Auch wenn diese ganzen Diskussionen um cfh ja ganz amüsant sein mögen [und ja, man kann auch als Erwachsener durchaus noch ein Muttersöhnchen sein], finde ich es schade, dass das ursprüngliche Thema so untergeht.
Ich glaube, das, wenn man auf Partnersuche ist und das schon relativ lange, das eigene Bild von den potentiellen Partnern in sich sehr widersprüchlich ist. D.h. einerseits hat man gewissene Vorstellungen, gewisse Erwartungen, weil man weiß, dass eine Beziehung sonst ohnehin nicht wirklich viel Sinn hat und andererseits ist da dieser riesige Wunsch, nicht mehr allein zu sein. Diese Erwartungen, Vorstellungen kommen quasi vom Verstand, der Wunsch aus dem Herzen.
Dann kommt ein Typ daher und der Verstand gibt einem klar und deutlich zu verstehen, dass das eigentlich nichts werden kann. Aber das Herz jubelt auf und schreit: "Da ist jemand, mit dem kann ich mein Leben teilen, der interessiert sich für mich, der findet mich interessant." Und dann hören viele Frauen eben eher auf das Herz als auf den Verstand. Versuchen es eben, vielleicht klappt es ja doch. Und versuchen eine Beziehung. Ich rede hier bewusst nicht von ONS, sondern von Beziehungen, die sich über Foren ergeben, wo man das Gefühl hat, sich sowieso schon zu kennen und sich dann im RL vielleicht alles schneller ergibt, als wenn man sich z.B. bei einem Seminar kennenlernt, sich ein paar Mal verabredet und erst mal alles ausloten muss. Über das Internet werden solche Entscheidungen oft schon früher getroffen, man checkt früher ab, ob man in gewissen Punkten übereinstimmt oder nicht.