Die Kunst zufrieden sein zu KÖNNEN

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(Gelöschter Account)
was braucht man im Leben um zufrieden sein zu können? Sind es die großen Dinge, die ausgefallenen Sexpraktiken....
Eigentlich merke ich zusehends dass es eher die kleinen Dinge sind, ganz besondere Momente die man in Zweisamkeit mit einem besonderen Menschen verbringt. Oder Momente mit sich alleine, in denen man mit dem Erreichten und sich selbst im Einklang ist. Die leisen Töne wie hier schon jemand so treffend beschrieben hat.
Weil diesen Drang nach immer mehr und immer toller und schöner etc., dem sind wir eh pausenlos ausgesetzt, da stumpft man förmlich ab...
Wie geht es Euch damit?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man entscheidet sich dazu...
Wer immer sucht, dem wird immer etwas fehlen -> so will ich nicht leben.
Gspür für sich, Mitmenschen, die Umgebung, Umwelt,...Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und fertig.
 
“weniger is oft mehr“
frauen glaubn oft, sie miassn 1000 sochn mochn...durch mei diagnose bj i domois ordentl ausbremst worden. u guad woars.
i umgib i mi hauptsächli mit leit,de ma guad tuarn. i probier, negatives vo mir fern zu hoitn, so weits mögli is.
a “na“ sogn hob i lerna miassn. es san wirkli oft de klan sochn. ma denkt oft an sooo vü, u eigentli vagißt ma vü zu oft auf sich söba! ;)
 
Auf jeden Fall kann man sich Zufriedenheit nicht kaufen. Ich brauch nix besonderes um zufrieden zu sein. Fortlaufende Gesundheit für meine Lieben wäre eine tolle Sache.
 
was braucht man im Leben um zufrieden sein zu können? Sind es die großen Dinge, die ausgefallenen Sexpraktiven....
Eigentlich merke ich zusehends dass es eher die kleinen Dinge sind, ganz besondere Momente die man in Zweisamkeit mit einem besonderen Menschen verbringt. Oder Momente mit sich alleine, in denen man mit dem Erreichten und sich selbst im Einklang ist. Die leisen Töne wie hier schon jemand so treffend beschrieben hat.
Weil diesen Drang nach immer mehr und immer toller und schöner etc., dem sind wir eh pausenlos ausgesetzt, da stumpft man förmlich ab...
Wie geht es Euch damit?

Menschen sind von Natur aus neugierig, experimentierfreudig, Entdecker, Forscher....

Ohne diesen Trieb säßen wir heute noch alle in Afrika unter einem Baum.

Wir wollen Neues, testen unsere Grenzen, versuchen neue Wege.
Gut so.
Auch Fehlschläge, Sackgassen, oder Enttäuschungen gehören dazu.
Alles kein Problem.
Problematisch wird es wenn es exzessiv wird, oder in Besessenheit ausartet.
Immer noch größer, neuer, toller, schneller....
Und das sofort, und morgen unbedingt noch mehr.
Denke das kann schwer nach hinten losgehen, und dann belastend werden.

Wer glücklich ist mit dem was er hat, (sei es ein Fahrrad oder 100 Paar Schuhe) hat einen Weg gefunden den ihn zum Ziel, und zum Glück geführt hat.
Oft ist es auch nur eine Blume, ein Blick, eine Stimmung, die Freude bringen.

Konsumterror und Besitztum als Sinn des Lebens?: Nein.
Sich an alltäglichen Kleinigkeiten erfreuen: Unbedingt.
Ansonsten muss jeder selbst entscheiden, ob er in einer 30qm Wohnung, oder doch nur in einem Loft glücklich werden kann.
 
was braucht man im Leben um zufrieden sein zu können? Sind es die großen Dinge, die ausgefallenen Sexpraktiven....
Eigentlich merke ich zusehends dass es eher die kleinen Dinge sind, ganz besondere Momente die man in Zweisamkeit mit einem besonderen Menschen verbringt. Oder Momente mit sich alleine, in denen man mit dem Erreichten und sich selbst im Einklang ist. Die leisen Töne wie hier schon jemand so treffend beschrieben hat.
Weil diesen Drang nach immer mehr und immer toller und schöner etc., dem sind wir eh pausenlos ausgesetzt, da stumpft man förmlich ab...
Wie geht es Euch damit?

