Sozial/ Hilfsbereit - und nicht genug bekommen

aber dieses kollektive ämterbashing ist grundlos und kommt oftmals von den leuten, die von geregelter arbeit eher wenig halten und lieber von unterstützung leben.
Eine Dame beim Finanzamt war sehr nett und hat mir tatsächlich weitergeholfen und eine Betreuerin bei der Gesundheitskasse war auch höflich, bemüht und hilfreich. Leider verschwinden sie in der Masse von Damen und Herrn, die einem unhöflich, überheblichen und abweisend gegenübertreten.
Mir ist auch klar, dass diese Leute kein einfaches Klientel haben und sich so manchen präpotenten Antragsteller antun müssen. Aber dafür kann ich nichts.
Ein Automechaniker kann ja auch nicht einfach bei einem Auto automatisch die Bremsen reparieren, nur weil er davor bei 3 Autos dies machen musste, beim aktuellen Auto aber der Keilriemen gewechselt gehört.
Da ich auch Beamte im Familien- und Bekanntenkreis habe, weiß ich, dass die Anforderungen stetig steigen und immer weniger Mitarbeiter dies auch noch fördert.

Deine angedeutete Unterstellung, ich würde lieber von Unterstützung leben, als arbeiten zu gehen finde ich sehr unangebracht.
Aber ich muss zugeben, dass ich wenig Erfahrung als Bittsteller bei Ämtern hatte und ich weiß, dass es Menschen gibt, die diese Erfahrungen haben und unser Sozialsystem als Selbstbedienungsladen ansehen. Diese haben natürlich stets die richtige Karten, die passenden Codes und sämtliche sonstige Papierln bei der Hand.
 
Muss das wirklich so sein?



Ist das tatsächlich so?

Wenn du mal ´ne Nacht (oder 2 oder 3 Nächte) drüber geschlafen und deinen verständlichen Grant reduziert hast, könntest du erkennen, dass es vielleicht doch immer auf den Einzelnen ankommt. Dieses Mal war´s der Falsche. Beim nächsten Mal - Holzauge sei wachsam - wird´s der Richtige sein...

PS: Meine Erfahrung aus mehreren Jahren eingeschränkt gemeinnütziger Tätigkeit: Die, die wirklich Unterstützung brauchen, melden sich nicht. An diese Menschen "ranzukommen", um sie zu unterstützen, absolut anonym, ohne auch nur irgendeine Gegenleistung zu erwarten, ist irgendetwas zwischen Tanz auf dem Drahtseil und nicht möglich und leider viel zu selten erfolgreich. Trotzdem sollte man sich von einem schwarzen Schaf nicht von seiner grundsätzlichen Hilfsbereitschaft Menschen gegenüber abbringen lassen.

Ich werde nach wie vor hilfsbereit sein! Ich werde auch nach wie vor etwas geben.
Nur werde ich dass in Zukunft anders machen/ angehen.
Dieses mal war ich mit ihm zusammen im Geschäft - daher habe ich ja mitbekommen, was er noch alles auflegen wollte.
2/3 von den Kosten wäre nur für Luxusgüter drauf gegangen, die nicht mal ich mir derzeit leisten will (Rum, Teures Parfüm, Prallinen, Wein, etc.) wenn ich nicht eingebremst hätte.
Falls ich wieder mal in so eine Situation kommen sollte, und darauf angesprochen werde, wegen Lebensmittel kaufen/ zusammen einkaufen/ werde ich einen max. Betrag festlegen - und diesen so aushändigen - die Person kann damit dann machen was sie möchte.
 
Ich glaube mich haben hier nicht alle richtig verstanden...
Bzw. muss ich mal die ganze Story erzählen...

