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- 27.12.2005
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Ich wage mich mal an die Threaderstellung:
Wenn ich mit Freunden über Probleme in deren bzw. meiner Beziehung spreche, dann habe ich gelegentlich das Gefühl, dass wir eine bestimmte "Strategie" anwenden. Wer sozusagen "aus dem Nähkästchen" plaudert und von Schwierigkeiten mit dem Partner berichtet und dabei Kritik äußert z.B.: "wir haben so wenig Sex" oder "sie ist manchmal so naiv" ..., der versucht im Gegenzug seinen Partner bzw. die Partnerschaft betont positiv darzustellen: " aber ich liebe sie total" , " wir haben aber eine echt gute Gesprächsbasis"!
Kennt ihr dieses Verhaltensmuster? Bei mir beobachte ich das jedenfalls manchmal und wundere mich, warum ich das tue.
Was macht es abgesehn von der Intimität so problematisch über Probleme und Unzufriedenheit in der Beziehung mit anderen Menschen zu sprechen? Warum fühlt man sich bei der Aussprache mit Freunden oft als "Verräter", auch wenn man den anderen nicht schlecht macht und warum ist es so schwer ohne Beschönigung Beziehungsprobleme anzusprechen. Ich habe den Eindruck, dass dieses Phänomen des "Problem beichten und gleichzeitig gemeinsames Glück preisen" auch hier im Forum auftritt. Ist es der Druck eine perfekte Partnerschaft zu leben oder zumindest vorzugaukeln oder die eigene Erwartungshaltung an eine Beziehung? Würde mich jedenfalls sehr interessieren, was ihr dazu denkt,
Schönen Wintersonnentag noch!
Wenn ich mit Freunden über Probleme in deren bzw. meiner Beziehung spreche, dann habe ich gelegentlich das Gefühl, dass wir eine bestimmte "Strategie" anwenden. Wer sozusagen "aus dem Nähkästchen" plaudert und von Schwierigkeiten mit dem Partner berichtet und dabei Kritik äußert z.B.: "wir haben so wenig Sex" oder "sie ist manchmal so naiv" ..., der versucht im Gegenzug seinen Partner bzw. die Partnerschaft betont positiv darzustellen: " aber ich liebe sie total" , " wir haben aber eine echt gute Gesprächsbasis"!
Kennt ihr dieses Verhaltensmuster? Bei mir beobachte ich das jedenfalls manchmal und wundere mich, warum ich das tue.
Was macht es abgesehn von der Intimität so problematisch über Probleme und Unzufriedenheit in der Beziehung mit anderen Menschen zu sprechen? Warum fühlt man sich bei der Aussprache mit Freunden oft als "Verräter", auch wenn man den anderen nicht schlecht macht und warum ist es so schwer ohne Beschönigung Beziehungsprobleme anzusprechen. Ich habe den Eindruck, dass dieses Phänomen des "Problem beichten und gleichzeitig gemeinsames Glück preisen" auch hier im Forum auftritt. Ist es der Druck eine perfekte Partnerschaft zu leben oder zumindest vorzugaukeln oder die eigene Erwartungshaltung an eine Beziehung? Würde mich jedenfalls sehr interessieren, was ihr dazu denkt,
Schönen Wintersonnentag noch!