Was wäre mann ohne (an)trieb?

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genau genommen hat lady_bug von "mann kann" gesprochen (das ist tatsächlich empirisch erwiesen), du sprichst von "männer sind", was du wohl schwer reproduzieren kannst :)

aber carry on, ich bin nur am stänkern :p
 
Anabolika sind Derivate des Testosteron

Genau genommen, ist das nicht ganz richtig. Anabolika sind Stoffe, die eine anabole Wirkung haben, sprich den Aufbau von körpereigenem Gewebe fördern, dazu gehören z.B. auch SARMS, welche nicht zu den anabolen Steroiden gehören. Was du meinst sind anabole Steroide, wie ja auch dein verlinkter Artikel richtig beschreibt.
 
Wenn ich den Thread richtig interpretiere gibt es also
arbeitslose Geschlechtstierchen und geschlechtslose Arbeitstierchen...

Interessant, dachte bisher immer, diese Kategorisierung kann man nur auf Frauen anwenden... :undweg:

Mr. Salt
 
nur das mit "empirisch" ... wenn du sagst "männer sind", dann müsstest du (für den empirischen beweis) in der lage sein, es mit jedem mann zu reproduzieren ...

ich bin nur am klugscheissern :)

"Männer sind" heißt nicht "alle Männer sind". Hier sind nur die viel arbeitenden erfahrungsgemäß diejenigen, welche....
 
Ich auch nicht.

Aber!

1 ist zwischen Erotik und ficken ein Unterschied. Siehe der sublimierten Form des Musenkusses.

2 tun genug Männer so, als ob es so überlebenswichtig wäre wie ein regelmäßiger Stuhlgang. Und behandeln Frauen dann auch so....

Mann stirbt nicht, wenn er nicht regelmäßig Geschlechtsverkehr hat. Nicht einmal das nicht-onanieren hat gesundheitliche Folgen.

Nummer 1 und 2 gebe ich dir Recht, aber der dritte Satz ist reine Satire. :D
 
Wenig Zeit für Frau und Familie heißt nicht automatisch keine Zeit für Sex.....wird schon seine Gründe haben, warum Besprechungen noch schnell spät nachmittags am Freitag „angesetzt“ werden. :D
 
Wenn ich den Thread richtig interpretiere gibt es also
arbeitslose Geschlechtstierchen und geschlechtslose Arbeitstierchen...

Interessant, dachte bisher immer, diese Kategorisierung kann man nur auf Frauen anwenden... :undweg:

Mr. Salt

Wobei ich denke, dass insbesondere in unserer Leistungsgesellschaft Männer gerade deshalb Karriere machen, um ihrem Trieb, Frau und Familien zu haben, gerecht werden zu können. Welche Frau will schon einen faulen Mann?

So ist es letzlich doch der Geschlechtstrieb, der Männer an die Arbeit zwingt. Selbst wenn durch Arbeit die sexuelle Energie großtels verloren geht. Und das ist manchmal auch gut so. :D
 
Wobei ich denke, dass insbesondere in unserer Leistungsgesellschaft Männer gerade deshalb Karriere machen, um ihrem Trieb, Frau und Familien zu haben, gerecht werden zu können. Welche Frau will schon einen faulen Mann?

So ist es letzlich doch der Geschlechtstrieb, der Männer an die Arbeit zwingt. Selbst wenn durch Arbeit die sexuelle Energie großtels verloren geht. Und das ist manchmal auch gut so. :D

Ich glaube, wenn das so zuträfe, wäre eher Selbstunsicherheit und der daraus resultierende Wunsch der Anerkennung als Ursache zu vermuten. Weil zwischen "Faul" und 70-80 h in der Woche arbeiten und auch noch für Projekte wegfliegen gibt es noch ein paar Nuancen.
 
Wobei ich denke, dass insbesondere in unserer Leistungsgesellschaft Männer gerade deshalb Karriere machen, um ihrem Trieb, Frau und Familien zu haben, gerecht werden zu können. Welche Frau will schon einen faulen Mann?

So ist es letzlich doch der Geschlechtstrieb, der Männer an die Arbeit zwingt. Selbst wenn durch Arbeit die sexuelle Energie großtels verloren geht. Und das ist manchmal auch gut so. :D
Ein simples ja von meiner Seite
 
"Männer sind" heißt nicht "alle Männer sind". Hier sind nur die viel arbeitenden erfahrungsgemäß diejenigen, welche....

Ich sah es eher umgekehrt...

Männer die Jobs anstreben, in denen man mehr als die Normarbeitszeit arbeitet, versuchen auf diese Art ihren Selbstwert audzumöbeln. Frau fühlt sich vor allem in der Früh-Familienphase zurück gesetzt, was langsam aber stetig in eine häusliche Eiszeit führt. Er fühlt sich vor den Kopf gestoßen, schliesslich macht er doch alles nur für sie und die Kinder. Also powert er sich beim Sport zusätzlich aus....usw usf

Gute Leute zu bekommen und zu halten wird wieder zunehmend wichtiger für Firmen. Damit auch das Arbeitsklima und eine gute "Work - Life-Balance"

Entspannte, ausgeruhte, zufriedene Mitarbeiter sind mittelfristig bis langfristig rentabler als ein kurzes hoch an der Börse.

