was lest ihr gerade? - der literaturthread!

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bissi SF, Brandon Q. Morris, Die Störung. Aika Mira, Proxi. Naomi aldermann, The future. Andreas Eschbach, Die Abschaffung des Todes.
 
"The Murder of Roger Ackroyd" war bis zum Ende spannend, aber jetzt mache ich erst einmal eine Pause von Poirot. Als Nächstes ist Andy Weirs "Project Hail Mary" auf der Liste, bevor ich mir den Film anschaue.
 
Frage:
Hat wer den neuen Elsberg (Eden) gelesen.
Es würde mich interessieren was er/sie dazu sagt.

Mich hat es nachdem ich etliches recherchiert habe und als Fakt identifiziert musst (so kennt man ihn) doch etwas - schwer zu sagen - wurst war mir der Inhalt nicht.
Wie andere ihre Eindrücke vielleicht besser ausdrücken können würde mich interessieren.

Ich muss mich mal mit der neuen Pozanski (Signal) beruhigen.
ich habs jetzt auch gelesen. ich hab das buch und den stil als extrem mühsam empfunden. am anfang springt er nach wenigen seiten immer zu anderen handlungssträngen. diese ganze instastory mit dem typen und der öko freundin hat mich genervt. zur eigentlichen handlung glaube ich das er halt extrem viel auf einmal zusammengepackt hat aber ja du hast sicher recht, recherieren tut er ja gut und es war recht beängstigend. vor allem bei dem was wir zur zeit erleben, wie eine globalisierte welt sehr schnell probleme bekommt, wenn es irgendwo zu blockaden kommt muss man sich einmal vorstellen wenn etwas passiert was nicht schnell zu beheben ist.
für mich war es das letzte buch das ich von ihm gelesen habe, ich komme mit seinen schreibstil nicht zurecht.
 
für mich war es das letzte buch das ich von ihm gelesen habe, ich komme mit seinen schreibstil nicht zurecht.
Verstehe ich. Ich ziehe es mit 1,2 Geschwindigkeit durch´s Ohr und schreib mir irgendwo eine Notiz hin, was ich mir genauer anschauen will.

Allerdings, kotzt mich weitaus mehr an, dass vieles mir (auch nicht im Ausmaß) nicht bekannt war und sich bei Recherche bestätigt hat.
In Unterhaltungsliteratur verpackt, lässt sich mehr transportieren als frontal, da schalten die meisten ab. (Flucht vor dem erhobenen Zeigefinger)

Gewissensschwache politische Entscheidungen ohne Weitsicht, gepaart mit Machtstreben und wirtschaftlichen Interessen - sowie das Verweben von ökologischen und ökonomischen Themen, hat er schön hinbekommen. Etablierte Strukturen in denen Verantwortung und "Hausverstand" durch Absenz glänzen.
Fakten sowie die Darstellung europäischer politischer glaubhafter Vorgänge, runden ab.

Sogesehen dachte ich "erwähnenswert" - aber ja die Randstory mühselig und tatsächlich nicht glaubhaft. :D
Sprachlich herausfordernd, ja das habe ich ebenso empfunden.
Erschreckend plausible Fakten unterscheiden von utopischen Romanen.

Fazit was mir blieb: Ein Gefühl der Resignation auf einem sinkenden Schiff zu sitzen und die Kapelle spielt weiter.

Herzlichen Dank für Dein Post.
 
John Boyne - Wasser (Die Elemente #1). (2025)

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Was, wenn die Schuld bestimmt, wer wir sind?

Vanessa Carvin ist auf der Flucht vor ihrem alten Leben. Mit kurz geschorenen Haaren und neuem Namen will sie auf der kleinen Insel vor der irischen Küste noch einmal neu anfangen. Zu Hause in Dublin kannte die Presse über Monate kein anderes Thema als die missbräuchlichen Taten ihres Mannes. Hier, in der Abgeschiedenheit zwischen tosendem Ozean und ihrer einsamen Hütte, drängt sich Vanessa nun die Frage auf, die nur sie beantworten kann – wo liegt die Grenze zwischen Unwissen und Mitschuld?
 
Immer noch John Sinclair! In drei Wochen kommt der 2500ste Band.

Dann hab ich etwas mehr als 2400 davon gelesen, aber anhand letzter Ereignisse in den Storys, bin ich am überlegen aufzuhören.
Neue Autoren nach dem Rückzug von Jason Dark, gehen neue Wege und sortieren gnadenlos unter den Charakteren auf.
Das ist nicht mehr "meines", leider. 😮
 
„Underground Railroad“ von Colson Whitehead.

Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben und Kopfgeldjägern, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit?

»Underground Railroad« ist ein Manifest über die Menschlichkeit und zugleich eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, in Amerika schwarz zu sein.

Ausgezeichnet mit dem National Book Award und Pulitzer Prize und ein Jahr ununterbrochen auf der New York Times-Bestsellerliste.
 
Cory Doctorow, Walkaway.


interessanterweise sind da auch einige der besten Sexszenen drinnen, die ich je in Büchern gelesen habe (für meinen Geschmack halt).
 
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