Sind Hausfrauen peinlich?

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Mir gehen Männer am Sack, die glauben mit einer Frau leben zu dürfen, die selbstständig ist, die ihre Finanzen im Griff hat ganz sicher niemanden braucht, der ihr etwas finanziert und echt denken, dass sie noch wie einst bei der Hausfauenmama verwöhnt werden wollen und das depperte reden auch noch von der pubertären Aufmüpfigkeit von daheim mitbringen.

Mir gehen Männer am Sack, die Arbeit anderer nicht schätzen können, vor allem dann wenn sie selbst die Nutznießer bzw. eh verwöhnten Bälger waren und dann noch die Klappe aufreißen.

Mir gehen Menschen am Sack, dass wertvolle Arbeit da wie dort in verschiedenen Qualitäten vorhanden ist.

Es gibt Frauen (mittlerweile wie Männer), die daheim sind und recht wenig auf die Reihe bringen sowie Siebenschläfer hinter dem Schreibtisch.

Wenn ein Mensch mit einem derartig einfältigen Weltbild auftritt allerdings, dann erlaube ich mir sehr bestimmt zu sagen, dass Mama und Papa ihren Elternjob scheiße gemacht haben.

Tja und Leut, die vielleicht zuviel Spielkonosolen geschenkt bekamen, verwöhnt zulange im Fernsehen Schwachsinn sehen durften und zuwenig daheim erlernt haben, glauben ihr kleines Weltbild sagt irgendetwas aus, das sie unfair finden, die sollen sich warm anziehen, weil die werden als erster zu Opfer ob vom befreundeten Versicherungsmakler angefangen. Diejenigen die an eine faire Ordnung glauben, dass Ausgewogenheit 1:1 bestehen muss, die kriegen was sie verdienen, nämlich mal eher nix, da kaum geistig beweglich und mit unerschütterlicherer Intoleranz und Ich-Denken gesegnet.

Wenn ich irgendetwas Negatives an Hausfrauen finden kann, dann ist solche Söhne, unreif und unbedacht, ihres Haushalts zu entlassen.

Was DU schreibst ist das Ewiggestrige Fernsehbild der 50iger-Jahre-Hausfrau.
Heute sind Hausfrauen daheim, weil sie sich mit ihrem Mann so geeinigt haben und die Arbeit so teilen.
Dass sie auf sehr viel verzichten, sowie an finanzieller Versorgung im Alter, ist mitunter recht mutig und bewundernswert.

Viele Tätigkeiten die heute staatlich und teuer bezahlt werden, wurden über Jahrzehnte von Hausfrauen gratis zum Wohle unser Gesellschaft geleistet.

Wenn ein Partner (und bei uns war das umgekehrt) das Einkommen hat, dass es der Familie möglich ist, dass der andere Partner daheim bleiben kann und (wie es bei mir war), sich um vier Kinder, die Schule, Haus und Garten, Fahrzeuge, das soziale Umfeld und alle Hausarbeiten kümmert, bin ich dankbar und ziehe den Hut. Bis heute obwohl wir mittlerweile geschieden sind, bin ich ihm für die 10 Jahre die ich wirklich mein Daheim beim Kommen und beim Gehen sah, dankbar - so konnte ich das Haus bauen und anschaffen in dem ich mittlerweile mit dem letzten Sohn lebe. ;)

Pension: In den Zeiten, in denen einer der Partner daheim blieb, kann man die Pension splitten. Überraschung?

Alltag in Österreich: Kaum eine Familie kann überhaupt noch entscheiden ob einer daheim bleiben will.
Diese Möglichkeit gibt es finanziell kaum mehr in den meisten Familien und zwar nicht, weil übermäßiger Luxus gefragt ist, sondern weil es sein muss um finanziell als Familie über die Runden zu kommen.

Tatsache ist, dass in diesen Familien heute noch, die meiste Hausarbeit und Kindererziehungsarbeit geleistet wird.

Wenn mir etwas am Sack geht ist das neben engstirnigen Plappermäulchen eben mal aus Mamis Nest gefallen, diese massiven Unstimmigkeiten und Belastungen für Frauen weder sehen noch respektieren.

Wer die Arbeit anderer nicht respektiert ob bezahlt oder unbezahlt, ist irgendwie ein undankbarer alter Balg. ;)
Da haben wir uns ja schon weiter bewegt, oder?