Und ein Mann, der seinen Selbstwert nicht vom beruflichen Erfolg abhängig macht, kann schon Mal reinbeißen wenn es notwendig ist aber auch sich für Menschen die ihm wichtig sind Freizeit nehmen
 
Ich probiere es nochmal anders:

Ich halte diese Unterteilung obsolet. Weil diese Spaltung zu einem auslagern der Verantwortung führt.

Das war ja nur mein Trieb, nicht ich.

"Über ich" und "Es" sind quasi die verklausulierung von "Einflüsterungen des Bösen"

Jo eh. Ob Satan oder Trieb daran schuld sind - nur nicht man selber.

Ich finde es absolut Legitim zu sagen: ich habe Lust und Phantasien, die ich ausleben möchte. Das darf Mann. Da braucht es weder einen Segen vom Forum dafür noch Ausreden auf "den Trieb"

Womöglich reagiere ich deshalb so heftig, weil ich zu oft von Männern kontaktiert wurde, die zu sich, ihrer Sexualität nicht stehen konnten und deshalb indirekt jene Frauen entwerten (müssen), die "so eine" sind.

Wir sind wieder beim Heilige und Hure Dilemma angelangt.

Allmählich entwickle ich wirklich einen Groll gegen die Sexualmoral der Kirche, die sich jahrtausendelang in unsere Gesellschaft eingegraben, gefräst, geritzt hat.

Natürlich ist jeder selbst für sein Handeln verantwortlich, dafür haben wir ja unsere Rationalität, um nicht "triebgesteuert" zu enden.

Ich glaube aber nicht, dass ausleben von Sexualität Frauen entwertet, im Gegenteil, das Erlebnis wird umso intensiver sein, umso mehr ich mich auf meine Partnerin einlasse. Abwerten von Frauen resultiert aus einem gestörten, verkrampften Verhältnis zur Sexualität an sich, aus Frust, oder wegen einer verkorksten Sexualmoral. Auch aus diesem Grund kann ich mit Religion an sich relativ wenig anfangen.
 
Ich glaube, wenn das so zuträfe, wäre eher Selbstunsicherheit und der daraus resultierende Wunsch der Anerkennung als Ursache zu vermuten. Weil zwischen "Faul" und 70-80 h in der Woche arbeiten und auch noch für Projekte wegfliegen gibt es noch ein paar Nuancen.

Wie dem auch sei. Ich glaube, dass Männer bei plötzlichem Verlust ihres Sexualtriebes im weitesten Sinn auch ihre Motivation Karriere zu machen oder sogar die Lust am Leben ein Stück weit verlieren.

Von daher kann ich auch Männer verstehen, die sich über ihre libidolosen Frauen beklagen.
 
Gute Leute zu bekommen und zu halten wird wieder zunehmend wichtiger für Firmen. Damit auch das Arbeitsklima und eine gute "Work - Life-Balance"

Entspannte, ausgeruhte, zufriedene Mitarbeiter sind mittelfristig bis langfristig rentabler als ein kurzes hoch an der Börse.

Eben deshalb wird nicht die ganze Nacht gesexelt, sondern geschlafen. :D
 
Ich denke mittlerweile, hier steht eigentlich doch eine richtig interessante Frage im Raum, nämlich ob ein Mann seine Triebhaftigkeit unbedingt braucht, um überhaupt zu Arbeit, Karriere, Familie und Nachwuchs motiviert zu sein, oder ob sein Trieb eher beruflich hinderlich ist, also der sexuell weniger aktive Mann die bessere Karriere macht.

Frauen hätten somit die Qual der Wahl, sich mit einem potenten aber karrierelosen oder einem sexuell bescheidenen aber finanziell fruchbaren Mann zu liieren. Beides wird es wohl nicht geben, denn auch ein Mann kann seine Energie nur einmal verbrauchen.

Letzlich tangiert das auch die Frage nach männlichem Konkurrenzverhalten und weiblichem Bedürfnis nach Sex. Im Extremfall nimmt sie den Karrieretyp und sucht sich nebenbei einen triebhaften, aber arbeitsscheuen Lover. Der Albtraum eines jeden rechtschaffenden Mannes. Aber leider gar nicht so selten die Realität.

Stimme ich dir zu. Das Sexualleben bindet Ressourcen, die woanders dann natürlich "fehlen". Aber durch delegieren kann man dieses Dilemma etwas entschärfen. ;)
 
Hi,

sex hinter verschlossener tür gehabt.
ausserdem, was für wirklich prüde zeiten, meinst du?

es gab Zeiten, in denen verheiratete Paare keinen Sex hatten, oder kaum, oder nur um Kinder zu bekommen, halb angezogen, ....


Es ist ebenso empirisch bewiesen, dass Männer, die viel arbeiten, weniger Zeit für Familie, Frau und Sex haben als jene, die sich mit Sport und viel Ruhe fürs Ficken fit halten.

Ein Gerücht. Es gibt genauso Herren, die mit Sport mehr Zeit verbringen, als andere mit Arbeit. ;)


Genau genommen, ist das nicht ganz richtig.

Es ist zwar pedantisch, aber natürlich hast Du recht. ;)

LG Tom
 
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