Das perfekte Ende

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Also Mal vorweg:
Nein ich habe nicht vor mich zu trennen. Gar nicht! Nichts läge mir ferner!

Aber manchmal denke ich darüber nach welche Threads hier noch nicht eröffnet wurden, welche Erfahrungen oder Weisheiten zu selten geteilt werden und Thema sind... Und dann erstelle ich diese. Unabhängig von persönlichen Interessen.
Liebes EF!

Hier Mal wieder eine Frage von mir an alle die ihre persönlichen Geschichten, Erfahrungen oder Einstellungen teilen mögen:

Wie sieht in euren Augen die perfekte Trennung aus?
Wer hätte sowas? Wie ist das abgelaufen? Warum habt ihr euch getrennt?
Wie erkennt man den richtigen Zeitpunkt? Gibt es sowas überhaupt?
Wie kommuniziert man das? Wie hat der/die Partnerin reagiert? Wie habt ihr das gehandhabt?

Oder ganz persönlich: wie würdet ihr euch das wünschen? Was wäre euch wichtig? Wie wäre es am Erträglichsten oder gar Schönsten?

Wir schreiben hier dermaßen viel über die richtigen Sexualpraktiken, die besten Möglichkeiten Beziehungen oder Sex zu finden, Höschen für Geld, Schwanzlänge oder was man alles in Körperöffnungen füllen kann...
...warum nicht Mal über das Ende reflektieren und wie man das "perfekt" machen kann????
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie sieht in euren Augen die perfekte Trennung aus?
Normalerweise ist ja eine Seite der Beziehung immer ein Stückchen näher am Ende der Beziehung, als die andere. Optimal wäre es, wenn beide gleich fühlen würden, man sich anschaut und weiß, dass das Ende erreicht ist und man von nun an getrennte Wege geht und im besten Fall noch eine Freundschaft pflegt- ganz ohne Drama und unnötigem Schaden.

Wer hätte sowas? Wie ist das abgelaufen? Warum habt ihr euch getrennt?
Ich noch nie. Meine Trennungen liefen immer mit viel Drama und Tränen ab. Wenn unnötige Streitereien, Eifersucht und Anschuldigungen so viel Platz im Leben einnehmen, dass man sich wünscht, man würde einfach verschwinden können und keiner würde einen vermissen.. dann wusste ich immer, dass es Zeit ist, zu gehen. Manchmal hat es etwas länger gedauert und manchmal nicht.

Wie erkennt man den richtigen Zeitpunkt? Gibt es sowas überhaupt?
Gute Frage. Ich hab meistens viel länger versucht, nicht zu scheitern, als es sinnvoll war. Im Nachhinein hätte ich viel früher einen Schlussstrich ziehen sollen. Aber mir hat einfach die Erfahrung gefehlt, was normal und was falsch in einer Beziehung ist.
Jetzt bin ich aber klüger :hurra:

Wie kommuniziert man das?
Ich hab immer versucht, meine Gefühle so offen wie möglich zu kommunizieren und darauf geachtet, ihm keine Schuld zu geben.

Wie hat der/die Partnerin reagiert?
Immer sauer, enttäuscht und teilweise auch aggressiv. Es war in den letzten Wochen des Zusammenlebens ein absolutes Chaos und ich hatte echt Angst, nach Hause zu gehen- weil ich nie wusste, was mit mir passiert. Und irgendwann hat meine Mum angerufen und hat ganz normal mit mir geredet und ich wollte eigentlich stark sein und ich weiß nicht mehr warum, aber von jetzt auf gleich bin ich einfach zusammengebrochen und konnte nicht mehr aufhören zu weinen.
Meine Mum und mein Stiefvater sind noch am gleichen Tag gekommen und haben mich mitgenommen. Und das war das letzte mal, dass ich ihn alleine gesehen hab. Gab dann noch etwas Probleme mit dem Mietvertrag und einigen Verträgen, aber das hat größtenteils meine Mum und mein Stiefvater geregelt - was mir auch sehr recht war.

Wie habt ihr das gehandhabt?
Über die Polizei, Anwalt und letztendlich Gericht. :X3:
 
Ich hab da nie lang herum geschissen, wenn ich jemanden nicht mehr in meinem Leben haben möchte, dann kommuniziere ich das und gut is'.

