Alles, Immer und Ueberall

also is was wahres dran das die menschheit verblödet. man muss dann nur hier lesen.
im moment verblöden wir gerade, ja.
aber zu sagen, dass die intelligenz im schnitt zunimmt, oder abnimmt, ist wirklich nur eine momentaufnahme. das wird halt immer wieder auf und ab pendeln, völlig evoluzionär, und hat ziemlich sicher nix mit den umständen / dem umfeld zu tun (sonst wären höhlenmenschen ja wohl _nie_ g'scheider geworden ... was aber scheinbar durchaus der fall war).
 
Ich halte imho eine zunehmende verkindlichung der Gesellschaft wie sie schon Robert Bly.beschriebrn hat für ursächlich.


Das (Kindergarten) Kind das jederzeit seine Bedürfnisse gestillt bekommen möchte mit der Kaufkraft eines Erwachsenen ist der ideale Konsument.

Es wird überall suggeriert, die eigene Bedürfnisbefriedigung gleich welcher Art sei ein Grundrecht, unvernünftig, spontan, Spassorientiert ist cool.
 
im moment verblöden wir gerade, ja.
aber zu sagen, dass die intelligenz im schnitt zunimmt, oder abnimmt, ist wirklich nur eine momentaufnahme. das wird halt immer wieder auf und ab pendeln, völlig evoluzionär, und hat ziemlich sicher nix mit den umständen / dem umfeld zu tun (sonst wären höhlenmenschen ja wohl _nie_ g'scheider geworden ... was aber scheinbar durchaus der fall war).
Oder vielleicht doch....weil der Höhlenmensch noch eine Verbesserung seiner Lebenswelt suchte.

Wennst alles hast....nach was soll man noch streben?
 
Es wird überall suggeriert, die eigene Bedürfnisbefriedigung gleich welcher Art sei ein Grundrecht
sie ist ja auch ein grundrecht, wenn du "recht" als eine moralische instanz ansiehst (und nicht etwas auf papier festgehaltenem).
das scheitern ist doch immer, dieses grundrecht entsprechend an die grundrechte der anderen auch anzupassen, oder eben konsequent zu sein bei den eigenen handlungen (> i hurt people, hence i'm all alone, and that's ok).

das wir es verabsäumen, grundrechte und werte, ordentlich beizubringen (damit meine ich nicht beizubringen, dass man was so und so tut, sondern vor allem erklären, wieso man das auch so wollen würde), ist allerdings ein trauriger fakt, dem ich dir zustimme ...

und es wird sich unter garantie nicht mehr ändern ... it's easier to control stupid people.
 
Die eigentliche Frage ist doch, inwieweit ein hoher oder falscher Pornokonsum/ Gebrauch von Gerätschaften ein normales Liebesleben behindert oder gar unmöglich macht. Wer sich vor einer Überdosierung oder Schädlichem nicht zu schützen weiß gerät eben schnell ins Abseits.
 
Die eigentliche Frage ist doch, inwieweit ein hoher oder falscher Pornokonsum/ Gebrauch von Gerätschaften ein normales Liebesleben behindert oder gar unmöglich macht. Wer sich vor einer Überdosierung oder Schädlichem nicht zu schützen weiß gerät eben schnell ins Abseits.

Ja.

Wie schützt man sich?
 
Die eigentliche Frage ist doch, inwieweit ein hoher oder falscher Pornokonsum/ Gebrauch von Gerätschaften ein normales Liebesleben behindert oder gar unmöglich macht.
gar nicht, bzw. liegt das nicht am falschen pornokonsum oder dem gebrauch von gerätschaften.

wenn eine frau dem womanizer verfällt, weil der mann ned so gut is wie das teil (beispiel), dann liegt das an ihr, ned am mann.
genauso wenn der mann irgendeiner "pornovision" verfällt, weil die frau das im bett ned so gut kann. das liegt dann an ihm, nicht an der frau.
und in beiden fällen liegt die verantwortung bei der person, sexualität gewissenhaft und mit halbwegs vernünftigem denken, handzuhaben ... da ist es auch egal, ob man das (womanizer/porno) so exzessiv konsumiert oder nicht. es ist nur eine frage dessen, was man welche bedeutung zuspricht, und was man sich daraus rausnimmt.

ich konsumiere pornographie wie ein wahnsinniger ... meine sexuellen erwartungen, die ich als hoch einstufen würde, haben mit pornographie allerdings überhaupt rein gar nix zu tun (meine hohe erwartungen sind im bereich von motivation, offenheit etc ... nicht "praktiken" und solcher unfug ... ich kann auch tollen sex in der missionarstellung und bei abgedrehtem licht haben, wenn die person mich entsprechend reizt).

es ist nicht pornographie, die dazu führt, dass menschen "the easy way out" wählen ...
 
