Braucht die Frau einen Mann ....

Ich sehe das anders. Niemand, egal ob Mann oder Frau ist dafür da, das Selbstwertgefühl des Partners zu stabilisieren, indem er sich "gebraucht“ fühlen darf. In einer gesunden Beziehung geht es nicht darum, gebraucht zu werden, sondern bewusst gewählt zu werden. Selbstachtung und ein starkes Ich sind kein Egoismus, sondern die Grundlage für echte, gleichwertige Liebe.
Du bevorzugst Partner, denen ihr Ego wichtiger ist als dir das Gefühlt geben zu können gebraucht zu werden?
Kaufe ich dir keine Sekunde ab.
 
Du bevorzugst Partner, denen ihr Ego wichtiger ist als dir das Gefühlt geben zu können gebraucht zu werden?
Kaufe ich dir keine Sekunde ab.

Ich möchte auch keine bedürftige Frau... sie darf mich gerne über ihr Ego stellen und sich bewusst für mich entscheiden. Aber Bedürftigkeit ist ziemlich abtörnend.
 
Du bevorzugst Partner, denen ihr Ego wichtiger ist als dir das Gefühlt geben zu können gebraucht zu werden?
Kaufe ich dir keine Sekunde ab.
Ich bevorzuge Partner die mich wollen, nicht solche, die mich brauchen.
Gebraucht zu werden ist mMn Abhängigkeit , gewählt zu werden ist Liebe. Ob du mir das abkaufst oder nicht, berührt mich in keiner weise.
 
Ich bevorzuge Partner die mich wollen, nicht solche, die mich brauchen.
Was allerdings zum zweiten Mal völlig an der Frage vorbei geht ob der Partner überhaupt in der Lage wäre das Gefühl vermitteln zu können, dass man gebraucht wird. Unabhängig davon ob du das brauchst, willst etc.
In dem Fall wäre er es aufgrund seines Egos eben nicht.
Und so einen möchtest du, ja?
 
Was allerdings zum zweiten Mal völlig an der Frage vorbei geht ob der Partner überhaupt in der Lage wäre das Gefühl vermitteln zu können, dass man gebraucht wird. Unabhängig davon ob du das brauchst, willst etc.
In dem Fall wäre er es aufgrund seines Egos eben nicht.
Und so einen möchtest du, ja?

Wenn ihr ihr Partner vermitteln kann, wie sehr er sie wertschätzt und liebt, wenn er seine zärtlichen Gefühle und seine Bewunderung zum Ausdruck bringen kann, wieso sollte sie es nötig haben, vermittelt zu bekommen, dass er sie "braucht"?

Mein Partner braucht mich auch nicht. Ich denke, im Grunde genommen ist er sogar eher ein Einzelgänger. Dennoch liebt er mich und meine Gesellschaft - und obwohl er gerne alleine ist, zieht er diese dem Alleinsein vor. Das find ich schon ziemlich perfekt. Dass er mir etwas vorspielt ist nicht nötig.
 
Hi,

Ich sehe das anders. Niemand, egal ob Mann oder Frau ist dafür da, das Selbstwertgefühl des Partners zu stabilisieren, indem er sich "gebraucht“ fühlen darf. In einer gesunden Beziehung geht es nicht darum, gebraucht zu werden, sondern bewusst gewählt zu werden. Selbstachtung und ein starkes Ich sind kein Egoismus, sondern die Grundlage für echte, gleichwertige Liebe.

das hast Du mE. missverstanden.

Aber offenbar hadert es wieder mal an den unterschiedlichen Deutungen des Wortes "brauchen" und auch was "Bedürftigkeit" genau bedeuten soll, kann man nur anhand der jeweiligen Beiträge erahnen.

Wenn Du z.B. eine Partnerschaft mit einem tollen Typen willst, dann "brauchst" Du eben einen tollen Typen. Wenn Dir die Partnerschaft wichtig ist, kannst Du schon nicht mehr sagen "Ich brauche keinen Mann".

Auf die Eingangsfrage bezogen, wenn Dir Partnerschaft (wie immer) und/oder Sex wichtig sind, brauchst Du als Heterofrau einen Mann, um Dein Leben in vollen Zügen genießen zu können.

Ob Du Dein Leben zumindest zeitweise ohne Partnerschaft und Sex in vollen Zügen genießen kannst, ist davon ja unberührt.

Ich kann sagen, dass mir Sex wichtig ist, und zwar so wichtig, dass ich mein Leben nicht dauerhaft "in vollen Zügen" genießen könnte ohne Sex, als Heteromann also ohne Frauen. Nachdem es mehr als genug Frauen gibt, denen es genauso geht, entsteht hier auch keine Abhängigkeit, sondern eine gegenseitige Bedürfniserfüllung. Mit der Partnerschaft verhält es sich genauso.

