Das Feuer in der Ehe erhalten

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(Gelöschter Account)
Hallo ihr Lieben,

heute würde ich gerne ein eher philosophisches Thema anschneiden, da, wie man es dem Titel entnehmen kann, es sich quasi um eine Sache der Unmöglichkeit handelt. ;)
Wie entflammt man das Interesse zu dem Gegenüber in Langzeitbeziehungen? Hier aber ein kleiner Twist in der Frage.

Zu der Hauptfrage:
Was müsste euer Partner sein und für euch tun (auf einer stabilen und freiwilligen Art muss man wohl anmerken :D), damit ihr bereit seid immer und immer wieder trotz Job, Alltagsstress, Problemen, Kindern, Haushalt euch für euren Partner zu bemühen? Ihn/Sie jedes mal aufs Neue entdecken zu wollen und erobern?
Was seid ihr denn überhaupt bereit zu geben und zu tun?

Und um die Diskussion etwas zu erleichtern, lasst uns doch mal, wieder theoretisch, annehmen, als würde man als "Ausgangsmaterial" den perfekten Partner haben. Mit dem ihr von vornherein im Bett harmoniert und generell beide für- und miteinander offen seid.


Und ja, ich weiß, dass es schon sehr fabelhaft, wovon ich hier schreibe :rolleyes: Dann lasst uns dich gemeinsam ein bisschen schwärmen!

LG
 
Hallo ihr Lieben,

heute würde ich gerne ein eher philosophisches Thema anschneiden, da, wie man es dem Titel entnehmen kann, es sich quasi um eine Sache der Unmöglichkeit handelt. ;)
Wie entflammt man das Interesse zu dem Gegenüber in Langzeitbeziehungen? Hier aber ein kleiner Twist in der Frage.

Zu der Hauptfrage:
Was müsste euer Partner sein und für euch tun (auf einer stabilen und freiwilligen Art muss man wohl anmerken :D), damit ihr bereit seid immer und immer wieder trotz Job, Alltagsstress, Problemen, Kindern, Haushalt euch für euren Partner zu bemühen? Ihn/Sie jedes mal aufs Neue entdecken zu wollen und erobern?
Was seid ihr denn überhaupt bereit zu geben und zu tun?

Und um die Diskussion etwas zu erleichtern, lasst uns doch mal, wieder theoretisch, annehmen, als würde man als "Ausgangsmaterial" den perfekten Partner haben. Mit dem ihr von vornherein im Bett harmoniert und generell beide für- und miteinander offen seid.


Und ja, ich weiß, dass es schon sehr fabelhaft, wovon ich hier schreibe :rolleyes: Dann lasst uns dich gemeinsam ein bisschen schwärmen!

LG

Im Grunde ist es keine unlösbare Aufgabe;) Wir gehen mit dem(r) Partner/in nach wie vor respektvoll, wertschätzend und liebevoll um.
Es sind eigentlich Kleinigkeiten, die eine Langzeitbeziehung positiv beeinflussen. Eine liebe Geste, ein Blick, ein Küsschen, eine kurze Berührung.
Wir versuchen immer, zu GEBEN anstatt zu nehmen. Wir erwarten nichts, wir verlangen nichts. Und nichts ist selbstverständlich. Keiner von uns lehnt sich zurück und ruht sich auf den ehelichen "Lorbeeren" aus. Da klebt halt dann auch nach über 20 Jahren Beziehung/Ehe plötzlich ein Post-It mit den Worten "Ich liebe Dich" oder mit einem Herz am Monitor, oder es liegt eine Praline am Schreibtisch. Wir versuchen, trotz Alltag und Job & Stress, uns immer wieder Zeit NUR FÜR UNS zu nehmen, (z.B. wir gönnen uns ein gemeinsames Bad in der Wanne, gehen romantisch essen, ins Kino, machen einen Spaziergang..etc)
Es sind einfach diese Kleinigkeiten, die gar nicht mal materieller Natur sein müssen, aber die dem anderen zeigen "Hey! ich liebe Dich, Du bist mir was wert, ich begehre Dich"....
...man soll nie aufhören, anzufangen und nie anfangen, aufzuhören....;)

lg Gitti
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie @Mitglied #75961 bereits geschrieben hat. Ausser das mit dem Geben, das sehe ich persönlich anders. Die Beziehung ist ein ständiges Nehmen und Geben. Das Nehmen spielt für mich genauso eine große Rolle, was hilft es mir wenn ich mehr Gebe als Nehme und der Partner ist damit einfach schon überfordert, fühlt sich vllt dadurch eingeengt und kann und will dann einfach nichts mehr nehmen.

