Wen wählst Du bei der Stichwahl?

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Wen wählst Du bei der Stichwahl?

  • Norbert Hofer

    Stimmen: 273 50,9%
  • Alexander van der Bellen

    Stimmen: 222 41,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 15 2,8%
  • Ich bin wahlberechtigt, aber gehe nicht zur Wahl

    Stimmen: 16 3,0%
  • Ich bin nicht wahlberechtigt

    Stimmen: 10 1,9%

  • Umfrageteilnehmer
    536
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
und der, der die lösungen dafür verspricht der bekommt die stimmen, so einfach ist das. ob er sie halten kann steht ohnehin auf einem andern blatt geschrieben!
Ich glaube, wenn du auf Wikipedia "Populismus" eingibst, kommen auch so ähnliche Sätze raus ;)
Im Prinzip hast du aber recht. Ich weiß nur nicht ob ich einem durchschnittlichen Krone Leser zutrauen kann zu verifizieren, in wie weit die Lösungen realisierbar sind und welche vielleicht negativen Auswirkungen sie haben könnten. Es ist halt ein bisschen so wie mit den Wahlzuckerln, die haben auch noch immer die Wähler selber zahlen müssen.
 
Da ich mich weder für besonders gscheit noch für unendlich dumm halte überlass ich die weisen worte einem garantiert besonders gescheiten Menschen.DIE GRÖSSTE STÄRKE UND DIE GRÖSSTE SCHWÄCHE DER DEMOKRATIE IST DIE VIELFALT DER MEINUNGEN. Was ich an vielen Menschen schätze obwohl sie völlig gegensätzliche Standpunkte vertreten ist der simple Umstand das sie eine Meinung haben und nicht nachplappern was ihnen ein anderer vorgibt.Insofern hielt ich (mitte/links positioniert) noch nie etwas von ausgrenzung.Wer glaubt alles rechts der mitte ist braun hat das prinzip von rechts und links wahrscheinlich noch nicht komplett verstanden. Ein progressiver tut gut daran seinen Fortschritt auf bewährten (und damit oh pfui) konservativen rechten werten aufzubauen.
Genauso wie ein konservativer keine Werte bewahren kann die an der Entwicklung(also wiederum pfui) progression der Gesellschaft vorbeigehen.
Das Manko war und ist in diesem Fall das schwarz weiss denken.Es gibt Dinge rechts meiner position die finde ich gut,andere weniger und manche verursachen heftige übelkeit. Die heftige Übelkeit bezieht sich dabei auf Jede nicht demokratische Haltung rechts und links. Wie auch immer die Stichwahl ausgehen wird es wird ein DEMOKRAT in der Hofburg residieren und schon allein deshalb verstehe ich die vielfach praktizierte Schwarzmalerei absolut nicht.
 
Das mit den Schuldgefühlen ist so eine Sache.Ich persönlich halt es da mit jemandem aus dem amerikanischen Bürgerkrieg.Seine beiden Söhne fielen in unterschiedlicher uniform.Am Grabstein steht only god knows who was right.Kann ich gut nachvollziehen meine Vorfahren kämpften und bluteten in deutscher,italienischer aber auch in britischer Uniform
 
man hätte damals Hellsehen müssen (was nicht möglich ist) und ausserdem sind politische Gegner einfach eliminiert worden .
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wir sollen nur scheinbar Generationen danach noch Schuldgefühle haben für etwas, das zu einer Zeit passiert ist, als die Meisten noch gar nicht auf der Welt waren ;)
Es geht hier nicht um Schuldgefühle, zu einem kleinen Teil vielleicht um Befürchtungen, hauptsächlich aber um Respekt den Opfern gegenüber. Jedenfalls aber um ein Zeichen aus der Geschichte gelernt zu haben.
jede Partei betriebt Populismus und jede Partei macht Versprechungen, besonders vor Wahlen.
Die einen mehr, die anderen weniger. Weniger bei den letzten NR-Wahlen die Grünen und die ÖVP.
 
