Wen wählst Du bei der Stichwahl?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am

Wen wählst Du bei der Stichwahl?

  • Norbert Hofer

    Stimmen: 273 50,9%
  • Alexander van der Bellen

    Stimmen: 222 41,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 15 2,8%
  • Ich bin wahlberechtigt, aber gehe nicht zur Wahl

    Stimmen: 16 3,0%
  • Ich bin nicht wahlberechtigt

    Stimmen: 10 1,9%

  • Umfrageteilnehmer
    536
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
bla
Kein einziger Schuss ist gefallen, halb Linz hat bei Hitlers Ankunft gejubelt.
blablablablablabl blablabla blablabla

du bist natürlich der erste der ich sich gegen ein Regime stellt, das bis jetzt noch nicht mal den Krieg erklärt hat . Dann wäre man vermutlich in ein Lager gekommen aber sowas passt ja nicht in deine kleinkarierte Welt.
 
ich kenn dieses Photo und das ist reine Interpretations-Sache … meine Güte, ich habe mich intensiv über Jahre mit dem Thema befasst.

Und zwar hatte ich verschieden Quellen aus verschiedenen Ländern - so dass man einen besseren Überblick bekommt.


Ich lass mich doch nicht in irgend eine Ecke drängen .


In ganz Europa gewinnen die Rechten Stimmen im Moment . Der Krieg ist schon lange vorbei, man muss nach vorne blicken. Natürlich muss das eine Lehre sein aber damals waren anderen Zeiten und sieh dir doch an wie es auf der Welt zugeht. Da muss man doch wirklich permanent die Augen verschließen, wenn man nicht erkennen will, dass sich die Welt ändert.
 
Mein Großvater war Mitglied der NSDAP, natürlich habe ich mit ihm diskutiert, ihn gefragt, warum.
Er war damals schon selbständig, als Mitglied der NSDAP hat er ein paar Aufträge bekommen, die Alternative war keine Arbeit zu haben. Nein, die Mindestsicherung gab es damals noch nicht. Was hat man damals schon gewusst, was nicht. Wie hätte ich mich entschieden? G'scheit reden kann ich heute auch. Das Volk waren Leute ähnlich meines Großvaters, denen es auch auf unterschiedliche art und weise schmackhaft gemacht wurde. Diese Leute würde ich heute nicht verurteilen. Ganz anders sieht es aus, wenn man 2016 noch immer nicht dazugelernt hat, sich mit eindeutiger Nazi-Symbolik schmücken muss. Noch dazu ist das absolut pietätlos. Millionen Menschen sind gestorben.

Wären die Dinge nicht wie sie sind, würde ich wohl kaum einen grünen Kandidaten unterstützen.
 
....meinst du nicht, "isettembrini21" , daß die damalige politische, ökonomische, soziale Situation doch nicht ganz so einfach erklärbar ist wie du es hier tust? o_O.....und glaubst du wirklich, daß es nötig war, das Buch "Mein Kampf" zu lesen, um zu verstehen, was A.H. wollte??? ( mit Ausnahme "Judenvernichtung mit Vergasung etc.", das einzige, was er nicht öffentlich erwähnte - sehr selten mal doch -..... "Judenverfolgung" als solche war ja trotzdem nicht zu übersehen.... )....war er so leise? so indirekt?......die Frage ist nur, ob man es verstehen wollte und auch sich leisten konnte, es verstehen zu wollen sowie auch wieder zu hungern und arbeitlos zu sein, wie in der "Ersten Republik" / "Weimarer Republik" ( wenn du dein Kind hungern siehst, reden wir weiter....).....und die Zeit des "Dollfuß"/"Schuschnigg"/"Ständestaat" war für uns geprägt von "Hitler"&"Mussolini", Österreich dazwischen, also so einfach ist das alles nicht......
 