Sodale und weil bald Weihnachten kommt und ich gerade Deine Galerie betrachten konnte, hoffe ich dass Du mein Post nicht als Erfüllung Deines Wunsches siehst.
Anhang anzeigen 8229862

Das ist übrigens was Du getan hast, in das Gesicht so vieler Hausfrauen, die durchaus mehr Arbeitsleistung erbringen können, als dergut verdienende Gemahl, mehr Verantwortung tragen können als er, die soziales Gefüge außerhalb ihrer Familie stärken und unterstützen und viele Ihrer eigenen Zukunftswünsche zum Wohle der Familie und des Umfeldes, der Bildung ihrer Kids und dem steten Vorleben abseits von Schulwissen, zurückstecken.

Ich würde dafür plädieren, dass es zumindest die Möglichkeiten für Familien gibt, dass diese frei entscheiden dürfen und können, ohne ins Existenzminimum zu stürzen, ob beide Partner berufstätig sein wollen oder eben einer der Partner daheim bleibt um sich die Arbeit so zu teilen.

Madame hat einen Sack? :unsure:
 
Ich würde dafür plädieren, dass es zumindest die Möglichkeiten für Familien gibt, dass diese frei entscheiden dürfen und können, ohne ins Existenzminimum zu stürzen, ob beide Partner berufstätig sein wollen oder eben einer der Partner daheim bleibt um sich die Arbeit so zu teilen.

100% Zustimmung! Wenn eine Frau oder ein Mann sich entscheidet als Mutter/Vater Hausfrau/Hausmann zu leben, sollte diese Person ein ordentliches Gehalt bekommen. Ich bin überzeugt, dass sich das 10x finanziert, durch das Wegfallen der ganzen Kinderbetreuungs- und Schulprobleme, die dem Staat eine Menge Geld kosten.
 
100% Zustimmung! Wenn eine Frau oder ein Mann sich entscheidet als Mutter/Vater Hausfrau/Hausmann zu leben, sollte diese Person ein ordentliches Gehalt bekommen. Ich bin überzeugt, dass sich das 10x finanziert, durch das Wegfallen der ganzen Kinderbetreuungs- und Schulprobleme, die dem Staat eine Menge Geld kosten.

Vor vielen Jahren hatte der leider zu früh verstorbene Hans Peter Heinzl folgendes Bonmot (verfasst von Peter Orthofer) in seinem Programm:
"Es wird grad diskutiert, ob Hausfrauen ein Gehalt bekommen sollen.
Ich bin dafür. Ich find das gut, wenn der Staat meine Frau dafür bezahlt, dass sie meine Socken wäscht und meine Hemden bügelt.
Und wenn sich das bewährt, nehm ich mir eine zweite und eine dritte..."
 
Mir gehen Männer am Sack, die glauben mit einer Frau leben zu dürfen, die selbstständig ist, die ihre Finanzen im Griff hat ganz sicher niemanden braucht, der ihr etwas finanziert und echt denken, dass sie noch wie einst bei der Hausfauenmama verwöhnt werden wollen und das depperte reden auch noch von der pubertären Aufmüpfigkeit von daheim mitbringen.

Mir gehen Männer am Sack, die Arbeit anderer nicht schätzen können, vor allem dann wenn sie selbst die Nutznießer bzw. eh verwöhnten Bälger waren und dann noch die Klappe aufreißen.

Mir gehen Menschen am Sack, dass wertvolle Arbeit da wie dort in verschiedenen Qualitäten vorhanden ist.

Es gibt Frauen (mittlerweile wie Männer), die daheim sind und recht wenig auf die Reihe bringen sowie Siebenschläfer hinter dem Schreibtisch.

Wenn ein Mensch mit einem derartig einfältigen Weltbild auftritt allerdings, dann erlaube ich mir sehr bestimmt zu sagen, dass Mama und Papa ihren Elternjob scheiße gemacht haben.

Tja und Leut, die vielleicht zuviel Spielkonosolen geschenkt bekamen, verwöhnt zulange im Fernsehen Schwachsinn sehen durften und zuwenig daheim erlernt haben, glauben ihr kleines Weltbild sagt irgendetwas aus, das sie unfair finden, die sollen sich warm anziehen, weil die werden als erster zu Opfer ob vom befreundeten Versicherungsmakler angefangen. Diejenigen die an eine faire Ordnung glauben, dass Ausgewogenheit 1:1 bestehen muss, die kriegen was sie verdienen, nämlich mal eher nix, da kaum geistig beweglich und mit unerschütterlicherer Intoleranz und Ich-Denken gesegnet.

