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Gerade in einem Forum wie diesem hier, kommt einem beim Lesen dieser Wunsch immer wieder unter die Augen. Für mich war diese Sichtweise nie wirklich stimmig. Ich bin über ein Kommentar gestolpert (nicht von hier) das mEn diesen Widerspruch, den ich wahrnehme, gut abbildet.
Zusätzlich angeregt durch einen Kommentar einer Userin von hier. In einem anderen Fred, wo es darum ging, dass man Menschen mit denen man in Beziehung stand, niemals vergessen würde. Es wäre schlicht und ergreifend: eigenartig.
Ein paar Gedanken von mir: denkt man allen Ernstes, dass bei unverbindlichem Sex diese Komponente nicht greifen würde?
Ist einem klar, dass man auch diese Menschen weiter als Teil seines Lebens tragen wird und man sie nicht einfach so abschütteln kann?
Glaubt man, dass diese Art des Zuganges zur Sexualität keine Spuren hinterlässt, in welcher Form auch immer?
Wozu reduziert man freiwillig sein eigenes Menschsein?
Hier nun der Kommentar, um den es sich dabei drehen soll:
Unverbindlicher Sex ist ein Widerspruch. Nicht moralisch – biologisch und psychologisch. Dabei werden Bindungsprozesse aktiviert.
Ob wir wollen oder nicht.
Sex ist maximale Verletzlichkeit: nackt, geöffnet, im Ausnahmezustand.
Wiederholung verstärkt das: Der Körper lernt. Das Nervensystem prägt.
Das Emotionale in uns reagiert.
Tun wir so, als sei das neutral, entsteht innerer Konflikt: Ein Teil bindet. Ein Teil flieht.
Das macht müde. Unklar. Hungrig.
Die Lösung ist nicht Moral, sondern Bewusstheit: Mit wem. In welcher Qualität. Mit welchem Maß an Vertrauen.
Sexualität kann nähren. Aber nicht, wenn sie als folgenlos verkauft wird.
Die Moral haben wir ein gutes Stück weit bereits hinter uns gelassen.
Unsere biologische Prägung können wir nicht ablegen.
Sie zu ignorieren, hat einen Preis.
Zusätzlich angeregt durch einen Kommentar einer Userin von hier. In einem anderen Fred, wo es darum ging, dass man Menschen mit denen man in Beziehung stand, niemals vergessen würde. Es wäre schlicht und ergreifend: eigenartig.
Ein paar Gedanken von mir: denkt man allen Ernstes, dass bei unverbindlichem Sex diese Komponente nicht greifen würde?
Ist einem klar, dass man auch diese Menschen weiter als Teil seines Lebens tragen wird und man sie nicht einfach so abschütteln kann?
Glaubt man, dass diese Art des Zuganges zur Sexualität keine Spuren hinterlässt, in welcher Form auch immer?
Wozu reduziert man freiwillig sein eigenes Menschsein?
Hier nun der Kommentar, um den es sich dabei drehen soll:
Unverbindlicher Sex ist ein Widerspruch. Nicht moralisch – biologisch und psychologisch. Dabei werden Bindungsprozesse aktiviert.
Ob wir wollen oder nicht.
Sex ist maximale Verletzlichkeit: nackt, geöffnet, im Ausnahmezustand.
Wiederholung verstärkt das: Der Körper lernt. Das Nervensystem prägt.
Das Emotionale in uns reagiert.
Tun wir so, als sei das neutral, entsteht innerer Konflikt: Ein Teil bindet. Ein Teil flieht.
Das macht müde. Unklar. Hungrig.
Die Lösung ist nicht Moral, sondern Bewusstheit: Mit wem. In welcher Qualität. Mit welchem Maß an Vertrauen.
Sexualität kann nähren. Aber nicht, wenn sie als folgenlos verkauft wird.
Die Moral haben wir ein gutes Stück weit bereits hinter uns gelassen.
Unsere biologische Prägung können wir nicht ablegen.
Sie zu ignorieren, hat einen Preis.
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