Beim Erzeuger meiner Kinder war das dann irgendwie alles nicht so easy. Ich war jahrelang unglücklich ( wurde im Forum schon viel dazu geschrieben) letztendlich hab ich dann irgendwann die finale Trennung ausgesprochen und bin 19 Tage später mit Kind und Kegel ausgezogen.

Die perfekte Trennung wäre es, wenn beide einfach merken dass es nicht mehr passt und man eben einfach einen Schlussstrich zieht und dabei dem jeweils anderen gegenüber mit Respekt und Wohlwollen begegnet.
 
Eine perfekte Trennung ist keine Trennung, sondern ein liebevoller Abschied.
Wo nur gute Gefühle zurück bleiben.
Jeder dem Anderem nur schöne Dinge geben mag.
Auch so etwas tut ein wenig weh im Herzen, doch es bleibt etwas für eine Zukunft, die noch keiner kennt, eine Verbundenheit die Beide geistig stärken.
 
Ich hab immer versucht, meine Gefühle so offen wie möglich zu kommunizieren und darauf geachtet, ihm keine Schuld zu geben.
Dieser Satz, verwenden fast jeder für eine Entschuldigung. Und soll einem ein Gefühl geben, dass es an Einem selber nicht liegt.
Was mir dazu einfällt: Verstrickt in Liebe und an diesen Stricken verletzt man sich.
Es ist so wie mit Kabeln die ich aus Box ziehe.
Es kommt nie ein einzelnes Kabel heraus, sondern ein Knäuel, das ich nicht brauchen kann. Wie kriege ich das depperte durcheinander getrennt?
 
Eine perfekte Trennung gibt es wohl nicht, eine Seite leidet immer, oft auch beide.
Eine Trennung ist nie ein Spaziergang und mich hat es auch (bis auf einmal) immer geschmerzt meinen langjährigen Partnern weh zu tun. Schließlich (zumindest ging es mir so) mag man sie ja als Mensch und hatte sich aus Gründen mal für sie entschieden, auch wenn die Liebe weg ist.

Auch der "richtige Zeitpunkt" ist wohl nicht so recht auszumachen. Irgendwann ging es halt nicht mehr, wenn sich trotz Probleme ansprechen und kämpfen nichts ändert und man sich vor allem immer mehr voneinander entfernt.

Natürlich waren meine Ex-Partner verletzt, traurig, wütend... das ganze Programm. Aber immer vernünftig und nie ungut.
Es brauchte jeweils eine gewisse Zeit, bis man sich auf relativ neutraler Ebene begegnen konnte aber es hat immer gut geklappt und ich habe heute noch zu allen Drei ein gutes Verhältnis.

Ein perfektes Ende gibt es wohl nicht, einfach weil wir Menschen sind und eindeutig emotional, egal welches Geschlecht.
 
Meine Erfahrung ist das es ein perfektes Ende geben kann. Schwierig aber es geht.

Ich hatte eine Beziehung, die war nie für die Dauer gemacht. Das wussten wir beide und haben auch nie etwas Anderes angenommen oder geplant. Aber trotzdem sind es 4 wunderschöne Jahre geworden schlussendlich. 4 Jahre wo wir mal alles irgendwie durchgemacht haben. Sextreffen, F+, geschlossene Beziehung, offene Beziehung, kurfristige Trennung, wieder zusammen,... ziemliches Auf und Ab und Runherum.

Aber am Ende war klar dass wir solange zusammen bleiben bis eine/r von uns eine besser passende, langfristigere Beziehung findet wo Wert auf Monogamie gelegt wird. Und das ist dann auch (scheinbar damals) irgendwann passiert. Sie hatte 2-3 Dates mit einem Mann ihrer Altersschicht und in ähnlicher Lebenssituation (Familienplanung abgeschlossen, geschieden) und die Sache zwischen den beiden ist ernster geworden.

Nachdem wir offen darüber geredet haben, wusste ich einfach wann unser letztes Treffen kommt und habe einen schönen Obstteller vorbereitet (das war ein Insider zwischen uns, weil wir irgendwie über Obstsalat zu schreiben begonnen hatten) und eine Box mit Geschenken bzw aufmunternden Botschaften zurück geschrieben, wie sie mir mal eine gemacht hatte (Eine Box für dunkle Tage). Hab geheult wie verrückt beim Schreiben der Botschaften, aber dann war das raus.
Und dann haben wir unser letztes Treffen genossen, wunderschönen Sex gehabt und nochmal gemeinsam im Arm gehalten und geweint... und uns dann alles Gute gewunschen. Wirklich von Herzen gegenseitig das Beste und Glück für die zukünftigen Beziehungen gewunschen und einander gehen lassen.

