Ist vor Längerem nicht hier (beruflich) aufgefallen und ergründet.
Ich habe das jetzt noch mal kurz recherchieren lassen.
- Safari & Firefox: Nutzen ein vollständiges Farbmanagement. Sie lesen das Farbprofil des Bildes exakt aus und gleichen es mit dem Farbprofil Ihres Monitors ab. Die Farben wirken dadurch am originalgetreuesten.
- Chrome, Edge & Opera: Verlassen sich stark auf den sRGB-Standard. Wenn Fotos kein ICC-Profil eingebettet haben, interpretieren sie die Farben oft abweichend. Bei Bildschirmen mit großem Farbraum (Wide-Gamut) wirken die Farben in Chrome daher gelegentlich übersättigt oder zu dunkel.
- Firefox nutzt hochqualitative Algorithmen (z.B. Lanczos), die feine Details, Linien und Konturen meist sehr knackig und originalgetreu berechnen.
- Chrome/Edge (Chromium-basiert) tendieren bei der Skalierung (vor allem beim Hineinzoomen oder bei krummen Prozentzahlen) dazu, das Bild weichzuzeichnen. Fotos wirken dadurch leicht unscharf oder verwaschen.
Für Fotografen und Designer: Man findet im Netz, welche Standards, Bilder auf den Browsern gleich aussehen lassen. (Bildbearbeitungsprogramm ist natürlich auch ein Thema).
Irgendwas mit einer Gammakurve gab´s auch, aber zuviel wollte ich auch nicht wissen.