Akt und Erotik Fotografie!

Guter Ratschlag Vergleiche deine Galerie mit der von @Mitglied #373931
Merkst einen Unterschied solltest darüber nachdenken
Merkst keinen solltest es lieber komplett bleiben lassen
.. warum sollte ich das machen? ..nur weil ich hier meine Fotos nicht zeige? ..schon mal daran gedacht das das hier ein Erotik Forum ist und keine Fotocommunity. Mir ist es egal ob dir meine Gallerie hier oder sonst wo gefällt oder ob du meine Bilder gut findest welche du nicht mal kennst. Leider ist diese Diskussion in nichts gelaufen wie sie es hier soviel gibt weil die User einfach immer was interpretieren was sie nicht wissen.
 
Jetzt hab ich mich durchgelesen und weiß echt nicht, wer jetzt gut fotografiert ,oder nur fotografiert weil er Hoffnung hat ,oder gar schlecht fotografiert :mauer: .
Ich denke mal, ich werde eine Fotografin suchen.
 
Das schönste Foto bei unserem ersten Shooting war absolut nicht geplant.

In einer Pause zwischen verschieben Posen und Settings mit und ohne Kleidung haben sich @Mitglied #565215 und ich einfach nur umarmt und sie hat ihren Kopf an meine Brust gelegt.

Genau in diesem Moment hat er gesagt dass wir so bleiben sollen und uns aus verschiedenen Blickwinkeln fotografiert.

Es ist so ein unheimlich stimmiges und zärtlich scheinendes Bild entstanden und es war einfach sein Gespür für diesen Moment und sein Können den im richtigen Augenblick für uns festzuhalten.
Weil er eure Emotionen und Gefühle abgelichtet hat. Ein für mich guter Fotograf/in achtet nicht nur auf Körperspannung, eine perfekte Pose, Belichtung usw. Er/sie hat die Fähigkeit und das Gespür, den Menschen hinter der Fassade einzufangen.
 
Wenn ich so in die Schaukästen der Berufsfotografen schaue muss ich sagen, perfekt ausgeleuchtet. Gut bearbeitet. Fast ausschließlich katastrophale Fehlschüsse. Es sind die besten schlechten Fotos, die es gibt. Es sind hervorragende Handwerker, und die Bilder auch aus.

Andererseits war ich kürzlich (wie jedes Jahr) in Baden, die Fotos der Fotoausstellung anzusehen (Fotofestival la Gacilly Baden, Europas größte Fotoausstellung, die ganze Stadt hängt voller Bilder). Da sind tolle Bilder dabei. Da sind Fotografen dabei, denen ich es zutrauen würde, auch mich so zu inszenieren, dass ich attraktiv und gut aussehe. Damit meine ich nicht, wie 20, ich bin Mitte 60 und das darf man durchaus sehen, sondern so, wie ich bin. Und trotzdem einfach gut. Was macht ein gutes Bild aus? Es gibt tonnenweise Bücher, die das erklären. Aber wissen tut es keiner.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich würde nicht zu einem Berufsfotografen gehen. Ich würde die Bilder bei einem Künstler machen lassen. Schon gar, wenn ich mich nackt fotografieren ließe.

Weshalb lassen sich Leute fotografieren?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Ich gehe alle paar Jahre zu einem Freund, einem Künstler, der Fotografiert, und lasse mich portraitieren. Diese Portraits verwende ich auf meiner Homepage, in meinem Lebenslauf (ich muss den immer wieder abgeben, wenn ich mich um ein Projekt bewerbe). Die Bilder erfüllen also einen professionellen Zweck. Dieser Freund inszeniert mich so, dass ich einerseits etwas exzentrisch, andererseits aber auch seriös aussehe. Ich wirke auf den Bildern so, wie jemand, der interessante, aber praktikable Lösungen für technische Probleme zustande bringt. Und das will ich auch ausdrücken. Er war lange Zeit Pressefotograf, er versteht sein Handwerk, aber er kann eben auch das nicht greifbare mehr, das ihn über die Berufsfotografen hinaus hebt. Er macht es aus Freundschaft (er ist kein Berufsfotograf und fotografiert daher nicht jeden), und ich lade ihn dafür zum Essen ein (wir essen beide gerne gut, wir mögen beide guten Wein, es wird nicht billig!)

Leute lassen sich abbilden, um Erinnerungen festhalten zu können. Ich habe ein Fotoalbum, das mein Vater bei meiner Geburt angelegt hat, und das meine ganze Jugend beinhaltet. Zu jedem einzelnen dieser Bilder kann ich Geschichten erzählen. Es funktioniert also.

Ein vollkommen anderer Grund ist, sich jemandem schenken zu wollen. Bilder haben ja etwas mystisches, die Vorstellung, dass ein Bild einen Teil der Seele des abgebildeten beinhaltet, ist sehr alt und global verbreitet (daher erlaubt ja auch zum Beispiel der Koran keine Abbildungen von Menschen). Wenn ich einem geliebten Menschen also ein Bild von mir schenke, dann schenke ich mich damit auch selbst. Auch wenn das nur unbewusst geschieht, hat diese Vorstellung doch Einfluss auf unser Tun.

Ähnlich, wie ich von mir Portraits machen lasse, um mich damit besser verkaufen zu können, gibt es natürlich auch hier Leute, die von sich Bilder machen (lassen), um auf andere, potentielle Partner für eventuellen Geschlechtsverkehr, attraktiver zu wirken. Da kommt es durchaus darauf an,

Und dann gibt es natürlich noch die Exhibitionisten, die sich gerne zeigen. Wer sich durch die Galerie hier klickt, wird sehen, dass es sehr viele davon gibt. Das erklärt auch, weshalb so viele Bilder so explizit sind. Es geht, entgegen der Meinung, die hier oft vertreten wird, ja nicht um die Fließen, auch nicht um die ungeputzten Klos, das sind alles nur Zugaben. Es geht um das Wichtigste (Gesichter einzustellen wagen nur die Wenigsten). Also um das Geschlecht. Um das Zeigen dessen, was man hat. Es erregt den/die/das Abgebildete/n. Nicht jeder kann das verstehen, genauso, wie nicht jeder verstehen kann, dass es Leute gibt, die sich das nicht gerne ansehen. Interessanter Weise haben Exhibitionisten, die selbst ja nicht gerne anderer Leute Bilder ansehen wollen, kein Verständnis dafür, dass man ihre auch nicht sehen will (das erklärt auch die vielen Schwanzavatare). Daher verkommt die Inszenierung zur reinen Nebensache. Detailgetreu muss das Bild sein. Jedes Äderchen, jede Falte, alles muss zu sehen sein. Der Hintergrund hat nur eine Aufgabe: Kontrast zum eigentlichen Objekt zu sein. Schmuddlige Bettwäsche, grindige Fließen, alles egal, solange der Kontrast stimmt.
Du hast deinen Teil wirklich schön zusammengefasst – und ich stimme dir vollkommen zu. Für mich fällt der professionellste Fotograf schon in die Kategorie „Künstler“. Ich trenne das nicht strikt. Natürlich gibt es Fotografen und Künstler auch getrennt. Man kann durchaus Künstler sein, auch wenn man noch kein guter Fotograf ist. Aber das ist ein anderes Thema.


Schade, dass (wenn ich es richtig gesehen habe) niemand auf deine vielen Beiträge reagiert hat. Sie sind nämlich gut strukturiert, schön formuliert und informativ.
 
Interessante Diskussion (y)

Es könnte doch vermutlich relativ einfach sein: Wenn Bedenken betreffend der Aufrichtigkeit des Fotografen dem Model gegenüber bestehen, entweder a) diesen gleich gar nicht buchen oder b) eine Begleitperson ankündigen. An der Reaktion des Fotografen darauf sollte man relativ rasch erkennen, was Sache ist bzw. nicht ist.

Würde ich hier einen Fotografen suchen, würde ich mir sehr wohl (einen Auszug) seine(r) bisherigen Arbeiten ansehen. Sollten diese bspw. (fast) ausschließlich aus Genitalien in Lehrbuchqualität bestehen, wäre das nichts für mich (für andere vielleicht schon).

Und auf diese oder ähnliche oder andere Art und Weise kann man sich ja herantasten. Ein Fotograf, dem es um das Ergebnis in Bildform geht, wird das gerade im Akt-Bereich verstehen.

PS: Gilt eigentlich "Never touch the model!" noch? :hmm:
 
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