Sex nach der eheschliessung

  • Ersteller Ersteller Gast #38826A
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Ich kann das Vorurteil leider bestätigen. Nach unserer Hochzeit lehnte er sich im wahrsten Sinne des Wortes zurück und erfüllte alle Klischees. Ließ sich gehen, nahm 40 Kilogramm zu, wurde faul, träge, sehr egoistisch und vergaß von einem Moment auf den anderen, wie man sich um die Partnerin bemüht. Keine Aufmerksamkeiten mehr, keine Blümchen ab und zu, nichts. Ich war halt da und das war sehr bequem. Über Nacht konnte er auch keinen Geschirrspüler, keine Waschmaschine, keinen Staubsauger mehr bedienen. Das alles führte dazu, dass ich mich immer mehr allein fühlte, einsam in der Zweisamkeit. Sexuell wäre er gern noch weiter aktiv gewesen, doch durch all den Kummer und ja, auch durch seine körperliche Veränderung, hatte ich keine Lust mehr auf ihn. Nach acht Jahren ohne Sex bin ich dann gegangen, nach insgesamt 13 Jahren Ehe. Er sagt, er weiß bis heute nicht, was ich vermisst habe...
Aber ich habe deshalb den Glauben an die Ehe dennoch nicht verloren. Im Nachhinein hätte ich die Warnhinweise schon vor der Hochzeit sehen müssen. Denn es gab sie, ich wollte oder konnte sie nur nicht sehen.
Ich glaube, dass wie bei allem die Kommunikation in der Partnerschaft das A und O ist. Ebenso wie der nicht zu unterschätzende Respekt vor dem Partner. Respekt heißt eben auch, dass man sich nach wie vor um den Partner bemüht und ihn nicht als selbstverständlich erachtet. Daran scheitern wohl viele Beziehungen und vor allem Ehen. Ich habe eine Statistik gelesen, dass eine deutsche Frau im ersten Jahr der Ehe im Schnitt 12 Kilogramm zunimmt. Ob das stimmt, wer weiß, doch nach meinen Beobachtungen in meinem Umfeld kann ich mir das durchaus vorstellen.
 
.... wennst dirrrr mit der lieben jungen @Mitglied #244842 anlegst, dann mog ich dirrrr auch nimma:vorsichtig:
Wir reden von 2 verschiedenen Suusans! ;) Die, die ich kennenlernte, ist eher alt (ab jetzt 43 und mit dem Untertitel "Mutter Teresa" versehen) und ganz und gar ned lieb (Mutter Teresa hat´s bekommen, weil´s spät Mutter wurde). Aan total netten und überaus lieben Herzmann hat´s allerdings. :up: I hab´s ja beide schon erlebt.
Schüdl, wo bist?
;)

... wobei.. des hob i eh nu nie behauptet:D
Sicher. Ab und an magst mi. Sagt zumindest meine "Likes von silberband"-Statistik! :D

Mein Mann hat es nie gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Als wir einander kennen lernten, sah ich aber großes Potenzial in ihm, das noch nachholen zu können. Wir haben auch vor unserer Heirat ausführlich darüber gesprochen. Heute muss ich mir eingestehen, ihn einfach überschätzt zu haben. Er hingegen hat das RL wohl unterschätzt.
Dass ihm das so viel Kraft kosten würde, dass er dann kaum mehr Lust auf Sex haben würde, bzw. alles von mir ausgehen müssen würde, hätte ich nicht gedacht.
Das war in der 1. Ehe meiner jetzigen Frau auch so: sie war überall der Chef (Haushalt, Garten und Kinder, neben Vollzeitjob), wiewohl sie sich eigentlich eine starke Schulter und Unterstützung erwartet hat. Die hat ihr Mann dann eher seiner Sekretärin (und heutigen Ehefrau) geschenkt. :roll: Und das, nachdem meine Frau ihrem Ex ermöglicht hat, dass er in einem Fachhochschullehrgang Meister und Dipl.ing. "studieren" konnte. Das auf eigenen Beinen stehen kam erst gegen Ende der Ehe. Und da nimmer unterstützend.

