Der Aktien (Börsen) Thread

Wie schaut es eigentlich mit der KEST und dem Vererben aus?

- Zahlt der Erbe, die angefallene KEST, wenn er (sie) das Erbe antritt oder erst, wenn die Investition verkauft wird?

- Im zweiten Fall, wie wird der Investitionsgewinn bestimmt? Relativ zum Wert der ursprünglichen Aquise oder zum Wert der Investition zum Antritt des Erbes?

In den USA ist letzteres der Fall. Man muss kein Kommunist sein, um dies etwas fragwürdig zu finden ...
wenn man eine fondgebundene versicherung mit einmalerlag zeichnet, zahlt man versicherungssteuer und nach 10 jahren ist die versicherung ohne kest auszahlbar, ideal für vererben, die begünstigten bekommen sie ausbezahlt ohne kest.
 
Eine fondsgebundene Lebensversicherung kostet meist zu viel, sodass sie als Produkt generell uninteressant ist.
Stattdessen kann man ohne die Kosten, die eine Versicherungs-AG verrechnet, direkt in Wertpapiere aller Art investieren.

Darüber hinaus werden die meisten FLV, wegen des cost average effects, monatlich und gerade nicht per Einmalerlag bespart.
 
Eine Trade, Janner wars, so 4 oder 5 Jahre her.

Ich kaufte als Langfristanlage Nextera, größter Energiekonzern der USA. So 5 oder 6 Atomkraftwerke, aber der größte Windmühlen und Fotovoltaikbetreiber der Welt. Intensives investieren in Akku-Speichern. Div jedes Jahr brav gesteigert.
Ich kaufte mal etwas mehr. Dann begannen sie wie irr zu steigen. Mir kam das seltsam vor, für mich nicht nachvollziehbar.

Ich verkaufte, nach 4 Wochen, bis heute wurde mein Verkaufskurs nicht übertroffen, kurz darauf ging es massiv zurück.

Fast 17k KEST abgedrückt, meine Rente wurde daher in den nächsten paar Folgemonaten von mir selbst bezahlt.
 
Eine Trade, Janner wars, so 4 oder 5 Jahre her.

Ich kaufte als Langfristanlage Nextera, größter Energiekonzern der USA. So 5 oder 6 Atomkraftwerke, aber der größte Windmühlen und Fotovoltaikbetreiber der Welt. Intensives investieren in Akku-Speichern. Div jedes Jahr brav gesteigert.
Ich kaufte mal etwas mehr. Dann begannen sie wie irr zu steigen. Mir kam das seltsam vor, für mich nicht nachvollziehbar.

Ich verkaufte, nach 4 Wochen, bis heute wurde mein Verkaufskurs nicht übertroffen, kurz darauf ging es massiv zurück.

Fast 17k KEST abgedrückt, meine Rente wurde daher in den nächsten paar Folgemonaten von mir selbst bezahlt.
Puh, da hast du einen ordentlichen Gewinn mitgenommen und dann eben in ETFs umgeschichtet wie du weiter oben mal als Strategie erwähnt hast?

Da sind meine 333 Euro Kest die ich gestern abgedrückt hab ja nix, hehe
 
@Mitglied #734192

Lieber Börsenlibhaber!
Ich werde heuer 79.
Das erstes Invest mit etwa 10 gemacht. Meinen Vater habens auf die Bank bestellt, was sollen Wir mit diesem missratenem Sohn machen.
Der Banker entschied mit meinem Vater, bei diesen Summen damals kann nicht viel verloren werden. Bei der zweiten Anlage wurde dann nicht mehr gefragt. Vermutlich hat der Sachbearbeiter geschmunzelt.

Wie kam ich damals zu diesen paar Schillinge. Ich ging für Mama einkaufen, 10 Groschen pro Gang. Richtig fett waren die Einnahmen aus der Gartenarbeit. 1 Schilling pro Stunde verlangte ich, mein Bruder kassierte da auch. Nicht Zeit geschunden, ehrliche ehrgeizige Leistung. Daher war ich gut bei Kasse, für damalige Verhältnisse.

Damals die Spareinlagen am Sparbuch von mir, 5 Schilling, wenn es gut lief 10.

Wegen der Vorlaufzeit ist das Depot entsprechend.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mitglied #67778

Also, die ersten Anlagen waren Anleihen. Stückelung 500 Schilling.

