Stereotypen oder: was macht einen Mann eigentlich männlich, oder eine Frau weiblich?

Weil eine, in meinen Augen, recht interessante Diskussion zwischen @Mitglied #462286 @Mitglied #452008 @Mitglied #391280 und ein paar anderen in einem anderen Thread (Männer heutzutage überflüssig?) entbrannt ist würden mich mal die Standpunkte interessierter Forenuser interessieren.

Hier geht es jetzt mal weniger um Attraktivität oder was als anziehend empfunden wird von meiner Seite sondern einfach um die Stereotypen!

Was ist denn nun eigentlich ein männlicher Mann?
Was ist eine weibliche Frau?

Wie deffiniert sich das? Welche körperlichen und vor allem charakterlichen Eigenschaften unterscheiden die Geschlechter? Und sollte das so sein? Ist das natürlich? Ist das anerzogen? Sollte man das forcieren bzw ist das noch sinnvoll in heutiger Zeit? Was davon ist biologisch und was durch soziale Normen bedingt?

Dürfen Männer weinen? Dürfen Frauen Formel-1 lieben? Und wieso tun das jeweils so wenige offen und dazu stehend?

Sehr schönes Thema. Möchte mal versuchen meine Gedanken dazu so nieder zu schreiben wie ich es empfinde und glaube, dass es gut ist.

Ganz allgemein gesagt erwarte ich nicht, dass sich das jeweilige Geschlecht so verhält wie es die Gesellschaft sich im Laufe von Jahrzehnten selbst anerzogen hat. Das wäre purer Selbstmord. Vielmehr stehe ich absolut darauf, wenn sich Menschen so verhalten und geben wie es die Gene/Erziehung, nennt es wie ihr wollt, für sie vorgesehen hat. Der Mensch an sich sollte sich so verhalten, wie er es für richtig hält. Auf jeden Topf passt ein Deckel und jeder wird im Leben seinen Gegenspieler finden.

Die körperlichen Eigenschaften sind ja klar definiert. Die charakterlichen Eigenschaften schwanken ja von Mensch zu Mensch. Ich kenne Frauen, die leben wie Männer und anders herum. Ich komm mit allem klar, solang sie mir nicht auf den Schlips treten.

Was die Männerwelt betrifft: Ja, sie dürfen und sollten sogar weinen. Bilde ich mir das ein, oder stehen Frauen sogar darauf, wenn der Mann sich total hingibt und sein Gefühlsleben mal ne Achterbahn ist? Ich für meinen Teil weiß, dass es verdammt gut tut wenn man mal die Tränen raus lässt. Ich hab das sogar sehr häufig. Oft bei bestimmter Musik mit bestimmten Gedanken. Mit gewissen Dingen bin ich aufgewachsen aber mit manchen auch nicht. Weinen, offen reden und all das, was uns verletzlich macht...Ich musste mir das mehr oder weniger alles selbst beibringen mit Unterstützung meiner Liebsten.

Was die Frauen angeht: Sie soll ihr Ding machen. Wenn sie auf Sport steht, insbesondere F1 oder Fußball, umso besser. Ist aber kein muss. Oft macht auch der Instinkt eine Frau aus. Wie oft meine schon mit Dingen Recht hatte, die ich so nicht erwartet hätte. Beruflich mag ich Frauen, die sich nicht den typischen Beruf wie Sekretärin oder Frisöse aussuchen. Wenn sie es will, soll sie auf´n Bau gehen.

Meiner Meinung nach machen das die jeweiligen Geschlechter nicht so offen, weil die Gesellschaft sich selbst so geprägt hat. Und ich halte das für einen großen Fehler. Frauen sind keine Gebährmaschinen und Köche. Meine Frau geht arbeiten und macht jeden Scheiß mit. Ich kann mit Stolz behaupten, dass wir gefestigt sind und unser Ding machen.
 
Weil eine, in meinen Augen, recht interessante Diskussion zwischen @Mitglied #462286 @Mitglied #452008 @Mitglied #391280 und ein paar anderen in einem anderen Thread (Männer heutzutage überflüssig?) entbrannt ist würden mich mal die Standpunkte interessierter Forenuser interessieren.

Hier geht es jetzt mal weniger um Attraktivität oder was als anziehend empfunden wird von meiner Seite sondern einfach um die Stereotypen!

Was ist denn nun eigentlich ein männlicher Mann?
Was ist eine weibliche Frau?

Wie deffiniert sich das? Welche körperlichen und vor allem charakterlichen Eigenschaften unterscheiden die Geschlechter? Und sollte das so sein? Ist das natürlich? Ist das anerzogen? Sollte man das forcieren bzw ist das noch sinnvoll in heutiger Zeit? Was davon ist biologisch und was durch soziale Normen bedingt?

Dürfen Männer weinen? Dürfen Frauen Formel-1 lieben? Und wieso tun das jeweils so wenige offen und dazu stehend?
Testosteron.
Und weilst es du bist ein bisschen länger;):
Frauen dürfen Formel 1 fahren, aufgrund von Körpergröße und Gewicht wären sie auch besser geeignet als Männer, ein Beitrag den "Pay gap" zu reduzieren wäre es auch, sie machen es aber nicht. Ihnen fehlt die testosteroninduzierte Durchsetzungsgabe als das typisch Männliche, Gewaltbereitschaft könnte man es auch nennen.
 
Ich gehöre ja irgendwie nirgends so wirklich dazu :)

Was ich sehr spannend finde: Im Job wurde mir schon einige Male gesagt, dass ich was meine Auftreten betrifft (nicht das körperliche, sondern wie ich Dinge sehe und mich selbst einschätze) "weibliche Eigenschaften" habe. Also dass ich manchmal zu zurückhaltend bin, zweifle und mich selbst für Aufgaben nicht geeignet fühle. Männer sagt man ja oft das Gegenteil nach - also dass sie sich mitunter überschätzen.

Interessant finde ich die Einschätzung deshalb, weil im Jobumfeld ja niemand weiß, dass ich gerne mal in die Frauenrolle schlüpfe :D. Was aber schon noch wichtig ist: Ich fühle mich nicht im "falschen Körper", hab also kein Problem mit meinem Mann-Sein. Aber ich tausche halt gerne mal die Rolle.
 
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