Sextourismus & prostitution !

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PROSTITUTION IST

  • ABSOLUT ZU VERBIETEN

    Stimmen: 8 7,8%
  • FÜR MICH NICHTS; ABER OK

    Stimmen: 24 23,5%
  • DURCHAUS SINNVOLL

    Stimmen: 27 26,5%
  • SEHR WICHTIG UND POSITIV

    Stimmen: 28 27,5%
  • DAS BESTE GEWERBE DER WELT

    Stimmen: 15 14,7%

  • Umfrageteilnehmer
    102
Will sagen: Unrecht läßt sich nicht mit noch größerem Unrecht relativieren.

Da hast du mich offensichtlich ganz falsch verstanden, weil der Punkt sollte wohl jedem klar sein.


Ich wollte darauf hinaus, daß das
kein Konsument denkt bei jedem ALLTAGsgegenstand: "Huch, wer hat das produziert? war es ein Kind? eine blinde, alte Frau sogar? Wenn dort in Fabrik ein Feuer ausbricht-wieviel kostet mich dann das T-shirt??" Ja, liegt daran, dass das Thema nicht so breitgetreten wird in den Medien und somit nicht jedem so präsent ist.
so absolut nicht stimmt.


Ein Unrecht mit einem anderen zu vergleichen oder daran zu messen ist sinnlos. Habe ich auch nicht getan.
Vielleicht deshalb mißverstanden, weil es eine Antwort war auf einen Beitrag, wo so ein Vergleich sehr wohl stattgefunden hat.
 
Dann nehme ich meine Empörung zurück und entschuldige mich bei dir - hätte bei deinen sonstigen Beiträgen so eine Einstellung auch nicht erwartet.
 
...
Da lad ich lieber eine Prostituierte zum Essen ein und gib ihr etwas Geld für die Familie!.....wär das nicht menschlicher?:hmm:

Bin zwar kein Sextourist und Urlaub mach ich nicht wegen der Fickerei, aber den Satz versteh ich nicht.

Machst du die Frau damit nicht zur Bettlerin? Was ist, wenn ihr das nicht gefällt?

Wär's nicht menschlicher zu akzeptieren, dass sie sich prostituieren will? :hmm:
 
Denn sonst könnt er ja einen AT-Escort oder "notgeile-Hobby-Hure" mitnehmen und bezahlen.

Aber die kennen sich im Land nicht aus, haben das gleiche Problem wie ich mit dem Linksverkehr und der ökologische Fußabdruck (noch ein Fernflug) ist wird größer. Und einmal im ernst: wer glaubt denn noch an das G´schichtel von der notgeilen Hobby - Hure?
 
Zuletzt bearbeitet:
:hmm: Wenn jemand z.B. nach Thailand reist, sich dort eine Einheimische (18+, um die Diskussion gleich abzuwürgen :roll: ) schnappt und ihr Hausnummer 200€ für die 2 Wochen zahlt, daß sie ihm Sehenswürdigkeiten zeigt, ein paar Locations und/oder Festln, die man so als Tourist nie gesehen hätte, und halt auch Sex mit ihm hat (Quasi ein Fremdenführer plus :mrgreen: ) dann find ich das überhaupt nicht schlimm.
Sicherlich gibt es einige "Klischee-Sextouristen" alà Bierbauch, Ruderleiberl, Schlapfen, die teilweise wirklich gezielt wegen der Minderjährigen hinfliegen, und sich aufführen wie die berühmte Axt im Walde, doch das wird man nie unterbinden können, und letztlich ist die Regierung bis zu einem gewissen Grad auch nicht daran interessiert, weil`s trotz allem Devisen bringt....

Ich komme ja beruflich auch viel in der Welt herum, und war auch schon in einigen der klassischen "Sextourismus-Länder", aber der Grossteil der Freier, die ich dort erleben durfte, waren normale Leute, die rein vom optischen und auch von der Art her ebenso zuhause eine finden würden (oder sogar teilweise hatten), aber diesen Hauch von Exotik und diese zur unsrigen teils sehr konträren Mentalität suchten.
Solange es daher mit "Anstand", Achtung und vor allem im legalen Alter bleibt, habe ich persönlich überhaupt kein Problem damit.
Das Einzige was ich absolut verurteile ist der "Klischee-Sextourist", der ungepflegt, ungustiös, dauernd fett die Mädels (egal welchen Alters) als ein Stück Fleisch ansieht, "für das er ja schliesslich bezahlt". Aber so einen durfte ich GottseiDank in real noch nicht erleben.