Würde eine (Sex-) Partnerin darauf bestehen, sagen zu müssen "Ich brauche Dich nicht" würde ich eine andere nehmen.

LG Tom
 
Wenn ihr ihr Partner vermitteln kann, wie sehr er sie wertschätzt und liebt, wenn er seine zärtlichen Gefühle und seine Bewunderung zum Ausdruck bringen kann
All das kann bereits in einem einfachen "ich brauche dich" stecken.
Das, wie hier üblich, zwanghaft mit einem Abhängigkeitsverhältnis verbinden zu wollen, hat mmn. nichts mit einem gesunden Beziehungsumgang zu tun.

wieso sollte sie es nötig haben, vermittelt zu bekommen, dass er sie "braucht"?
Eine furchtbare Art sowas zu sehen. Nötig haben.
Insbesondere, da du zuvor selbst davon gesprochen hast, dass man, aus welchen Gründen auch immer, Zuwendung seines Partners, auch in dieser Art brauchen könnte.
Wenn mein Partner so fragil ist in seinem Selbstwert, dass er das (dieses Gefühl vermittelt) braucht, wird er es von mir bekommen.
Das kann ja auch temporär vorkommen - niemandem geht es immer gut, ihm nicht, mir nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
War klar dass dir nix Besseres einfällt 😄
Wenn du so schwer von Begriff bist, helfe ich dir halt.
Er behauptet Männer können alles genauso gut wie Frauen. (Zum Beispiel Kinder bekommen?) Was das in diesem Zusammenhang mit Sperma zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Aber vielleicht erklärst du mir ja den Zusammenhang zwischen Sperma und der biologischen Möglichkeit, ein Kind austragen zu können.
 
Eine furchtbare Art sowas zu sehen. Nötig haben.
Insbesondere, da du zuvor selbst davon gesprochen hast, dass man, aus welchen Gründen auch immer, Zuwendung seines Partners, auch in dieser Art brauchen könnte.

Aus meiner Bereitschaft etwas zu geben, entsteht noch lange keine Forderung, das auch erhalten zu müssen. Wenn ich sehe, dass das für meinen Partner wichtig ist, wird er es bekommen. So bin ich, so sehe ich Partnerschaft. Was er braucht um sich gut zu fühlen, das bekommt er, so lange es in meiner Kraft und Möglichkeit steht und mit meiner Persönlichkeit vereinbar ist. Das heißt aber weder, dass er das bisher in irgendeiner Form gebraucht hat (oder künftig braucht), noch dass ich es brauche. Und bei aller Bereitschaft, ihm im Bedarfsfall alles zu geben, was er braucht... ändert das ja doch nichts an der Tatsache. Das ist dann ein Ausdruck von Liebe und Empathie - und doch wieder kein Brauchen.

Nachtrag: Ich find da aber auch nichts dabei, wenn das jemand anders sieht, empfindet oder lebt. Hat alles seine Berechtigung. So seh ich das halt. Und so find ich es gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist wie bei dem bekannten Bild, auf dem man entweder einen Hasen oder eine Ente erkennen kann. Statt anzuerkennen, dass der andere etwas anderes sieht, versucht man ihm einzureden, dass nur der Hase existiert und die Ente gar nicht da ist. Ohne den Versuch, sich in die Sichtweise des anderen hineinzuversetzen, kommt man so nie weiter und der Streit dreht sich endlos im Kreis.
 
Hi,

Was das in diesem Zusammenhang mit Sperma zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Frauen können ohne Männer auch keine Kinder bekommen. Kinder bekommen ist also nichts, was Frauen für sich alleine bewerkstelligen können. Sohin ist es nichts, was dem "Männer können alles, was Frauen auch können" entgegen steht.

LG Tom
 
Wenn du so schwer von Begriff bist, helfe ich dir halt.
Er behauptet Männer können alles genauso gut wie Frauen. (Zum Beispiel Kinder bekommen?) Was das in diesem Zusammenhang mit Sperma zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Aber vielleicht erklärst du mir ja den Zusammenhang zwischen Sperma und der biologischen Möglichkeit, ein Kind austragen zu können.
Ohne Sperma könnts kein Kind austragen.
Bitte, gern geschehen 😉
 
Ohne Sperma könnts kein Kind austragen.
Bitte, gern geschehen 😉
Es geht um die biologische Möglichkeit. Auch ohne Sperma sind Frauen biologisch theoretisch in der Lage, weil sie im Gegensatz zu Männern die Grundlagen dafür haben. Davon mal abgesehen, dass Männer dabei vermutlich vor Schmerzen sterben würden 🤣
Aber lass gut sein, als Mann verstehst du das wahrscheinlich eh nicht.
 
Zurück
Oben