Das muss einfach die Waage sein, wichtig auch noch das gemeinsame quatschen und über dies und das gemeinsam lachen.

Ich denke auch das man in langjährigen Beziehungen den Sex oft leichter rüberbringt, als dem Partner zu zeigen und auch sagen das man ihn über alles liebt.

Funktioniert das noch immer, ist alles andere ein Kinderspiel, weil man es sowieso gemeinsam löst!
 
Wie @Mitglied #75961 bereits geschrieben hat. Ausser das mit dem Geben, das sehe ich persönlich anders. Die Beziehung ist ein ständiges Nehmen und Geben. Das Nehmen spielt für mich genauso eine große Rolle, was hilft es mir wenn ich mehr Gebe als Nehme und der Partner ist damit einfach schon überfordert, fühlt sich vllt dadurch eingeengt und kann und will dann einfach nichts mehr nehmen.

Das muss einfach die Waage sein, wichtig auch noch das gemeinsame quatschen und über dies und das gemeinsam lachen.

Ich denke auch das man in langjährigen Beziehungen den Sex oft leichter rüberbringt, als dem Partner zu zeigen und auch sagen das man ihn über alles liebt.

Funktioniert das noch immer, ist alles andere ein Kinderspiel, weil man es sowieso gemeinsam löst!

Da bin ich ganz bei Dir:up: - Ja, Du hast vollkommen Recht! das Geben und Nehmen muss ausgeglichen sein. Ich denke aber, dafür bekommt man mit der Zeit ein "Gspür", wann ich meinen Partner / meine Partnerin mit Geben überfordern würde.
Ja und GEMEINSAM ist einer der Schlüssel zur erfolgreichen Langzeitbeziehung -Ehe...

lg Gitti
 
Hallo ihr Lieben,

heute würde ich gerne ein eher philosophisches Thema anschneiden, da, wie man es dem Titel entnehmen kann, es sich quasi um eine Sache der Unmöglichkeit handelt. ;)
Wie entflammt man das Interesse zu dem Gegenüber in Langzeitbeziehungen? Hier aber ein kleiner Twist in der Frage.

Zu der Hauptfrage:
Was müsste euer Partner sein und für euch tun (auf einer stabilen und freiwilligen Art muss man wohl anmerken :D), damit ihr bereit seid immer und immer wieder trotz Job, Alltagsstress, Problemen, Kindern, Haushalt euch für euren Partner zu bemühen? Ihn/Sie jedes mal aufs Neue entdecken zu wollen und erobern?
Was seid ihr denn überhaupt bereit zu geben und zu tun?

Und um die Diskussion etwas zu erleichtern, lasst uns doch mal, wieder theoretisch, annehmen, als würde man als "Ausgangsmaterial" den perfekten Partner haben. Mit dem ihr von vornherein im Bett harmoniert und generell beide für- und miteinander offen seid.


Und ja, ich weiß, dass es schon sehr fabelhaft, wovon ich hier schreibe :rolleyes: Dann lasst uns dich gemeinsam ein bisschen schwärmen!

LG
Ach, soooooo theoretisch ist das doch gar nicht :-)
Wertschätzender und liebevoller Umgang, kein "Machtkampf" in der Beziehung, laissez-faire wo immer es geht, dem anderen die Freiheiten lassen, die er/sie braucht, um glücklich zu sein, eine gute Portion Selbstsicherheit im Sinne von "Ich genüge" verhindert unnötige Eifersucht, sich gegenseitig ernst nehmen, in Gesprächen sinnerfassend zuhören, sich dran erinnern, was er/sie braucht, um sich geliebt zu fühlen (das kann man auch besprechen und sich eine Liste vom anderen anlegen, in die man hin und wieder mal reinschaut!), und und und ....

