Älterwerden und Sehnsüchte

Ja , du hast recht ......;)

Ich glaube auch , dass diese Sehnsucht sowieso unstillbar ist, und sich immer wieder selbst erneuern würde.

Wenn ich mit 85 jährigen Rede, dann spüre ich sehr oft noch diesen unstillbaren Hunger nach eben diesem Leben , und dass sie partout sich noch nicht mit dem Abtreten arrangieren wollen.

Ich finde dies wirklich erstaunenswert.

Somit wird uns dieser Hunger, diese (sehn)Sucht immer begleiten , in der Hoffnung, dass sie endlich mal Ruhe gibt.
Wenn man mit 80 -85 noch so tickt kann man wohl von einem erfülltem leben sprechen!
 
Somit sind wir hier viele " Träumer " im positiven Sinne des Wortes.
Denn die wir träumen davon, dass da noch was kommt, das uns erfüllt und uns zur Entwicklung bringt, und das trotzend der Realität in der Wirklichkeit, in der Hilflosigkeit und Bettlaegrigkeit das Leben beherrschen.

Und auch trotzend unseren Falten , grauen Haaren und zu vielen Kilos drauf , erhoffen wir solange wir dies können ein unbestimmbares Etwas, von dem wir nicht genug bekommen können.
 
Mag vielleicht etwas merkwürdig klingen,aber solange der Geist dem Alter nicht hinterher hinkt,ist für mich alles in Ordnung....
 
Vor 25 jahren hat "Er" mich weiterleben lassen, es hätte auch aus sein können.....
Ich genieße heute das Leben, mach was mir freude macht...mit maß und ziel...aber ich genieße es...
Denn es kann von einer zur anderen Sekunde aus sein....
Mein wunsch wäre es bis 95 topfit Zu sein und dann soll es schnell gehen:D;)
 
Ja , du hast recht ......;)

Ich glaube auch , dass diese Sehnsucht sowieso unstillbar ist, und sich immer wieder selbst erneuern würde.

Wenn ich mit 85 jährigen Rede, dann spüre ich sehr oft noch diesen unstillbaren Hunger nach eben diesem Leben , und dass sie partout sich noch nicht mit dem Abtreten arrangieren wollen.

Ich finde dies wirklich erstaunenswert.

Somit wird uns dieser Hunger, diese (sehn)Sucht immer begleiten , in der Hoffnung, dass sie endlich mal Ruhe gibt.
Diese "unstillbare" Sehnsucht ist der Ruf der Seele. Wenn man gerlernt hat still zu sein, in der eigenen Mitte zu bleiben, kann man sie hören. Warum so spät? Einerseits ist Mensch immer sehr viel im Außen, dann ist ein Alltag mit Kinder auch nicht ohne und dann gibts noch Menschen, die mit aller Gewalt alles für jeden tun nur um sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Aufgrund der Energieveränderungen in der heutigen Zeit wird Mensch aber gezwungen (Jobverlust, Unfall, Krankheit usw) still zu werden und zu hören was will mir die Seele sagen.

Beginnst du diesen Weg zu gehen, dann wird es leichter und leichter und leichter bis dich irgendwann fragst: "Warum zum Geier habe ich das nicht schon 10, 20 Jahre früher getan?" Die Antwort lautet, Entwicklung und Erfahrung.

Es wird noch enger werden und Menschen, die den Ruf fühlen oder hören, sollten diesem folgen. Auch wenn Angst und Ungewissheit herrscht. Vertraue auf deine Seele, sie weiß alles und du trägst alles in dir was du brauchst. Die Challenge ist: Wie bekomme ich Zugang zu all den Schätzen... und es sind große Schätze, für jeden einzeln von uns.
 
Auch wenn es so aussieht, dass hier nur lauter junge Teilnehmer sind,so wird schon auch spürbar , dass es hier auch solche der älteren Generation hier gibt.

Grundsätzlich betrifft das Älterwerden ja alle, wenn auch das Thema Krank werden eines Partners, oder eben selber, und die nachfolgende Beeinträchtigt von Erotik und Sex, und damit entstehende Notsituation des jeweils anderen Partners (noch ) nicht alle hier betrifft.

Einfache Lösungen gibts dabei nicht, und deswegen würden mich eure Gedanken dazu interessieren , denn es könnte ja auch sein , dass manche Sehnsüchte ungestillt bleiben werden oder müssen.

Und ich rede hier von Langzeitbeziehungen mit komplexen Verbindungen und nicht von kurzen Beziehungen, wo Trennung jederzeit möglich ist.

Und meine Frage geht in diese Richtung, inwieweit die jeweils eigenen Bedürfnisse vor neben oder hinter denen eines betroffenen Partners stehen
Und auch die weiteren Entwicklungen von Einsamkeit, Alleine sein und Krankheit wird jeden mal betreffen ......
Ooohhh ... da hast Du wieder ein Thema reingeworfen! Wow ... 9 Seiten in 24 Stunden!

Nachdem ich ja auch schon seit ein paar Monat Opa bin, darf ich mich hier auch dazu zählen. allerdings fühl ich mich derzeit noch nicht soo alt. Ja, ich merk es schon, dass meine Libido ein wenig nachlässt, und dass ichs auch ganz angesehen vom Sex manchmal lieber gemütlich und langsamer hab - meine Gefährtin weckt mich da manchmal auf, sie ist da oft die aktivere.

Wie würden wir mit Krankheit, dauerhafter Beeinträchtigung umgehen, wie würde es sich auf unser Sexleben auswirken? Ich weiß es nicht. Wir versuchen, unsere Beziehung möglichst offen zu gestalten und dem anderen Partner möglichst so viel Freiraum zuzugestehen, dass sich dieser nicht eingeengt fühlt. Wir leben nicht zusammen, jeder hat seine eigene Wohnung und damit seinen eigenen Rückzugsraum, der aber natürlich auch offen für Begegnungen mit andere Menschen sein kann. Daneben erlauben wir uns auch gemeinsame Begegnungen mit Dritten und Vierten. Insofern ist es (für uns!!!) nicht sooo ein Drama, wenn einer von uns Sex mit jemand anderem hat. Wir wissen um unsere körperlichen Bedürfnisse und reden sehr sehr offen und ehrlich miteinander darüber. Da gibts keine verborgenen Sehnsüchte, über die zu sprechen man sich nicht traut, weils ja so abartig oder geheim oder verletzend für den anderen wäre. Wir muten uns uns zu, denn nur so hat man die Gelegenheit, sich mit dem jeweils anderen auch auseinander zu setzen. Und wir wachsen aneinander. Das verbindet uns so stark, dass wir den genannten Freiraum gerne geben können.

Ich glaube, dass wir damit eine Basis schaffen können, die in späteren Jahren so fest sein wird, dass ich, sollte ich mal so krank werden, dass ich nicht mehr "kann", ihr die Erfüllung dieses (körperlichen) Bedürfnisses durchaus zugestehen werde können. Ich war noch nie wirklich in der Situation, ich spekuliere hier nur. Aber ich glaube wirklich, dass dieser Verzicht auf sexuelle Exklusivität die Beziehung sehr stärken kann. Natürlich ist es in gewisser Weise eine Gratwanderung, und man muss sich sich sehr mit den eigenen Ängsten auseinander setzen. Nur wenn das gelingt, wenn ich sie mir bewusst machen kann, wenn ich sozusagen "sehenden Auges" weiß, worauf ich mich einlasse, kann das zum Vorteil beider gelingen. Auf der anderen Seite weiß ich, dass ich bei umgekehrten Voraussetzungen für sie da wäre, wann immer sie mich braucht, dass ich aber andererseits auch das gleiche für mich in Anspruch nehmen dürfte.

Hoffen wir, dass wir körperlich gesund bleiben und uns dann nicht auch noch seelisch gegenseitig verletzen.
 
Diese "unstillbare" Sehnsucht ist der Ruf der Seele. Wenn man gerlernt hat still zu sein, in der eigenen Mitte zu bleiben, kann man sie hören. Warum so spät? Einerseits ist Mensch immer sehr viel im Außen, dann ist ein Alltag mit Kinder auch nicht ohne und dann gibts noch Menschen, die mit aller Gewalt alles für jeden tun nur um sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Aufgrund der Energieveränderungen in der heutigen Zeit wird Mensch aber gezwungen (Jobverlust, Unfall, Krankheit usw) still zu werden und zu hören was will mir die Seele sagen.

Beginnst du diesen Weg zu gehen, dann wird es leichter und leichter und leichter bis dich irgendwann fragst: "Warum zum Geier habe ich das nicht schon 10, 20 Jahre früher getan?" Die Antwort lautet, Entwicklung und Erfahrung.

Es wird noch enger werden und Menschen, die den Ruf fühlen oder hören, sollten diesem folgen. Auch wenn Angst und Ungewissheit herrscht. Vertraue auf deine Seele, sie weiß alles und du trägst alles in dir was du brauchst. Die Challenge ist: Wie bekomme ich Zugang zu all den Schätzen... und es sind große Schätze, für jeden einzeln von uns.
Ich glaube, dass es einfach auch eine Alterserscheinung ist, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Ich bin selbst in einer großen Meditationsgruppe und beschäftige mich mit diesem Thema der inneren Einkehr auch schon ein paar Jahre - mehr oder weniger intensiv. Es gibt junge Menschen, die auch drin sitzen, aber die meisten sind so um die 50+. In jungen Jahren hat man einfach die Gedanken wo anders, man möchte etwas erleben, man ist mit Familie und Job (Karriere) beschäftigt und und und. Wir leben halt nun mal in einer westlichen Gesellschaft, in der Beruf, Geld verdienen, Geld ausgeben, etc... eine große Rolle spielen. Darüber hinaus wird einem dann von anderen Menschen, die auch viel Geld verdienen wollen, eingeredet, was man denn ich alles haben oder tun müsste, um jetzt aber "wirklich glücklich" zu sein. (Schau dir die Werbung an. Womit werden Produkte oder Ideen verkauft? Mit glücklich sein, mit Zufriedenheit, mit "Angekommen sein", ja, auch mit Sex, aber in erster Linie mit Sehnsüchten. Warum kann ich nur dann glücklich und zufrieden sein, wenn ich den neuen GXP 17/INDI GT mit elektronischer Einspritzautomatik und Einparkassistent habe???) Sich dem zu entziehen ist extrem schwer, weil man überall rund um die Uhr damit bombardiert wird. Und irgendwann kommt dann der Gedanke "das kann doch nicht alles gewesen sein?" Man sucht, und wenn man findet, landet man vielleicht auf einem Meditationskissen ;-) Nicht alle machen das, viele bleiben am Konsumationstrip, aber immer mehr Menschen verweigern diese Lebensweise auch mehr und mehr, weil sie eben im Endeffekt doch nicht glücklich macht und die Werbung eben nicht hält, was sie verspricht.
 
Solang beide körperlich , seelisch und geistig gesund bleiben, wird's kein Problem geben .
Aber irgendwann fängt einer von beiden an damit.....

Und @Mitglied #310861 , ja diese Schätze , um die es geht , sind genau das, was ich suche .
Nach einem Leben in permanenter Gebersituation gehts einfach genau um diese.....
 
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