Alles, Immer und Ueberall

Das hätte ich aus dem Artikel aber auch nicht rausgelesen. Schon?
aus dem artikel selbst, nicht.
im thread is dann pornographie ziemlich picken geblieben, also hab ich das auch gemacht :)

Mein Ansatzpunkt war auch nie "nur" Pornographie alleine - sondern der generelle "äußere Einfluß" der Medien jedlicher Art...und "anderes"
ok, ja eigentlich meinte ich es auch so, und dann isses blöd das ich facebook und co hinschrieb, hast recht. mea culpa, social media wird halt immer mehr zu einem "alltag", und somit benuzt ich das tatsächlich schon als synonym dafür.
gemeint war, dass ich mir nicht vorstellen kann, medien allein wären der träger hierfür.
in den 60ern/70ern waren medien nicht zwingend dafür verantwortlich, dass menschen ihre sexualität aufleben haben lassen. teil davon ja, verantwortlich nein, da würde ich eher "free love" bewegungen dafür verantwortlich machen.

ich denke die medien propagieren nur eine veränderung, die eh schon längst stattgefunden hat (es wird halt nur "lauter" durch die medien).
die tatsache, dass wir heutzutage alles standardisieren (das heisst immer festlegen "so is gut, so is nicht gut", und nur mehr wenig spielraum dazwischen lassen wollen) halte ich für globaler, als rein nur in der sexualität. ich denke nicht, dass die handhabung mit sexualität, dafür verantwortlich ist, wie sie heute ist, sondern eher, dass wir generell ein problem damit haben, individualität korrekt zu handhaben.

ich hab das gefühl, die stimmen, die da nach "vernunft" schreien, werden zwar lauter ... aber in der anzahl, weniger. und das schlägt sich dann genauso auf die sexualität aus. anstatt hier, individuellem nachzugehen und zu akzeptieren, wird immer mehr versucht, einem allgemeinbild zu entsprechen. dass dieses auch noch anfangs falsch gesehen wird (das allgemeinbild), trägt dann zu diesen ganzen "mehr, drüber, alles" zielsetzungen bei.

Hat er da an einem Revoluzi gedacht? Oder an Familie Lutz ?
ich spreche vier sprachen, und denke in drei davon.
so gebildet wie du bist, kannst du den rest daraus schon extrapolieren.
 
In den 60ern/70ern waren medien nicht zwingend dafür verantwortlich, dass menschen ihre sexualität aufleben haben lassen. teil davon ja, verantwortlich nein, da würde ich eher "free love" bewegungen dafür verantwortlich machen.

ich denke die medien propagieren nur eine veränderung, die eh schon längst stattgefunden hat (es wird halt nur "lauter" durch die medien).
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Gut ev. habe ich mich auch missverständlich ausgedrückt. Auch äußerer Einfluss ist nicht nur auf Medien beschränkt,sie sind klar ein Transportmittel und Verstärker.
Warum es mir letztendlich geht ( wertfrei übrigens) ist die Frage inwieweit äußeren Einflüsse mitunter unsere Wünsche bzw Bedürfnisse( bzw die eigene Vorstellungen davon) festlegen...

Die Free Love- Bewegung als Beispiel....es werden nicht plötzlich Hunderttausenden von Menschen exakt dieselben Ideen über Nacht gekommen sein,oder?
Hier spielt schon äußerer Einfluss eine Rolle,sei es über elektronische Medien ( Fernsehen,Radio damals),Zeitungen,Bücher,Konzerte,Vorlesungen,Kundgebungen was weiss ich ...wobei hier wohl auch kritische Stimmungen bzw gar Protest dagegen teilweise eher eine verstärkend positive Wirkung bei einigen hatte.