Ich würde niemals aufgrund so einer Situation in der ich war, aufhören weitere Sozialleistungen (Geld, Hilfe, Unterstützung) zu erbringen.
Selbst bin ich ein Mensch der immer zuerst auf andere schaut, bevor ich eigentlich auf sich selbst schaut.
Dass ich da oft auch nur ausgenutzt werde, dass ist mir auch klar - und selber bewusst. Auch dass es Leute gibt, die div. Sozialleistungen einfach nur schamlos ausnutzen.
D.H. Ich werde nach wie vor helfen, Spenden, ein offenes Ohr haben, meine eigene Krankheit hinten anstellen um zu helfen, da es da draußen Leute gibt, die es wesentlich schwerer haben.
Ich werde auch weiterhin Augen und Ohren offen halten und wenn ich das Gefühl habe etwas geben zu wollen, dann werde ich dass auch machen.
Ich werde nur die Art und Weise ändern, wie ich es mache.
Aus meiner Erfahrung habe ich gelernt.
Ich werde bestimmt nicht mehr mit jemanden ins Geschäft gehen zum einkaufen, damit sich dieser Artikel, welche er zum Leben braucht aussuchen kann- mit dem Resultat, dass dann 2/3 Sündhaft teure Luxusartikel im Korb landen würden (Rum, Wein, Parfüm, teure Kosmetikma etc.) die nicht mal ich mir leisten würde. Anschließend muss ich mir dann im Geschäft noch eine Riesen Szene anhören, weil versucht wird mir ein schlechtes Gewissen einzureden, warum ich ihm jetzt den 60€ Rum verwehre...bei dem Wein, Parfüm etc. war es das gleiche....ich wurde im Geschäft versucht als schlechter Mensch hingestellt zu werden....
Ganz nebenbei erwähnt hat der Einkauf weit über 100,00€ ausgemacht - mit dem Resultat, dass ich dann nicht mal ein Danke bekommen habe.
Aber beim Verlassen des Geschäfts bin ich noch gefragt worden, ob ich nicht noch Geld für Schuhe hätte...
Aktuell muss ich selber schauen, dass ich Finanziell über die Runden komme.
Dieses Geld haben oder nicht haben macht auch bei mir derzeit einen großen Unterschied aus. Nur denke ich mir halt: Dann verzichte ich halt auch etwas, um jemanden damit was gutes zu tun,
Auf so eine dreiste Situation war ich nicht vorbereitet

Falls ich also wieder mal in so eine Situation kommen sollte, gibts dann nur ein Geld - die Summe bestimme ich - und derjnige kann dann damit machen was er will.
 
Ich glaube mich haben hier nicht alle richtig verstanden...
Bzw. muss ich mal die ganze Story erzählen...
Ich denke nicht, dass Du Dich rechtfertigen musst. Jeder gibt was er kann und will. Auch wofür jemand Geld ausgeben will, bleibt ihm selbst überlassen.
Nur dieser kurze Satz
Mein Fazit: Mach ich Nie wieder!
hat wohl Reaktionen hervorgerufen, da man seine Hilfsbereitschaft nicht von einem Individuum, das unverschämt ist, abhängig machen sollte.
 
Ich hab einem Bettler mal ein Baguette und a Packerl Käse gegeben.
Als er mich nach Geld oder Alk gefragt habe, hab ich verneint.
Der ist aufgestanden und hat das Sackl zsammt Inhalt in einen Mistkübel gestopft.

Never ever, niemals mehr geb ich auch nur einen Cent her an Bettler.

Spenden gehen an Feuerwehr(unterstützendes Mitglied) und Rotes Kreuz
 
Ich habe beruflich mit Leuten am finanziellen Limit gearbeitet, und habe genau dieses Szenario oft genug mitbekommen.
Sei es, dass du Frühpension beantragst, sei es dass du in Konkurs gehst, theoretisch solltest du Geld bekommen, praktisch wirst du auf "bitte warten" gestellt.
Selbst zugesagte Förderungen für Kredite wurden derart spät ausgezahlt, dass so mancher Kredit kurz vor der Fälligstellung war.

und dies alles geschah aus boshaftigkeit oder willkür des jeweiligen beamten? wenn nicht, warum dann? wurden fristen oder termine seitens der beamten mit absicht nicht beachtet?
 