Damals habe ich dann einen längeren Trauer-Thread im EF verfasst und meine neue Freundin sah das als die Gelegenheit mich anzuschreiben. Wirklich lange Single bin ich also doch nicht geblieben.
 
Eine perfekte Trennung gibt es wohl nicht, eine Seite leidet immer, oft auch beide.
Deswegen habe ich ja auch gesagt, dass eine perfekte Trennung keine Trennung ist.
Es geht jedoch darum einen Weg zu finden wo Beide mit zurechtkommen und es wunderschön wenn beide profitieren würden.
Es gibt viel Faktoren die einem dabei helfen. Eine ist Großzügigkeit.
 
Auch das perfekte Ende ist traurig weil es dann eben vorbei ist und nie wieder so werden wird.

Aber ich habe die Erfahrung gemacht dass immer was neues nach kommt, dass genau so spannend oder sogar besser war. 🤭

Egal ob privat oder beruflich, jedes Ende ist nur der Anfang einer anderen Geschichte. Denn ohne dem Ende der alten kann keine neu beginnen. 🙂
 
Auch das perfekte Ende ist traurig weil es dann eben vorbei ist und nie wieder so werden wird.

Aber ich habe die Erfahrung gemacht dass immer was neues nach kommt, dass genau so spannend oder sogar besser war. 🤭

Egal ob privat oder beruflich, jedes Ende ist nur der Anfang einer anderen Geschichte. Denn ohne dem Ende der alten kann keine neu beginnen. 🙂
Ganz genau so ist es 🤗
 
Auch das perfekte Ende ist traurig weil es dann eben vorbei ist und nie wieder so werden wird.
Dann gab es ein schöne Zeit mit einer guten Verbindung. Sollte man nicht wegwerfen,
Aber ich habe die Erfahrung gemacht dass immer was neues nach kommt, dass genau so spannend oder sogar besser war. 🤭
Solange man aus den Fehlern lernt , kann es dann besser werden.
Egal ob privat oder beruflich, jedes Ende ist nur der Anfang einer anderen Geschichte. Denn ohne dem Ende der alten kann keine neu beginnen. 🙂
JA ! Das ist was Vergänglichkeit meint. Ziel ist es nicht darunter zu leiden.
 
Dann gab es ein schöne Zeit mit einer guten Verbindung. Sollte man nicht wegwerfen,
Aber Menschen ändern sich auch wenn sie zusammen leben, getrennt von einander. Wenn nun 1 nicht mehr so weiter leben kann, muss man sich trennen. Auch wenn da natürlich schöne Zeiten dabei waren. 🙂


Solange man aus den Fehlern lernt , kann es dann besser werden.
Stimmt.
Es kann aber auch sein, dass diese Dinge in der nächsten Beziehung überhaupt kein Problem darstellen.
Weil nur der Ex Partner da einen Fehler drin sah. 😊
 
Meine Erfahrung ist das es ein perfektes Ende geben kann. Schwierig aber es geht.

Ich hatte eine Beziehung, die war nie für die Dauer gemacht. Das wussten wir beide und haben auch nie etwas Anderes angenommen oder geplant. Aber trotzdem sind es 4 wunderschöne Jahre geworden schlussendlich. 4 Jahre wo wir mal alles irgendwie durchgemacht haben. Sextreffen, F+, geschlossene Beziehung, offene Beziehung, kurfristige Trennung, wieder zusammen,... ziemliches Auf und Ab und Runherum.

Aber am Ende war klar dass wir solange zusammen bleiben bis eine/r von uns eine besser passende, langfristigere Beziehung findet wo Wert auf Monogamie gelegt wird. Und das ist dann auch (scheinbar damals) irgendwann passiert. Sie hatte 2-3 Dates mit einem Mann ihrer Altersschicht und in ähnlicher Lebenssituation (Familienplanung abgeschlossen, geschieden) und die Sache zwischen den beiden ist ernster geworden.