Man stumpft nur ab wenn man es zulässt. Positive Gedanken sind die Freuden des Lebens, ist nicht immer einfach, aber man ist selbst dafür verantwortlich ob man sich über z.B. die Sonne am Morgen, oder das erste Vögelgezwitschen nach einem langen Winter freuen kann oder nicht.
Gesund zu bleiben wünscht sich jeder, aber es hat auch meist einen Hintergrund warum man krank wird und daraus sollte man lernen.
 
was braucht man im Leben um zufrieden sein zu können? Sind es die großen Dinge, die ausgefallenen Sexpraktiven....
Eigentlich merke ich zusehends dass es eher die kleinen Dinge sind, ganz besondere Momente die man in Zweisamkeit mit einem besonderen Menschen verbringt. Oder Momente mit sich alleine, in denen man mit dem Erreichten und sich selbst im Einklang ist. Die leisen Töne wie hier schon jemand so treffend beschrieben hat.
Weil diesen Drang nach immer mehr und immer toller und schöner etc., dem sind wir eh pausenlos ausgesetzt, da stumpft man förmlich ab...
Wie geht es Euch damit?
Bin vor 7 Jahren weg vom Land, Firma, Haus, Frau, Kind...

als ich draufgekommen bin, dass ich der Firma gehöre, privat verarscht wurde, packte ich meine Sachen und ab nach Wien.

8 Monate Job gesucht, finanzielles Chaos, alles egal, ich war und bin ein bescheidener Mensch geblieben, so wurde ich erzogen, heute lebe ich in einer kleinen Gemeindwohnung, bin rundum zufrieden, obwohl ich an den Altlasten noch knabbere.

Das einzige, was mich stört, ist, dass ich meinen Sohn nicht mehr sehe, obwohl ich den beiden alles ermöglicht habe...

Aber ich glaube, die Zeit arbeitet für mich,
ich bin gesund, habe 2 gesunde Hände (zum Arbeiten :)) fühle mich glücklich zur Zeit alleine, was nicht heissen soll, wenn mich eine umhaut, dass es so bleiben soll,
nur die "krampfhafte Suche" gibt's bei mir nicht mehr, passierts ist gut, wenn nicht, auch gut.
 
Als Hiafla muss ich mir über die Kunst des Zufriedenseins GsD keine Gedanken machen.

Wenn das Kopferl müde das Polsterl erreicht, dann fühle ich es. ;)
Jeden Tag neu.

Mein Hirn ist zu klein um irre Zeitspannen Zufriedenheit oder Glückseligkeit fassen zu können.

Nur der Zeitpunkt, wenn abends/nachts die Augerln zufallen, gibt mir persönlich die Antwort.
 
was braucht man im Leben um zufrieden sein zu können? Sind es die großen Dinge, die ausgefallenen Sexpraktiven....
Eigentlich merke ich zusehends dass es eher die kleinen Dinge sind, ganz besondere Momente die man in Zweisamkeit mit einem besonderen Menschen verbringt. Oder Momente mit sich alleine, in denen man mit dem Erreichten und sich selbst im Einklang ist. Die leisen Töne wie hier schon jemand so treffend beschrieben hat.
Weil diesen Drang nach immer mehr und immer toller und schöner etc., dem sind wir eh pausenlos ausgesetzt, da stumpft man förmlich ab...
Wie geht es Euch damit?

Teil II zu meinem Post vorhin:

Es gibt psycholgische Gründe, warum wir gerne shoppen, bzw es uns glücklich macht, Neues zu bekommen/probieren/kaufen/haben.

Es handelt sich hierbei um einen steinzeitlichen Mechanismus:
Wir mussten stets neue Nahrungsquellen finden (Pflanzen, Wege zum Futter, Tiere aufspüren), um den Fortbestand unserer Familie zu sichern. Unser Gehirn schüttet deshalb noch heute Glücks-Hormone aus, wenn wir etwas Neues entdeckt haben, und sagt: "Nimm das mit, das ist gut".
Daher fühlt es sich kurzfristig gut an, sich mit Neuem "zu belohnen."

Man(n) muss dann eben versuchen rationell zu denken: "Brauch ich das wirklich?"

Unser unterbewusstes Verlangen geht selten mit der Vernunft einher.
Sei es beim einkaufen, oder beim Trieb sich vermehren zu müssen/wollen.

Spaß und Ratio sind selten dasselbe.
Sollte man(n) wissen.
 
Mir gehts da ähnlich wie der @Mitglied #473397 ....nach ernüchternder Diagnose kam Leben 2.0.
Zuvor konnt man bei uns vom Boden essen (ich war ja Perfektionistin nach dem Motto "schneller, höher, weiter, besser, meeeeeeehr") - das kann man heute auch. Irgendwas wird sicher da liegen :D.

Rückblickend betrachtet war ich damals weder zufrieden noch je wirklich glücklich.

Zufrieden bin ich heute, wenn mein Dyskalkuliekind keinen 5er heimbringt....wenn ich seh, dass der Wäscheberg deutlich geschrumpft ist....die kids abends im Bett liegen und das Chaos sich in Grenzen hält.