Zur Ehrenrettung der Männer sei jetzt gesagt, daß es sehr wohl auch Frauen gibt, die rein zum Vögeln wegfliegen: Jamaica, Kenia, Ägypten, usw. wobei die sich meist zu benehmen wissen
 
...
Akzeptieren könnt ich's ja, aber deswegen fick ich sie auch nicht!:lehrer:

Und wieso kannst es nicht akzeptieren? :mrgreen:

Kann es sein, dass du in keinem Land der Welt, also auch in Österreich nicht, Prostitution akzeptierst?

Wenn das so ist, dann äußer dich doch entsprechend.
 
Und wieso kannst es nicht akzeptieren? :mrgreen:

Kann es sein, dass du in keinem Land der Welt, also auch in Österreich nicht, Prostitution akzeptierst?

Wenn das so ist, dann äußer dich doch entsprechend.

Ich akzeptiere Prostitution schon, aber ICH gehe zu keiner Prostituierten!...Weder im Innland, noch im Ausland!:lehrer:
 
....... Land und Leute kann man übrigens mit einer einheimischen Lady supergut kennen lernen!

... dem kann ich mich nur anschliessen. und es gibt da einige "erweiterungen". dazu soll man in der lage sein, menschen beim reden in die augen schauen zu können ....
 
und wiedermal ein haufen klischees..und a haufen leutln, die zwar ne vorstellung, aber keine ahnung haben
zitieren erspar ich mir, da ich niemanden persönlich angreifen will, aber...

die mädels, aber auch die ladyboys in asien, machen ihren job im allergrössten fall freiwillig
eben genau darum, um ihre familie zu ernähren
wenn dann jemand den freiern die eier abschneiden will, beraubt er diesen menschen einer existenzgrundlage, sorry, ist so

viele menschen in thai, philippinen und ähnlichen leben davon, das ist teil deren kultur

ich hab in kuba die enttäuschten gesichter mancher mädels erlebt, die, wenn sie abgelehnt wurden, sich um ihre existenz für die nächsten tage bangten
ein paar geschenkte dollars wirken da zwar wunder, aber von denen kann so eine familie halt auch nur beschränkt leben

an alle gutmenschen:

schauts euch mal die umstände an, unter denen so manche familien dort leben, dann würdet ihr euch wohl gern einen blasen lassen, oder gleich mal einen ganzen urlaub mit so einem mädel verbringen, die das nur macht, um ihrer familie zu helfen

ich bringe jetzt 2 beispiele:

1) vor ca 30 jahren war ich mit dem auto in jugoslawien unterwegs (umgebung skopje), bin in einem gasthof mit zimmern eingekehrt und hab dort prächtig geschlemmt (gefressen;) )
nach dem essen kam die wirtstochter zu mir und machte mir ein eindeutiges angebot (flache hand auf die faust) für eine nacht mit ihr, und sie war durchaus attraktiv...
1000 dinar, damals ca 40 ats

ich habs abgelehnt, aus prinzip

der enttäuschte blick war sehenswert....net, weil sie so geil war auf mich, aber des entgangenen verdienstes wegen...
ich habs aber verstanden, hab ihr 1500 dinar geschenkt und sie auf die wange geküsst und um noch eine portion calamari vom rost gebeten....
diese familie habe ich noch jahre später immer wieder gesehen, bis knapp vor dem krieg, und das mädel hab ich auch mal im bett gehabt, aber damals ohne geld
wobei, die geldgeschenke hab ich aber auch gemacht, wenngleich auch fürs essen....

die 2te gschicht betrifft einen bekannten von mir

er lebt das halbe jahr in österreich, als maler und anstreicher, und das andere halbe jahr in thailand bei seiner freundin in der hütte ihrer eltern
der clou ist der:

sein mädel ist immer mit ihm in österreich, hilft ihm bei seinen arbeiten (und sie macht einen guten job, als malerin, wohlgemerkt) und danach fliegen sie mit dem verdienten geld wieder rüber nach thailand

beide sind durchaus attraktiv, von notstand kann man bei ihnen nicht reden, die wollen es halt so
und beide unterstützen ihre familie, die langsam schon fast als wohlhabend gilt...

