Der erste Sklave - Rat, Tipps und Tricks

Mitglied #184967

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Ich erstelle diesen Thread, weil ich viele Fragen rund um das (für mich neue) Thema Sklavenhaltung und Sklavenerziehung habe.

Daher bitte ich um ehrliche, ernst gemeinte Antworten, ohne diesen Thread zu verwaschen oder ihn ins Lächerliche zu ziehen.

Wenngleich meine erste Frage schon (möglicherweise :schulterzuck:) für den einen oder anderen lächerlich erscheinen mag, ist es mir doch ein großes Thema, das ich ernst nehmen möchte. Mein erster Gedanke galt - pflichtbewusst wie ich bin - an einen Vertrag, den ich für meinen zukünftigen Sklaven aufsetze - damit alles seine Ordnung hat. (Es gibt diesen Menschen schon, er wartet nur noch auf mein Okay... Er hat schon Erfahrung damit, jahrelang im Dienste einer Herrin zu stehen, für mich ist sowas Neuland.)

An die, die eine(n ) 24/7 Sklaven/Sklavin halten:
Habt ihr einen Vertrag? Und wenn ja, was steht da drin?
Gibt es irgendwelche Klauseln, die ich als "Herrin" beachten muss?
Gibt es sowas wie "ungeschriebene Gesetze" in dieser Dynamik oder ist das alles wirklich ganz unsere Abmachungssache (weil es ja nur uns beide betrifft)?



LG Mina
 
Ist bei mir zwar schon eine Weile her:

Lernt euch kennen. Redet miteinander. Mach das, was dir Spaß macht.
Lass dich nicht in Regelwerke zwängen. Mach nichts, weil man das als Domme so macht.

Lass ihn von seiner Herrin erzählen. Lass ihn seine Sehnsüchte niederschreiben und suche dir aus, was dir gefällt.
Und auch hier: Wenn dein Sklave zb meint, dass ein Sklave nackt gehalten werden soll- ist das seine Meinung. Ob es auch deine ist, bestimmst du 🙂
 
Der Vertrag ist das, was ihr füreinander tun könnt...... Dazu bedarf es mMn keiner Verschriftlichung.

Wenn's für beide ein Kick ist, ein Schriftstück zu besitzen, dann setzt eines auf... Nach euren Ideen, Wünschen, Phantasien und Vorstellungen.... Erlaubt ist, was der Seele schmeichelt....

Zu beachten gibt es nicht mehr und nicht weniger, als in jedem anderen zwischenmenschlichen Kontext auch.....
 
Ich möchte es nicht Vertrag nennen, sondern ein Stück Papier um Wünsche und klare Regeln festzulegen. Etwas woran Ihr euch halten solltet. Juristisch ist es sicher problematisch. Doch es geht um Eure Beziehung und da solltet ihr ehrlich zueinander sein. Eine Beziehung ist kostbar und sollte nicht durch Regelverstöße gefährdet werden.
Aber sei Dir im klaren darüber, dass ein zu viel an Regeln nicht eingehalten werden kann. Weniger ist oft mehr. Verfeinern und verschärfen kann man hinter immer noch.
So ein Papier schaft Klarheit und ist somit ein guter Baustein für Vertrauen.
Klarheit, Struktur und Konsequenz sind wichtige Dinge die Stabilität schaffen.
 
Ich erstelle diesen Thread, weil ich viele Fragen rund um das (für mich neue) Thema Sklavenhaltung und Sklavenerziehung habe.

Daher bitte ich um ehrliche, ernst gemeinte Antworten, ohne diesen Thread zu verwaschen oder ihn ins Lächerliche zu ziehen.

Wenngleich meine erste Frage schon (möglicherweise :schulterzuck:) für den einen oder anderen lächerlich erscheinen mag, ist es mir doch ein großes Thema, das ich ernst nehmen möchte. Mein erster Gedanke galt - pflichtbewusst wie ich bin - an einen Vertrag, den ich für meinen zukünftigen Sklaven aufsetze - damit alles seine Ordnung hat. (Es gibt diesen Menschen schon, er wartet nur noch auf mein Okay... Er hat schon Erfahrung damit, jahrelang im Dienste einer Herrin zu stehen, für mich ist sowas Neuland.)

