Definition von Schlankheit

Ich find diesbezüglich den Begriff "Unvorteilhaft" allgemein interessant. Was ist wirklich "Unvorteilhaft" und wie werden wir hier durch bestehende, absurde gesellschaftliche Konventionen zu gewisser Kleidung gezwungen?


;) Jo, weil wenn's beim C&A nix passendes finden, dann haben's eine unvorteilhafte Figur, weils teuer beim Kloucek oder Bonprix einkaufen müssen.
 
Den Tag möcht ich erleben, an dem ein Großteil der Menschen Schubladen nicht mehr hinterherhechelt - "Hmm. Bin ich jetzt noch in der leicht überwutzelt Schublade oder darf ich schon bei den schlanken mitspielen?" - "Fühlst du dich wohl? Findest du dich schön? Dann scheiß auf die Kategorie!"
Ich kann diese Gleichmacherei nicht leiden...Ja, vieles bietet Sicherheit, bzw. zieht man aus Komplimenten positive Empfindungen - aber, wenn wir ehrlich sind, wollen wir, dass wir so gemocht/geliebt/bewundert werden wie wir sind. Bei mir ist es naturgemäß nicht so, dass ich mit 50kg auf 170cm Spaß an Nahrung hätte, sondern sie in bedenklicher Art und Weise ablehnen müsste, um etwas zu erreichen + zu halten, das anderen gefällt, mir optisch vll auch zusagt, mich aber trotzdem unglücklich macht. Und ich bestehe nicht nur aus Körper, er ist ein Gefäß, das schon so oft geklebt wurde und mit dem ich jetzt achtsam umgehen mag.
Eine Balance zu finden bzw sich selbst kennenzulernen ist etwas unfassbar wichtiges.
Es geht nicht um "ab wann ist man schlank, wie definiere ich Blabla", sondern "Bin ich zufrieden? Was brauche ich? Was fehlt mir? Warum will ich es? Wie kann ich es erreichen?".

Es gibt gesunde (!) Kinder in der Unterstufe, die auf die Frage "Was macht dich traurig/unglücklich" mit "Dass ich dick bin" antworten. Frust, Druck, Oberflächlichkeit, Hemmungen,.... und irgendwann führen sie vll Krieg gegen ihren Körper. So sollte es nicht sein.
Jeder von uns kann ein starkes Vorbild sein. Mir fällt es auch oft schwer, gewisse Gedankengänge sind wie eingepflanzt, aber vor Kindern betone ich immer wieder, dass die Schönheit eines Menschen nichts mit dem Gewicht zu tun hat - und ein Lächeln der größte Beweis ist.
 
Hi,



ist auch so. Also ich meinte "schlank ist was anderes". Und damit meinte ich einen allgemeinen Bezug.


Ich bin sicher, dass nicht viele Leute diese Frau als schlank beschreiben würden, wenn sie sie beschreiben müssten, eher normal oder so, aber es kommen sicher nicht viele Leute auf die Idee, zu sagen, dass diese Frau schlank ist :

Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.


LG Tom


einigen wir uns drauf dass sie scheußliche Unterwäsch' trägt?

:D
 
Verstehe das mit dem BMI und deine Erklärung. Wahrscheinlich haben sich vor einiger Zeit auch ein paar Menschen zusammengesetzt und brauchten Normen - da das Leben sonst zu kompliziert u schön sein könnte ;-)

Und die Waage und das Metermaß habens auch noch erfunden. Alles Dinge, die kein Mensch zum Glücklichsein braucht. :D
 
wenn ich mich so umschaue wird es schwer schlanke leute zu finden
ich schätze mal so 20% sind schlank,50% übergewichtig und der rest ist einfach nur fett
aber das ist jedem selber überlassen wie er sich wohl fühlt
 
wenn ich mich so umschaue wird es schwer schlanke leute zu finden
ich schätze mal so 20% sind schlank,50% übergewichtig und der rest ist einfach nur fett
aber das ist jedem selber überlassen wie er sich wohl fühlt

Wenn man sich so umschaut auf der Strasse denke ich Du hast recht.
Ich würde mich so nie wohl fühlen.
 