Das - also die Einbußen an Leidenschaft, Zärtlichkeit, Lust - war bei uns wahrscheinlich der erste Schritt für den Trend weg voneinander. Der Alltag, die Kinder, das Haus und sein ausgeprägtes Desinteresse an Unternehmungen und Treffen mit anderen Personen - was ich jedoch ab und zu brauche - haben uns dann wohl den Rest gegeben. Plus die Tatsache, dass ich die Geduld verloren habe darauf zu warten, dass er doch noch der starke Partner an meiner Seite wird.
Das ist schwierig, weil Dir ja keiner wirklich sagen kann, wie lange das noch dauern wird, wenn es mit Dir überhaupt eintreffen könnte. :schulterzuck: Da werdet Ihr auch in "Euren Mustern" schon zu eingefahren sein, als dass sich da noch was ändern könnte. Sollte Dein Mann aufwachen und mal mit der Faust am Tisch hauen, müsste er wohl lang bumpern, bis Du ihn überhaupt in der Hinsicht Ernst nimmst.


Ich bin ihm doch auch eine starke Partnerin (gewesen?), ich hätte nie nur einseitig Stärke erwartet.
Das ist es aber leider oft. :roll: Und aufgrund seiner fehlenden Stärke kannst ihn wohl auch nicht mehr lieben? DAS wäre für mich der Knackpunkt.


Wir sind noch nicht geschieden. Aber auch nicht mehr aneinander gebunden...
Steht die Scheidung noch an oder bleibt Ihr nach aussen verheiratet (womöglich wegen der Kinder? Brrrr. *schüttel*) und jeder geht in der Bez. quasi seiner Wege, wobei ein wechselseitiges "Kinderhüten" stattfindet, so dass sich jeder anderweitig orientieren kann?
:hmm:
So einfach ist es ja nu nach einer Trennung nicht, weiter im gleichen Haushalt zu leben. Davon weiß ich ein Lied zu singen.


Ich kann das Vorurteil leider bestätigen. Nach unserer Hochzeit lehnte er sich im wahrsten Sinne des Wortes zurück und erfüllte alle Klischees. Ließ sich gehen, nahm 40 Kilogramm zu, wurde faul, träge, sehr egoistisch und vergaß von einem Moment auf den anderen, wie man sich um die Partnerin bemüht. Keine Aufmerksamkeiten mehr, ...
Das weiß jeder Ärzte-Fan: Männer sind Schweine.
Und falls du doch den Fehler machst
Und dir 'nen Ehemann anlachst
Mutiert dein Rosenkavalier
Bald nach der Hochzeit auch zum Tier
Da zeigt er dann sein wahres Ich
Ganz unrasiert und widerlich
Trinkt Bier, sieht fern und wird schnell fett
Und rülpst und furzt im Ehebett

Dann hast du King Kong zum Ehemann
Drum sag' ich dir, denk' bitte stets daran...



Ich glaube, dass wie bei allem die Kommunikation in der Partnerschaft das A und O ist.
:up: Offen, ehrlich, ohne etwas zurück zu halten - nur so macht es Sinn! Und natürlich auch an Besprochenes halten. Sonst kann man es nämlich auch lassen, zu reden.

Memo an mich selbst: Keinesfalls eine deutsche Frau heiraten, außer sie ist vor der Eheschließung stark unterernährt. :D
Ich hab als Piefke nie eine deutsche Frau geheiratet. :schulterzuck: Bin nu bei der 3. Österreicherin als Ehefrau (zwischen Ehe 2 und 3 hatte ich paar solche Freundinnen). Erfahrungen mit deutschen Frauen hab ich nur eine und da war ich mal sicher noch viel zu jung (17/18 und noch Schüler - die Bez. ging 18 Monate).
Meine Ehen beschreib ich meist mit verwitwet, geschieden, glücklich. ;)
 