An die, die eine(n ) 24/7 Sklaven/Sklavin halten:
Habt ihr einen Vertrag? Und wenn ja, was steht da drin?
Gibt es irgendwelche Klauseln, die ich als "Herrin" beachten muss?
Gibt es sowas wie "ungeschriebene Gesetze" in dieser Dynamik oder ist das alles wirklich ganz unsere Abmachungssache (weil es ja nur uns beide betrifft)?



LG Mina
Gerne mit mir ALLES probieren🙏
 
Sofern ihr einen Vertrag macht, ist der Inhalt ganz alleine eure Entscheidung. Oder besser gesagt, eigentlich die Entscheidung des dominanten Parts in Absprache mit dem Sub/Sklaven. Es gibt da keine Vorgaben, weil es eine individuelle Entscheidung ist, was man darin festlegt.

Erforderlich ist es nicht. Manche machen so einen Vertrag, weil sie eine eher rationale Herangehensweise haben und Dinge gerne festschreiben, andere machen es aus Gründen des zusätzlichen Kicks. Ich selbst hatte nur einmal eine Herrin, die so einen Vertrag verfasst hat. Auch da ging es eher um ein Ordnen der Gedanken und Absprache - die hätten wir auch jedoch auch mündlich machen können. Ein paar Wochen später konnten wir uns beide nicht mehr wirklich erinnern, was wir darin alles festgehalten haben. Es hat sich von alleine alles so eingespielt, dass der Vertrag ganz von selbst überholt wurde.

Ansonsten kann ich nur empfehlen, auf das eigene Empfinden zu hören und das Tempo zu gehen, das sich stimmig anfühlt. Klingt zwar ziemlich nach Phrasendrescherei, aber ist meiner Meinung nach tatsächlich der beste Weg sich heranzutasten. Wenn er schon Erfahrung hat, kann es Sinn machen, mutig zu sein und Dinge auszuprobieren. Als devoter Part freut man sich zumeist, wenn die Herrin Dinge ausprobiert und selbstsicher die Richtung vorgibt.

Viel Glück auf eurem Weg!
 
Keine Pyramiden planen bevor du nicht ein paar Hunderttausend davon hast!

Einer ist ein Anfang. Aber reicht halt nicht Mal für Arenakämpfe. Außer du hast noch irgendwo einen Löwen herumlaufen oÄ.

An deiner Stelle würde ich die Ziele höher stecken! Zumindest genug für eine Galeere solltest dir schon zulegen! Dann kommst wenigstens von A nach B am Meer.

Wozu sollen Sklaven sonst gut sein?!
 
Keine Pyramiden planen bevor du nicht ein paar Hunderttausend davon hast!

Einer ist ein Anfang. Aber reicht halt nicht Mal für Arenakämpfe. Außer du hast noch irgendwo einen Löwen herumlaufen oÄ.

An deiner Stelle würde ich die Ziele höher stecken! Zumindest genug für eine Galeere solltest dir schon zulegen! Dann kommst wenigstens von A nach B am Meer.

Wozu sollen Sklaven sonst gut sein?!
Wir sind im BDSM Bereich.

@Mitglied #184967 hab Spaß daran, habt euch gern, redet miteinander. Und wie @Mitglied #179164 schon sagte: mach nichts, "weil man das halt so macht".
Ich kann dir www.kunstderunvernunft.de sehr empfehlen, hör mal rein, mach dich über D/s schlau.

Und wenn es um 24/7 geht: weniger ist mehr. Fang mit 1 Regel an, die du konsequent verfolgst.
 

Ein Vertrag (vereinfacht formuliert) ist eine gegenseitige, rechtliche Willenserklärung.

Juristisch ist es sicher problematisch.

Juristisch ist ein Sklavenvertrag schlichtweg ungültig, da Sklaverei in Österreich streng verboten ist (StGB und EMRK).

Somit hat selbiger eher symbolische Bedeutung, welche allerdings emotional sehr tief gehen kann. Da er rechtlich keine Relevanz hat, obliegt es eurer Abmachung, was ihr in dieses Schriftstück aufnehmen wollt.

Ich kann dir www.kunstderunvernunft.de sehr empfehlen, hör mal rein, mach dich über D/s schlau.

Ja, die Podcasts sind erfrischend gut :daumen:
 
Ein Vertrag (vereinfacht formuliert) ist eine gegenseitige, rechtliche Willenserklärung.