er hat mir einmal erklärt, es sei ihm wichtiger, bei ihrer familie akzeptiert zu sein, als hier in österreich als 0815 typ herumzuwurschteln
die beiden machen es jedenfalls recht gut....

und es möchte mir bitte jetzt jemand erklären, wie diese beiden bspe einzuordnen sind?

es gibt net immer nur schwarz und weiss...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
viele menschen in thai, philippinen und ähnlichen leben davon, das ist teil deren kultur

Aja. Und warum ist die Prostitution dort dann verboten und gesellschaftlich geächtet ? :roll: Komische Kultur, meinst nicht ?

Die gesellschaftliche Stellung von Prostituierten in Thailand:

Prostitution ist in Thailand – obwohl weit verbreitet - sowohl verboten als auch gesellschaftlich geächtet!
So sehen sich viele Frauen und Männer nicht als solche, sondern verstehen sich eher als freiwillige Begleiter/innen, die für ihre "Zuneigung" lediglich ein Geschenk erhalten.
Wie Untersuchungen ergaben, betrachten die meisten im Sexgewerbe Beschäftigten ihre Tätigkeit nur als vorübergehend zur Unterstützung ihrer Familien. So wollen sich die meisten Prostituierten nicht als solche registrieren lassen, um dem gefürchteten Stigma zu entgehen. Dies verbietet meist eine Rückkehr in ein normales bürgerliches Leben. Ergo wird die wahre Tätigkeit anders gesehen und gegenüber der Familie verschwiegen, selbst wenn die finanzielle Unterstützung oftmals den Lohn ihrer "offiziellen" Arbeit um ein Vielfaches übersteigt. In den Familien wird wiederum nicht nachgefragt, sondern stillschweigend die materielle Beihilfe entgegen genommen – selbst wenn es offensichtlich ist, dass als Serviererin, Fabrikarbeiterin oder Reinigungskraft im Hotel nicht annähernd soviel verdient werden kann ...
Beschäftigte im Sexgewerbe erhalten zudem keine Fürsorgeunterstützung, auch können die meisten das 30- Baht-Gesundheitskonzept der Regierung nicht in Anspruch nehmen, da sie nicht registriert sind. Werden Prostituierte krank, müssen sie ihre Arzt- bzw. Krankenhaus-Rechnungen selbst bezahlen. Auch können sie, dadurch dass sie keine offiziellen Beschäftigten sind, keine Rechte und Fürsorgeleistungen nach den Arbeitsgesetzen für sich in Anspruch nehmen.

Quelle: KohChangVR iZm TAT
 
rauskopiert, gelle...

von nem segler hätte ich mir mir mehr erwartet, aber ok, was solls..:haha:
 
So sehen sich viele Frauen und Männer nicht als solche, sondern verstehen sich eher als freiwillige Begleiter/innen, die für ihre "Zuneigung" lediglich ein Geschenk erhalten.
Wie Untersuchungen ergaben, betrachten die meisten im Sexgewerbe Beschäftigten ihre Tätigkeit nur als vorübergehend zur Unterstützung ihrer Familien. So wollen sich die meisten Prostituierten nicht als solche registrieren lassen, um dem gefürchteten Stigma zu entgehen. Dies verbietet meist eine Rückkehr in ein normales bürgerliches Leben. Ergo wird die wahre Tätigkeit anders gesehen und gegenüber der Familie verschwiegen, selbst wenn die finanzielle Unterstützung oftmals den Lohn ihrer "offiziellen" Arbeit um ein Vielfaches übersteigt. In den Familien wird wiederum nicht nachgefragt, sondern stillschweigend die materielle Beihilfe entgegen genommen – selbst wenn es offensichtlich ist, dass als Serviererin, Fabrikarbeiterin oder Reinigungskraft im Hotel nicht annähernd soviel verdient werden kann ...
Das ist halt die asiatische Mentalität... Alles Definitionssache... Steht eh schon im ersten Satz: Sie arbeiten ja nicht als Hure, weil das schlimm wäre und sich die Familie schämen müsste, aber als "Fremdenführerin", die den Touristen die Stadt zeigt, das ist ja nichts Anstössiges, da sind alle Beteiligten glücklich....
 
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