"Höflichkeit ist wie ein Luftkissen, es mag nichts drinsein, aber es mindert die Stöße des Lebens."
Glasklar analysiert:
1) Beim Reinkommen sagt man artig: "Grüß Gott, Dere, Hi, ..."
Beim Gehen sagt man ebenso artig:" Tschüss mit ü, Ciao mit au, schönes Leben..."
2) Je näher man sich steht, desto selbstverständlicher sollte ein Mindestmaß an Respekt und Anstand sein. Zumindest in meiner, zugegebener Weise praehistorischen, Sicht der Dinge, bedingt der Austausch von Körpersäften doch ein gewisses Maß an Nähe. Eine Nähe, die jedenfalls obiges Mindestmaß an Höflichkeit einforderbar macht.
3) Das Leben lehrt allerdings, dass durchaus sein kann was nicht sein darf.
4) In der Sache selbst, gehört es zum Wesen der Affaire, dass diese jederzeit, auch ohne Angabe von Gründen, gekündigt werden kann.
5) Im gegebenen Fall ist wohl von einer stillschweigendenden aber konkludenten Beendigung des Verhältnisses auszugehen. Mit den Worten: "O temporas o mores" zieht man geknickt den Schlußstrich. Wie sagte meine Oma, die eine sehr gescheite Frau war: "A guater Hund rennt ned furt und um an schlechten is ned schad! " In diesem Sinne: Auch andere Mütter haben schöne (und sogar höfliche) Söhne!