Nachdem wir offen darüber geredet haben, wusste ich einfach wann unser letztes Treffen kommt und habe einen schönen Obstteller vorbereitet (das war ein Insider zwischen uns, weil wir irgendwie über Obstsalat zu schreiben begonnen hatten) und eine Box mit Geschenken bzw aufmunternden Botschaften zurück geschrieben, wie sie mir mal eine gemacht hatte (Eine Box für dunkle Tage). Hab geheult wie verrückt beim Schreiben der Botschaften, aber dann war das raus.
Und dann haben wir unser letztes Treffen genossen, wunderschönen Sex gehabt und nochmal gemeinsam im Arm gehalten und geweint... und uns dann alles Gute gewunschen. Wirklich von Herzen gegenseitig das Beste und Glück für die zukünftigen Beziehungen gewunschen und einander gehen lassen.

Damals habe ich dann einen längeren Trauer-Thread im EF verfasst und meine neue Freundin sah das als die Gelegenheit mich anzuschreiben. Wirklich lange Single bin ich also doch nicht geblieben.
Wenn ihr beide geweint habt, war es dann wohl doch kein perfektes Ende 😉
Ich hoffe du weißt, was ich damit sagen will. Wie schon geschrieben, eine Trennung ist nie "schön" oder leicht, oft auch für beide Seiten. Ich habe auch immer mitgeheult. Aber so ist das Leben und wie @Mitglied #381987 schreibt, jedes Ende bedeutet auch ein neuer Anfang.
Ich bin all meinen Ex-Partnern dankbar für die Erfahrungen idie schönen Zeiten. Selbst dem vierten (den ich nichtmal als Beziehung zählen würde), denn seit ihm weiß ich, was ich definitiv nicht mehr wollte. Aber ich habe mich ja bewusst anfangs dafür entschieden.

Speziell die Scheidung nach 15 Jahren war für uns beide ein neuer Anfang quasi von 0 an und ein großer Einschnitt. Aber wir haben uns beide berappelt.

Hätte ich all diese Erfahrungen nicht gemacht, wäre ich nicht der Mensch der ich heute bin und hätte nicht diese wundervolle Beziehung die ich jetzt habe 🥰
 
Aber Menschen ändern sich auch wenn sie zusammen leben, getrennt von einander. Wenn nun 1 nicht mehr so weiter leben kann, muss man sich trennen. Auch wenn da natürlich schöne Zeiten dabei waren. 🙂

Also sollte man deiner Meinung nach der guten alten Zeiten willen zusammen bleiben, auch wenn es nicht mehr funktioniert?
Es geht darum dankbar zu sein was Gutes passiert ist, dass kann man dann mitnehmen in was Neues.
Jeder hat Fehler, und deshalb ist Verzeihen und Verständnis wichtig. Es macht aber keinen Sinn Inkompatibiltäten und ungleiche
Entwicklungsstufen gewaltsam zu verbinden. Man klebt nur Dinge die hinterher auch halten und danach nicht hässlich aussehen.
 
Wie sieht in euren Augen die perfekte Trennung aus?
Wer hätte sowas? Wie ist das abgelaufen? Warum habt ihr euch getrennt?
Wie erkennt man den richtigen Zeitpunkt? Gibt es sowas überhaupt?
Wie kommuniziert man das? Wie hat der/die Partnerin reagiert? Wie habt ihr das gehandhabt?
Ich habe in meinem Leben schon viele Trennungen erlebt und keine war davon "perfekt". Allein eine Trennung als wünschenswert "perfekt" zu nennen, grenzt schon an Zynismus.

Eine Trennung stellt für mich in erster Linie das Ende der gemeinsamen Zeit zwischen mir und der Person, die mir und der ich einst mal wichtig war. Sicherlich kann man offen und ehrlich über die Gründe diskutieren, vielleicht versucht man davor sogar das ein oder andere Problem zu lösen, Missverständnisse aufzuklären, sich für grobe Worte entschuldigen ... aber das Ende ist real und auch wenn man sichs nicht immer eingestehen will, es ist auch gut so.

Denke ich an die Beziehungsenden, so würde ich schon sagen, dass sie bei mir immer auch tiefe Wunden hinterlassen haben. Die Verletzungen, die davor nicht aufgearbeitet oder ordentlich besprochen wurden oder auch das Bild das man einst vom Partner hatte, so gar nicht mehr stimmt. Es wird einem so vieles klar und in erster Linie gibt man sich selbst die schuld, das alles nicht zuvor gesehen zu haben. Aber gut, so ist das Leben. Nach der Trennung kommt die Heilung, sich die Wunden ganz genau anzuschauen und sich selbst zu vergeben und vielleicht auch den Anderen, wenn es sich ergibt.

