Der Aktien (Börsen) Thread

79 Euro fände ich jetzt nicht sooo teuer. Kommt halt darauf an, was einem geboten wird, wenn es mehrheitlich eine Werbeveranstaltung ist, wäre mir das auch zu viel.

Dafür gibt’s dann gute Tipps von der Glawischnig und vom Strolz. :D

Also den Strolz finde ich jetzt nicht so unsympathisch, mir hat seine Begeisterung und sein Feuer gefallen, über G. hüllen wir besser den Mantel des Schweigens, sonst wird auch dieser Thread stillgelegt.
 
Die Mär von den enteigneten Sparern - derStandard.at

Das beruhigt mich jetzt wieder ;), man muß ein "Ökonom" sein, um so um die Ecke denken zu können, aber ich finde den Artikel dennoch :hmm: interessant.

Naja, ganz unrichtig ist der Artikel ja nicht. Negative Realzinsen gabs früher genauso, das Gejammer war da allerdings bei weitem nicht so groß. Die eigentliche Maßnahme, die den Mittelstand benachteiligt, ist das QE der Notenbanken, da dieser nicht im selben Ausmaß von der Assetinflation profitiert wie das vermögendste Zehntel, da der Mittelstand naturgemäß über weniger Assets verfügt und obendrein traditionell eher Sparbuch lastig veranlagt.
 
Jetzt gehts schon den 2. Tag richtig runter.
Der Okt. macht seinem Namen als turbulenter Aktienmonat alle Ehre.
Ich werde bald mal mit ein paar Euro einkaufen wenns so weiter geht.
Meine Liste ist lange...
 
jaja, da hat schon Mark Twain erkannt, als er schrieb:
"October - einer der gefährlichsten Monate für Aktien!
die andern sind: Feb, Sept, März, Jänner, Dez, Juli, Mai, März, August,Juni und April"
Dann will ich auch mal "klugscheissern":

Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.

Kurseinbrüche sind Kaufgelegenheiten, keine Verkaufsgelegenheiten. Denn bei Panik werden auch solide und gute Firmen ausverkauft.

(Warren Buffett)

Interessant finde ich, sobald die Kurse ein paar Prozent schnell zu fallen beginnen, berichten die Medien reißerisch darüber.
Über den "Normalzustand" dass im Durchschnitt der Jahre oder Jahrzehnte die Aktien alle anderen Assets haushoch überlegen sind, findet man kaum was.

Kommt mir so vor, als möchte man die Menschen dumm halten, damit sie ja nicht auf die Idee kommen, den Bausparer oder das Sparbüchl aufzulösen.
 
Es wird, innsbesonders von unserer SPOE nicht gewuenscht dass sie finanziell unabhaengig werden. So kann man gnadenvoll Sozialleistung jeder Bloedheit andenken und womoeglich einfueren.
 
Kurseinbrüche sind Kaufgelegenheiten, keine Verkaufsgelegenheiten. Denn bei Panik werden auch solide und gute Firmen ausverkauft.

(Warren Buffett)


Schade das sich am Fr. schon wieder alles stabilisiert hat,
ich möchte noch billigere Sonderangebote haben, na ja mal
schaun wies am Montag weitergeht, ich beobachte
die 3M jetzt schon länger die hat gut an Wert eingebüßt
zu ihrem Jahreshoch f. mich ein tolles Unternehmen deren
Produkte ich privat und beruflich nutze,
60 Jahre Dividendensteigerung in Folge das sagt alles, teilw. richtig satt.
Ev. auch ein Nachkauf von Unilever und Altria.
Die heimische Post hat auch gut Federn gelassen, aber ehrl.
gesagt werde ich da (noch) nicht aufstocken mal schaun was Amazon plant
wenn die selbst ausliefern, bzw. über Partner.
Die Vöst ist auch etwas zurückgekommen ev. werd ich meine Mini Position
etwas ausbauen wenns noch weiter runter geht.
Berkshire hat auch nachgegeben ev. auch da mal ein Einstieg, ich kann nicht nur
auf Div. Aktien setzen, meine einzige "Growth" im Depot ist Microsoft meine gr.
Position, die schütten aber auch schon Div. aus.
Kl. Buchtipp bzgl. Dividenden...."Bargeld statt Buchgewinn" v. Luis Pazos ganz
nett zu lesen.
 
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Sparen: "sparsam, haushälterisch sein; bestrebt sein, von etwas möglichst wenig zu verbrauchen"

sehr viele Menschen verwechseln das mit dem Einzahlen auf ein sog "Sparbuch" , mit dem sie grundsätzlich niemals gewinnen können - egal, wie hoch der Zinssatz gerade ist ( man vergleiche die jeweilige Inflation und dann noch die Steuer auf eventuell lukrierte Zinserträge) mit Investieren und Rendite erzielen;
Sparkonten sind nunmal einzig und allein dafür erfunden worden, der Bank billiges Geld zur Verfügung zu stellen, das sie als Kredit teurer an den Kunden bringt.
das ist einfach und basically das Bankwesen;)

aber die meisten Ö-er wollens nicht wahrhaben und horten Ihr Geld auf Cashkonten... :mauer:

nebenbei ist es damit auch vor eventuellen Anschlägen a la Währungsreform völlig ungeschützt, oder vor Grauslichkeiten wie "Solidaritätsbeitrag" ( in Wahrheit pure Enteignung) - und in Zypern wurde ja vor wenigen Jahren schon mal ein Versuchsballon gestartet...

als Faustregel gilt: mehr als ein paar Monatsgehälter bis etwa einem Jahresgehalt sollte nicht auf Sparkonten bzw. - büchln liegen
 
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bin vielleicht ein wenig off topic geworden ;)

back to topic:
ob das momentane leichtere Rumoren der Beginn ist, oder nur kurz-temporär ? :hmm:
wie wirds wohl ab den Midterm Elections werden?
könnten guten Einstiegskurse bringen...
 
Harter Brexit
italienischer Staatshaushalt
Zinserhoehungen
vorgezogene Steuereffekte in den USA...
In diesem Umfeld haben einige die Hosen voll und verkaufen.
 
möglich .... aber man könnte auch sagen, es ist an der Zeit für eine g´scheite Korrektur ;)

rein von den Daten ( einkaufsmanagerindex, Geldpolitik, uvm) her sollte es noch ein wenig bergauf od zumindest flach dahin gehen, aber: siehe oben ;)
 
Wenn wir uns die meisten europäischen Indizes ansehen, so sind wir schon in einer Korrekturphase, der DAX fiel beispielsweise von ca. 13600 Punkten im Jänner auf unter 11600 Punkte. Das sind doch schon 17 %.
Der DOW hingegen, hat von seinem All time high Anfang Oktober, "nur" ca. 7 % abgeben, ähnlich der S&P 500.

Bei den meisten europäischen Werten sind wir schon in einer Korrekturphase, wann der Crash kommt weiß keiner, außer jenen die dauernd "Crash" schreien und damit Bücher und/oder Fonds verkaufen.
Bei den Amis kann ich noch keine Korrektur erkennen.
 
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