beschnitten Frauen

Echt jetzt? In welchen Teilen Europas wurde das denn praktiziert?

Hier bei uns bis in das 20 Jhdt. rein.
Es genügte die Diagnose Nymphomanie.
Darunter viel von Onanier oder einfach die Aussage des Vaters oder Ehemanns.

Das war gar nicht selten.
Nur wie so viele dunklen Kapitel unseres Breitengrades glauben wir, dass wir uns 100 Jahre später drüber erheben dürfen, als hätten wir einst die Weisheit mit dem Löffel gefressen und nicht Grausamkeiten begangen - besonders gern um Frauen dort zu halten, wo viele sie sich heute noch hinwünschen würden. ;)
 
Aber auch nur dann, wenn der eigenen Horizont am nächsten Grenzübergang endet.
Die menschliche Gesellschaft, deren Teil wir alle sind, ist ein bissl größer...
Das ist keine Frage des Horizonts, sondern schlicht der Gestaltungsmöglichkeit. In andere Länder kann und will ich nicht hineinbestimmen. Hier in Österreich ist das doch anders. Wäre das bei uns gängige Praxis, könnte man was dagegen machen. Genitalverstümmelung ist, zumindest in den letzten Jahrzehnten, kein einheimischer Brauch, gewesen. ich bin auch nicht mit allem in Österreich zufrieden, aber solche „Werteimporte“ aus anderen Regionen lehne ich klar ab und werde sie immer als das bezeichnen, was sie sind, Barbarei.
 
Hier bei uns bis in das 20 Jhdt. rein.
Es genügte die Diagnose Nymphomanie.
Darunter viel von Onanier oder einfach die Aussage des Vaters oder Ehemanns.

Das war gar nicht selten.
Nur wie so viele dunklen Kapitel unseres Breitengrades glauben wir, dass wir uns 100 Jahre später drüber erheben dürfen, als hätten wir einst die Weisheit mit dem Löffel gefressen und nicht Grausamkeiten begangen - besonders gern um Frauen dort zu halten, wo viele sie sich heute noch hinwünschen würden. ;)
zum Glück hat sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt. Das wir bis 1945 eine Gesellschaft mit totalitären/autoritären Ansätzen waren (auch schon vor 1938), ist ja hoffentlich unbestritten. Zum Glück haben die Alliierten viel getan, um eine westlich-liberale Gesellschaft zu entwickeln
 
Das ist keine Frage des Horizonts, sondern schlicht der Gestaltungsmöglichkeit. In andere Länder kann und will ich nicht hineinbestimmen. Hier in Österreich ist das doch anders. Wäre das bei uns gängige Praxis, könnte man was dagegen machen. Genitalverstümmelung ist, zumindest in den letzten Jahrzehnten, kein einheimischer Brauch, gewesen. ich bin auch nicht mit allem in Österreich zufrieden, aber solche „Werteimporte“ aus anderen Regionen lehne ich klar ab und werde sie immer als das bezeichnen, was sie sind, Barbarei.

Ich bin nicht sicher ob hier geduldete beschneidungen beim mann nicht streng genommen auch genitalverstümmelungen sind.....
(Klar mit anderer wirkung und keinen negativen folgen...aber technisch gesehen genau das selbe...geht auch keiner gegen vor)
Dann dürfte man keine schönheits ops durchführen und weder piercen noch tätowieren....
All das ist technisch gesehen eine körperverstümmelung um eine gewünschte wirkung zu erzielen....klar meist auf wunsch der betroffenen selbst...trotzdem eine nicht medizinisch notwendige veränderung des körpers aus nichtigen gründen...
Zum glück sind wir in dem hier behandelten fall klüger geworden...aber wenn du sowas generell als barberei brandmarkst musst du auch konsequent alle diese eingriffe unterbinden wollen^^
 
