Was wäre mann ohne (an)trieb?

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Ich würde meinen sexualtrieb manchmal gerne opfern. Das ist so als hätte ich fast immer Durst. Und wenn ich statt dauerrattig fleißiger wäre, wäre vielleicht auch nicht schlecht. Kann natürlich jetzt nur für mich als Frau sprechen .
 
Jeder Mann und auch jede Frau steht im Spannungsfeld von Trieben und Rationalität, die Mischung macht´s halt wieder mal aus. Ich glaube nicht, dass ein Leben ohne Erotik sehr befriedigend wäre. ;)

Ich probiere es nochmal anders:

Ich halte diese Unterteilung obsolet. Weil diese Spaltung zu einem auslagern der Verantwortung führt.

Das war ja nur mein Trieb, nicht ich.

"Über ich" und "Es" sind quasi die verklausulierung von "Einflüsterungen des Bösen"

Jo eh. Ob Satan oder Trieb daran schuld sind - nur nicht man selber.

Ich finde es absolut Legitim zu sagen: ich habe Lust und Phantasien, die ich ausleben möchte. Das darf Mann. Da braucht es weder einen Segen vom Forum dafür noch Ausreden auf "den Trieb"

Womöglich reagiere ich deshalb so heftig, weil ich zu oft von Männern kontaktiert wurde, die zu sich, ihrer Sexualität nicht stehen konnten und deshalb indirekt jene Frauen entwerten (müssen), die "so eine" sind.

Wir sind wieder beim Heilige und Hure Dilemma angelangt.

Allmählich entwickle ich wirklich einen Groll gegen die Sexualmoral der Kirche, die sich jahrtausendelang in unsere Gesellschaft eingegraben, gefräst, geritzt hat.
 
Ich würde meinen sexualtrieb manchmal gerne opfern. Das ist so als hätte ich fast immer Durst. Und wenn ich statt dauerrattig fleißiger wäre, wäre vielleicht auch nicht schlecht. Kann natürlich jetzt nur für mich als Frau sprechen .

Angenommen du könntest gegen eine nicht vorhandene Libido tauschen, würdest du?
Also ich nicht.. da ist mir meine deutlich erhöhte sehr viel lieber....
 
Hi,

Ist aber stressig. Die armen Frauen wollen ja gepflegt werden .......

reicht, wenn man hin und wieder mit einem Fetzen drüber geht ... ;)


Ich glaube nicht, dass ein Leben ohne Erotik sehr befriedigend wäre. ;)

Was haben die Menschen nur in den prüderen Zeiten gemacht .....


Soweit ich weiß, steht der Trieb mit gewissen Hormonen im Zusammenhang.
Beim Mann Testosteron (im massiven Teil).

Anabolika sind Derivate des Testosteron. Deren Missbrauch führt unter anderem gelegentlich - als unerwünschte Wirkung - bei Männern zu Problemen bei der Libido, bei Frauen oft umgekehrt.

Häufige Ejakulation kann zwar die Testosteronproduktion ankurbeln, ein Fehlen aber keinen Mangel verursachen.

Es gibt keinen wie immer gearteten Grund, zu meinen, sexuell aktiv sein zu müssen! Wie die Käferdame schon schrieb, man kann wollen, aber man muss auch dazu stehen!

Ich sehe das auch an einem anderen Beispiel: In einer Männerrunde, da sagt oft wer "Ich muss heim zu meiner Alten.". Ist nicht richtig. Es wäre korrekter und für seine "Alte" auch befriedigender wenn er sagen würde "Ich will heim zu meiner Alten.".

LG Tom
 
Angenommen du könntest gegen eine nicht vorhandene Libido tauschen, würdest du?
Also ich nicht.. da ist mir meine deutlich erhöhte sehr viel lieber....
naja, wenn deine Libido eingepennt ist, fehlt dir ja nix. Also hast du kein Problem damit.

Kenne so eine Dame aus dem Bekanntenkreis.