Ich kann das Vorurteil leider bestätigen. Nach unserer Hochzeit lehnte er sich im wahrsten Sinne des Wortes zurück und erfüllte alle Klischees. Ließ sich gehen, nahm 40 Kilogramm zu, wurde faul, träge, sehr egoistisch und vergaß von einem Moment auf den anderen, wie man sich um die Partnerin bemüht. Keine Aufmerksamkeiten mehr, keine Blümchen ab und zu, nichts. Ich war halt da und das war sehr bequem. Über Nacht konnte er auch keinen Geschirrspüler, keine Waschmaschine, keinen Staubsauger mehr bedienen. Das alles führte dazu, dass ich mich immer mehr allein fühlte, einsam in der Zweisamkeit. Sexuell wäre er gern noch weiter aktiv gewesen, doch durch all den Kummer und ja, auch durch seine körperliche Veränderung, hatte ich keine Lust mehr auf ihn. Nach acht Jahren ohne Sex bin ich dann gegangen, nach insgesamt 13 Jahren Ehe. Er sagt, er weiß bis heute nicht, was ich vermisst habe...
Aber ich habe deshalb den Glauben an die Ehe dennoch nicht verloren. Im Nachhinein hätte ich die Warnhinweise schon vor der Hochzeit sehen müssen. Denn es gab sie, ich wollte oder konnte sie nur nicht sehen.
Ich glaube, dass wie bei allem die Kommunikation in der Partnerschaft das A und O ist. Ebenso wie der nicht zu unterschätzende Respekt vor dem Partner. Respekt heißt eben auch, dass man sich nach wie vor um den Partner bemüht und ihn nicht als selbstverständlich erachtet. Daran scheitern wohl viele Beziehungen und vor allem Ehen. Ich habe eine Statistik gelesen, dass eine deutsche Frau im ersten Jahr der Ehe im Schnitt 12 Kilogramm zunimmt. Ob das stimmt, wer weiß, doch nach meinen Beobachtungen in meinem Umfeld kann ich mir das durchaus vorstellen.
Die Lebensweisheiten nach einiger Zeit Ehe sind glauben ich bei einigen recht ähnlich - allein man hat sie erst wenn die erste Ehe im Kübel ist. Kommunikation und Respekt, sehe ich ganz genau so.
 
Kommunikation und Respekt,
Kommunikation geht halt nur dann auf, wenn auch beide reflektiert und ehrlich kommunizieren. Mein Mann hat mir vor ein paar Jahren gestanden, dass er mir früher einfach immer Recht gegeben hat, damit kein Zwist entsteht. So dachte ich, er sieht die Dinge wie ich, was offenbar erheiternd selten der Fall gewesen zu sein scheint.
 
Kommunikation geht halt nur dann auf, wenn auch beide reflektiert und ehrlich kommunizieren. Mein Mann hat mir vor ein paar Jahren gestanden, dass er mir früher einfach immer Recht gegeben hat, damit kein Zwist entsteht. So dachte ich, er sieht die Dinge wie ich, was offenbar erheiternd selten der Fall gewesen zu sein scheint.
Das ist genauso doof, wie es bei mir oft war: stundenlanges Diskutieren, Kompromiss finden und dann feststellen, dass sie es eh so macht, wie sie von Anfang an dachte es zu machen - nix Kompromiss.

Der Einsicht eine Uhr schenken, ist tatsächlich keine schlechte Idee - damit sie nicht immer zu spät kommt halt. ;)
 