Zuletzt bearbeitet:
Lauter Bockerer hier (und damals). Aber gut, daraus nährt und ergibt sich der Opfermythos :lalala:
 
das braune umfeld der fpö ist nicht zu leugnen . es sind so viele zufälle und versehen, missverständnisse und falschaussagen, ich kann es schon nicht mehr lesen.
Ehrlich gesagt, ich glaube auch nicht dass die Krone zufällig schreibt, Studentin (21) von jungen Asylwerbern vergewaltigt. Sie hätten auch schreiben können, "Türkisches Mädchen von drei Männern vergewaltigt". Dass es sich um eine türkische Studentin gehandelt hat, war zu unwichtig um erwähnt zu werden. Asylwerber stehen dagegen fett im Titel. Schon möglich dass Asylwerber statistisch öfter vergewaltigen als Österreicher - ich weiß es nicht. Mit solchen Berichten werden jedenfalls Ängste geschürt. Nichts anderes macht die FPÖ. So wird nach und nach die Bevölkerung in gut und böse aufgeteilt, Feindbilder geschaffen, anstatt endlich einmal zusammen zu helfen.

Wenn mir morgen ein Asylwerber das Leben rettet, was steht übermorgen in der Krone?
 
Zuletzt bearbeitet:
was die krone betrifft, so will doch niemand wahrhaben, dass das eigene leseverhalten erst die macht dieses massenblattes ausmacht. aber auch hier passt es ja wieder, und ist typisch, dass man sich der eigenverantwortung nicht stellt. kampagnenjournalismus, ermöglicht von den vielen treuen lesern. das demokratieverständnis des österreichers.
 
Zusammenhänge darf sich jeder frei denken, ich finde das Lied zur Diskussion passend:

Externe Inhalte von YouTube
Dieser Beitrag beinhaltet externe Inhalte von YouTube. YouTube könnte Cookies auf deinem Computer setzen bzw. dein Surfverhalten protokollieren. Mehr Informationen zu Cookies und externen Inhalten findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Möchtest du die externen Inhalte laden?
 
das demokratieverständnis des österreichers.

Kreisky hat empfohlen, Geschichte zu lernen.
(Fast) jede europäische Demokratie hat einen steinigen, oft auch blutigen Weg genommen, bis aus Monarchie, Diktatur oder Chaos Demokratie wurde.
Österreich-Ungarn hat den 1.WK. verloren, wurde von den Siegermächten zerschlagen, der Kaiser zum abdanken gezwungen.
Mangels Alternative wurde Österreich Demokratie. Ohne Eigenleistung.
Und da scheint die Demokratie bei manchen noch immer nicht angekommen zu sein.
 
Laut Plöckinger wurde Mein Kampf vor der „Machtergreifung“ und der kostenlosen Verteilung 241.000 mal verkauft;[25] die Exemplare in Bibliotheken waren zeitweise sehr gefragt.[26]"
Also haben bei geschätzten 7 Mio Ew damals rechnerisch etwas mehr als 3% der Bevölkerung das Buch gekauft und noch ein paar unbestimmte % ausgeborgt.
Ich korrigiere Dich nur ungern ... aber Du gehst von einer falschen Rechnung aus. Die 241.000 verkauften Exemplare verstehen sich nämlich als Verkaufszahlen des Deutschen Reiches, genauer gesagt für die Jahre 1925 bis 1926. Damaliger Bevölkerungsstand: rund 62 Millionen. Im Vergleich dazu stellen die verkauften 241.000 Exemplare einen geradezu lächerlichen Prozentsatz dar.

Kein einziger Schuss ist gefallen, halb Linz hat bei Hitlers Ankunft gejubelt. Google it, es gibt Videoaufnahmen. Schaut nicht nach feindlicher Übernahme aus, wenn du mich fragst.
Du sagst, dass "halb Linz" gejubelt hat. Das impliziert aber, dass die andere Hälfte von Linz nicht gejubelt hat. Und darum geht es mir. Ich kann mit kollektiven Schuldzuweisungen überhaupt nichts anfangen, jeder Mensch hat sein eigenes Leben, seine eigene Individualität, und ich finde einfach, dass es gerade bei einer so großen Schuld, wie wir sie im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus sehen müssen, gar nicht angeht, da mit kollektivierenden Begriffen wie "die Deutschen" oder "die Österreicher" d'rüberzufahren. Wer sich mit dieser dunklen Zeit der deutsch-österreichischen Großmannssucht ehrlich und sachlich auseinander setzt, der wird sich die Zeit nehmen müssen, nach individueller Schuld zu suchen und diese Schuld auch individuell zu beurteilen.

