Die andere Seite der Gender-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zuletzt bearbeitet:
Solche, die den psychisch und physisch schmerzhaften Prozess der Transition mit Unterwäschewechseln vergleichen?
Dagegen möchte ich mich verwehren. Das hab ich geschrieben:
Ich kann natürlich nicht für andere sprechen, mir geht´s darum, dass es mittlerweile Menschen gibt, die ihr Geschlecht wechseln wie ihre Wäsche und von der ganzen Gesellschaft Verständnis, Akzeptanz und Entgegenkommen für ihre Launen verlangen.
Damit sind jene Menschen gemeint, die sich einfach nicht mit sich selbst einigen können, was sie sind oder sein wollen und deshalb heute so und morgen anders sein wollen - je nach Situation und Laune.
Denn:
Ich denke, dass Menschen, die tatsächlich im falschen Körper sind, einen ohnehin schweren und langen Weg vor sich haben, um durch diverse Maßnahmen ihr Ziel zu erreichen. Die sollte man unterstützen.


Ich nehme an die meisten werden es sinnvoll finden, dass diese ganzen psychologischen Geschichten abzuarbeiten sind. Das ist gut und sinnvoll.
:up:
Aber warum wird dann Menschen die dieses ganze Prozedere bis zur Änderung des Geschlechtseintrages durchlaufen, noch immer von bestimmten Menschen unterstellt, dass das ein Akt sei, der vergleichbar ist mit Unterwäsche wechseln?
Genau das Gegenteil hab ich geschrieben. ⬆️
Und warum hat man als "Erwachsene" cis Frau, Angst vor solchen Menschen, nur weil sie sich nichts wegschneiden haben lassen und denkt als erstes mal darüber nach, ob die in Wahrheit nur spannen wollen?.
Kannst Du mir das bitte erklären @Mitglied #527463 ?
Gerne, auch wenn ich keine Angst habe.
Wenn ich einen Menschen mit Penis in der Damen-Abteilung sehe, kann ich nicht wissen, warum er da ist. Keine Ahnung, als was er sich gerade fühlt, keine Ahnung von seiner Vorgeschichte. Ich sehe einen Mann.
Die Möglichkeit, dass er sich als Frau fühlt, ihm sein Penis aber zu wichtig ist und er ihn gerne bei den Frauen zeigen möchte, ist genauso gegeben, wie ein Spanner, der sich der Einfachheit halber als Frau tituliert um zu den nackten Frauen gelangen zu können. Für mich ist es jedenfalls ein Akt, um sich in Szene zu setzen.
Ein Mann, der noch einen Penis hat, sich aber als Frau fühlt, wird bei den Männern weit weniger Aufsehen erregen und wohl eher versuchen unauffällig zu bleiben.
 
Hi,

Wenn ich einen Menschen mit Penis in der Damen-Abteilung sehe, kann ich nicht wissen, warum er da ist. Keine Ahnung, als was er sich gerade fühlt, keine Ahnung von seiner Vorgeschichte. Ich sehe einen Mann.

warum interessiert Dich das überhaupt?

Lass doch die Person sein, wer sie will. Offenbar fühlt sie sich als Frau, und gut ist.

Dein Argument ist so schlüssig, sie die der ausländerfeindlichen Menschen, die bei jedem Türken auf de Straße nachdenkt, ob der sie überfallen will.

Wenn man so fühlt, muss man an sich selbst arbeiten, damit man sich nicht mehr so fühlt.


Dein Argument bestärkt nur die, die meinen, die gegenständliche Fitnessstudiobetreiberin müssen vom Staat gezwungen, auch Transen zu akzeptieren.

Ein Mann, der noch einen Penis hat, sich aber als Frau fühlt, wird bei den Männern weit weniger Aufsehen erregen und wohl eher versuchen unauffällig zu bleiben.

Nicht, wenn er weiblich aussieht und riesen Titten hat.

LG Tom
 
Dagegen möchte ich mich verwehren. Das hab ich geschrieben:

Damit sind jene Menschen gemeint, die sich einfach nicht mit sich selbst einigen können, was sie sind oder sein wollen und deshalb heute so und morgen anders sein wollen - je nach Situation und Laune.
Denn:




:up:

Genau das Gegenteil hab ich geschrieben. ⬆️

Gerne, auch wenn ich keine Angst habe.
Wenn ich einen Menschen mit Penis in der Damen-Abteilung sehe, kann ich nicht wissen, warum er da ist. Keine Ahnung, als was er sich gerade fühlt, keine Ahnung von seiner Vorgeschichte. Ich sehe einen Mann.
Die Möglichkeit, dass er sich als Frau fühlt, ihm sein Penis aber zu wichtig ist und er ihn gerne bei den Frauen zeigen möchte, ist genauso gegeben, wie ein Spanner, der sich der Einfachheit halber als Frau tituliert um zu den nackten Frauen gelangen zu können. Für mich ist es jedenfalls ein Akt, um sich in Szene zu setzen.
Ein Mann, der noch einen Penis hat, sich aber als Frau fühlt, wird bei den Männern weit weniger Aufsehen erregen und wohl eher versuchen unauffällig zu bleiben.
Ich nehme zur Kenntnisse, dass Du einfach nur gerne in Deinem starren Denken verhaftet bleiben möchtest.
Ich dachte wir sprechen hier von Transgender, die weibliche Hormone nehmen, denen Brüste wachsen, die im Normalfall auch als Frau leben und im Normalfall tatsächlich oft femininer auftreten und sich kleiden als zum Beispiel meine Frau das tun würde.
Aber das alles nimmst Du natürlich nicht wahr, Du bist fixiert auf einen Penis.
 