Juristisch ist ein Sklavenvertrag schlichtweg ungültig, da Sklaverei in Österreich streng verboten ist (StGB und EMRK).

Somit hat selbiger eher symbolische Bedeutung, welche allerdings emotional sehr tief gehen kann. Da er rechtlich keine Relevanz hat, obliegt es eurer Abmachung, was ihr in dieses Schriftstück aufnehmen wollt.



Ja, die Podcasts sind erfrischend gut :daumen:
Sag mal ! Du warum musst Kontra sein ?
Ich habe doch EXTRA geschrieben, dass ich es nicht Vertrag nennen möchte!!!!!
Und Du sagst es wäre ein Vertrag nur um dann gegen mich wettern zu können.

Noch einmal langsam zum mitdenken.
Es ist eine gemeinsame Willenserklärung, doch sie ist nicht rechtsverbindlich!
Warum! Wie Du selber erwähnst : Sklaverei verboten ist.

Doch es gibt einen Unterschied zwischen einem BDSM Sklaven und einem Sklaven aus historischer Sicht.
Aber ich möchte diesen Unterschied hier nicht erörtern. 1 OTP und zweitens mangelndes IQ und EQ.

Edit:
Frage dich als erstes Warum Sklaverei verboten worden ist.
Dann überlege Dir warum ich jetzt protestiere.
Stichworte: Wertschätzung und Menschenwürde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vertrag ist das, was ihr füreinander tun könnt...

Wenn's für beide ein Kick ist, ein Schriftstück zu besitzen, dann setzt eines auf... Nach euren Ideen, Wünschen, Phantasien und Vorstellungen.... Erlaubt ist, was der Seele schmeichelt....
Danke, das hast du schön geschrieben.

Lernt euch kennen. Redet miteinander. Mach das, was dir Spaß macht.
Lass dich nicht in Regelwerke zwängen. Mach nichts, weil man das als Domme so macht. Lass ihn von seiner Herrin erzählen. Lass ihn seine Sehnsüchte niederschreiben und suche dir aus, was dir gefällt.
Danke auch dir für die hilfreiche Antwort. :-)

@bluescorpio hab Spaß daran, habt euch gern, redet miteinander. Und wie @Zaradira schon sagte: mach nichts, "weil man das halt so macht".
Ich kann dir www.kunstderunvernunft.de sehr empfehlen, hör mal rein, mach dich über D/s schlau.

Und wenn es um 24/7 geht: weniger ist mehr. Fang mit 1 Regel an, die du konsequent verfolgst.
Danke, ja, wenn es keinen Spaß machen könnte, sollte, würde, dann wär das eh gar nichts für mich.
Er wurde halt von seiner damaligen "Halterin" so schlecht behandelt (ihre Wünsche wurden immer extremer bis hin dazu, dass er körperlich fremdbestimmt wurde mit sich für sie im Ausland prostituieren müssen um sie monatlich mit 8000€ zu unterstützen und sich letztendlich auch körperlich verstümmeln sollte bis er dann in einem langen Prozess es gewagt hat "nein" zu sagen - und damit wurde die jahrelange Beziehung mit einem Schlag beendet) dass er jetzt meint, ich sei die Richtige für ihn, weil ich mit meinen Werten und Vorstellungen einen ganz anderen (vor allem gesünderen) Weg gehe als sie damals.

Ich bin jetzt (mal wieder) in der Rolle, um ein "flugunfähiges Vögelchen" aufzupäppeln, weil es so gerne wieder richtig - und vor allem frei - fliegen möcht'.

Wozu sollen Sklaven sonst gut sein?!
Ja, wozu? ER möchte freiwillig als solcher bezeichnet werden, ER sieht Freude und Stolz darin - und DIESE Bezeichnung alleine schon geht mir gegen den Strich. Er kann sich mit dem Wort "Leibeigener" ebenso anfreunden, aber ob es das besser macht...
:schulterzuck: Alles was ich wollte, wonach ich suchte, war ein Diener mit Giver-Mentalität und dann legt sich mir auf einmal einer, der sich als SKLAVE bezeichnet zu Füßen und "lockt" mich mir der Erfüllung meiner Wünsche (sei es Massagen, Hilfe im Haushalt, Taschenträger bei Einkäufen, Chauffeur spielen, "verfügbar sein" - wannimmer ich was von ihm/seinen Diensten benötige... - noch dazu sperrt er sein "Teil" freiwillig in einen Cock-Cage und fühlt sich wohl (!) damit.)