Blödsinn.
Nur weil man eine sichtbare/schlanke Taille hat, ist man nicht schlank. Sonst wär ich ja auch schlank :rofl:

Gibt halt verschiedene Figurtypen... Das hieße ja im Umkehrschluss, dass jemand der keine ausgeprägte Taille hat (aufgrund seines Figurtyps) automatisch nicht schlank ist o_O

Auch das ist Blödsinn.

Der BMI ist übrigens auch Blödsinn. :D

Nicht wirklich.
Muskeln wiegen mehr als Fett. Es gibt Menschen mit Wassereinlagerungen, die wiegen auch mehr.
All das berücksichtigt der BMI nicht.

BMI ist ein kompletter Schwachsinn der Modewelt, nach meinem BMI wäre ich schwer Übergewichtig weil dieser doofe wert rein von dem Körpergrößenfaktor zum Gewicht berechnet wird, wo keinerlei körperlichen einbezogen werden, wie Fettanteil, Wasseranteil und Muskelmasse

Man kann über meinen kurzen Kommentar auch länger nachdenken. Es ging nicht um die Frage wie sinnvoll der BMI ist. Das Thema ist ja die Definition von schlank. Hier nochmal ausführlicher: Der Begriff "schlank" ist kein subjektiver Begriff. Er ist objektiv greifbar. Ob das BMI (Muskelmänner sind nicht schlank, sondern muskulös), Konfektionsgröße, Bauchumfang
ist, es wird immer objektiv unterschieden werden können zwischen mager, schlank, normal, muskulös, mollig (fraulich) usw.
Das andere ist die Geschmacksache. Da spielen dann auch Proportionen eine Rolle. Bei der Schlankheitsfrage nicht.

Wie neu die genannten Erkenntnisse für mich sind - siehe Bild
 
Man kann über meinen kurzen Kommentar auch länger nachdenken. Es ging nicht um die Frage wie sinnvoll der BMI ist. Das Thema ist ja die Definition von schlank. Hier nochmal ausführlicher: Der Begriff "schlank" ist kein subjektiver Begriff. Er ist objektiv greifbar. Ob das BMI (Muskelmänner sind nicht schlank, sondern muskulös), Konfektionsgröße, Bauchumfang
ist, es wird immer objektiv unterschieden werden können zwischen mager, schlank, normal, muskulös, mollig (fraulich) usw.

Das andere ist die Geschmacksache. Da spielen dann auch Proportionen eine Rolle. Bei der Schlankheitsfrage nicht.

Wie neu die genannten Erkenntnisse für mich sind - siehe Bild

Konfektionsgrößen sind KEINE objektiven Gradmesser - zum einen sind Konfektionsgrößen nicht genormt, zum anderen spielt da auch die Körpergröße eine Rolle. Ich bin 1,58 und hab, wenn ich zB. Größe 38 trage eine ganz andere Figur als eine 1,70 oder gar 1,75 große Frau mit Größe 38.
 
Den Tag möcht ich erleben, an dem ein Großteil der Menschen Schubladen nicht mehr hinterherhechelt - "Hmm. Bin ich jetzt noch in der leicht überwutzelt Schublade oder darf ich schon bei den schlanken mitspielen?" - "Fühlst du dich wohl? Findest du dich schön? Dann scheiß auf die Kategorie!"
Ich kann diese Gleichmacherei nicht leiden...Ja, vieles bietet Sicherheit, bzw. zieht man aus Komplimenten positive Empfindungen - aber, wenn wir ehrlich sind, wollen wir, dass wir so gemocht/geliebt/bewundert werden wie wir sind. Bei mir ist es naturgemäß nicht so, dass ich mit 50kg auf 170cm Spaß an Nahrung hätte, sondern sie in bedenklicher Art und Weise ablehnen müsste, um etwas zu erreichen + zu halten, das anderen gefällt, mir optisch vll auch zusagt, mich aber trotzdem unglücklich macht. Und ich bestehe nicht nur aus Körper, er ist ein Gefäß, das schon so oft geklebt wurde und mit dem ich jetzt achtsam umgehen mag.
Eine Balance zu finden bzw sich selbst kennenzulernen ist etwas unfassbar wichtiges.
Es geht nicht um "ab wann ist man schlank, wie definiere ich Blabla", sondern "Bin ich zufrieden? Was brauche ich? Was fehlt mir? Warum will ich es? Wie kann ich es erreichen?".