Frühe Neuzeit
Im Zuge der Renaissance werden viele alte Schriften wiederentdeckt und übersetzt, darunter Bü-
cher zu Körper und Anatomie. Ambroise Paré (1510-1590) schildert in seinem ersten Buch der
Anatomie die Klitoris und verweist darauf, dass die Zusammenhänge zwischen Klitoris und Lust
von „den Frauen missbraucht werden könne und diese daher zu binden oder zu schneiden
seien“.20 Jean Riolan (ca. 1580-1657) fordert sogar die komplette Entfernung der Klitoris, um so
die zügellose weibliche Sexualität zu disziplinieren.21
Im 18. Jahrhundert wird die Beschneidung von Frauen und Mädchen in Enzyklopädien in unter-
schiedlichen Artikeln erwähnt und beschrieben. So wird im Chambers Dictionary die Beschnei-
dung der Klitoris analog zur Entfernung der männlichen Vorhaut erwähnt.22
5. 19. und 20. Jahrhundert
Auch wenn die weibliche Beschneidung in Europa bereits seit dem Mittelalter bekannt ist, so
wird sie jedoch erst im 19. Jahrhundert bis in die 1940er Jahre breiter diskutiert und praktiziert.23
Klitoridektomien (operative Entfernungen der Klitoris)24 und andere operative Eingriffe wie
Kauterisationen (Abtrennen der sekundären äußeren Geschlechtsorgane durch Hitze) und Infibu-
lationen (Verschließung der Genitalöffnung)25 werden zur Bekämpfung von „weiblichen Leiden“
wie Hysterie, Nervosität, Nymphomanie, Masturbation vorgenommen, um diese zu heilen.26 27
Bedeutende Fürsprecher dieser Praktiken sind der Londoner Arzt Isaac Baker Brown, welcher
Texte veröffentlicht, in denen er die Klitoridektomie zur Behandlung vorher genannter, nervöser
Erkrankungen empfiehlt28 und der Wiener Gynäkologe Gustav Braun, welcher ebenfalls Klito-
ridektomien vornimmt, um Vaginismus und Masturbation zu kurieren.29
Die Verbreitung der Klitoridektomie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lässt sich vermut-
lich unter anderem im Zusammenhang mit der Anti-Masturbations-Debatte, der Idee der Re-
flexneurose und der allgemeinen Annahmen über weibliche Sexualität erklären. So wird Mastur-
bation allgemein als eine Krankheit oder als krankheitsauslösend aufgefasst.30 Weiter nimmt man
an, dass die weiblichen Genitalien Neurosen und Störungen, wie z.B. Hysterie, auslösen könn-
en.31 Zudem geht man davon aus, dass das weibliche Sexualverlangen und -empfinden grund-
sätzlich geringer sei als das des Mannes. Zeigt eine Frau ein von dieser Auffassung abweichende
Verhalten, gilt dies als krankhafte Nymphomanie und somit als behandlungswürdig.
32 33
Auch wenn die Klitoridektomie in der Fachwelt des 19. Jahrhunderts in Europa kontrovers dis-
kutiert wird und der Arzt Isaac Brown 1867 seine Entlassung beim „London Surgical Home“ ein-
reicht, wird der Eingriff weiter vorgenommen.34
Die letztmals bekanntgewordene Klitoridektomie in den USA gibt es 1953 bei einem zwölfjähri-
gen Mädchen.
35 36
6. Gründe für Beschneidungen von Mädchen und Frauen
Die Gründe, die bis heute für Beschneidungen angeführt werden, variieren je nach Region und
kulturellem Hintergrund, weisen aber auch Gemeinsamkeiten auf. Tradierte Vorstellungen bis
hin zum Aberglauben dienen als Motive für die Genitalbeschneidung, jedoch gibt es auch ökono-
mische, soziale und psychologische Begründungen.
 
Gegen diese grauenhafte Verstümmelung sollte mit viel mehr internationalen Repressionen vorgegangen werden, wie z. B. Streichung der Entwicklungshilfe an Staaten, die FGM nicht gesetzlich verbieten und mit harten Strafen ahnden.
Ähm... Entwicklungshilfen streichen um dafür zu sorgen dass die noch weniger Bildung, Aufklärung oder Hilfe bekommen mit sowas umzugehen? Um dafür zu sorgen dass die noch länger in diesen alten, grausamen Bräuchen und Gepflogenheiten festhängen?

Ich hab irgendwie das Gefühl dass das ein doofer Plan wäre.

Vor allem weil Staaten da nur begrenzt Einfluss haben. Das wird ja nicht medizinisch, staatlich oder legitim gemacht sondern von irgendwelchen Religiösen, ewiggestrigen Fundis in irgendwelchen Hinterhöfen.
Rechtlich haben die meisten Staaten in Afrika mittlerweile Gesetze gegen Körperverletzung und das fällt da auch darunter. Das trifft aber auch auf Anbau und Handel mit Drogen oder Korruption zu. Und viele viele andere Verbrechen die EIGENTLICH illegal wären.
 