Damit sind jene Menschen gemeint, die sich einfach nicht mit sich selbst einigen können, was sie sind oder sein wollen und deshalb heute so und morgen anders sein wollen - je nach Situation und Laune.
Was juckt's Dich, ob ein Mensch seine Identität findet oder nicht?
Ich kapier's nicht, warum die "Selbstverwirklichung" eines fremden Menschen mit dem mich nichts verbindet, so aufregend ist.

Es sind individuelle Schicksale von Menschen, in die ich nicht reinschauen kann. Ich weiß nicht, was sie erlebt haben, was sie geprägt hat, was sie antreibt.

Edit: Wer entscheidet, ob die Transitions einer "Laune" entsprungen ist? Gibt's dafür eine Behörde?

Hoppla, wie durch @Mitglied #490845 bereits dargelegt, müssen die einen Begutachtungsprozess durchlaufen. Haben diese Transpersonen dann die Begutachtenden zum Narren gehalten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich dachte immer ein Problem löst man in dem man bei den Verursachern ansetzt.

Kapiere! Ist wahrscheinlich so wie bei den Frauen, die selber schuld sind, weil sie sich sexy kleiden.
Dann können wir ja auch sämtliche Frauenhäuser wieder schließen :penguin:

(Noch nie was von Prävention gehört?)
 
Was juckt's Dich, ob ein Mensch seine Identität findet oder nicht?
Ich kapier's nicht, warum die "Selbstverwirklichung" eines fremden Menschen mit dem mich nichts verbindet, so aufregend ist.

Es sind individuelle Schicksale von Menschen, in die ich nicht reinschauen kann. Ich weiß nicht, was sie erlebt haben, was sie geprägt hat, was sie antreibt.
Es juckt mich eh nicht. Es ist mir völlig egal, wer sich als was empfindet. Aber es kann niemand ernsthaft von mir und der ganzen Gesellschaft verlangen, dass alle sich den Launen und Forderungen einzelner unterwirft.
Solange jemand als anderes Geschlecht leben will, soll er es machen. Von mir aus jeden Tag ein anderes Geschlecht. Aber er/sie/es muss sich eben auch möglichst in die Gesellschaft einfügen und nicht erwarten, dass sich plötzlich alle ihm/ihr anpassen. Wenn er/sie/es dass nicht möchte, muss er/sie/es mit den Reaktionen leben oder auf eine einsame Insel auswandern.
Das gilt ja für alle Menschen.
 
Ich dachte wir sprechen hier von Transgender, die weibliche Hormone nehmen, denen Brüste wachsen, die im Normalfall auch als Frau leben und im Normalfall tatsächlich oft femininer auftreten und sich kleiden als zum Beispiel meine Frau das tun würde.

ändert aber nichts daran, dass es auch groteske auswüchse gibt ...

 
Es juckt mich eh nicht. Es ist mir völlig egal, wer sich als was empfindet. Aber es kann niemand ernsthaft von mir und der ganzen Gesellschaft verlangen, dass alle sich den Launen und Forderungen einzelner unterwirft.
Solange jemand als anderes Geschlecht leben will, soll er es machen. Von mir aus jeden Tag ein anderes Geschlecht. Aber er/sie/es muss sich eben auch möglichst in die Gesellschaft einfügen und nicht erwarten, dass sich plötzlich alle ihm/ihr anpassen. Wenn er/sie/es dass nicht möchte, muss er/sie/es mit den Reaktionen leben oder auf eine einsame Insel auswandern.
Das gilt ja für alle Menschen.
Wo unterwirfst Du Dich den Launen einzelner? Wo musst Du Dich einer Transperson anpassen? Und Alle dann noch dazu?
 
Dann können wir ja auch sämtliche Frauenhäuser wieder schließen :penguin:

(Noch nie was von Prävention gehört?)
Ok, dann darf ich hoffentlich antworten...
Frauenhäuser dienen meines Wissens dem Schutz von Frauen, die bereits von häuslicher Gewalt betroffen sind.
Einher gehen zudem meist Anzeige und Wegweisung der Täter, oder nicht?

Haben wohl eine andere Auffassung vom Begriff Prävention.
 
ändert aber nichts daran, dass es auch groteske auswüchse gibt ...
Und selbstverständlich ist dieser Einzellfall die Begründung für alles andere.
Genau das meine ich mit Deppenbeispielen.
Scheinbar war aber in der Sauna dann eh ales okay, der Mensch mit Bart hat offenbar keine Probleme gemacht und musste sein Gemächt auch nicht jedem zeigen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben