"sich fallen lassen ( können)"

Vielleicht wäre statt absichtslos erwartungslos im Hinblick auf die empfangene Person, die nichts " zurückgeben muss" oder die nicht in Aktion treten muss, um es mir recht zu machen.
Und erwartungslos würde sich auch auf die gebende Person beziehen, die im anderen nichts erreichen muss ( Lust, Orgasmus.....)
 
Ich, für mich, bezeichne es als "voll und ganz einlassen" auf die Situation, auf mein Gegenüber. Mit allen Sinnen, wahrnehmen, hören, sehen, spüren, fühlen... ich bin ganz da, es gibt keinen äußeren Einfluss... jetzt. Alles weitere passiert und nimmt seinen Lauf... und es betrifft nicht nur den sexuellen Bereich, sondern alle Lebensbereiche... ist halt nicht immer einfach... sich darauf einzulassen oder sich fallen lassen.
 
Fallen lassen können... an nichts festhalten.
Also ganz im jetzt und hier ankommen, Stress, Probleme, Gedanken zur Seite schieben. Sich auf sich selbst, die Situation, den Partner einlassen und konzentrieren. Dabei weder den eigenen noch anderen Erwartungen gerecht werden. Das hat einerseits mit einer vertrauensvollen Umgebung zu tun als auch mit dem Gefühl repektiert und akzeptiert zu werden. Sich selbst lieb haben und akzeptieren. Im Tantra gibt es da einiges zu lernen. Manchen Menschen fällt das leicht und andere haben damit sehr zu tun. Wenn man sich mit dem Thema ein bisschen vertraut macht kann man das quasi üben...
 
Sich wirklich fallen lassen können ist meiner Meinung nach erst nach einer gewissen Zeit möglich. Ich habe in letzter Zeit gemerkt das ich mir sehr schwer tue abzuschalten und zu genießen sprich, mich fallen lassen zu können.
Für mich ist die Erfahrung Sex mit "anderen" (ich nenne es mal so) ein ganz neuer Bereich in meinem Leben und somit muss ich jetzt lernen mich fallen zu lassen.
Natürlich spielt da auch der (Sex)Partner eine große Rolle. Fühlt man sich begehrt? Kann man vertrauen? Fühlt man sich wohl?
Für mich ist das "davor" und das "danach" genauso wichtig wie der Sex dazwischen, um Voraussetzungen für ein "fallen lassen" zu treffen.
 
Vertrauen ist die Grundvoraussetzung dafür, sich entspannen, fallen lassen, einlassen, öffnen, hingeben zu können. Das gilt für Mann und Frau. Das gilt auch jede Art von Beziehung. Respekt, Akzeptanz, Geduld und Empathie schaffen Vertrauen. Sich 100% darauf verlassen können, dass Grenzen geklärt und vereinbarte Grenzen und Signale respektiert werden. GV und Orgasmus nicht als Ziel, sondern als mögliche Steigerung und Entspannung, in Tempo und Intensität abwechselnder Aufbau und langer Weg der Erregung. Es muss ein Gefühl von sowas wie Liebe zum Menschen spürbar sein. Ob das dann Tantra oder Slow Sex oder sonst was heisst, ist egal. Wenn es nicht unter die Haut geht und im Körper und Herzen oft tagelang spürbar ist, dann war es einfach nur Sex, was einfach anders ist, einfach geil und auch sehr schön und erfüllend sein kann. Wer jeden Tag ein Fest feiern will, wird bald draufkommen, dass keine Freude und Erregung mehr möglich ist. So ist das auch mit Tantra, nach meinem Verständnis. Viele Menschen, wohl überwiegend Männer, suchen nur nach Tantramassagen, um einen neuen Sex-Kick zu erleben. Tantra ist aber kein sexuelles Konsumgut, sondern ein Geben und nehmen zwischen zwei oder mehr Menschen. Tantra ist der Erotik näher als dem Sex.
Ich bin kein Tantra-Experte, ich versuche nur durch Begegnungen und Lesen zu lernen. Und was ich bisher lernen durfte, hat mein Verlangen nach Weiterlernen immer mehr gesteigert.
 
Sich wirklich fallen lassen können ist meiner Meinung nach erst nach einer gewissen Zeit möglich. Ich habe in letzter Zeit gemerkt das ich mir sehr schwer tue abzuschalten und zu genießen sprich, mich fallen lassen zu können.
Für mich ist die Erfahrung Sex mit "anderen" (ich nenne es mal so) ein ganz neuer Bereich in meinem Leben und somit muss ich jetzt lernen mich fallen zu lassen.
Natürlich spielt da auch der (Sex)Partner eine große Rolle. Fühlt man sich begehrt? Kann man vertrauen? Fühlt man sich wohl?
Für mich ist das "davor" und das "danach" genauso wichtig wie der Sex dazwischen, um Voraussetzungen für ein "fallen lassen" zu treffen.

