausibel dargelegt: wenn heute schon 70jährige jeans, pferdeschwanz und ein flinserl tragen: wodurch sollst dich als revoltierende neue generation noch abgrenzen und provozieren? die folgen sind vollkommen logisch. bis dann irgendwann wieder puderperücke und reifrock kommt. oder so ähnlich.

aber bei den "etablierten" ist für mich der immer stärkere trend in richtung konformismus - natürlich auch durch mediendruck und geschäftemacherei - unverkennbar.
 
aber dann über die zeit schwer down sind, wenn sie bloß an äußerlichkeiten gemessen werden - und bei diesen irgendwann nicht einmal die beste chirurgie mehr was ausrichtet. bestenfalls schaust dann aus wie ein schlauchboot.
Das mag sein, widerspricht sich allerdings mit dem Ausgeführten überhaupt nicht.

außer urstrumpf-ahnl yeti schlagt auf einmal gentechnisch durch. oder wenn die implantate im erbgut nicht inbegriffen sind.
Dann greift wieder das Ausgeführte und das Thema hat sich mit einer Generation quasi von selbst erledigt ;)

bG Bär
 
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