Ich glaube, wenn man das alles auch nur ein klein wenig beherzigt, wenn man von Anfang an drauf schaut, dass das Feuer erst gar nicht ganz ausgeht, dass immer noch Glut vorhanden ist, dann brauchts nur ein kleines Lüfterl und ein bisschen Brennmaterial, um das Feuer wieder lodern zu lassen ....

Verwöhnen, Bekochen und das G'schirr wieder wegräumen, ein Blumenstrauss, eine kleine Überraschung hier und da ... is doch net so schwer ;-)
 
Im Grunde ist es keine unlösbare Aufgabe;) Wir gehen mit dem(r) Partner/in nach wie vor respektvoll, wertschätzend und liebevoll um.
Es sind eigentlich Kleinigkeiten, die eine Langzeitbeziehung positiv beeinflussen. Eine liebe Geste, ein Blick, ein Küsschen, eine kurze Berührung.
Wir versuchen immer, zu GEBEN anstatt zu nehmen. Wir erwarten nichts, wir verlangen nichts. Und nichts ist selbstverständlich. Keiner von uns lehnt sich zurück und ruht sich auf den ehelichen "Lorbeeren" aus. Da klebt halt dann auch nach über 20 Jahren Beziehung/Ehe plötzlich ein Post-It mit den Worten "Ich liebe Dich" oder mit einem Herz am Monitor, oder es liegt eine Praline am Schreibtisch. Wir versuchen, trotz Alltag und Job & Stress, uns immer wieder Zeit NUR FÜR UNS zu nehmen, (z.B. wir gönnen uns ein gemeinsames Bad in der Wanne, gehen romantisch essen, ins Kino, machen einen Spaziergang..etc)
Es sind einfach diese Kleinigkeiten, die gar nicht mal materieller Natur sein müssen, aber die dem anderen zeigen "Hey! ich liebe Dich, Du bist mir was wert, ich begehre Dich"....
...man soll nie aufhören, anzufangen und nie anfangen, aufzuhören....

Damit sollte dieser Thread eigentlich beendet sein!
Schöner und besser kann man es nicht beschreiben, und ich spreche mit 37 Ehejahren aus Erfahrung.
 
Romantisch-philosophierend würde ich sagen mit einer perfekten Beziehung verhält es sich ähnlich wie mit einem Rad. Selbiges wurde dereinst in runder Form erfunden und hat sich über die Jahrhunderte hinweg in eben diesem Zustand bewährt. Es gab weder die Erfordernis, noch die Möglichkeit es runder und somit noch perfekter zu machen als es ohnehin schon war. Lediglich das Design wurde dann und wann ein wenig dem Zeitgeist angepasst. Von der Essenz her war ein Rad aber schon immer ein Rad. So wäre es wohl auch in einer perfekten Beziehung. Die Rahmenbedingungen und somit auch die inneren Werte blieben unverändert und lediglich dem äußeren Anspruch müsste von Zeit zu Zeit Genüge getan werden.

Realitätsbezogen-sachlich betrachtet ist das Thema des Threads vergleichbar mit der Möglichkeit Zeitreisen zu unternehmen. E = mc2. Theoretisch möglich, praktisch meines Wissens nach jedoch bislang noch nicht umgesetzt. Der Mensch ist zwar ein Herdentier, seiner Anlage nach aber überhaupt nicht auf lebenslange Monogamie ausgerichtet. So traurig es vor diesem Hintergrund auch sein mag: Wenn man nicht ausschließlich nur in einer Traumwelt leben will, sollte man sich irgendwann vom so geliebten Grand Finale vieler Märchen - und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende - verabschieden und der Wirklichkeit furchtlos ins Auge schauen.
 
Was müsste euer Partner sein und für euch tun (auf einer stabilen und freiwilligen Art muss man wohl anmerken :D), damit ihr bereit seid immer und immer wieder trotz Job, Alltagsstress, Problemen, Kindern, Haushalt euch für euren Partner zu bemühen? Ihn/Sie jedes mal aufs Neue entdecken zu wollen und erobern?
Ach ja, da gabs ja auch noch diese Frage.....

