Sex nach der eheschliessung

  • Ersteller Ersteller Gast #38826A
  • Erstellt am Erstellt am
da dieses thema gerade aktuell bei uns ist hab ich mir gedacht ich frag mal nach :D

Man hört immer wieder, dass bei vielen sich das sexleben nach der eheschliessung verändert.
Oftmals eben ins negative.

Wie war/ist das bei euch?
Wie denkt ihr darüber?
Völliger blödsinn?
Jetzt seid ihr ja schon eine Weile verheiratet...hat sich was geändert?
 
Da spottet altersmässig auch der Blinde über das Einauge :D
Da du ja länger nicht da warst... Mutter Teresa stand da schon VOR den Kindern ;)
Btw... die 43 ist ab 19.2. auch wieder Geschichte :schulterzuck:
Ich werde ned alt. Männer werden nur reifer. :D Bis zum 19.2. isses aber eh noch eine ganze Zeit hin. Ich hatte dieses Jahr schon Geburtstag. ;)

Nur damit ich mich auskenne... wer warst du?
:hahaha:Ich bin der Suusan immerhin bekannt, silberband! :haha:

... und guten sex :D
:shock: Miteinander? :lalala:
:undweg:
 
da dieses thema gerade aktuell bei uns ist hab ich mir gedacht ich frag mal nach :D

Man hört immer wieder, dass bei vielen sich das sexleben nach der eheschliessung verändert.
Oftmals eben ins negative.

Wie war/ist das bei euch?
Wie denkt ihr darüber?
Völliger blödsinn?


Erste Ehe negativ (häilt aber nur 2 Jahre,
2 Ehe ein Traum (hält immer Noch
 
Puh das is krass. Und du hast ihm nie erklären können wie du dich gefühlt hast? Ich mein wenn ers immer noch nicht checkt.

Ich habe es versucht, das kannst Du mir glauben. Immer und immer wieder. Doch wenn Dein Gegenüber sich weigert die Realität zu erkennen oder es vielleicht selbst auch wirklich nicht so wahrnimmt und Deine eigene Gefühlswelt nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann und Dich stattdessen als undankbar, gereizt, launisch, überspannt, gestresst oder ähnliches abstempelt, obwohl Du in Tränen der Verzweiflung aufgelöst vor ihm sitzt, dann zweifelst Du an Dir selbst. Suchst die Fehler nur noch bei Dir. Ziehst Dich immer mehr zurück und verstummst irgendwann. Ich habe zum Schluss wirklich geglaubt, dass ich nichts Besseres verdient habe und dass mein Leben von nun an eben so sein müsse, wie es dato lief.

Doch dann trat Matze in mein Leben. Wir schrieben uns täglich über Monate hinweg im Schnitt 600 Nachrichten pro Tag. Plötzlich war da wieder jemand, dem es wichtig war wie es mir geht, was ich denke, was ich fühle, wovon ich träume. Anfangs habe ich mich massiv dagegen gewehrt, doch er ließ nicht locker und so willigte ich nach etwas mehr als drei Jahren endlich in ein Date ein. Die beste Entscheidung meines Lebens, denn von da an lebte ich wieder.

Ich trennte mich, fünf Monate später zog ich aus, denn es war nicht einfach gewesen, in Berlin bezahlbaren Wohnraum zu finden. Am Tag meines Auszugs stand mein Mann vor mir und fragte mich wütend: was denn, Du ziehst das wirklich durch? Ich antwortete nur: hast Du denn geglaubt, ich habe all die Kisten umsonst gepackt?! Er hatte in dieser ganzen Zeit nicht ein Mal gefragt, warum ich gehe. Oder versucht, mich zurückzuhalten.

Vor einem Jahr (nach letztlich 3 Jahren Trennung) war dann endlich der Scheidungstermin. Bis dahin hatten wir kaum miteinander gesprochen. Vor dem Scheidungsrichter fing er dann an zu weinen, was mich zutiefst schockierte. Er hätte mir doch alles gegeben, ich sei die Frau seiner Träume und wenn doch nur dieser andere Mann nicht gekommen wäre, dann hätten wir weiterhin in dieser Bilderbuchehe gelebt... er hat es also bis heute nicht verstanden... wie auch, für ihn war alles super, nach außen waren wir das harmonische und glückliche Paar, weswegen bei der Trennung selbst die Familie aus allen Wolken gefallen ist, aber die tiefe Leere und Einsamkeit in mir, die hat er nicht gesehen und verstanden, egal wie sehr ich versucht habe, ihm diese näher zu bringen.
 
