Vertrauen ist die Grundvoraussetzung dafür, sich entspannen, fallen lassen, einlassen, öffnen, hingeben zu können. Das gilt für Mann und Frau. Das gilt auch jede Art von Beziehung. Respekt, Akzeptanz, Geduld und Empathie schaffen Vertrauen. Sich 100% darauf verlassen können, dass Grenzen geklärt und vereinbarte Grenzen und Signale respektiert werden. GV und Orgasmus nicht als Ziel, sondern als mögliche Steigerung und Entspannung, in Tempo und Intensität abwechselnder Aufbau und langer Weg der Erregung. Es muss ein Gefühl von sowas wie Liebe zum Menschen spürbar sein. Ob das dann Tantra oder Slow Sex oder sonst was heisst, ist egal. Wenn es nicht unter die Haut geht und im Körper und Herzen oft tagelang spürbar ist, dann war es einfach nur Sex, was einfach anders ist, einfach geil und auch sehr schön und erfüllend sein kann. Wer jeden Tag ein Fest feiern will, wird bald draufkommen, dass keine Freude und Erregung mehr möglich ist. So ist das auch mit Tantra, nach meinem Verständnis. Viele Menschen, wohl überwiegend Männer, suchen nur nach Tantramassagen, um einen neuen Sex-Kick zu erleben. Tantra ist aber kein sexuelles Konsumgut, sondern ein Geben und nehmen zwischen zwei oder mehr Menschen. Tantra ist der Erotik näher als dem Sex.
Ich bin kein Tantra-Experte, ich versuche nur durch Begegnungen und Lesen zu lernen. Und was ich bisher lernen durfte, hat mein Verlangen nach Weiterlernen immer mehr gesteigert.