Die ist bei Ihr zu 100% eingepennt, überhaupt kein Problem für sie, außer das sie absolut keinen Freund auf Fauer findet, weil alle mal Sex wollen...
 
naja, wenn deine Libido eingepennt ist, fehlt dir ja nix. Also hast du kein Problem damit.

Kenne so eine Dame aus dem Bekanntenkreis.

Die ist bei Ihr zu 100% eingepennt, überhaupt kein Problem für sie, außer das sie absolut keinen Freund auf Fauer findet, weil alle mal Sex wollen...

Ich glaub schon, dass das ein Problem ist, wenn man früher gern und viel Sex hatte und plötzlich gar keine Lust mehr da ist.
 
Hi,



reicht, wenn man hin und wieder mit einem Fetzen drüber geht ... ;)




Was haben die Menschen nur in den prüderen Zeiten gemacht .....




Anabolika sind Derivate des Testosteron. Deren Missbrauch führt unter anderem gelegentlich - als unerwünschte Wirkung - bei Männern zu Problemen bei der Libido, bei Frauen oft umgekehrt.

Häufige Ejakulation kann zwar die Testosteronproduktion ankurbeln, ein Fehlen aber keinen Mangel verursachen.

Es gibt keinen wie immer gearteten Grund, zu meinen, sexuell aktiv sein zu müssen! Wie die Käferdame schon schrieb, man kann wollen, aber man muss auch dazu stehen!

Ich sehe das auch an einem anderen Beispiel: In einer Männerrunde, da sagt oft wer "Ich muss heim zu meiner Alten.". Ist nicht richtig. Es wäre korrekter und für seine "Alte" auch befriedigender wenn er sagen würde "Ich will heim zu meiner Alten.".

LG Tom
Wenn du dir zu viel Anabolika reinknallst wird der Körper mit Östrogen gegenregeln - Anabolikabrüste bei Männern...

Wir haben in der Firma ein paar Stoffer.
Kurzfassung - sie Stoffen damit sie gut aussehen und Frauen abbekommen mit denen sie wärend ihrer Kur nix anfangen können..... Du willst deinen Hormonhaushalt nicht durcheinander bringen.

Anderes Beispiel, wenn Frauen massiv Fettarm unterwegs sind,(HC Diäten über Monate) kann es vom Libidoverlust bis hin zum Ausbleiben der Regel gehen - Hormonhaushalt im Körper ist eine eigene Wissenschaft....
 
Ich glaub schon, dass das ein Problem ist, wenn man früher gern und viel Sex hatte und plötzlich gar keine Lust mehr da ist.
eben nicht. weil es nicht fehlt. Sagt sie selber - weil absolut kein Verlangen.
Deswegen geht sie auch nicht zu Ärzten, weil es ihr keinen Stress bereitet.

Arbeitet, fährt mit Freundinen Urlaub...
 
eben nicht. weil es nicht fehlt. Sagt sie selber - weil absolut kein Verlangen.
Deswegen geht sie auch nicht zu Ärzten, weil es ihr keinen Stress bereitet.

Arbeitet, fährt mit Freundinen Urlaub...

Da war dann aber vorher schon keine übermäßige Libido vorhanden, denk ich mir.
Wenn mir das passieren würde, würde ich das niemals so hinnehmen.
 
Da war dann aber vorher schon keine übermäßige Libido vorhanden, denk ich mir.
Wenn mir das passieren würde, würde ich das niemals so hinnehmen.
Ich habe in meinem Leben schon alle möglichen libidinösen Zustände gehabt.

Angefangen von einer Hormonbombe, die ich nach dem ersten Mal Absetzen der Pille beauchte, um nach Monaten endlich die Ovulation auszulösen.... Halleluja, diese paar Tage waren schon fast krankhaft, ich sperrte mich ein und traute mich nicht mehr auf die Straße, weil mich bereits der Anblick länglicher Gegenstände fertig machte.