So,jetzt werden einige gemeint haben,genau das ist das was ich mir immer gewünscht und erträumt habe und ist das einzig richtige.
Andere wiederum waren wohl eher nur geistige Mitläufer ( was ja auch unbewusst sein kann ) bzw davon Profitierende (yeah,free hug,free fuck,Hintergrund ist mir blunzen).
Andere waren ev. von den Ideen angetan/überzeugt,wären aber nie ihre eigenen gewesen und hätte es diese Bewegung nicht gegeben , wäre es für sie im Grunde egal und sie wären eventuell auch so glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

Gerade bei diesem Beispiel spielen halt noch viele andere Faktoren,wie die sozialen Umstände,Regierung,Gesetze ,Establishment,Pipapo eine Rolle,die zumindest eine gewisse vielfach auftretende Grundstimmung bedingte.

Umgelegt auf Sexualität heute ( ok das ist bei meinem chaotisch Geschriebenen jetzt selbst für mich schwer ):
Ich glaube halt,einige Menschen verfallen fixen Ideen an Dingen die sie probieren ,bzw oft tun wollen, oder gar meinen sie BRAUCHEN es ,weil sie glauben es ist DAS geilste wo gibt ;) ...aber eben nur weil sie es wo gesehen haben ( und sei es eine RTL2 Reportage :verwirrt:) ohne spezielle andere Hintergründe.

Und eine Nicht-Erfüllung dieser Vorstellung endet in Unzufriedenheit und teils gar Unfähigkeit "andere" Dinge als zufriedenstellend bzw befriedigend zu empfinden.
 
Ich glaube halt,einige Menschen verfallen fixen Ideen an Dingen die sie probieren ,bzw oft tun wollen, oder gar meinen sie BRAUCHEN es ,weil sie glauben es ist DAS geilste wo gibt ;) ...aber eben nur weil sie es wo gesehen haben ( und sei es eine RTL2 Reportage :verwirrt:) ohne spezielle andere Hintergründe.

das ist es ja, was ich meine.
das problem ist nicht sexualität selbst (sexualität ist einfach nur etwas, wo es sich sehr deutlich manifestiert, und deswegen auffällt).
das problem ist die falsche handhabung mit individualität ... anstatt individualität zu schätzen, wirds verteufelt (zumindest im masse-denken).
selbstverständlich neigt man dann dazu, medial (oder sonstwie) übertragene "werte" zu übernehmen ... zB eben weil auf RTL2, der analsex als die hoch und heilige aller fickformen bezeichnet wurde, kommt dann dieser "übernommene vorliebe" effekt zustande, dass man darauf besteht, es braucht, etc ... und dabei völlig "abgestumpft" ist, und ned amal merkt, wie toll nicht alles andere ist.
denn in dem moment, wo man den schaas von RTL2 übernommen hat, und damit (selbst) konfrontiert wird, dass man doch was anderes auch ganz geil findet, merkt man den geschmack von "individualität" (da schau, mir g'fallt was anderes) ... aber wegen der assoziation von "individualität ist pöhse", wird das falsch aufgefasst. anstatt zu verstehen, dass einem "das andere" (was auch immer) besser taugt, als analsex, fängt man an zu grübeln, was grad am analsex falsch war, ob's die falsche frau war, ob's ned im richtigen geisteszustand war, ob der schwanz zu gross ist, ob der arsch zu weit ist ... blaa blaa ...

und die tatsache, dass jeder individuell auf was anderes steht, fällt in dem kauderwelsch an "falsified preconceptions" völlig unter dem tisch, und wird ned weiter beachtet ;)


ehrlich gesagt hab' ich rein gar nix gegen sie ... ich hätt sogar genug bedürfnis, hin und wieder mit ihr direkt zu reden ... aber in ihren augen wär das ja nur ne anmache oderso, drum kann ich da auch nix machen.

it's not my choice ... (und ja, ich bemüh mich sogar mit dem "ignorieren" undso ... bin halt ziemlich scheisse darin :D )
 
Darum meide ich ja auch die Anwender…..:D
vergiss mal (für die frage) dein gegenüber ... geh also davon aus, dass du dir den so vorstellen kannst, wie du nur willst (auch utopisch, meinetwegen).
wär das dann ein unterschied für dich ?
sprich, würde dich ein mann, der spielzeuge nach deinem empfinden richtig anwendet, auf den geschmack von spielzeugen bringen können ?
 
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