Wenn ich irgendetwas Negatives an Hausfrauen finden kann, dann ist solche Söhne, unreif und unbedacht, ihres Haushalts zu entlassen.

Was DU schreibst ist das Ewiggestrige Fernsehbild der 50iger-Jahre-Hausfrau.
Heute sind Hausfrauen daheim, weil sie sich mit ihrem Mann so geeinigt haben und die Arbeit so teilen.
Dass sie auf sehr viel verzichten, sowie an finanzieller Versorgung im Alter, ist mitunter recht mutig und bewundernswert.

Viele Tätigkeiten die heute staatlich und teuer bezahlt werden, wurden über Jahrzehnte von Hausfrauen gratis zum Wohle unser Gesellschaft geleistet.

Wenn ein Partner (und bei uns war das umgekehrt) das Einkommen hat, dass es der Familie möglich ist, dass der andere Partner daheim bleiben kann und (wie es bei mir war), sich um vier Kinder, die Schule, Haus und Garten, Fahrzeuge, das soziale Umfeld und alle Hausarbeiten kümmert, bin ich dankbar und ziehe den Hut. Bis heute obwohl wir mittlerweile geschieden sind, bin ich ihm für die 10 Jahre die ich wirklich mein Daheim beim Kommen und beim Gehen sah, dankbar - so konnte ich das Haus bauen und anschaffen in dem ich mittlerweile mit dem letzten Sohn lebe. ;)

Pension: In den Zeiten, in denen einer der Partner daheim blieb, kann man die Pension splitten. Überraschung?

Alltag in Österreich: Kaum eine Familie kann überhaupt noch entscheiden ob einer daheim bleiben will.
Diese Möglichkeit gibt es finanziell kaum mehr in den meisten Familien und zwar nicht, weil übermäßiger Luxus gefragt ist, sondern weil es sein muss um finanziell als Familie über die Runden zu kommen.

Tatsache ist, dass in diesen Familien heute noch, die meiste Hausarbeit und Kindererziehungsarbeit geleistet wird.

Wenn mir etwas am Sack geht ist das neben engstirnigen Plappermäulchen eben mal aus Mamis Nest gefallen, diese massiven Unstimmigkeiten und Belastungen für Frauen weder sehen noch respektieren.

Wer die Arbeit anderer nicht respektiert ob bezahlt oder unbezahlt, ist irgendwie ein undankbarer alter Balg. ;)
Da haben wir uns ja schon weiter bewegt, oder?

Sodale und weil bald Weihnachten kommt und ich gerade Deine Galerie betrachten konnte, hoffe ich dass Du mein Post nicht als Erfüllung Deines Wunsches siehst.
Anhang anzeigen 8229862

Das ist übrigens was Du getan hast, in das Gesicht so vieler Hausfrauen, die durchaus mehr Arbeitsleistung erbringen können, als dergut verdienende Gemahl, mehr Verantwortung tragen können als er, die soziales Gefüge außerhalb ihrer Familie stärken und unterstützen und viele Ihrer eigenen Zukunftswünsche zum Wohle der Familie und des Umfeldes, der Bildung ihrer Kids und dem steten Vorleben abseits von Schulwissen, zurückstecken.

Ich würde dafür plädieren, dass es zumindest die Möglichkeiten für Familien gibt, dass diese frei entscheiden dürfen und können, ohne ins Existenzminimum zu stürzen, ob beide Partner berufstätig sein wollen oder eben einer der Partner daheim bleibt um sich die Arbeit so zu teilen.
Puhhhhh....
vielleicht einfach mal kürzer... Und auf den Punkt bitte oder zumindest amal ein roter Faden.
EF ist ned zum bloggen da.
Ausser in sexstories.
 
100% Zustimmung! Wenn eine Frau oder ein Mann sich entscheidet als Mutter/Vater Hausfrau/Hausmann zu leben, sollte diese Person ein ordentliches Gehalt bekommen. Ich bin überzeugt, dass sich das 10x finanziert, durch das Wegfallen der ganzen Kinderbetreuungs- und Schulprobleme, die dem Staat eine Menge Geld kosten.