Obendrein hab ich das Glück, dass es momentan einfach läuft. Meine Soziophobie schleicht sich kontinuierlich, ich hab neue Leute kennengelernt, der Weg liegt vor mir/uns und ich liebe und werd geliebt....:)
 
ich bin zufrieden. ich hab was ich brauch um glücklich zu leben, und das muss nix materielles sein. vielleicht auch deshalb weil ich in einer zeit aufgewachsen bin wo es bei weitem noch nicht alles für jeden gab. darum bin ich mit den kleinen dingen im leben auch zufrieden.
 
Jetzt kommt´s mir erst:

Diese Rennerei nach dem Glück und der Zufriedenheit ist megastressig.

Schaut´s Euch alleine die Neuerscheinungen in Buchform des letzten Jahres an.
Was gibt es nicht an Seminaren, Vorträgen, Wochenenddestinationen, Meditation, u.s.w. zu dem Thema.

Da steckt ein Megaknödl dahinter.

Ist es nicht verkaufstechnisch gesehen nicht mehr, als das Wecken eines Bedürfnisses, das möglichst viele Kunden kaufen sollen.

Es ist im Laufe eines erfüllten Lebens, wenn man mit offenen Augen durchgeht, irgendwann der Zeitpunkt da, wo man das was man gesehen/erlebt/erfahren hat überdenkt und für sich das nimmt was gut war und was man hinkünftig brauchen kann.

Ob das der Weg zum Glück und zur Zufriedenheit ist, weiß ich nicht.
Zu einem erfüllten Leben, geht´s ziemlich sicher da lang.

Glück und Zufriedenheit.
Ja am Sterbebetterl hätte ich´s gern.

Ansonsten kommt´s und geht´s.
Ich will auf die tiefe Verzweiflung, die schwere Trauer, Selbstzweifel, bereichernde Auseinandersetzungen, Konflikte lösen, irren und wirren und die leise Musik in Moll, nicht verzichten.
Was wäre das Glück, wenn es mal vorbeischaut denn sonst wert?

Guppenschunkeln auf Wolke 7 - das hat noch Zeit.
Wenn Moik und Hias dabei sind orientiere ich mich in die andere Richtung. :)


Suchts doch wen, der sagt dass er nicht "zufrieden" ist.
Das wird schon wieder zum Gruppenzwang und für so manchen ein Leidensdruck.

Sodale jetzt gehe ich in den Keller und staub den Watzlawick ab. :D
 
Ich erfreu mich an so vielen dingen im leben.

Wenn mein mann mich in den arm nimmt und mir sagt dass er mich liebt, meine freundschaften, die tolle beziehung zu meinen eltern, meine kunden zu denen ich oft eine tolle beziehung pflege und die mich in meinen arbeitsalltag erfreuen.
Ich hab grosses glück :liebe:
 
Zufriedenheit ist nicht willkürlich steuerbar, und somit keine Kunst. Da kann sowohl eine partielle/ temporäre Genügsamkeit als auch jedes Streben und jeder Erfolg ein Gefühl von Zufriedenheit vermitteln. Ich möchte beides nicht missen.
 
...bin rundum zufrieden, obwohl ich an den Altlasten noch knabbere...

Und genau daran scheitern viele.
Die denken, dass es um Perfektionismus geht.
Die denken, dass man erst zufrieden sein kann/darf, wenn es keine Altlasten mehr gibt.
Einfach den Augenblick genießen, sich im Kleinen zufrieden geben, das macht es aus.
Das ist Zufriedenheit. Die kann man dann auch jeden Tag genießen und spüren.
 
es geht mir um das zufrieden sein "KÖNNEN"
kann man das erlernen oder steuern, kann man daran arbeiten - oder ist das nur von außen gesteuert? Natürlich kann man an seinen äußeren Umständen arbeiten - das heißt aber noch lange nicht, dass man damit zufrieden ist.
 
Natürlich kann man an seinen äußeren Umständen arbeiten - das heißt aber noch lange nicht, dass man damit zufrieden ist.

Ganz ein anderer Zugang:

Vielleicht schaffst Du es mal Dich mit Wolf Wondratschek und einem Glaser Wein in Chuck´s Zimmer zurück zu ziehen,
denn "Du bist, was nur ein anderer fühlt". ;)


Auch von ihm:

"Es ist seltsam, wie viel erfinden müssen, um das Leben zu verstehen,
denn was wäre die Realität ohne die Einsicht ihrer Erfindung, was für einen
Wert hätte die Wahrheit ohne den Komfort des Humors und welche
Wahrheit die Liebe ohne das Schicksal jener, die leiden?"
Wolf Wondratschek


Bücher abstauben, war gar keine gute Idee. :D
 
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