Es geht hier nicht um Schuldgefühle, zu einem kleinen Teil vielleicht um Befürchtungen, hauptsächlich aber um Respekt den Opfern gegenüber.

Kriege werden nicht von der Bevölkerung eröffnet . Das geschieht IMMER von der 'Politik' aus . Und nein, die waren damals nicht einfach so gewählt .
 
niemand wusste zu dem Zeitpunkt, dass Krieg geplant war …
Ich habe "Mein Kampf" nur auszugsweise gelesen, man hätte sehr viel wissen können. Die Mehrheit hat sich wohl zu wenig damit beschäftigt.
Allerdings führt uns das schon sehr weit off-topic. Hofer traue ich zu, dass er möglicherweise ein Krampf wird, mehr wird (hoffentlich) nicht passieren.
 
damals hatte der Staat (oder das was von ihm übrig war) das alleinige Monopol (Reichsfunk) auf die Medien … da gabs nicht viel Information .
Also davon einmal abgesehen - glaubst Du im Ernst, dass die Menschen damals keine anderen Sorgen gehabt haben?

In einer Atmosphäre der späten Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, welche erfüllt war von tiefer Demütigung in Folge der Kriegsniederlage, von daraus entstandenem neuen Hass gegen das feindliche Ausland, von nahezu unlösbaren wirtschaftlichen Problemen, von großer persönlicher Armut und Chancenlosigkeit, hat es wahrscheinlich keiner großen Anstrengung bedurft, die Bevölkerung noch mehr gegeneinander auszuspielen, denn Neid, Habgier und Rachegelüste sind ein guter Nährboden für die Saat des Bösen. Und Sämänner hat es ja mit Hitler und seinen Gefolgsleuten ausreichend gegeben.

Mein Bemühen geht in die Richtung, die Menschen der damaligen Zeit und ihr Handeln zu verstehen, auch dann noch wenigstens zu verstehen versuchen, wenn es in Dimensionen geht, welche das Verstehen verdammt schwer machen. Das hindert mich nicht daran, Schuld zu erkennen, zu verurteilen und Verantwortung zuzuweisen. Es verpflichtet mich aber dazu, Zusammenhänge zu erkennen, zum Beispiel mit Entwicklungen politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Natur, welche einerseits das Geschehen nicht relativieren und verharmlosen, anderseits aber trotzdem aufzeigen, dass der Nationalsozialismus nicht über Nacht vom Himmel gefallen ist (sinniger wäre wohl ..... aus der Hölle emporgestiegen ist), genau so wie der Antisemitismus ja nicht eine Erfindung der Nationalsozialisten gewesen ist. Das war doch eine Strömung, welche sich über Jahrzehnte entwickelt hat, von allen damaligen politischen Kräften zumindest durch Wegschauen toleriert, wenn nicht sogar gefördert.

Gleiches gilt auch für das damalige Österreich. Wenn alles, was uns aus dieser Zeit in Erinnerung bleiben darf, der Jubel auf dem Heldenplatz ist, dann sind wir traurige Nachfrager. Tun wir doch nicht so, als ob erstens die damalige Bevölkerung geschlossen "heim ins Reich" gedrängt hätte, und als ob zweitens die Menschen damals in Österreich in einem Paradies gelebt hätten. Sie haben doch auch in den 20 Jahren von Kriegsende bis zum Anschluss so gut wie nichts von ihrem Leben gehabt, sind von ihren Politikern kreuz und quer geführt worden, von Deutschösterreich über Wirtschaftskrise und Ständestaat bis zum Bürgerkrieg. Soll man ihnen übel nehmen, dass sie sich von einem Anschluss an Deutschland wenigstens eine leichte Verbesserung erhofft haben?

Man muss versuchen, zu verstehen.
 
Der Holocaust ist passiert, und JA wir waren dafür ua verantwortlich!

der lieben ordnung halber möchte ich nur eines festhalten: ich schliesse mich dezidiert aus dem wir aus, ich war sicher nicht dafür verantwortlich und detto meine eltern und grosseltern. ich muss mir nicht jeden schuh anziehen oder anziehen lassen, egal wie politisch unkorrekt ich damit nun auch bin!
 
Ich glaube, du hast den Sinn von Meinungsaustausch und Diskussion missverstanden.
Mit Verlaub, aber das trifft eher auf Dich zu. Du verbreitest aus meiner Sicht flache Parolen und drehst Deinen Diskussionspartnern das Wort im Mund um.

Nur als Beispiel: @Mitglied #257177 schrieb:
Ich wähle je nach Bedarf :lehrer: ...es gibt Einiges, was mir am FPÖ-Programm sauer aufstößt, aber auch Einiges, was mir an den Programmen anderer Parteien nicht gefällt oder gefällt, sogar die Grünen haben manchmal gute Ansätze(leider)....

... und Du hast geantwortet:
Und falls du jetzt sagst: es stößt dir aber beim FPÖ-Parteiprogramm vieles auf, bei den anderen noch mehr - ja dann sei einfach ehrlich, und sag halt, dass du die FPÖ geil findest.

Das sind MMN billige Propagandamethoden, die nerven.

Genauso wie Dein dauerndes Plakatieren von Weltuntergangsszenarien, wenn Hofer gewählt wird. Ich habe auch vernommen, dass Hofer die Regierung nach drei "ergebnislosen" Gesprächen entlassen will, und auch das "Sie werden sich wundern was alles möglich ist". Sind für mich alles dicke Minuspunkte für Hofer.

Aber ich weiß auch, dass in Österreich nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. Und auch, dass eine so radikale Vorgehensweise mit Entlassung+Neuwahlen realpolitisch ziemlich unklug wäre - bisher haben die Österreicher fast jeden an der Urne bestraft, der Neuwahlen vom Zaun gebrochen hat. Nicht zuletzt ist unter Schwarzblau damals auch nicht die Welt zusammengebrochen, allen Prognosen der Donnerstag-Demonstranten zum Trotz (wobei ich die damalige Korruption natürlich verabscheue, insbesondere aber die Tatsache, dass die Justiz zu blöd ist, um die Protagonisten ins Gefängnis zu stecken).

Ich habe einige Seiten zuvor auf einige Deiner inhaltlichen Ausführungen - wie ich meine - ausführlich und differenziert geantwortet, was aber ohne Replik von Deiner Seite geblieben ist. D.h. für mich entweder, dass Du mir Recht gibst, oder dass Dich meine Meinung nicht interessiert, oder dass Du in Deiner Selbstverliebtheit gar keinen Meinungsaustausch möchtest. Falls die Varianten 2 oder 3 zutreffen, bitte ich Dich aber, nicht anderen vorzuwerfen, sie hätten den Sinn von Diskussion missverstanden, weil besser bist Du in dieser Hinsicht auch nicht.
 
Dann solltest du keinen FPÖ-Kandidaten wählen, auch nicht bei einer BP-Wahl.

Und falls du jetzt sagst: es stößt dir aber beim FPÖ-Parteiprogramm vieles auf, bei den anderen noch mehr - ja dann sei einfach ehrlich, und sag halt, dass du die FPÖ geil findest. Aber erzähl mir nicht, die Wahl hat nichts mit den Parteien zu tun, das stimmt einfach nicht.
Bist du ein Propaganda - Maulwurf, den der Schwarze Block im Forum eingeschleust hat?
 
langsam mehren sich ja die stimmen der vernuft in der spoe ...
Man könnte auch sagen, die Gewerkschaft ist nach run 30 Jahren Dornröschenschlaf aufgewacht und zeigt, dass es sie in der SPÖ doch noch gibt. Niessl hat vorgezeigt, dass man Jehova sagen darf, ohne gesteinigt zu werden, und jetzt trauen sich auch andere, das Unaussprechliche auszusprechen - etwas, was sich viele Gewerkschafter und traditionelle Rote schon länger denken, was aber in der parteipolitischen Nomenklatura lange Zeit verpönt war.

Warum sollten sie es nicht mal versuchen, sie hätten sie unter Kontrolle und könnten ihren Nutzen daraus ziehen in dem sie die Blauen in der Koalition anlaufen lassen (wie Häupl die Grünen in Wien).
Naja, nach derzeitiger Umfragelage dürfte der Zug abgefahren sein. Wenn, dann hätte ein Umdenken früher stattfinden müssen, als die Roten zuerst heuchlerisch die ÖVP aufgefordert haben, doch ihre Verantwortung als "staatstragende Partei" wahrzunehmen und bittschön noch einmal in die Regierung zu kommen, und dann gejammert haben,wie die pöhsen Schwarzen sie doch übern Tisch ziehen in den Verhandlungen.

Als Juniorpartner würde die SPÖ in Blaurot wohl eher untergehen, glaub ich.

Das grösste Problem dabei ist dass sie jemanden mit politischen Feingefühl benötigen der auch den Tanz auf diesem schmalen Seil schafft und da sehe ich bei der Spö zzt niemanden.
Leute vom Schlage eines Doskozil könnten es wohl, aber der ist noch ein bissl zu unerfahren.

Hab ich dir schon diese Woche geschrieben, sie sollten die Chance nutzen und sich neu orientieren aber dann gemeinsam an einem Strang ziehen und Häupl der anscheinend zuviel House of Card´s gesehen hat, an die Leine nehmen oder in Pension schicken.
Sehe ich ähnlich. Häupl und Erwin Pröll sind MMN die Hauptschuldigen am Niedergang ihrer Parteien. Beide machen sich wichtig, sind es aber in Wirklichkeit nicht und nerven nur; beide spielen egoistische Machtspiele; beide glauben fälschlicherweise, dass Landespolitik die Leute interessiert; aber vor allem: beide sind feig und verantwortungslos. Sie hätten mehrfach die Chance gehabt, den jeweiligen Bundesparteivorsitz zu übernehmen, sind aber stattdessen stets in ihren Schrebergärten geblieben. Und weil sie das bissl Arbeit dort nicht ausfüllt, verbringen sie einen gehörigen Teil ihrer Zeit damit, Störfeuer in Richtung Bundespolitik zu schießen. Diese beiden Kasperln sind Symbolfiguren. Für die weitgehende Unnötigkeit von Landespolitik, für die Arroganz und Postenschacherei und von Rot und Schwarz, kurzum für Vieles, was die Österreicher zu Protestwählern werden lässt.

Leider ist das genau so ein schlecht recherchierter Blog wie viele andere. Das Pflegegeld wurde in Österreich bspw. nicht 2011 eingeführt, sondern bereits 1993 (!), und wer gegen die Bankenabgabe ist, ist nicht automatisch unsozial - wer glaubt, dass die Bankenabgabe von Banken abgegeben wird, glaubt wohl auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
 
Also davon einmal abgesehen - glaubst Du im Ernst, dass die Menschen damals keine anderen Sorgen gehabt haben?
.........

Man muss versuchen, zu verstehen.

Bin im grossen und ganzen deiner Meinung. Nur ist das schon viel zu differnziert,... die Medien / Politik wollen und brauchen schwarz - weiss Szenarien, die der Wähler auch und gerade nach dem vierten Krügel noch versteht. Ein Wähler der sich über Hintergründe den Kopf zerbricht ist ein schlechter weil unberechenbarer und schwer zu manipulierender Wähler.

Ich weiß nur nicht ob ich einem durchschnittlichen Krone Leser zutrauen kann zu verifizieren, in wie weit die Lösungen realisierbar sind und welche vielleicht negativen Auswirkungen sie haben könnten.

Es ist aber auch nicht fair (auch wenn das meinem vorigen Satz scheinbar widerspricht), auf Kronen Zeitung ( Heute,Österreich....) Leser von oben herab zu schauen...
 
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