Was wäre für dich ein ordentliches Gehalt und wer sollte dieses finanzieren? So wie es derzeit aussieht, gibt es nur zwei Möglichkeiten, als Nur-Hausfrau zu existieren: 1) der Mann verdient ungewöhnlich gut und kann sich diesen Luxus leisten 2) sie findet sowieso keinen Job und ist eher zwangsweise als freiwillig Hausfrau. Gutausgebildete, emanzipierte Frauen sind heutzutage eher selten und ungern Nur-Hausfrauen.
 
100% Zustimmung! Wenn eine Frau oder ein Mann sich entscheidet als Mutter/Vater Hausfrau/Hausmann zu leben, sollte diese Person ein ordentliches Gehalt bekommen. Ich bin überzeugt, dass sich das 10x finanziert, durch das Wegfallen der ganzen Kinderbetreuungs- und Schulprobleme, die dem Staat eine Menge Geld kosten.
Ein ordentliches Gehalt....
Also ich zahl das über Steuern mit eigentlich, lass mich aber gerne eines Besseren belehren.
 
Also ich zahl das über Steuern mit eigentlich, lass mich aber gerne eines Besseren belehren.

Das ist richtig, aber Du und ich bezahlen jetzt auch Kindergärten, Ganztagsschulen, Psychosozialen Dienst, staatliche Nachhilfe, Arbeitslose, Notstandshilfe, und viel Geld aus diesen Töpfen könnten wir uns ersparen, wann es gesellschaftlich anerkannt wird, dass Hausfrau und Mutter ein Beruf ist. Außerdem setze ich voraus, dass dieser Beruf, zumindest eine Grundausbildung, und wie jeder Beruf auch eine Kontrolle erhält.
(Um zumindest groben Missbrauch zu vermeiden, wo Leute das ausnutzen, und sich in keiner Weise um ihre Kinder kümmern.)

Was glaubst Du wie viele Menschen von der Mindestsicherung (ca. 1000 Euro) in Österreich und viele mit schlechtem Gewissen und Frust als Schmarotzer leben. Die zahlen wir ja auch mit unseren Steuern.
 
Das ist jetzt vielleicht kein typisches Thema für Erotik, aber passt trotzdem gut hier in das Forum.

Wie steht ihr eigentlich zum Thema "Hausfrauen"?

Denkt ihr, dass Hausfrauen - Frauen, die nur daheim sind und nichts arbeiten - peinlich sind in unserer heutigen Zeit?

Ich selbst habe leider eine Mutter, die immer nur daheim gewesen ist und ständig nur die Rolle einer Hausfrau eingenommen hat bzw. noch immer irgendwie einnimmt. Die Rolle besteht hauptsächlich im Kochen von Essen, organisieren des Einkaufs, Fernschauen - besonders Schlagermusik -, Verwaltung des Geldes, das mein Vater verdiente.

Ich finde die Hausfrauen-Rolle einfach nur peinlich, weil man sich dann fragt: Was hat das Leben für einen Sinn? Der Sinn des Lebens kann doch nicht sein, dass man kocht, fernsieht und sich ums Geld kümmert! Das ist doch absolut langweilig! Wäre ich eine Frau, dann könnte ich mir so ein Leben absolut nicht vorstellen.

Ich als Mann würde auch niemals eine Hausfrau als Frau akzeptieren, weil eine Frau sollte arbeiten und sich gemeinsam mit dem Mann um die Kinder kümmern, aber nicht alleine die Frau. Für mich ist das, was meine Mutter gemacht hat, einfach nur wie faulenzen. Jetzt bekommt sie nicht mal eine ordentliche Pension! Ich kann das absolut nicht verstehen.

Wie seht ihr dieses Thema?
Peinlich finde ich deine Frage.:rolleyes:
 
Absolut. Wer kennt das nicht, wenn man abends von der Arbeit nach Hause kommt und man möchte sich beim Abendessen gemeinsam mit der Frau/Freundin noch ein wenig am Beweis der Goldbachschen Vermutung versuchen. Wird mit den meisten Supermarktverkäuferinnen vermutlich schwierig. Da hilft‘s auch nicht, wenn sie noch so gut blasen kann. :mrgreen:
Die göttliche oberste wahrheit kennen nur die Erleuchteten. Alles, was die wissenschaft bisher kann, ist herumraten. Das wird sich auch nie ändern.
Insofern könnte eine verkäuferin dir geistig und seelisch haushoch überlegen sein.
Nur mal so, zur erinnerung, menschen nicht vorzuverurteilen.
 
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