Trennungen von FreundInnen oder alten WegbegleiterInnen empfinde ich sogar als noch schmerzlicher. Weil es hier oft nicht um Verletzungen geht, sondern um Faulheit, Bequemlichkeit, Selbstverständlichkeit oder dass die eigenen Interessen sich schon lange nicht mehr mit den Interessen der anderen decken. Oder andere Personen fordern die Zeit des Anderen, sodass sich langsam die Wege trennen, bis dann der Mensch, mit dem man gerne zuvor Zeit verbrachte, einfach nicht mehr da ist oder so beschäftigt, und somit keine Zeit.

Ich muss jedoch sagen, ich hab von Trennungen viel gelernt, sie offenbaren oft das echte Naturell der Person. Es gibt halt nichts mehr zu verstecken, schön zu reden oder eine schmerzliche Situation zu beschwichtigen. Eine Trennung ist eine klare und oft endgültige Sache. Sie hinterlässt immer Etwas, manchmal Wunden, manchmal Erleichterung, aber von perfekt kann ich definitiv nicht sprechen, denn dann hätte mir der Mensch, von dem ich mich trenne, nie etwas bedeutet.
 
Mir war es eigentlich immer egal wenn die Partnerin beschloss zu gehen, unter dem Motto Reisende soll man nicht aufhalten, die Trennungen wären eigentlich immer ganz easy und friedlich verlaufen, wäre da nicht immer danach die Geldforderungen der Frauen gewesen, dazu ist zu sagen, nicht Verheiratet, gewohnt und gelebt in meinen Haus und auf meine Kosten.
So mußte ich dann doch denn Anwalt bemühen, was die Trennung dann doch ins negative zog, was wiederum mir danach egal war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ihr beide geweint habt, war es dann wohl doch kein perfektes Ende 😉
Ich hoffe du weißt, was ich damit sagen will. Wie schon geschrieben, eine Trennung ist nie "schön" oder leicht, oft auch für beide Seiten. Ich habe auch immer mitgeheult.
Das Trauern und Heulen gehört zu einer Trennung dazu, ja auch zu einer perfekten Trennung, würde ich mal begaupten, denn es wäre doch schon sehr schräg, wenn am Ende beide dasitzen würden, bisschen mit der Achsel zucken und frisch fröhlich gemeinsam auf das Ende anstossen.

Perfekt ist für mich eine Trennung dann, wenn die getroffenen Gefühle auf beiden Seiten sich nicht in Schuldzuweisungen oder gar Rachegedanken/handlungen münden. Perfekt ist für mich eine Trennung dann, wenn man sich nach einer gewissen Verdauungszeit freundschaftlich begegnen kann. Mit dem einen Ex gehe ich hie und da wandern, mit dem Vater meiner Tochter gibts auch mal ein stündiges Telefonat, in dem wir frisch fröhlich über alles mögliche palavern, mit einem Ex wohne ich immer noch in ner WG zusammen, einen Ex habe ich vor kurzem an einer Party wieder getroffen. Wir haben ordentlich zusammen gefeiert und uns angeregt über alte Zeiten ausgetauscht.

Wenn ich zurückblicke, kann ich sagen, dass die meisten meiner Trennungen "perfekt" liefen. Einen derben Krieg danach, wie ich ihn schon bei anderen sah, gab es noch nie in meinem Leben. Ein Ex habe ich vor kurzem mal getroffen, der konnte mich kaum mehr grüssen, ok. Da liefs wohl mal nicht so perfekt... aber auch mit ihm gabs keinen Streit danach.

Ich glaube, jeder von uns kann das bei sich steuern. Ausser man hatte wirklich einen/eine Vollopfosten/Vollpföstin als Partner.
Bei der Trennung mit dem Vater meines Kindes kamen erst einige Wellen der Trauer, Wut etc auf mich zu. Diese Wellen kann man aber bei sich brechen, indem man auf gewisse Beleidigungen, Anschuldigungen etc einfach nicht zu arg gegenkontert, sie sogar versucht zu verstehen, als Teil einer grossen Trauer und dann entsprechend dem Menschen gegenüber tritt. Braucht natürlich einiges an Selbstkontrolle und Reflektion, grad auch wenn ordentliche Triggerpunkte bedient werden... aber es geht, es geht sogar gut, wenn mans versteht.
 
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