Ich bin nicht sicher ob hier geduldete beschneidungen beim mann nicht streng genommen auch genitalverstümmelungen sind.....
ich bin absolut der Meinung, dass das eine Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist, und sich die betreffenden Religionen da was überlegen sollten. Wer es freiwillig macht, soll es tun. Aber kleine Kinder
/Babies sollte nicht beschnitten werden, außer es gibt medizinische Gründe, die den Eingriff unbedingt notwendig machen
 
ich bin absolut der Meinung, dass das eine Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist, und sich die betreffenden Religionen da was überlegen sollten. Wer es freiwillig macht, soll es tun. Aber kleine Kinder
/Babies sollte nicht beschnitten werden, außer es gibt medizinische Gründe, die den Eingriff unbedingt notwendig machen

Ja wenn es eine medizinische indikation gibt wie zbeine nur noch operativ zu behebende vorhautverengung....das is aber eine völlig andere nummer als eine pauschale beschneidung aus "religiöser tradition" (auch hierzulande nach wie vor üblich)
Eben ein medizinisch notwendiger eingriff
 
ich bin absolut der Meinung, dass das eine Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist, und sich die betreffenden Religionen da was überlegen sollten. Wer es freiwillig macht, soll es tun. Aber kleine Kinder
/Babies sollte nicht beschnitten werden, außer es gibt medizinische Gründe, die den Eingriff unbedingt notwendig machen
Is halt auch sone Frage welche Frau es freiwillig macht.
 
Ähm... Entwicklungshilfen streichen um dafür zu sorgen dass die noch weniger Bildung, Aufklärung oder Hilfe bekommen mit sowas umzugehen? Um dafür zu sorgen dass die noch länger in diesen alten, grausamen Bräuchen und Gepflogenheiten festhängen?

Ich hab irgendwie das Gefühl dass das ein doofer Plan wäre.

Vor allem weil Staaten da nur begrenzt Einfluss haben. Das wird ja nicht medizinisch, staatlich oder legitim gemacht sondern von irgendwelchen Religiösen, ewiggestrigen Fundis in irgendwelchen Hinterhöfen.
Rechtlich haben die meisten Staaten in Afrika mittlerweile Gesetze gegen Körperverletzung und das fällt da auch darunter. Das trifft aber auch auf Anbau und Handel mit Drogen oder Korruption zu. Und viele viele andere Verbrechen die EIGENTLICH illegal wären.
Je mehr wir solche Länder unterstützen desto besser für uns. Mehr Bildung mehr Fortschritt mehr Wissenschaft...
 
da gings auch um die Beschneidung bei Männern. es gibt Männer, die konvertieren und das dann machen.
Also ich bin froh, mich nicht mit 25 Jahren beschneiden lassen zu müssen, da es meine Eltern damals schon gemacht haben. Außerdem haben Kinder bis 14 Jahren einen religiösen Vormund und das wird sich in Österreich nicht so schnell ändern.
 
Ich finde es ästhetischer und es gibt ja tatsächlich Frauen die möchten mit einem unbeschnittenen Kerl nicht in die Kiste. :D Religiöse Gründe hin oder her. Ich bin froh beschnitten zu sein. Bei Frauen ist das natürlich ein ganz anderes Thema, da es keine Vorteile sondern nur Leid und Schmerz mit sich bringt.
 
Dann sollte man die kids bis 14 von jedweder art von religion fernhalten und dann selbst entscheiden lassen ob sie bock auf sowas haben(und wenn jawelche davon) totales unding das wltern sowas entscheiden! Besonders in einer zeit in der religion sowas von überholt ist
 
Dann sollte man die kids bis 14 von jedweder art von religion fernhalten und dann selbst entscheiden lassen ob sie bock auf sowas haben(und wenn jawelche davon) totales unding das wltern sowas entscheiden! Besonders in einer zeit in der religion sowas von überholt ist
Sorry, wir haben einen christdemokratischen Bundeskanzler. Taufe, Erstkommunion etc ist auch vor dem 14 Geburtstag und selten wer lässt das aus.
 
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