Das ist genauso doof, wie es bei mir oft war: stundenlanges Diskutieren, Kompromiss finden und dann feststellen, dass sie es eh so macht, wie sie von Anfang an dachte es zu machen - nix Kompromiss.
D.h. Lorettas Mann hat die effizientere Methode ghabt, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann das Vorurteil leider bestätigen. Nach unserer Hochzeit lehnte er sich im wahrsten Sinne des Wortes zurück und erfüllte alle Klischees. Ließ sich gehen, nahm 40 Kilogramm zu, wurde faul, träge, sehr egoistisch und vergaß von einem Moment auf den anderen, wie man sich um die Partnerin bemüht. Keine Aufmerksamkeiten mehr, keine Blümchen ab und zu, nichts. Ich war halt da und das war sehr bequem. Über Nacht konnte er auch keinen Geschirrspüler, keine Waschmaschine, keinen Staubsauger mehr bedienen. Das alles führte dazu, dass ich mich immer mehr allein fühlte, einsam in der Zweisamkeit. Sexuell wäre er gern noch weiter aktiv gewesen, doch durch all den Kummer und ja, auch durch seine körperliche Veränderung, hatte ich keine Lust mehr auf ihn. Nach acht Jahren ohne Sex bin ich dann gegangen, nach insgesamt 13 Jahren Ehe. Er sagt, er weiß bis heute nicht, was ich vermisst habe...
Aber ich habe deshalb den Glauben an die Ehe dennoch nicht verloren. Im Nachhinein hätte ich die Warnhinweise schon vor der Hochzeit sehen müssen. Denn es gab sie, ich wollte oder konnte sie nur nicht sehen.
Ich glaube, dass wie bei allem die Kommunikation in der Partnerschaft das A und O ist. Ebenso wie der nicht zu unterschätzende Respekt vor dem Partner. Respekt heißt eben auch, dass man sich nach wie vor um den Partner bemüht und ihn nicht als selbstverständlich erachtet. Daran scheitern wohl viele Beziehungen und vor allem Ehen. Ich habe eine Statistik gelesen, dass eine deutsche Frau im ersten Jahr der Ehe im Schnitt 12 Kilogramm zunimmt. Ob das stimmt, wer weiß, doch nach meinen Beobachtungen in meinem Umfeld kann ich mir das durchaus vorstellen.
Puh das is krass. Und du hast ihm nie erklären können wie du dich gefühlt hast? Ich mein wenn ers immer noch nicht checkt.
 
Wir reden von 2 verschiedenen Suusans! ;) Die, die ich kennenlernte, ist eher alt (ab jetzt 43 und mit dem Untertitel "Mutter Teresa" versehen) und ganz und gar ned lieb (Mutter Teresa hat´s bekommen, weil´s spät Mutter wurde). Aan total netten und überaus lieben Herzmann hat´s allerdings. :up: I hab´s ja beide schon erlebt.
Da spottet altersmässig auch der Blinde über das Einauge :D
Da du ja länger nicht da warst... Mutter Teresa stand da schon VOR den Kindern ;)
Btw... die 43 ist ab 19.2. auch wieder Geschichte :schulterzuck:

Nana:nono:... ist schon dieselbe Suusan mit der ich als "sweet soundso" mal schrieb und i werd mit 43 auch nu ned alt sein, also ists die liiiebe Suusan auch nu ned Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt. .
Nur damit ich mich auskenne... wer warst du?
 

Wikipedia beschreibt es sehr schön:
  1. Verantwortungslosigkeit: Der Betreffende drückt sich vor seinen Pflichten. Er verlacht unbekümmert die geltenden Regeln, schiebt die Erledigung von Aufgaben vor sich her. Spaß und Abneigung gegen Selbstdisziplin sind sein Credo. Nie sucht er die Schuld an Misserfolgen bei sich selbst. Dank blühender Fantasie kann er sich zum Tagträumer entwickeln.
  2. Angst: Er verbirgt ein Schuldgefühl gegenüber den Eltern. Er verarmt emotional, wird unfähig zu tiefer Liebe für andere Menschen.
  3. Einsamkeit: Aus dem Gefühl, vom Vater abgelehnt zu werden, entwickelt sich eine ständige Suche nach Freunden, die aber vergeblich bleibt und durch Anpassung an Kumpel-Gruppen kompensiert wird.
  4. sexueller Rollenkonflikt: Einerseits führen Sexualtrieb und Wunsch, geliebt zu werden, schnell zu Partnerschaften, andererseits verhindern Unsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen, Prahlerei und cooles Macho-Gehabe eine positive und von Offenheit geprägte Beziehung zur Partnerin, außer wenn sie aus Angst vor Verlust und Selbständigkeit willig die überfürsorgliche, nachgiebige, einseitig altruistische, stets auf Harmonie und Konfliktvertuschung bedachte, sich zur Märtyrerin stilisierende „Mutterrolle“ übernimmt.
  5. Narzissmus: Selbstverliebtheit, Perfektionismus.
  6. Chauvinismus: verächtliche sexistische Einstellung.
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