These zu BDSM

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Ist einfach so ne These, und würd mich interessieren, ob ihr das bestätigen könnt, oder wie ihr das seht:

Der Devote ist im realen Leben dominant, unterdrückerisch, und kompensiert dies durchs devot Sein beim bdsm Sex.

Der Dominante ist im realen Leben der Unterdrückte, Underdog und kompensiert dies durchs dominant Sein beim bdsm Sex.

Clichée?
 
nun klischees kommen ja immer von irgendwo her, und sind ja nicht vollkommen aus der luft gegriffen
also wird das wohl bei einigen (vl sogar vielen) wohl auch so sein
bei mir ist es zumindest einmal so, im beruf habe ich (mehr oder weniger) führungsposition mit entsprechender verantwortung und leute die unter meiner führung arbeiten

im privaten (beziehung), sexuellen, bzw eben bdsm-bereich hat es mir aber schon immer gefallen (auch bevor ich mir meine berufliche position erarbeitet habe), wenn die dame das sagen hat, vor allem im bdsm-bereich liebe ich es mittlerweile, als sklave einer herrin dienen zu dürfen
mir gefällt das gefühl das jemand anderer die kontrolle über micht hat, dabei kann ich auch komplett abschalten, ich ihr dienen darf, und sie auch ihre lust (und launen) an mir auslebt

also ja ich würde sagen bei mir ist es mittlerweile auch ein ausgleich zum beruflichen leben, aber wohl nicht von anfang an
 
Ist einfach so ne These, und würd mich interessieren, ob ihr das bestätigen könnt, oder wie ihr das seht:

Der Devote ist im realen Leben dominant, unterdrückerisch, und kompensiert dies durchs devot Sein beim bdsm Sex.

Der Dominante ist im realen Leben der Unterdrückte, Underdog und kompensiert dies durchs dominant Sein beim bdsm Sex.

Clichée?
Ziemlich interessanter Zugang. Könnt was dran sein
 
Nein würd ich nicht sagen, die dominanten die ich kenne und schätze sind auch im Leben dominant, ich bin sexuell devot, im Leben aber weder devot noch dominant, behaupte ich jetzt mal ;) ich glaub nicht das man das pauschalisieren kann, die Menschen sind individuell und ebenso ihre Vorlieben.
Mary
 
Der Devote ist im realen Leben dominant, unterdrückerisch, und kompensiert dies durchs devot Sein beim bdsm Sex.

Der Dominante ist im realen Leben der Unterdrückte, Underdog und kompensiert dies durchs dominant Sein beim bdsm Sex.


Ja, Klischee - es gibt alle BDSM Varianten in der Realität. Mit und viel häufiger ohne Sex ...
 
Ja, es ist ein klischee, ja, manchmal stimmts, nein, manchmal stimmts nicht.

Typisch klischeehaft dürfte wohl der topmanager sein, der nach dienstschluss der Domina die Stiefel leckt. Aber bitte, es gibt doch so vieles in diesem weiten Feld.
 
Nicht wenige befinden sich gesellschaftlich irgendwo zwischendrin, mit Untergebenen und Vorgesetzten, bzw. werden teils "unterdrückt", sind aber andererseits gelegentlich auch die "Unterdrücker". Vlt. ermöglicht dies auch, in beide Rollen zu schlüpfen.
 
Nicht wenige befinden sich gesellschaftlich irgendwo zwischendrin, mit Untergebenen und Vorgesetzten, bzw. werden teils "unterdrückt", sind aber andererseits gelegentlich auch die "Unterdrücker". Vlt. ermöglicht dies auch, in beide Rollen zu schlüpfen.


Ja, das mit beiden Rollen stimmt - allerdings vermutlich anders, als Du es gemeint hast. Meiner Beobachtung nach switchen 90 Prozent aller BDSM Menschen, abhängig vom Partner/der Partnerin, der Situation und dem Lebensabschnitt. "Reine" Neigungen kenn ich nur ganz wenige.
 
Bunt gemischt, wie der Regenbogen :D nur halt in Graustufen, statt der Farbe :rofl:

Es gibt devote die im RL dominant sind oder umgekehrt

Es gibt dominante die im RL dominant sind

Es gibt Leute die im RL "normal" sind und im Spiel dann Vollgas geben ...
 
etwas kurz deine These … ich these mal weiter ; Erlebnisse in jungen Jahren .
 
ich hab so ziemlich alle Fetishe … also wie erklärt sich das ?

ich kann mich in jeden Fetisch reinfühlen und das dauert überhaupt nicht lange, bis ich da voll drinnen bin.

so auch komplett absurde sachen, wie ganz 'normale' .
 
Ich glaub dieses Klischee und diese These kommt schon von irgendwo und ist nicht wirklich aus der Luft gegriffen. Ich kannte zumindest 2 (fremde) Beziehungen persönlich gut wo das genau so war. Ich selbst bin in einer gesteckt wo die Rollenverteilung diesem Bild entsprochen hat.
Kannte aber auch durchaus Beispiele wo das nicht der Fall war bzw Rollenverteilungen einfach nicht klar deffiniert waren.

Also sicher ist die Theorie nicht ganz unfundiert... aber komplett zutreffend bei weitem auch nicht. Wie viele Thesen die verallgemeinern halt.
 
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