Shoe Doc, einem Freund geht es ähnlich. Nach dem 2. Kind wollte er mit seiner Frau eine monogame Beziehung führen, doch die lässt ihn höchstens ein- zweimal im Monat ran und kaum angefangen, frägt sie schon, ob er schon fertig ist. Meinen Tipp, mit ihr offen und intensiv über ihr Sexualleben zu sprechen, fruchtete überhaupt nichts, sodass er wieder sein früheres Leben aufnahm und sich sexuell außerhalb der Beziehung Befriedigung sucht.
Eine Scheidung möchte er wegen der Kinder nicht und finanziell wäre es auch eine Katastrophe.
War beruflich viel im Außendienst unterwegs, unglaublich welche Seitensprungchancen sich auftun. Die beliebteste und gefahrloseste Zeit für ein Pantscherl ist der Vormittag. Viele Muttis liefern brav den Nachwuchs in Kindergarten oder Schule ab und treffen sich mit anderen zum Kaffeetratsch in einem Lokal. Da die meisten Männer beruflich unterwegs sind hat man es als zufälliger, männlicher Lokalbesucher relativ leicht, mit einer der Damen anzubandeln. Besonders dankbar für Ablenkung sind Frauen, deren Männer die ganze Woche auspendeln müssen.
Verheirateter Mann pantscherlt also mit einer Frau in einer fixen Beziehung, beide haben das gleiche Risko, beide wollen nur Sex und beide wollen die eigene Partnerschaft nicht gefährden, also erleidet niemand ernsthaft Schaden.
Siehe 1. Absatz, die Frau des Mannes braucht sich nicht zum Sex mit ihm überwinden, ihr Mann kann seine sexuellen Bedürfnisse auswärts ausleben und die Frau deren Mann nicht zur Verfügung steht, erlebt durch die Vertretung sexuelle Erfüllung. Zumindest die drei sind zufrieden.