Meinst Du mit "Sex mit anderen" Sex mit mehreren Personen?
Wenn Du meinst, lernen zu müssen, Dich fallen zu lassen, dann wäre es vielleicht gut, das "müssen" zu hinterfragen. Wenn ich vertrauen kann, erübrigt sich das müssen von selber. Wenn ich glaube ich muss etwas, dann bin ich (noch) nicht davon überzeugt, dann WILL ich es (noch) nicht. Das kann sich natürlich ändern, wenn man sich langsam herantastet und etwas ausprobiert, bis man spürt, dass man weitergehen oder stoppen will.
Wer das davor und danach ablehnt, hat nur das dazwischen und vlt nur seine eigene Befriedigung im Sinn. Wer Erotik und Sex in davor, dazwischen und danach einteilt, kann m.E. kein tantrisches Erlebnis erreichen, dann kann man es auch gleich beim Begriff Gruppensex oder Partnertausch mit anderen Ritualen belassen.
Wichtig scheint mir die Frage, ob ich etwas mir oder nur dem Partner zuliebe mitmache.
 
Beim “mich fallen lassen“ beobachte ich in mir:

- ablenkungsfrei im hier und jetzt zu sein/ eine gute Präsenz zu haben
-Verspieltheit
- mit absichtsloser Achtsamkeit wahrzunehmen welche Impulse das Gegenüber setzt um darauf zu reagieren
- intuitive Körperdynamik, Wahl zwischen aktiver und passiver Rolle
- Wechsel zwischen Führen oder Folgen
- ein Energiefluss zwischen 1,2 oder mehreren Körpern

Was entsteht, das entsteht und was nicht, das nicht. Es geht nicht um Konventionen, sondern darum, diese sich auflösen zu lassen. Nichts wollen sondern einfach sein.

Ich liebe diesen Zustand, in der Sexualität fehlt er mir leider ganz.
 
Hi,

ich kann mich fallen lasse nach vorne und lande auf dem Bauch

aber was habe ich davon ?


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LG Tom
 
Beim “mich fallen lassen“ beobachte ich in mir:

- ablenkungsfrei im hier und jetzt zu sein/ eine gute Präsenz zu haben
-Verspieltheit
- mit absichtsloser Achtsamkeit wahrzunehmen welche Impulse das Gegenüber setzt um darauf zu reagieren
- intuitive Körperdynamik, Wahl zwischen aktiver und passiver Rolle
- Wechsel zwischen Führen oder Folgen
- ein Energiefluss zwischen 1,2 oder mehreren Körpern

Was entsteht, das entsteht und was nicht, das nicht. Es geht nicht um Konventionen, sondern darum, diese sich auflösen zu lassen. Nichts wollen sondern einfach sein.

Ich liebe diesen Zustand, in der Sexualität fehlt er mir leider ganz.
Finde sowas selten, ist aber der geilste Sex. Schönste
 
Meine persönlichen Erfahrung nach stellt sich die Frage des „sich fallen lassen“ nicht, wenn der richtige Partner an meiner Seite ist. Wenn ich das spüre sind alle Bedenken, Ängste, etc. weg und mir stellt sich auch nicht die Frage des Vertrauens. Es ist einfach da, fühlt sich gut an und das möchte ich gemeinsam genießen. Ich gehe dann derart in mir selbst, im Partner und im Zusammensein auf, dass ich gar nichts (von mir) zurückhalten wollen würde oder könnte (und das von Beginn an).

Diese Gefühl ist auch für mich eine Ausnahme (der Optimalfall), aber ich habe es auch in Abstufungen erlebt. Nicht jeder „triggert“ diesen Punkt in mir… ich kann mich hingeben, aber zeige nicht alles von mir, empfinde das in diesem Moment allerdings nicht als bewusstes zurückhalten - ich habe dann schlichtweg nicht Bedürfnis danach, weil die „Chemie“ zu diesem Menschen eben eine andere oder nicht so stark ist, wie sie im Optimalfall sein könnte.
 
Beim “mich fallen lassen“ beobachte ich in mir:

- ablenkungsfrei im hier und jetzt zu sein/ eine gute Präsenz zu haben
-Verspieltheit
- mit absichtsloser Achtsamkeit wahrzunehmen welche Impulse das Gegenüber setzt um darauf zu reagieren
- intuitive Körperdynamik, Wahl zwischen aktiver und passiver Rolle
- Wechsel zwischen Führen oder Folgen
- ein Energiefluss zwischen 1,2 oder mehreren Körpern

Was entsteht, das entsteht und was nicht, das nicht. Es geht nicht um Konventionen, sondern darum, diese sich auflösen zu lassen. Nichts wollen sondern einfach sein.

Ich liebe diesen Zustand, in der Sexualität fehlt er mir leider ganz.
Können uns gerne kennenlernen treffen. Es herausfinden. Ob Nähe gewolkt ist beidseits
 
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