Diabetes mellitus Typ 2

Hi,



den staying alive hatte ich als pumperlgsunden Sportler in Erinnerung. In dem Kontext habe ich das nicht recht verstanden.

Meine Blutwerte werden - wegen Medikation - alle 3 Monate überprüft. Da war nie eine Option zur Langzeitzuckermessung, solange die Blutwerte passen.

Daher die Frage nach der Relevanz. Wenn es gesundheitsförderlich ist, ist mir ja egal, ob ich den Reis vor dem Salat esse. Ich hatte noch nie was davon gehört, und man bildet sich ja gerne weiter.

LG Tom
Mein Hausarzt hat bei der letzten Gesunden Untersuchung den Hba1c mitgemacht (4,9)

Vielleicht ist es von der Versicherungsleistung abhängig ob der dabei kontrolliert wird?
 
Zuviel.... das kann dir früher oder später am Kopf fallen. Ausser die 190 sind die seltene Ausnahme.
100 - 130 wär erstrebenswert, immer schafft mans eh net.

Seh ich genauso, ich würd trotzdem versuchen weiter runter zu kommen.
Das seltsame ist, seit ich vor ca. einem Jahr aufgehört habe, Schokolade und Süßigkeiten zu essen, sind die Werte eher leicht gestiegen. :schulterzuck:
 
Ich vermute mein Wissensstand ist da veraltet, kannst du mir das erklären?

Weil mir wurde gesagt, dass das überschreiten der Nierenschwelle dazu führt, dass die feinen Filtrationschlaufen durch den Zucker verletzt und verklebt werden und das zur beeinträchtingung der Nierenfunktion führt.

Aber mittlerweile gibt es ja sogar Medikamente, die die Ausscheidung über die Niere fördern...
Jardiance macht genau das.
Ich verstehs so dass eher xu hoher Blutzucker - und Blutdruck! die feinen Blutgefässe in Nieren, Füssen, Netzhaut und wer weiss noch wo schädigt. Es war auch mein erster Gedanke dass die Niere ja nicht dafür gedacht ist dauernd zu arbeiten, mir wurde aber immer wieder versichert das J. eine zusätzlich positive Wirkung auf die Niere hat, abgesehen vom Senken des Zuckerspiegels.
 
Zuletzt bearbeitet:
Referenzbereich von 4,0 - 6,4.
Diese Referenzwerte werden leider angegeben, sind aber aus meiner Sicht grob fahrlässig. Bei 5,7 geht’s mit dem sogenannten Prädiabetes los, der auf direktem Weg zum Diabetes führt, dauert nur noch ein bisschen. Prädiabetes ist, was man so liest, recht einfach durch überschaubare Ernährungsmaßnahmen ein zu fangen- wenn man denn weiß dass mans hat und die Bereitschaft was zu tun. Wenn man natürlich glaubt mit 6,2 ist noch alles in Ordnung und niemand sagt einem was wirklich los ist (Stichwort Insulinresistenz), geht’s direkt in die Misere.
Zu mir: 5,5 ist mir zu nah an 5,7, auf was soll ich mit dem Gegensteuern warten? Einmal 70€ Investiert für 15 Tage, ein bisschen Verständnis entwickeln was Sache ist, den Lenkeinschlag um 3 Grad korrigieren, und nachher das Thema wieder vergessen.
 
Ich würds nicht so auf die leichte Schulter nehmen, gesunde Ernährung ist nicht alles. Wenn du die Anlage dafür hast bist trotzdem gefährdet.
So wie der immer wieder zitierte Nichtraucher min Raucherbein.
Ja, du hast natürlich recht, war nicht für die Goldwaage gemeint was ich geschrieben hab. Ich mach alljährlich die Runde mit Zahnarzt, Urologe, Internist, das Thema Blutzuckerwert ist auch dabei.
Ich geh stark davon aus mein nächster Hba1c ist niedriger. Ein paar Korrekturen sehe ich mir noch an und behalte dann bei, den aktuellen Zinober mach ich jedoch nur noch maximal 13 Tage.