@Mitglied #239795 stell dir vor, da gibt es eine Frau, wo es mit der Sympathie zwischen euch passt und ihr das Gefühl habt, ihr versteht euch. Eine, die es voll und ganz genießen würde DIR Gutes zu tun, jeden Tag dir das erfüllen/schenken zu wollen was du willst, dass es dir gut geht - im Gegenzug würde sie sich nur wünschen, respektvoll behandelt zu werden und nicht in einer toxischen Beziehung zu landen. Der Haken: Sie nennt sich "Skalvin" und ist/wäre stolz drauf DEINE Sklavin zu sein - wie würdest du da (hypothetisch) vorgehen?
.
 
An die, die eine(n ) 24/7 Sklaven/Sklavin halten:
Habt ihr einen Vertrag? Und wenn ja, was steht da drin?
Gibt es irgendwelche Klauseln, die ich als "Herrin" beachten muss?
Gibt es sowas wie "ungeschriebene Gesetze" in dieser Dynamik oder ist das alles wirklich ganz unsere Abmachungssache (weil es ja nur uns beide betrifft)?
Warum nur die "Sklavenhalter"? Haben Sklaven denn generell nichts zu melden?
Wenn du mit BDSM bisher nichts anfangen konntest, frag doch deinen Sklaven, der weiß am besten was ihm gut tut.
 
Eine, die es voll und ganz genießen würde DIR Gutes zu tun, jeden Tag dir das erfüllen/schenken zu wollen was du willst, dass es dir gut geht - im Gegenzug würde sie sich nur wünschen, respektvoll behandelt zu werden und nicht in einer toxischen Beziehung zu landen. Der Haken: Sie nennt sich "Skalvin" und ist/wäre stolz drauf DEINE Sklavin zu sein - wie würdest du da (hypothetisch) vorgehen?
Also erstmal würde ich klar ihre Grenzen abfragen. Jeden Tag alle Wünsche einer anderen Person zu erfüllen kann schon etwas toxisch sein. Speziell wenn Grenzen, Launen, Verfassungen, äußere Faktoren oder eigene Wünsche dabei gar nicht beachtet werden.

Eine Verpflichtung zu sowas würde ich nicht verlangen, nicht eingehen und nicht ernst nehmen wenn sie mir von so einer Frau angeboten wird. Für mich wäre eine DomSub Beziehung immer eine Spiel Beziehung... Ein Spiel bei dem Auszeiten wichtig und möglich sind. Und auch die Sklavin sich Mal auf Stress in der Arbeit, Regelschmerzen oder einfach generelle Unlust berufen darf und soll. Anstatt über ihre eigenen Grenzen und Wünsche hinaus dann das lüsterne Blasehäschen für mich mimen zu müssen. Oder noch schlimmer: sich unlüstern und lustlos einfach zwangsweise in den Mund ficken lassen zu müssen.

Ansonsten, im Rahmen so einer Teilzeit-Spielbeziehung, kann man über Namen und Titel schon reden. Und wenn sie halt Sklavin genannt werden will dann kriegt sie noch ein hübsches Halsband dazu.... Und könnte man schon machen.

Aber ein 24/7 Vollzeit Sklave... Sowas wäre nicht mein Thema und ich wäre höllisch vorsichtig mich auf sowas einzulassen. Das kann in meinen Augen nur
A) inkonsequent oder
B) toxisch und langfristig schädlich
...Gelebt werden!

Weiterhin finde ich jede Form von Vertrag einschränkend. Für ALLE Vertragspartner. Sowas lässt wenig Raum für Entwicklung, bindet alle Beteiligten an Bedingungen, schränkt wohl auch Rollen in einer Beziehung ein und formalisiert Dinge die man ganz unformel handeln könnte.
Aber das ist so ein Ding... Wer drauf steht: viel Spaß. Wenn's irgendeinen Kick gibt, warum denn nicht?
Ich sehe halt mehr Nachteile als Vorteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also erstmal würde ich klar ihre Grenzen abfragen.

Eine Verpflichtung zu sowas würde ich nicht verlangen
Siehst du, und deswegen eben so einen Vertrag. Ja, und mir ist bewusst, dass er juristisch nicht gültig ist, aber man muss beidseitig auf so vieles achten, (oder besser gesagt ICH WILL beidseitig darauf achten,) dass alles im Rahmen bleibt und sich jeder seiner Aufgaben, Pflichten (ich eben auch seitens der "Halterin") erfülle...