Ende der Fünfziger lief das so.

Staatsanleihe der Republik mit 6%, Ausgabe mit 96%. Da damals niemand Anleihen kaufte sollten die Anleger motiviert werden. Daher Sonderabschlag mit 15%für Alle.

Dies bedeutete, man zahlte 81%. War in Summe ein fetter Zinssatz.
Wurde dann schön langsam auf 0 zurückgefahren, aber über Jahre.

Nach dem Krieg hat es 3 Wellen gegeben, zuerst das Fressen, da habe ich keine Erinnerung.
Dann das Anziehen.
dann das Wohnen.

Mein Vater hat 1956 ein kleines Haus gekauft in der Nachbarortschaft wo er geboren wurde.
Das Haus war leer, keine Möbel. Mein Vater mietete einen Möbelwagen und machte in Wien eine Runde zu allen Bekannten und sammelte die alten Möbel ein. Daher zogen Wir voll möbliert ein. Naja, heute würde diesen Gerümpel kommentarlos entsorgt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mitglied #734192

Lieber Börsenlibhaber!
Ich werde heuer 79.
Das erstes Invest mit etwa 10 gemacht. Meinen Vater habens auf die Bank bestellt, was sollen Wir mit diesem missratenem Sohn machen.
Der Banker entschied mit meinem Vater, bei diesen Summen damals kann nicht viel verloren werden. Bei der zweiten Anlage wurde dann nicht mehr gefragt. Vermutlich hat der Sachbearbeiter geschmunzelt.

Wie kam ich damals zu diesen paar Schillinge. Ich ging für Mama einkaufen, 10 Groschen pro Gang. Richtig fett waren die Einnahmen aus der Gartenarbeit. 1 Schilling pro Stunde verlangte ich, mein Bruder kassierte da auch. Nicht Zeit geschunden, ehrliche ehrgeizige Leistung. Daher war ich gut bei Kasse, für damalige Verhältnisse.

Damals die Spareinlagen am Sparbuch von mir, 5 Schilling, wenn es gut lief 10.

Wegen der Vorlaufzeit ist das Depot entsprechend.
Danke fürs Teilen deiner Geschichte. Ich find sowas immer total interessant, wie es jemanden dazu gebracht hat Geld zu investieren. Bist du da dann auch motiviert bzw. unterstützt worden obwohl du nur der missratene Sohn warst? :)

Mich hat niemand motiviert oder unterstützt, da war niemand der Meinung, dass es sich auszahlt was zu machen. Meine Oma hat nur immer diesen Klassiker gebracht "Wer den Groschen nicht ehrt ist den Schilling nicht wert" Als Kind hab ich damals die Groschen und Schillinge gezählt und mir auch bissl was durch kleine Arbeiten verdient, aber das hab ich damals in Gespenster Geschichten Heftln verballert :)

Ja die Zeit ist beim Investieren wirklich unser Freund.

Leider herrscht in meiner Verwandtschaft und auch im Freundes- und Bekanntenkreis noch immer die Meinung vor, dass sich investieren nicht auszahlt und ich erwähne, dass Kleinvieh eben schon auch Mist macht,wenn man Konsequenz und Zeit mitbringt und sich bissl einliest. Aber ja, da sind wohl alle möglichen Ablenkungen im Internet beliebter, als ich mal mit Geld und den Investitionsmöglichkeiten auseinanderzusetzen..., aber gut, wie sagt man so schön....wer ned wü der hod scho :)
 
Mir ist es egal, ob und wie andere ihr Geld investieren. Ich leide nicht, wenn jemand nicht in Aktien oder ETF investiert.
Jeder versucht, mit seinem Kenntnisstand, das Beste herauszuholen.
Ja ich leide auch nicht darunter, i finds nur irgendwie schade, dass gerade die Leute, die dann immer sagen, dass sie kein Geld haben und wie ich mir mit meinen paar Stunden manche Sachen leisten kann...dass gerade die Leute keine Sekunde dafür aufwenden sich um eine Veranlagung zu kümmern. Schuld sind sie eh selbst an deren Lage...
 
Hat irgendwer von euch auch Geld bei einer P2P Plattform investiert? Ich schöpfe da durch meine Einlage bei Bondora die 730 Euro Freibetrag komplett aus und bin damit sehr zufrieden. :)
 
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