Was jetzt Deine Videoaufnahmen betrifft, so sehe ich dieses Argument lediglich als Vorwand für Deine bewusst absichtliche kollektive Schuldzuweisung. Denn natürlich ist von einem Propagandafilm der Nationalsozialisten nicht zu erwarten, dass man bei der propagandistisch ausgeschlachteten "Heimkehr der Heimat des Führers in das Deutsche Reich" eine realistische Darstellung des tatsächlichen Geschehens zu sehen bekommt. So naiv kannst Du doch nicht sein.

Also tut mir Leid, aber du musst damit klarkommen, dass die Österreicher keine armen Menschen waren, die verführt worden sind oder nichts gewusst haben. Nein, sie haben es gewusst, und ganz viele haben es super gefunden.
Ich komme damit in der Tat nicht klar - sowas von tut leid.
Natürlich haben es viele gewusst, und viele von ihnen werden es auch super gefunden haben. Aber ich verschließe meine Augen nicht vor denen, welche in ihren Sorgen und Ängsten vor der Zeit und der Zukunft in der Tat verführt worden sind. Die Idee des Anschlusses an das Deutsche Reich war doch im Österreich der Zwischenkriegsjahre über alle Parteigrenzen hinweg ein Wunschziel großer Teile der Bevölkerung. Der Boden war also aufbereitet, das Erwachen der österreichischen Politiker kam zu spät und vor allem zu einer Zeit, wo die österreichische Politik schon hochgradig von nationalsozialistischen Handlangern unterwandert war. Der "Anschluss" war dann eine Mischung aus Drohung und Nötigung. Komisch, dass Dir gerade zu diesem Faktum keine historischen Dokumente zur Verfügung stehen - es gibt sie nämlich reichlich.

Sonst hätten sie nicht ohne Widerstand Hitler einmarschieren lassen um ihn dann zu Tausenden am Heldenplatz zu bejubeln. Was sagte der austrofaschistische Kanzler Schuschnigg dazu? "Es soll kein deutsches Blut vergossen werden."
Wenn es Dich beruhigt - es wäre nur sehr wenig deutsches Blut vergossen worden. Eher ist davon auszugehen, dass österreichisches Blut in Massen geflossen wäre. Der österreichische Kanzler Schuschnigg war zum Glück vernünftig genug, die Sinnlosigkeit eines bewaffneten Widerstandes einzusehen, und hat zurecht befohlen, der Gewalt zu weichen.

Nochmal: bitte geh in die Bibliothek und bilde dich weiter, deine Fehlinformationen zur Geschichte Österreichs sind erschreckend.
Deine penetrante und anmaßende Weise, Deine ohnehin bescheidenen Geschichtskenntnisse allen anderen einreden zu wollen, erschreckt mich nicht weniger. Dein Avatar steht leider in keinem Zusammenhang mit Sinn und Inhalt Deiner Aussagen. Ein Bild von Thomas Mann genügt halt nicht unbedingt, um aus Dir einen großen Geist zu machen.

Trag's mit Fassung ... :up:
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was kritisierst du daran? Hätte Blut fließen sollen, deiner Meinung nach? Man kann leicht das Maul aufreißen, wenn es sich nicht um das eigene Blut handelt.

Wenn es Dich beruhigt - es wäre nur sehr wenig deutsches Blut vergossen worden. Eher ist davon auszugehen, dass österreichisches Blut in Massen geflossen wäre.

Ihr habt beide das Zitat nicht verstanden. Selbstverständlich sah Schuschnigg auch das Blut der Österreicher als deutsch an.

Du sagst, dass "halb Linz" gejubelt hat. Das impliziert aber, dass die andere Hälfte von Linz nicht gejubelt hat. Und darum geht es mir. Ich kann mit kollektiven Schuldzuweisungen überhaupt nichts anfangen, jeder Mensch hat sein eigenes Leben, seine eigene Individualität, und ich finde einfach, dass es gerade bei einer so großen Schuld, wie wir sie im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus sehen müssen, gar nicht angeht, da mit kollektivierenden Begriffen wie "die Deutschen" oder "die Österreicher" d'rüberzufahren. Wer sich mit dieser dunklen Zeit der deutsch-österreichischen Großmannssucht ehrlich und sachlich auseinander setzt, der wird sich die Zeit nehmen müssen, nach individueller Schuld zu suchen und diese Schuld auch individuell zu beurteilen.