Ich hab einem Bettler mal ein Baguette und a Packerl Käse gegeben.
Als er mich nach Geld oder Alk gefragt habe, hab ich verneint.
Der ist aufgestanden und hat das Sackl zsammt Inhalt in einen Mistkübel gestopft.

Never ever, niemals mehr geb ich auch nur einen Cent her an Bettler.

Spenden gehen an Feuerwehr(unterstützendes Mitglied) und Rotes Kreuz

Mein Aha-Moment war eine Situation, als ich an einem Bettler mit einem Hut vor sich - in dem ein paar Münzen lagen - vorbeiging, der neben einer auffälligen Luxuskarosse saß.
Nach ein paar Metern höre ich einen Motor aufheulen. In einer Art und Weise, die mich veranlasste, mich danach umzudrehen: Der Bettler war weg und die Luxuskarosse parkte grade aus. :mrgreen:
 
Weils Anweisungen haben zu sparen, überall wird gespart mit Leistungen, zB beim Arzt auch..hast noch nix bemerkt?

wie sollten's da sparen? jegliche sozialleistung - und um die geht's ja da - ist gesetzlich geregelt wer sie unter welchen voraussetzungen bekommt. die kriterien für mindestsicherung und co. werden ja nicht vom beamten festgelegt sondern stehen im gesetz.
 
Mein Aha-Moment war eine Situation, als ich an einem Bettler mit einem Hut vor sich - in dem ein paar Münzen lagen - vorbeiging, der neben einer auffälligen Luxuskarosse saß.
Nach ein paar Metern höre ich einen Motor aufheulen. In einer Art und Weise, die mich veranlasste, mich danach umzudrehen: Der Bettler war weg und die Luxuskarosse parkte grade aus. :mrgreen:
Ich sollte das auch mal probieren, vielleicht kann man dadurch zu was kommen :mrgreen:
 
welchen grund sollte ein beamter haben, jemandem eine leistung die jemandem zusteht vorzuenthalten'?
🤷

Ich wurde auf jedem österreichischen Amt bisher äußerst zuvorkommend, höflich und korrekt behandelt.
Daß man mal mit einer Entscheidung nicht zufrieden ist, - naja, es gibt Gesetze und Bestimmungen, da kann der Sachbearbeiter nix dafür.

Ebenso jedes telefonat mit FA, ÖGK, Schulamt, AMS,.....bisher immer freundlich und höflich. Auch Rückrufe(FA) immer zeitgemäß und kompetent.
 
wie sollten's da sparen? jegliche sozialleistung - und um die geht's ja da - ist gesetzlich geregelt wer sie unter welchen voraussetzungen bekommt. die kriterien für mindestsicherung und co. werden ja nicht vom beamten festgelegt sondern stehen im gesetz.
Ja theoretisch..Praxis hat schon anderes erbracht.
 
Bin ich keiner, aber trommeln kann ich gut und für ne ordentliche Pauke sollt das Geld noch reichen :rofl:

Für den Fall der Fälle hab ich mir schon ein 'alternatives Geschäftsmodell' als Straßenmusiker überlegt:

50 Cent: Ich höre für 2 Minuten auf zu singen
1 Euro: Ich höre für 5 Minuten auf
2 Euro: 10 min
10 Euro: Ich gehe singend nach Hause
20 Euro: Ich gehe schweigend nach Hause

:mrgreen:
 
welchen grund sollte ein beamter haben, jemandem eine leistung die jemandem zusteht vorzuenthalten'?
Weils weniger Arbeit ist jemand abzuwimmeln als das ganze Prozedere durchzumachen.

I denk ma des a oft bei Polizeikontrolln wenns an weiterfahrn lassn.... is afocher an Buam wegn Schnöfahrn zu strofn als drei Seitn Bericht schreibn und dann min Rechtsschutz streitn.
 
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