Es wird immer drüber geredet, wie unterschiedlich die Frauen nicht sind, mit den Männern ist es aber nicht anders.
Natürlich. Es ist schwierig zu erklären. Männer sind dazu gemacht, Samen zu geben, Frauen dazu, ihn zu bekommen. So ist unser Instinktverhalten. Wenn das nicht so wäre, wären wir längst ausgestorben. Samen zu verspritzen ist also ein ganz archaisches Bedürfnis, im Stammhirn, weit außerhalb unsrer rationalen Kontrolle verankert.
Man fühlt, wenn der Same durch den Schwanz gedrückt wird. Es fühlt sich anders an, als Urin, weil die Konsistenz weit dicker ist. Dieses Gefühl ist nicht besonders stark, aber es ist da und macht einen Orgasmus für das Stammhirn komplett. Die Hypophyse hört dann sofort auf, Sexualhormone zu bilden und damit ist bei einem (gut erwachsenen) Mann die Sache zu Ende, er ist befriedigt. Das ist biologisch sinnvoll, daher ist es auch so gemacht.
Trockenen Orgasmen fehlt diese Komponente. Ansonsten sind die genauso geil. Aber eben nicht final befriedigend.
Weil es eine so fundamental wichtige biologische Funktion ist, die tief im Instinktverhalten angelegt ist, glaube ich nicht, dass es bei anderen Männern wesentlich anders ist.
Natürlich kann man lernen, damit klarzukommen. Es gibt (im hinduistischen Kulturen) Männer, die freiwillig ausschließlich trockene Orgasmen haben. Es ist also nicht so schlimm, wie das, was ich geschrieben habe klingen mag. Die Lust des Orgasmus ist ja vollständig da, der Gewinn an Nähe ist da, es ist nicht weniger geil. Aber es macht einfach einen Unterschied. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei anderen Männern anders sein
kann.