Es gibt gesunde (!) Kinder in der Unterstufe, die auf die Frage "Was macht dich traurig/unglücklich" mit "Dass ich dick bin" antworten. Frust, Druck, Oberflächlichkeit, Hemmungen,.... und irgendwann führen sie vll Krieg gegen ihren Körper. So sollte es nicht sein.
Jeder von uns kann ein starkes Vorbild sein. Mir fällt es auch oft schwer, gewisse Gedankengänge sind wie eingepflanzt, aber vor Kindern betone ich immer wieder, dass die Schönheit eines Menschen nichts mit dem Gewicht zu tun hat - und ein Lächeln der größte Beweis ist.

Wäre schlimm wenn es keine Frauen gäbe und uns Männern diese blumige, so ganz andere Sicht auf die Dinge, verschlossen bliebe :)
 
Die Population folgt auch in bezug auf "Schlankheit" oder "Übergewicht" (je nach dem) der Kurve einer Normalverteilung. Die "Norm" (also der Mittelwert) entspricht meist dem, was wir als "schön" empfinden, einfach deshalb weil es "normal" ist und wir es "gewohnt" sind. Diese Zusammensetzung ändert(e) sich im Laufe der Zeit. Je nach Abweichung vom Mittelwert (Links-Rechts-Verschiebung) bewegen wir uns exponentiell in Richtung "schiach"!
 
Wenn der Begriff schlank - wie Du darstellst - ohnehin für jeden was anderes ist, brauchen wir das Wort in der deutschen Sprache nicht mehr, weil jeder was anderes darunter versteht.

Du verstehst wo mein Problem ist?
Das ist das wunderschöne und schreckliche zugleich an Sprache: Man kann mit einem Wort sehr viel sagen wollen... was hineininterpretiert wird ist in vielen Fällen ganz was anderes. Deshalb relativiere, vergleiche und erkläre ich so viel in meinen Posts und im Alltag. Ich versuche so unmissverständlich und deutlich wie möglich zu formulieren. Das gelingt mir aber nicht mit klarer Wortwahl nach Wikipediadefinitionen (und das weiß ich) weshalb ich zu Umschreibungen, Begründungen, Ausformulierungen und längeren Texten neige.

Du hast von Taktgefühl gesprochen, das impliziert, dass man den Gesprächspartner brüskiert. Habe ich glaube ich nicht getan, daher meine Nachfrage, ob Du meinst, dass ich beim Treffen einem Gesprächspartner zu nahe getreten wäre. Wenn das so ist, sags mir bitte, wäre mir nicht bewusst, aber ich habe da durchaus soziale Defizite.
Ich weiß zu wenig über die Situation, deine Beziehung zu dem Typen, die sozialen Auswirkungen die das in der Runde führ ihn und von ihm gefühlt hat, den genauen Gesprächsverlauf... um jetzt sagen zu können ob du ihm zu nahe getreten bist. Das könnte wohl nur der Betreffende selbst beantworten.

aber ich kann schon sagen dass es mich IMMER verletzt hat wenn mir jemand gesagt hat ich bin fett. Ist nicht so dass es objektiv nicht so war und ich auch durchaus einen Spiegel im Haus hatte und mir dessen klar war... es aber direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen von Leuten die sich ihr Urteil einfach hätten denken und sparen können, war nie angenehm oder produktiv in irgendeiner Art und Weise für mich!

ich schätze mal so 20% sind schlank,50% übergewichtig und der rest ist einfach nur fett
aber das ist jedem selber überlassen wie er sich wohl fühlt
Na so schlimm sind die Statistiken nicht! Im Bereich krankhafter Adipositas (BMI 30+) bewegen sich 15-20% der Bevölkerung. Also eher anders herum.
 
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