Du hast prinzipiell damit natürlich nicht unrecht, das sehe ich ähnlich. Meine Argumentation ist deshalb bewusst ein wenig polemisch, weil es mir lediglich darum geht, das Festhalten an der Opferthese zu widerlegen. Ich will aufzeigen, dass sich Österreich und die Bevölkerung von damals nicht einfach aus der Affäre ziehen kann, was aber meinem Eindruck nach einige hier schon so sehen. Darum geht es mir. Natürlich kann man das ganze Thema noch viel genauer und differenzierter behandeln. Das übersteigt aber wohl etwas den Rahmen eines Erotikforums. Aber gut. Es bleibt der Eindruck, dass Österreich seine Geschichte auf eine ganz andere und meiner Meinung nach schlechtere und inkonsequentere Art und Weise als Deutschland behandelt hat. In Österreich hatten ehemalige NSDAP-Mitglieder gerade einmal 3 Jahre Berufsverbot und konnten danach als Ärzte, Lehrer, Richter arbeiten. Heinrich Gross, z.B., der während der NS-Zeit als "sozial minderwertig" und "erbbiologisch belastet" eingestufte Kinder am Spiegelgrund malträtiere und ermorden ließ, wurde zu einem der angesehensten Gerichtsgutachtern der zweiten Republik. So viel zur Entnazifizierung, da gibt es noch viele weitere Beispiele, das ist wohl eines der prominenteren.
Ich kann die Opferthese einfach nicht mehr hören. Wenn Deutschland kein Opfer des Nationalsozialismus war, dann war Österreich auch keines. Kollektive Schuldsprechung mag unfair sein, kollektive Freisprechung ist grundfalsch.

Aber pflegt nur weiter euer revisionistisches Geschichtsverständnis - ist natürlich einfacher und praktischer, sich einreden zu können, Österreich sei Nazideutschland zum Opfer gefallen und sich damit der Verantwortung, so etwas in Zukunft nicht passieren zu lassen, zu entziehen. In diesem Opportunismus und in dieser Scheinheiligkeit scheint sich die österreichische Seele zu offenbaren.
 
Du hast prinzipiell damit natürlich nicht unrecht, das sehe ich ähnlich.
Das ist aber unsinnig. Ich behaupte das diametrale Gegenteil zu Dir, wie kannst Du es da ähnlich sehen??

Ich kann die Opferthese einfach nicht mehr hören. Wenn Deutschland kein Opfer des Nationalsozialismus war, dann war Österreich auch keines. Kollektive Schuldsprechung mag unfair sein, kollektive Freisprechung ist grundfalsch.
Von einer Opferthese weiß ich nichts - wo hätte ich denn diese aufgestellt?
Der Unterschied zwischen uns beiden ist: Du sprichst kollektiv schuldig, aber ich spreche nicht kollektiv frei. Ich will jene schuldig gesprochen haben, welche persönliche Schuld auf sich geladen haben, und ich bin auch trotz der langen Zeit, welche seither vergangen ist, durchaus dafür, auch jede/n zu bestrafen, derer man habhaft werden kann.
Ich will aber auch jene frei gesprochen wissen, welche entweder keine persönliche Schuld auf sich geladen haben, oder deren Schuld sich nicht beweisen lässt. Entsprechend den Grundsätzen unserer demokratischen Rechtsordnung. So einfach ist das.

Es bleibt der Eindruck, dass Österreich seine Geschichte auf eine ganz andere und meiner Meinung nach schlechtere und inkonsequentere Art und Weise als Deutschland behandelt hat.
Ich glaube, dass sich Deutschland und Österreich da gegenseitig gar nichts vorzuwerfen haben. Die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus ist in beiden Ländern viel zu spät erfolgt, wenngleich das aus verschiedenen Gründen durchaus nachvollziehbar ist.
 
sich als opfer linker hetzer darzustellen.
Vielleicht weil hetzen einfacher ist als sich an einen Tisch zu setzen und reden, da stehen die Linken den Rechten um nichts nach und die Wahrheit hat keine der beiden Seiten gepachtet, Lügen findest du auf beiden Seiten nur will sie so mancher in seiner Farbenblindheit nicht sehen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben