Wen wählst Du bei der Stichwahl?

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Wen wählst Du bei der Stichwahl?

  • Norbert Hofer

    Stimmen: 273 50,9%
  • Alexander van der Bellen

    Stimmen: 222 41,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 15 2,8%
  • Ich bin wahlberechtigt, aber gehe nicht zur Wahl

    Stimmen: 16 3,0%
  • Ich bin nicht wahlberechtigt

    Stimmen: 10 1,9%

  • Umfrageteilnehmer
    536
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nimm das Wirtschaftswachstum z.b.
Ein Traum, Arbeitslose Prognose bis 2017( wird laufend schlechter bewertet, Monat für Monat),Menschen unterm Existenzminimum oder knapp daran sind! Willst mir erzählen das solche Dinge passieren weil das ganze Werkl so super funktioniert!
Nein, aber ich würde mich als erstes fragen ob die FPÖ plausible Konzepte hat, die diese Probleme lösen können. Und nein, die Flüchtlinge sind nicht an allem Schuld, Deutschland hat ähnlich viel und uns damit wirtschaftlich überholt. Allerdings hat Deutschland Hartz IV und das trifft natürlich die Ärmsten.
 
Nimm das Wirtschaftswachstum z.b.
Ein Traum, Arbeitslose Prognose bis 2017( wird laufend schlechter bewertet, Monat für Monat),Menschen unterm Existenzminimum oder knapp daran sind! Willst mir erzählen das solche Dinge passieren weil das ganze Werkl so super funktioniert! Wennst eine Grenze in der Nähe hast und selbstständig bist, dann würdest vielleicht auch mal nachdenken wo der eigene Vorteil ist!
Und falls die Briten aus der EU aussteigen wirds sowieso lustig! Soviele Staaten zusammenwürfeln war eine blendende Idee, weil ja alle die selbe Ausgangslage hatten!
Was hat dir die EU gebracht?

Gerne noch einmal, kein Mensch hat gesagt, daß alles sooooo super funktioniert und es überhaupt keine Probleme gibt!
Aber ja, nimm alle Statistiken heran und vergleiche.
Wo steht denn Österreich in der Arbeitslosenstatistik? Richtig, auf einem europäischen Topplatz!
Wo denn beim PIB? Richtig auch weit oben!
Aber ja, momentan könnte das Wirtschaftswachstum auch bei uns ein bisserl stärker sein! Aber in Wirklichkeit jammert man bei uns sehr gerne auf einem sehr hohen Niveau!
Oft denk ich mir, wenn bei uns die Leut die Energie, die sie in die Jammerei reinstecken in positive Energie ummünzen würden, wären wir überall Wödmasta!

Klar gibt's Probleme und die muß man auch angehen, klar steigt auch bei uns die Arbeitslosigkeit und dagegen muß man etwas tun, alles keine Frage!
Nur mit der ewigen Jammerei und dem "die pöse EU-Gerufe" wird's bei uns auch keinen einzigen Arbeitslosen weniger geben!
Und eins ist völlig klar, nämlich außerhalb der EU würde es uns in Österreich schlechter gehen!

Gerade uns in Österreich - also auch mir - hat die EU bislang viel gebracht! Egal ob Reise- und Niederlassungsfreiheit oder der freie Warenverkehr, etc. etc. etc.
Unser Wohlstand basiert auf dem und man sollte das aus populistischen Gründen nicht immer schlechtreden!
 
Nein, aber ich würde mich als erstes fragen ob die FPÖ plausible Konzepte hat, die diese Probleme lösen können. Und nein, die Flüchtlinge sind nicht an allem Schuld, Deutschland hat ähnlich viel und uns damit wirtschaftlich überholt. Allerdings hat Deutschland Hartz IV und das trifft natürlich die Ärmsten.
Zu diesem Thema passt der folgende Artikel sehr gut, wie ich finde:
S.P.O.N. - Die Rechnung, bitte! Schaut auf die Banken
Eine Kolumne von Thomas Fricke

Rechtspopulisten spüren überall Aufwind. Liegt das nur an den Flüchtlingen? Nein. Wir sollten den Blick auf eine andere, wahre Jahrhundertkrise richten.

Nach Deutschland kommen kaum mehr Flüchtende, das Asylrecht ist verschärft, und für Integration wird jetzt auch gesorgt. Kein Grund mehr, gegen Fremde zu poltern, den fehlenden Kurswechsel von Merkel zu beklagen oder die Lügenpresse zu schimpfen. Im Grunde kann Frauke Petry einpacken und mit Donald Trump und Marine Le Pen auf die Insel gehen. Na ja. Es sei denn: Die Sorge vor den Flüchtlingen ist gar nicht der Grund für den Zulauf, den rechte Populisten in diesen Zeiten haben.

Gut möglich. Immerhin haben die Franzosen Le Pen - ohne auch nur ansatzweise so viele Flüchtende aufgenommen zu haben wie Deutschland; und die Amerikaner haben Donald Trump - ohne Merkel. Was den Ländern mit Rechtsruck gemein ist, ist etwas anderes, und das geht tiefer: Überall wirkt auf die eine oder andere Art jene Jahrhundertfinanzkrise nach, die 2007 ausbrach, und für deren Schäden heute die mitzahlen, die oft gar nicht wissen, was Hedgefonds und Derivate sind.

Wie der Bonner Ökonom Moritz Schularick mit zwei Kollegen in einer beeindruckenden historischen Studie ( PDF ) kürzlich herausfand, erleben stramm rechte Parteien nach solchen Crashs systematisch Zulauf . Das gilt für Deutschland nach 1929, aber auch für Skandinavien bei in Bankenkrisen etwa in den Neunzigerjahren. Die Experten untersuchten mehr als hundert Finanzdebakel in 20 Ländern seit 1870. Ergebnis: Im Schnitt legten Rechtsparteien in den ersten Jahren danach bei Wahlen um 30 Prozent zu. Plausibel: In Frankreich erlebte der rechtsextremeFront National seinen ersten Schwung nach der Franc-Krise in den Achtzigerjahren. Auch die Alternative für Deutschland startete bekanntlich in der (Euro-)Währungskrise.

Der Gegencheck der Wissenschaftler ergab, dass der Rechtsruck nach anderen Rezessionen - ohne Finanzcrashs - in der Regel ausblieb. Sprich: Es muss etwas mit den Banken zu tun haben.

Jetzt könnte man sagen, dass die Finanzbranche gar nicht so weit oben auf der Wutliste im Land steht. Ja, nur lässt sich auch nicht so gut gegen strukturierte Finanzprodukte oder Integrationsprobleme bei Derivaten hetzen. Was die Finanzkrise hinterlassen hat, könnte kollektiv dennoch eine Menge mehr Unmut über Politiker und Eliten erklären als jede Flüchtlingskrise.

Nach Umfragen von Forsa glauben nur 25 Prozent der Deutschen, dass die "normalen Bürger" vom Euro am meisten profitieren - aber 81 Prozent, dass die Eurokrise dieselben normalen Bürger am meisten trifft. Willkommen Verdrossenheit. Zumal zumindest der zweite Teil der Vermutung nicht so falsch ist.

Die Rechnung zahlen die Sparer

Zum typischen Lauf von Finanzkrisen gehört, dass Banken wohl oder übel gerettet werden, obgleich sie das Problem mitverursacht haben - weil ohne Banken nichts geht und bei Nichtrettung aller Erfahrung nach ein wirtschaftlicher Kollaps droht. Nur ist das Retten für den Staat teuer und führt oft zu steigenden Steuern oder sinkenden Renten. Das Volk dankt.

Da haben Politiker die schöne Wahl, entweder als Grüßonkel dazustehen, weil sie, getrieben von der Panik an den Finanzmärkten, Geldhäuser mit Steuergeldern retten, oder es nicht zu tun, so aber die noch größere Krise zu riskieren und wegen Massenarbeitslosigkeit abgewählt zu werden. Auch nicht toll. Selten wirken Politiker so hilflos wie in solchen Krisen (ja, geschenkt, dafür brauchen manche keine Finanzkrise). Kein Wunder, dass die Hochachtung vor dem politischen Personal dann sinkt.

Was die Sache nur schlimmer macht, ist, dass Crashs typischerweise auf euphorische Zeiten folgen, in denen ein paar wenige viel Geld gemacht haben. Und in denen mehr in Spekulation als in neue Fabriken und sichere Arbeitsplätze investiert wurde. Selten war das Reichtumsgefälle so groß, wie zur Zeit der Crashs 1929 und 2008 - ohne dass sich daran seither viel geändert hat. Die reichsten zehn Prozent besitzen fast zwei Drittel der Vermögen, während 40 Prozent der Deutschen gar nichts haben - nach drei Jahrzehnten Finanzglobalisierung. Da kommt im Volk kognitive Dissonanz auf.

Und dann müssen die, die etwas zurückgelegt haben, auch noch damit klarkommen, dass es keine Zinsen mehr gibt. Was ebenfalls eine typische Folgeerscheinung großer Crashs ist, weil in Schuldenkrisen kaum noch jemand neue Kredite nachfragt und die Wirtschaft wenig investiert. Nullzinsen gibt es ja nicht nur bei Mario Draghi , dem hierzulande eifrig gescholtenen Chef der Europäischen Zentralbank , sondern auch in den USA, Japan und anderen Crash-Ländern. Die Rechnung zahlen die (Sparer), die vom Boom vorher gar nicht profitiert haben.

Viel Raum für Spinner

All das hilft ganz offenbar den Verkündern einfacher Weltbilder mehr als den Spezialisten für Finanzreformen, zumal alte ökonomische Weisheiten in solchen Krisen tatsächlich ja plötzlich absurd wirken - etwa das Mantra, dass (Finanz-)Märkte irgendwie immer effizient funktionieren, wie es vom Gros der Ökonomen gepredigt wurde. In den Dreißigerjahren führte der Crash zum großen Umdenken und zur Abkehr vom allzu naiven Liberalismus.

Die Tücke: Auf dem Weg dorthin implodiert das Vertrauen in die alte Expertenriege, ohne dass es eine neue gibt. Da ist viel Raum für Spinner, die das Vakuum mit irren Theorien und Heilslehren füllen. Eher unwahrscheinlich, dass Donald Trump, sagen wir, die Konzentration von Reichtum beheben will. Lieber - wie benommen - gegen Mexikaner und Muslime poltern.

Mit dem Finanzdebakel und seinen Nachwehen lässt sich nicht alles erklären, aber doch eine Menge jenes Unmuts, den die Trumps, Le Pens und Petrys heute für sich nutzen: ob über Nullzinsen, überforderte Politiker, irre Ungleichheit oder unglaubwürdig gewordene Wirtschaftsexperten - nur dass sie dafür gar keine Lösungen haben.

Da reicht es nicht, Balkanrouten umzäunen zu lassen oder Asylgesetze zu verschärfen, damit das Volk wieder fröhlich ist und Politiker achtet. Nötig sind dann Reformen, die dafür sorgen, dass die Einkommen für alle im Land steigen, Banken wieder zu Dienstleistern werden oder die Wirtschaft so stark expandiert, dass sie von allein mehr Geld unters Volk bringt.
Dann gäbe es auch nicht mehr so viele Leute, die wütend auf alles sind. Kein Job für Sprücheklopfer.

Quelle: S.P.O.N. - Die Rechnung, bitte! Schaut auf die Banken - SPIEGEL ONLINE

Er lenkt die Aufmerksamkeit in eine Richtung, die ich so noch nicht im Blick hatte.
 
Wo steht denn Österreich in der Arbeitslosenstatistik? Richtig, auf einem europäischen Topplatz!
genau, Experten sind sich da auch einig das es 2017 nicht mehr so sein wird!
Wo denn beim PIB? Richtig auch weit oben!
Wo hast du diese Weisheit her?Das reale Wirtschaftswachstum liegt bei 0,4Prozent (kann mich auch irren, schwankt ja dauernd). Falls die 0,4 Prozent stimmen tut es mir leid, aber in Jubel werde ich nicht ausbrechen.
Egal ob Reise- und Niederlassungsfreiheit oder der freie Warenverkehr
Na dann! Wenn ich kein Geld habe ist es mit reisen auch eher nix mehr. Und nicht böse sein, aber wie viele von uns gehen ins Ausland? Maximal die, die vor Steuer flüchten oder einen besser bezahlten Job gefunden haben (siehe Ärzte, Techniker, etc......).

Die Realität ist, das kleine Unternehmen (speziell in Grenznähe) sich mit ausländischen, sorry, natürlich europäischen Firmen die Birne einschlagen. Und wennst mal die Verantwortung für Mitarbeiter hast,ändert sich der Blickwinkelschnell. Die EU hat mir noch mehr Auflagen gebracht, noch mehr Kosten durch diese etc....
Vielleicht ist für viele Unternehmen die EU ein Erfolg, ich sehe es nicht so!
Und eines kannst dir sicher sein, jammern tue ich nicht, aber vielleicht in absehbarer Zeit die Menschen die entlassen werden (gut, die können natürlich ins Ausland, das es ja nicht mehr gibt, gehen).
Und nochmal, ich mag beide Kandidaten nicht. Ich wünsche mir eine Politik die Erfolge verzeichnen kann.
 
Hab ich nie behauptet, jedoch bin ich der Meinung das dieser Umgang in der Flüchtlingsfrage nicht in Ordnung war!
"War" indiziert aber, dass das mittlerweile besser läuft. In einer stärkeren EU könnte man auch die Länder mehr in die Pflicht nehmen, sich bei den Flüchtlingen zu beteiligen. Mich stört es viel mehr, dass diese Flüchtlinge nicht gerecht auf Europa verteilt wurden ... in diesem Punkt frage ich mich sogar, wozu wir in der EU sind - bei den Flüchtlingen hilft sie uns bis dato nicht. Mehr Kompetenzen nach Brüssel in Fragen der Außenpolitik, weniger in Fragen die nur Österreich betreffen .. die vereinigten Staaten von Europa halt :-)

Und ja, wir brauchen eine EU weite Norm von Traktorsitzen - auch wenn sich Hofer wiederholt darüber lustig macht. Sinn dahinter ist, dass in Österreich hergestellte Traktorsitze in ganz Europa verkauft werden können - dort passen und die Anforderungen an die Sicherheit erfüllen.
 
Du hast vollkommen recht.
Werfen wir einen Blick in die Geschichte:
Nach der Weltwirtschaftskrise sind Rechte rund um die Welt wie Schwammerln aus dem Boden geschossen,
Naja, nicht überall. Die Amis haben damals FDR gewählt. Dessen damalige Reformen - v.a. die marktwirtschaft-fördernden Anti-Trust-Regeln - traut sich in Europa auch heute nicht einmal jemand anzudenken. Am allerwenigsten unsere zweifelhaften Persönlichkeiten in der EU-Kommission, die die Macht dazu hätten.

wir wissen wohin uns das geführt hat. Nun schwächelt die Wirtschaft wieder und rechte schießen aus dem Boden. Wohin führt es uns diesmal? Auf der einen Seite denke und hoffe ich, die Menschen hätten dazugelernt.
Naja, die westeuropäischen Demokratien sind doch wesentlich gefestigter als damals. In Osteuropa sind sie jetzt erst bei rund 25 Jahren nach Überwindung von Diktaturen, das ist noch relativ wenig. Aber ich sehe es auch bedenklich. Ich meine, ein bissl Rechts als Hemmschuh gegen die Happy-Peppi-Grenzöffnungs-Fanatiker fand ich schon ganz gut. Wenn die Rechten von Kaczinsky bis Le Pen, von Berlusconi bis Farage, einmal die Mehrheit in der EU haben, wird es aber möglicherweise ungemütlich.

MMN sind aber die anderen Parteien in der Verantwortung. Rechte Wähler ernten doch vielfach nur Arroganz, wenn sie sich deklarieren. Man sollte sich inhaltlich mit ihnen auseinandersetzen. Und auch nicht immer nur beschwichtigen, sondern deren Wünsche auch hin und wieder erfüllen.
 
Und ja, wir brauchen eine EU weite Norm von Traktorsitzen - auch wenn sich Hofer wiederholt darüber lustig macht. Sinn dahinter ist, dass in Österreich hergestellte Traktorsitze in ganz Europa verkauft werden können - dort passen und die Anforderungen an die Sicherheit erfüllen.
Das ist ganz meine Meinung, jedoch solltens dann die nationalen Normen aufheben (und das ist ja bis dato nicht so).
in diesem Punkt frage ich mich sogar, wozu wir in der EU sind
War das nicht der Gedanke, einheitliche Lösungen finden? Ich sehe selten einheitliche Lösungen, außer bei die Gurken und Glühbirnen und sonstigen unnötigen Mist.
 
genau, Experten sind sich da auch einig das es 2017 nicht mehr so sein wird!

Na ja. Momentan liegen wir auf Platz 7 von 28
Um Schlußlicht zu sein, wie behauptet, haben wir also schon noch a bisserl Platz, oder?

Wo hast du diese Weisheit her?

Die Statistiken sind nicht geheim und leicht zu finden. Ich hab jetzt gerade auf wko.at nachgeschaut.
Veränderung des realen BIP (in %), Erwartung für Österreich 2016.....+1,7%
Wo stehen wir denn soooo schlecht? Schau dir einmal das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (2015) an!
Mit € 39.100.- auf Platz 7 in der EU. Z.B. 2 Plätze vor Deutschland (€ 37.100.-)


Wenn ich kein Geld habe ist es mit reisen auch eher nix mehr.

Wann warst du das letzte Mal im Ausland? Wirklich aus Geldgründen schon soooo lange her?
Red einmal mit Leuten aus der Reisebranche, die werden dir bestätigen, daß sehr viele Österreicher reisen!

Und nicht böse sein, aber wie viele von uns gehen ins Ausland? Maximal die, die vor Steuer flüchten oder einen besser bezahlten Job gefunden haben (siehe Ärzte, Techniker, etc......).

Ach so? Rund 265.000 Österreicher arbeiten im europäischen Ausland! Alles Steuerflüchtlinge, Ärzte, Techniker,...?
Wo Auslandsösterreicher leben und arbeiten

Weißt, genau so etwas bezeichne ich als Erfolgsstory, auch wenn ich noch einmal hinzufüge, daß in der EU viel verbessert gehört!
 
irgendwie , glaube ich das hier auch ein pressesprecher der spö mit schreibt.:hahaha:
 
Wann warst du das letzte Mal im Ausland? Wirklich aus Geldgründen schon soooo lange her?
Red einmal mit Leuten aus der Reisebranche, die werden dir bestätigen, daß sehr viele Österreicher reisen!
Bin sehr oft im Ausland, weil ich ja finanziell keinen Notstand habe, denke da mehr an die Menschen die sich einen Urlaub nicht leisten können.
Ach so? Rund 265.000 Österreicher arbeiten im europäischen Ausland! Alles Steuerflüchtlinge, Ärzte, Techniker,...?
Laut deinem Link ist der Großteil in der Schweiz, Deutschland und Norwegen?! Stimmt das? Wenn ja ,wirst du bemerken das es sich wahrscheinlich um eher qualifiziertes Personal handeln wird, und nicht um den Maurer aus Neusiedel! Und klar verlassen Menschen ein Land, gabs schon immer. Versuch mal in Norwegen oder der Schweiz als "weniger qualifizierter Mensch" eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Merkst was? Es geht um Geld und nicht um dieses Geschwafel der Einheit der Staaten etc....
um das ist es nie gegangen. Es geht um Wirtschaft und die daraus entstehenden Vorteile großer Länder. Spanien ist in Eimer, Griechenland brauchen wir nicht reden, England (Brexit)hat die Schnauze voll ständig nachzufragen ob etwas geht oder nicht. Das ist die Realität und Ängste die damit verbunden sind. Glaubst das sich Menschen Gedanken machen über Reisemöglichkeiten und ob das Mehl jetzt weniger kostet. Die Menschen haben Angst, und die ist berechtigt. Glaubst eine Mutter mit 2 Kindern versteht warum sie keine Förderungen für irgendwas bekommt, im Gegenzug sieht sie jeden Tag Menschen die offensichtlich dasselbe bekommen werden wie sie. Männer die seit Jahren keinen Job bekommen obwohl sie gerne arbeiten würden. Mich kotzt diese Sichtweise nur mehr an. Erfolgsstory? Von mir aus! Solche Aussagen sind für Menschen die nix zum essen haben echt ein Traum! Mich wundert es nicht mehr, das 35% so denken.
 
Das ist ganz meine Meinung, jedoch solltens dann die nationalen Normen aufheben (und das ist ja bis dato nicht so).
Muss man nicht zwangsläufig. Wer mag kann doch auch gerne ein Produkt anbieten, dass nur lokal zugelassen ist .. warum auch immer.

War das nicht der Gedanke, einheitliche Lösungen finden? Ich sehe selten einheitliche Lösungen, außer bei die Gurken und Glühbirnen und sonstigen unnötigen Mist.
Die Gurken, das ist eine alte Geschichte aus dem Jahr 1988, als das in die Medien gelangt ist, hat man es sofort abgeschafft, gilt lange nicht mehr. Die Idee hinter den Glühbirnen ist ja nicht so schlecht ... ich habe diese Energiefresser schon vorher rausgeschmissen und mit LED ersetzt. Man kann mit der persönlichen Freiheit argumentieren, aber dann muss man auch aufhören NOVA und KFZ-Steuer nach CO2 Ausstoß und Leistung zu berechnen.

lustig gemacht hat er sich ja nicht, er meinte nur das es für Traktorsitze Normen gibt und für Atomkraftwerke offensichtlich nicht.
Bei den Atomkraftwerken wirst du sicher in Brüssel offene Türen einrennen, jedoch nicht in allen Mitgliedstaaten...
 
Was sollen diese einfachen Lösungsvorstellungen zum EU-Austritt?

Wer auch nur einen Funken Ahnung von Wirtschaft hat, weiß, dass Österreichs Wirtschaft ohne EU aufgeschmissen ist. Genauso wie Deutschland leben wir vor allem von Exporten. Da könnt ihr noch so viel herbeifantasieren, die Wirtschaftspläne der FPÖ werden der Realität nicht standhalten.

Das sind Fakten, da gibts nicht viel zu diskutieren. Das ist Wirtschaftspolitik für Anfänger.
 
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