Ich hake hier schon nach. Du sprichst von "Arten" von Ausländern? Auch wenn du das Wort unter Hochkomma setzt bleibt der Sinn gleich - du kategorisierst Menschen.
Das ist richtig. Ich ordne sie bestimmten Verhaltensmustern zu. Was daran erscheint Dir bemängelnswert? Ohne diese Zuordnung wäre ich gezwungen, alle Imigranten gleich zu beurteilen und zu behandeln, wozu ich nur sehr ungern bereit wäre, weil dies zu wesentlich größerem Unrecht führen würde, als wenn ich einen einzelnen falsch einschätzte.
Nächster Punkt in diesem Absatz: sie fallen durch ihre Herkunft auf? Steht der Geburtsort auf die Stirn tätowiert?
Du wirst lachen ..... manchen von ihnen ja!
Schwarzafrikaner, Inder, Chinesen, Japaner und Thailänder sind in Hartberg infolge natürlicher Vermehrung der einheimischen Bevölkerung bislang nicht vorgekommen. In Zukunft wird das aber wahrscheinlicher werden.
Wie klassifizierst du Menschen dunkler Hautfarbe, die bereits in 2. oder 3. Generation in Österreich, einem EU-Land oder der "westlichen Hemisphäre" leben? Immer noch Ausländer, weil ja dunkel?
Das ist eine in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerte Frage.
Zum einen erwartest Du von mir eine Klassifizierung, wo Du Dich schon über die Kategorisierung aufgeregt hast. Sind aber nur zwei verschiedene Worte für die gleiche Sache.
Zum anderen ist es zu einer Zuordnung zu In- oder Ausländer eben erforderlich, mehr über die betreffende Person zu wissen. Dass jemand in 2. oder 3. Generation in Österreich lebt, steht ihm ja auch nicht auf der Stirn geschrieben.
Und dann möchte ich mir noch die Bemerkung erlauben, dass es in meinen Augen wurscht ist, ob er Österreicher oder Ausländer ist, weil mein erstes Bewertungskriterium das Verhalten ist, und nicht Aussehen und Herkunft. So gesehen stellt sich mir die Frage gar nicht.
Weiters leben sie ein "ganz gewöhnliches Leben"? Gerade von jemandem, der im EF intensiv und mit üblicherweise großer Toleranz und viel Verständnis diskutiert würde ich annehmen, dass er diesen Begriff an sich in Frage stellt und nicht argumentativ in den Raum stellt. Was ist gewöhnlich? Wie es dem Nachbarn, dem Bürgermeister, dir, der Mehrheit gefällt?
Ich habe ja gesagt, was ich unter einem gewöhnlichen Leben verstehe: Berufstätigkeit, Kinder, familiär und gesellschaftlich integriert. Warum sollte ich so etwas in Frage stellen? Das lässt immer noch genügend Freiraum für individuelle Gestaltung. Was daran erscheint Dir intolerant oder verständnislos?
Willst du mir jetzt allen Ernstes weismachen, Gobers "Problem mit Ausländern" sei gerechtfertigt weil sich (nach deiner Rechnung) 1% von ihnen daneben benehmen?
Ich will Dir überhaupt nichts weismachen. Ich hab' Dir von den Gegebenheiten in Hartberg erzählt, und Du kommst mit so inquisitorischen Fragen. Hallo?
Ich weiß nur so viel, dass ich persönlich jedem Menschen seine eigenen Probleme zugestehe, und diese nach Möglichkeit ernst nehme und nicht mit einer Handbewegung vom Tisch wische, nur weil ich mit seinen Anschauungen nicht übereinstimme.
Wieviele Inländer agieren ebenso rücksichtslos als Sozialschmarotzer? Warum wird hier ein Unterschied in die Herkunft projiziert?
Ich projiziere ja doch nicht. Ich rege mich darüber auf, sowohl bei den österreichischen Sozialschmarotzern wie auch bei jenen ausländischer Abstammung. Weil sie das gleiche Verhaltensmuster haben: egoistisch, rücksichtlos, nicht sozial denkend.
Verstehst Du langsam die Funktion meiner Zuordnungen?
Im Übrigen freue ich mich schon darauf, wenn Du einmal ein Posting vom Steirerpollux in gleicher Weise zerpflückst. Oder ist Dir der nicht tolerant und verständnisvoll genug dafür?
Schönen Abend!
