Ich denke mittlerweile, hier steht eigentlich doch eine richtig interessante Frage im Raum, nämlich ob ein Mann seine Triebhaftigkeit unbedingt braucht, um überhaupt zu Arbeit, Karriere, Familie und Nachwuchs motiviert zu sein, oder ob sein Trieb eher beruflich hinderlich ist, also der sexuell weniger aktive Mann die bessere Karriere macht.
Frauen hätten somit die Qual der Wahl, sich mit einem potenten aber karrierelosen oder einem sexuell bescheidenen aber finanziell fruchbaren Mann zu liieren. Beides wird es wohl nicht geben, denn auch ein Mann kann seine Energie nur einmal verbrauchen.
Letzlich tangiert das auch die Frage nach männlichem Konkurrenzverhalten und weiblichem Bedürfnis nach Sex. Im Extremfall nimmt sie den Karrieretyp und sucht sich nebenbei einen triebhaften, aber arbeitsscheuen Lover. Der Albtraum eines jeden rechtschaffenden Mannes. Aber leider gar nicht so selten die Realität.