Ich hätte eher den Eindruck das Chaos, Unordnung und schlechte Gewohnheiten/abschlittern in Suchtverhalten wie von selbst kommen.

Drum ist ja auch die Einsicht, was schädigend wirkt das wichtigste. Dann kann man an sich arbeiten und konstruktiv sein Liebesleben und seine Gefühlswelt wieder selbst beherrschen.
 
Drum ist ja auch die Einsicht, was schädigend wirkt das wichtigste.
ich geh einfach mal davon aus, dass du bislang noch nicht in der situation warst, eine sucht zu haben :)
süchtige wissen die ganze zeit bestens darüber bescheid, dass sie sich selbst schaden, und auch wodurch sie das tun ;)

Ich hätte eher den Eindruck das Chaos, Unordnung und schlechte Gewohnheiten/abschlittern in Suchtverhalten wie von selbst kommen.
von selbst nicht zwingend ... das wird dann eher stark von der sucht selbst abhängen.

warum ich hier so "dagegen" bin : ich bezweifle, dass menschen, die durch pornographie ein komplett zerstörtes bild von sexualität haben, ein gänzlich anderes (gar gesundes) bild davon hätten, wenn dieses sich nicht durch pornographie, sondern durch facebook und co, gebildet hätte.
 
ich geh einfach mal davon aus, dass du bislang noch nicht in der situation warst, eine sucht zu haben :)
süchtige wissen die ganze zeit bestens darüber bescheid, dass sie sich selbst schaden, und auch wodurch sie das tun ;)


von selbst nicht zwingend ... das wird dann eher stark von der sucht selbst abhängen.

warum ich hier so "dagegen" bin : ich bezweifle, dass menschen, die durch pornographie ein komplett zerstörtes bild von sexualität haben, ein gänzlich anderes (gar gesundes) bild davon hätten, wenn dieses sich nicht durch pornographie, sondern durch facebook und co, gebildet hätte.
Das hätte ich aus dem Artikel aber auch nicht rausgelesen. Schon?
 
warum ich hier so "dagegen" bin : ich bezweifle, dass menschen, die durch pornographie ein komplett zerstörtes bild von sexualität haben, ein gänzlich anderes (gar gesundes) bild davon hätten, wenn dieses sich nicht durch pornographie, sondern durch facebook und co, gebildet hätte.

Mein Ansatzpunkt war auch nie "nur" Pornographie alleine - sondern der generelle "äußere Einfluß" der Medien jedlicher Art...und "anderes"

Ich sage auch nicht generell,dass damit unmittelbar nur schlechtes einhergeht.
Einfluß hat es aber wohl durchaus...sowohl als auch
Und hierbei - im Unterschied zu einer Sucht - mag das mitunter eben nicht Jedem bewusst sein
 
ist aber keine wirklich neue erkenntnis, dass nicht das werkzeug der problem ist, sondern der anwender ....
 
Wenn man Pornos anschaut obwohl man noch nichtmal selber Sex hatte, hat man an sich und an den Partner Erwartungen die viel zu hoch sind. Das resultiert in der Unzufriedenheit.
Verständlicherweise, wenn man schon so viel gesehen hat und sich sehr viel vorstellen kann und dann merkt, dass die Realität ganz anders ist als die Fantasie..
Ich sehe das nicht so streng. Heute wird man wohl kaum mehr Jugendliche finden, die vorm ersten Mal noch keinen Porno gesehen haben. Aber auch zu meiner Zeit, noch vor YouPorn, gab es leicht Mittel und Wege. Man war halt neugierig, nicht nur die Burschen ;)
Die meisten werden, nachdem sie ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben, die Duracell-Rammlerei der Pornos schon richtig als überspitzte Darstellung einzuschätzen lernen.
 
Wobei, weil Bukowski gerade anwesend ist .

Schreibt er das In "der Mann mit der Ledertasche" ? Je dreckiger es ihm/ihnen ging umso mehr/geileren Sex hatten sie

Also die Flucht in den Sex zur Betäubung unguter Gefühle ist auch nicht gerade eine Novität
 
Die meisten werden, nachdem sie ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben, die Duracell-Rammlerei der Pornos schon richtig als überspitzte Darstellung einzuschätzen lernen.
Da hab ich bei vielen hier registrierten männlichen Usern so meine Zweifel. Da haperts doch höchstens an den eigenen Erfahrungen und der Fähigkeit, das zu ändern. ;)
 
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