Bis hin zu absoluter Lustunfähigkeit über Monate hinweg, selbst wenn Mal ein wenig Lust aufflackerte war sie gleich wieder weg....war eine verdammt schwierige Phase in meiner Ehe. Normalerweise beginnt es mit einem "Funken" und wird immer größer... Bei mir erlosch es immer gleich wieder.

So wie es aktuell ist mag ich es. Ich bemerke, dass ich zur Mitte des Zyklus mehr Lust habe - autonom, von mir ausgehend. Aber es bestimmt mich nicht und wenn ich viel zu tun habe fällt es mir nicht Mal auf.

Wenn ich mit meinem Liebsten zusammen bin, kann ich die Finger kaum von ihm lassen... Wir schwingen da aber sehr gut gleich.... Und Kosten das aus. Dazwischen fehlt mir aber nichts....


Aber auch wenn ich vor meiner "frigiden" Phase Lust sehr gerne auslebte, fehlte mir Währenddessen nichts.
 
Ich denke mittlerweile, hier steht eigentlich doch eine richtig interessante Frage im Raum, nämlich ob ein Mann seine Triebhaftigkeit unbedingt braucht, um überhaupt zu Arbeit, Karriere, Familie und Nachwuchs motiviert zu sein, oder ob sein Trieb eher beruflich hinderlich ist, also der sexuell weniger aktive Mann die bessere Karriere macht.

Frauen hätten somit die Qual der Wahl, sich mit einem potenten aber karrierelosen oder einem sexuell bescheidenen aber finanziell fruchbaren Mann zu liieren. Beides wird es wohl nicht geben, denn auch ein Mann kann seine Energie nur einmal verbrauchen.

Letzlich tangiert das auch die Frage nach männlichem Konkurrenzverhalten und weiblichem Bedürfnis nach Sex. Im Extremfall nimmt sie den Karrieretyp und sucht sich nebenbei einen triebhaften, aber arbeitsscheuen Lover. Der Albtraum eines jeden rechtschaffenden Mannes. Aber leider gar nicht so selten die Realität.
 
Ich denke mittlerweile, hier steht eigentlich doch eine richtig interessante Frage im Raum, nämlich ob ein Mann seine Triebhaftigkeit unbedingt braucht, um überhaupt zu Arbeit, Karriere, Familie und Nachwuchs motiviert zu sein, oder ob sein Trieb eher beruflich hinderlich ist, also der sexuell weniger aktive Mann die bessere Karriere macht.

Frauen hätten somit die Qual der Wahl, sich mit einem potenten aber karrierelosen oder einem sexuell bescheidenen aber finanziell fruchbaren Mann zu liieren. Beides wird es wohl nicht geben, denn auch ein Mann kann seine Energie nur einmal verbrauchen.

Letzlich tangiert das auch die Frage nach männlichem Konkurrenzverhalten und weiblichem Bedürfnis nach Sex. Im Extremfall nimmt sie den Karrieretyp und sucht sich nebenbei einen triebhaften, aber arbeitsscheuen Lover. Der Albtraum eines jeden rechtschaffenden Mannes. Aber leider gar nicht so selten die Realität.

Bin ich froh, dass dieses Gedankenexperiment nur ein Gedankenexperiment ist

Mann kann beruflich erfolgreich sein, sportlich aktiv, sozial verträglich sich verhalten und auch noch ein guter Lover sein.

Empirisch erwiesen :)
 
Bin ich froh, dass dieses Gedankenexperiment nur ein Gedankenexperiment ist

Mann kann beruflich erfolgreich sein, sportlich aktiv, sozial verträglich sich verhalten und auch noch ein guter Lover sein.

Empirisch erwiesen :)

Ein schönes Gedankenexperiment vom "idealen Mann" :D

Es ist ebenso empirisch bewiesen, dass Männer, die viel arbeiten, weniger Zeit für Familie, Frau und Sex haben als jene, die sich mit Sport und viel Ruhe fürs Ficken fit halten.
 
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