Sie müsste mir zeigen, dass sie immer noch auf mich steht, dass sie trotz Alltag und langen Jahren meine Marotten immer noch aushält, ich müsste die Herzeln in ihren Augen sehen und auch spüren können, ich muss spüren können, dass sie mich immer noch gut riechen kann und mich gern angreift.

Gott sei Dank gibts das auch sachlich-realitätsbezogen, und nicht nur romantisch-philosophierend. Aber da hab ich vielleicht auch einfach nur unwahrscheinliches Glück gehabt.... :herzen:
 
Einander mit Stärken und Schwächen wahrnehmen und wertschätzen. Zeit füreinander haben. Miteinander träumen und leben. Genuss Raum geben. Verbindende Erlebnisse.

Gift: Hinterfotzigkeit, fehlende Loyalität, Unehrlichkeit, Gleichgültigkeit, Grenzüberschreitungen,...
 
Erinnert mich an den Traum von ewiger Jugend. Für mich ist eine gereifte und dauerhafte Beziehung wertvoller als krampfhaft "anfängliches Feuer" immer wieder anfachen zu müssen oder es dem Partner stets neu abzuverlangen. Oder es gar derart zu vermissen, dass es in ständig in neuen Partnern oder Seitensprüngen gesucht wird. Hat auch was mit "erwachsen werden" zu tun.
 
Erinnert mich an den Traum von ewiger Jugend. Für mich ist eine gereifte und dauerhafte Beziehung wertvoller als krampfhaft "anfängliches Feuer" immer wieder anfachen zu müssen oder es dem Partner stets neu abzuverlangen. Oder es gar derart zu vermissen, dass es in ständig in neuen Partnern oder Seitensprüngen gesucht wird. Hat auch was mit "erwachsen werden" zu tun.

Das was du da beschrieben hast, hat in meinem Augen nichts mit dem Tema zutun.
Was ich meinte, ist eBay das, was du angeschnitten hast: Reife Beziehung, in der Menschen nicht müssen, sondern können. Aber in erster Linie WOLLEN. Beidseitig.
Hat nichts mit dem „aus sich herausdrücken“ zutun.
 
Für den Partner interessant bleiben und sich auch für ihn wirklich interessieren, sich gemeinsam weiterentwickeln, viel gemeinsam machen, aber auch Freiräume genießen, offen und ehrlich reden, Neues probieren, nicht stehenbleiben beim Status Quo und auch in der Sexualität keine Routine und Langeweile aufkommen lassen. Und gegenseitiger Respekt ist auch ganz wichtig.
 
Erinnert mich an den Traum von ewiger Jugend. Für mich ist eine gereifte und dauerhafte Beziehung wertvoller als krampfhaft "anfängliches Feuer" immer wieder anfachen zu müssen oder es dem Partner stets neu abzuverlangen. Oder es gar derart zu vermissen, dass es in ständig in neuen Partnern oder Seitensprüngen gesucht wird. Hat auch was mit "erwachsen werden" zu tun.
Themenverfehlung
 
Die Ehe ist ein sozialer Vertrag auf Dauer.
Wenn den Fortpflanzungspflichten nachgekommen wurde und die Kinder zur Volljährigkeit begleitet wurden, verlässt das Männchen das Weibchen und sucht sich eine jüngere, oder umgekehrt.
Alles andere ist fremdgesteuert und zwanghaft manipuliert und entspricht nicht dem Naturell eines modernen Menschen.
Das Feuer für ca. 20 Jahre zu erhalten, genügt in der Regel und soziale Absicherung braucht heute in Österreich kein Mensch mehr.

War aber nie verheiratet und habe keine Kinder, ziehe meine Schlüsse aus Beobachtungen im Bekanntenkreis und 40 jähriger Tätigkeit als Laienseelsorger.
 
Wie @Mitglied #75961 bereits geschrieben hat. Ausser das mit dem Geben, das sehe ich persönlich anders. Die Beziehung ist ein ständiges Nehmen und Geben. Das Nehmen spielt für mich genauso eine große Rolle, was hilft es mir wenn ich mehr Gebe als Nehme und der Partner ist damit einfach schon überfordert, fühlt sich vllt dadurch eingeengt und kann und will dann einfach nichts mehr nehmen.