Übrigens schon wieder so eine für mich abstruse Erkenntnis: 130g Kohlehydrate aus 50% Nudel, 50% Kartoffeln bringen meinen Blutzucker auf 137, 130g Kohlenhydrate aus Vollkornbrot vom Hofer jedoch auf 180. in beiden fällen hab ich vorher Grünzeugs und ein bisschen Fett getankt.
 
130g Kohlehydrate aus 50% Nudel, 50% Kartoffeln bringen meinen Blutzucker auf 137, 130g Kohlenhydrate aus Vollkornbrot vom Hofer jedoch auf 180. in beiden fällen hab ich vorher Grünzeugs und ein bisschen Fett getankt.
Vl fahrt das Brot schneller ein und die Nudeln / Erdäpfln geben den Zucker langsamer ab?
 
Vollkornbrot vom Hofer jedoch auf 180.
Das ist halt im Normalfall nicht wirklich Vollkornbrot sondern dunkel gefärbtes weißes Mehl. Und Gebäck generell fährt, wenn das was ich darüber mal gelernt habe noch stimmt, voll ein. Aber halt nur kurze Spitzen, nachhaltiger werden wohl die Kartoffeln sein.
 
Ich hänge da immer noch fest.... 😅

Das sind 1400 kcal.... Ich weiß, du hast mit deinem vielen Sport einen anderen Bedarf, aber das ist so etwa das, was ich an Gesamtkalorien zu mir nehme (außer ich habe meine Fresstage, da jammere ich ständig herum und komme auf 2000) - und davon sollten schon alleine 400 kcal Eiweiß sein...

1400 Kalorien am Tag sind viel zu wenig.
Nicht mal ein Kind hat einen so niedrigen Bedarf.
 
Vl fahrt das Brot schneller ein und die Nudeln / Erdäpfln geben den Zucker langsamer ab?


Es macht einen großen Unterschied, ob man frisch gekochte Nudeln und Reis ist oder diesen erst abkühlen lässt und wieder aufwärmt.
Beim Abkühlen verändern sich die kurzkettigen Kohlenhydrate zu langkettigen und werden langsamer verstoffwechselt.
 
Es macht einen großen Unterschied, ob man frisch gekochte Nudeln und Reis ist oder diesen erst abkühlen lässt und wieder aufwärmt.
Beim Abkühlen verändern sich die kurzkettigen Kohlenhydrate zu langkettigen und werden langsamer verstoffwechselt.
Das kommt mir entgegen, weil ich meist eh zu faul bin zum aufwärmen.:up:
 
Zuletzt bearbeitet:
V
Es macht einen großen Unterschied, ob man frisch gekochte Nudeln und Reis ist oder diesen erst abkühlen lässt und wieder aufwärmt.
Beim Abkühlen verändern sich die kurzkettigen Kohlenhydrate zu langkettigen und werden langsamer verstoffwechselt.
Nudeln waren tiefgekühlte Reste mit, Kartoffel schon vor zwei Tagen gekocht- das könnte der passende Hinweis sein.
Spannend das ganze
 
Nudeln waren tiefgekühlte Reste mit, Kartoffel schon vor zwei Tagen gekocht- das könnte der passende Hinweis sein.
Spannend das ganze
Hochinteressante Info...kommenden Freitag habe ich einen längeren Geh-Lauf-Ausflug auf dem Plan. Dann müsste man, wenn man ein paar Stunden vorher kalte Nudeln und Kartoffeln isst, Zuckerspiegelmäßig auf einem guten Weg sein. Geplant sind etwa 10 Stunden +- 1...einn paar Gels werde ich mir auch einpacken.
 
Zuletzt bearbeitet:
genauso wie Vollkornbrot nicht gleich Vollkornbrot ist. je feiner das Getreide gemahlen wurde, umso weniger "gut". gerade beim Hofer-Brot kann ich mir vorstellen, dass das der Fall ist.
 
Zurück
Oben