Ich nehm das vorab schon mal gewiss nicht auf die leichte Schulter (unabhängig davon, ob es mit uns beiden in einer solchen Dynamik was wird) für mich is das Thema sehr komplex. Hinzu kommt, dass er "im Spektrum" ist und sowohl autistische als auch ADHS-Züge (unter anderem mit Hyperfokus) aufweist.

Für mich wäre eine DomSub Beziehung immer eine Spiel Beziehung... Ein Spiel bei dem Auszeiten wichtig und möglich sind. Anstatt über ihre eigenen Grenzen und Wünsche hinaus dann das lüsterne Blasehäschen für mich mimen zu müssen.
Ja, Spielbeziehung ist auch wünschenswert. Nur wenn er schon fragt, ob es vorstellbar wäre, in Zukunft mal bei mir und meinem Parner zu wohnen auf Grund dieser Dynamik zu wohnen, um mir noch besser dienen zu können, sieht man ja, wie ernst es ihm ist - und was er da alles mitbedenkt.

Ansonsten, im Rahmen so einer Teilzeit-Spielbeziehung, kann man über Namen und Titel schon reden. Und wenn sie halt Sklavin genannt werden will dann kriegt sie noch ein hübsches Halsband dazu.... Und könnte man schon machen.
Danke für deinen Input zu diesem Thema. :up:

Ein Spiel bei dem Auszeiten wichtig und möglich sind. Und auch die Sklavin sich Mal auf Stress in der Arbeit, Regelschmerzen oder einfach generelle Unlust berufen darf und soll.
Auch das finde ich schon, gut und wichtig, dass du auch an sowas denkst. Und DAS wäre für mich eben dann sowas, das in so einen Sklavenvertrag käme - um es auch wirklich festgehalten zu haben, dass man dazu steht, dass man es ernst meint und die Grenzen wahrt.

Für einen 24/7 Menschen hätte ich persönlich ebenso auch gar keine Zeit und Ressourcen - weder emotional noch in meinem Alltag (auch er geht ja einem regulären Job nach und ist ein eigenständiger Mensch).
 
Nur wenn er schon fragt, ob es vorstellbar wäre, in Zukunft mal bei mir und meinem Parner zu wohnen auf Grund dieser Dynamik zu wohnen, um mir noch besser dienen zu können, sieht man ja, wie ernst es ihm ist - und was er da alles mitbedenkt.
Na dabei viel Spaß... Das haut die Dynamik dann gleich noch Mal in andere Sphären von "kompliziert"!

Dann hat man nicht nur die Sklaven Dynamik sondern auch noch eine Polygame Beziehung und Themen wie "wer hat das letzte Yoghurt im Kühlschrank gegessen???:mad:".
Da addieren sich dann BDSM, Mitbewohner Probleme und Polygame Interessenkonflikte aller Art zu einem ziemlich spannenden Cocktail von höchst interessanten Problemen.

Da hoffe ich für dich dass deine (Haupt?)Beziehung auf einem FELSENFESTEN Fundament steht, der Sklave wirklich ein rein devoten Diener ohne Hintergedanken oder Ambitionen ist und auch die rechtlichen und WG Fragen ausreichend, schriftlich und gut durchdacht geklärt werden.

Liest sich wie ein Rezept für ein... Interessantes Beziehungsleben :eek:!
 
Er wurde halt von seiner damaligen "Halterin" so schlecht behandelt (ihre Wünsche wurden immer extremer bis hin dazu, dass er körperlich fremdbestimmt wurde mit sich für sie im Ausland prostituieren müssen um sie monatlich mit 8000€ zu unterstützen und sich letztendlich auch körperlich verstümmeln sollte bis er dann in einem langen Prozess es gewagt hat "nein" zu sagen - und damit wurde die jahrelange Beziehung mit einem Schlag beendet)
Falls die Geschichte stimmt, ist er ein Missbrauchsopfer und bräuchte als allererstes eine Therapie zur Aufarbeitung.
Warum hat es denn "einen langen Prozess" zum "nein" sagen gebraucht?

Was, wenn er sich bei dir auch nicht nein sagen traut, wenn ihm doch etwas nicht gefällt?
 
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