Das muss einfach die Waage sein, wichtig auch noch das gemeinsame quatschen und über dies und das gemeinsam lachen.

Ich denke auch das man in langjährigen Beziehungen den Sex oft leichter rüberbringt, als dem Partner zu zeigen und auch sagen das man ihn über alles liebt.

Funktioniert das noch immer, ist alles andere ein Kinderspiel, weil man es sowieso gemeinsam löst!
Meine Erfahrung ist, wenn zwei in Harmonie sind und dabei jeder in sich selbst ruht, stellt sich die Frage von GEBEN und NEHMEN garnicht. Es passiert einfach und es ist gut wie es ist. ;)
 
Da bin ich ganz bei Dir:up: - Ja, Du hast vollkommen Recht! das Geben und Nehmen muss ausgeglichen sein. Ich denke aber, dafür bekommt man mit der Zeit ein "Gspür", wann ich meinen Partner / meine Partnerin mit Geben überfordern würde.
Ja und GEMEINSAM ist einer der Schlüssel zur erfolgreichen Langzeitbeziehung -Ehe...

lg Gitti

mir gefällt das MUSS nicht! Mir ist das wollen viel sympathischer! ;)
 
Die Ehe ist ein sozialer Vertrag auf Dauer.
Wenn den Fortpflanzungspflichten nachgekommen wurde und die Kinder zur Volljährigkeit begleitet wurden, verlässt das Männchen das Weibchen und sucht sich eine jüngere, oder umgekehrt.
Alles andere ist fremdgesteuert und zwanghaft manipuliert und entspricht nicht dem Naturell eines modernen Menschen.
Das Feuer für ca. 20 Jahre zu erhalten, genügt in der Regel und soziale Absicherung braucht heute in Österreich kein Mensch mehr.

War aber nie verheiratet und habe keine Kinder, ziehe meine Schlüsse aus Beobachtungen im Bekanntenkreis und 40 jähriger Tätigkeit als Laienseelsorger.

seh ich eigentlich komplett anders...

mir ist klar, dass wir menschen nicht für eine vollkommene monogamie ausgelegt sind (rein genetisch), aber ich würde das wohl eher nicht als "modernen menschen" bezeichnen, seinem trieb komplett nachzugeben und sein leben nach seiner genetischen grundveranlagung auszurichten... ganz im gegenteil.

heute haben wir die freiheit zu wählen, was für eine beziehung wir führen. war früher durch den stetigen sozialen druck vielleicht ganz anders, der aber heute nicht mehr so stark präsent ist mMn. heute können wir die monogamie frei wählen (oder eben eine andere form) und ich sehe es eher als fortschritt diese auch zu wählen, nicht als rückschritt ins altmodische...

ʕ´• ᴥ •`ʔ
 
Das was du da beschrieben hast, hat in meinem Augen nichts mit dem Tema zutun.
Was ich meinte, ist eBay das, was du angeschnitten hast: Reife Beziehung, in der Menschen nicht müssen, sondern können. Aber in erster Linie WOLLEN. Beidseitig.
Hat nichts mit dem „aus sich herausdrücken“ zutun.

Du hast es selbst als eine Sache der Unmöglichkeit bezeichnet.

.....wie man es dem Titel entnehmen kann, es sich quasi um eine Sache der Unmöglichkeit handelt.

Und genau darauf bin ich eingegangen. Und habe meine Auffassung zum Thema geschrieben.

"Nettigkeiten" in einer harmonischen Beziehung sind damit ja nicht ausgeschlossen.
 
Erinnert mich an den Traum von ewiger Jugend. Für mich ist eine gereifte und dauerhafte Beziehung wertvoller als krampfhaft "anfängliches Feuer" immer wieder anfachen zu müssen oder es dem Partner stets neu abzuverlangen. Oder es gar derart zu vermissen, dass es in ständig in neuen Partnern oder Seitensprüngen gesucht wird. Hat auch was mit "erwachsen werden" zu tun.
Das Suchen im Aussen für immerwieder in Sackgassen. Das was man da sucht, findet man nur bei sich selbst. Und wenn man es gefunden hat, ist man befreit von vielen unterbewussten Zwängen und vom ewigen von sich selbst getrieben werden.
 
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