Ich habe es versucht, das kannst Du mir glauben. Immer und immer wieder. Doch wenn Dein Gegenüber sich weigert die Realität zu erkennen oder es vielleicht selbst auch wirklich nicht so wahrnimmt und Deine eigene Gefühlswelt nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann und Dich stattdessen als undankbar, gereizt, launisch, überspannt, gestresst oder ähnliches abstempelt, obwohl Du in Tränen der Verzweiflung aufgelöst vor ihm sitzt, dann zweifelst Du an Dir selbst. Suchst die Fehler nur noch bei Dir. Ziehst Dich immer mehr zurück und verstummst irgendwann. Ich habe zum Schluss wirklich geglaubt, dass ich nichts Besseres verdient habe und dass mein Leben von nun an eben so sein müsse, wie es dato lief.

Doch dann trat Matze in mein Leben. Wir schrieben uns täglich über Monate hinweg im Schnitt 600 Nachrichten pro Tag. Plötzlich war da wieder jemand, dem es wichtig war wie es mir geht, was ich denke, was ich fühle, wovon ich träume. Anfangs habe ich mich massiv dagegen gewehrt, doch er ließ nicht locker und so willigte ich nach etwas mehr als drei Jahren endlich in ein Date ein. Die beste Entscheidung meines Lebens, denn von da an lebte ich wieder.

Ich trennte mich, fünf Monate später zog ich aus, denn es war nicht einfach gewesen, in Berlin bezahlbaren Wohnraum zu finden. Am Tag meines Auszugs stand mein Mann vor mir und fragte mich wütend: was denn, Du ziehst das wirklich durch? Ich antwortete nur: hast Du denn geglaubt, ich habe all die Kisten umsonst gepackt?! Er hatte in dieser ganzen Zeit nicht ein Mal gefragt, warum ich gehe. Oder versucht, mich zurückzuhalten.

Vor einem Jahr (nach letztlich 3 Jahren Trennung) war dann endlich der Scheidungstermin. Bis dahin hatten wir kaum miteinander gesprochen. Vor dem Scheidungsrichter fing er dann an zu weinen, was mich zutiefst schockierte. Er hätte mir doch alles gegeben, ich sei die Frau seiner Träume und wenn doch nur dieser andere Mann nicht gekommen wäre, dann hätten wir weiterhin in dieser Bilderbuchehe gelebt... er hat es also bis heute nicht verstanden... wie auch, für ihn war alles super, nach außen waren wir das harmonische und glückliche Paar, weswegen bei der Trennung selbst die Familie aus allen Wolken gefallen ist, aber die tiefe Leere und Einsamkeit in mir, die hat er nicht gesehen und verstanden, egal wie sehr ich versucht habe, ihm diese näher zu bringen.
Schrecklich :( danke für diesen intimen einblick
 
Schrecklich :( danke für diesen intimen einblick

Es war eine Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie ich nie wieder leben will. Egal wie alt ich werde. Auch nicht mit Mitte 80. Jeder Mensch hat es verdient, glücklich zu sein und wahrgenommen zu werden als das fühlende, denkende und liebende Wesen, das er ist. Vielleicht kann meine Geschichte ja auch Mut machen...

Und bei Euch beiden wird es ganz sicher nicht so enden! Davon bin ich überzeugt. :liebe:
 
Es war eine Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie ich nie wieder leben will. Egal wie alt ich werde. Auch nicht mit Mitte 80. Jeder Mensch hat es verdient, glücklich zu sein und wahrgenommen zu werden als das fühlende, denkende und liebende Wesen, das er ist. Vielleicht kann meine Geschichte ja auch Mut machen...

Und bei Euch beiden wird es ganz sicher nicht so enden! Davon bin ich überzeugt. :liebe:
Ich sag immer allen sie sollen was ändern wenn sie unglücklich sind.

nein nach 10 jahren sollte es sich nicht plötzlich zum schlechten wenden :D
 
weil du dich in einen "schwachen" mann verliebt hattest, und er dich dazu gebracht hat, lange zu warten ;)

Er war im Grunde nicht schwach in seiner gewohnten Umgebung. Im Gegenteil. Nur wuchs er in für unsere Verhältnisse übertriebenem Wohlstand auf, und als wir dann nach Österreich kamen fiel ihm nicht nur sprachlich sondern auch kulturell und eben aufwandmäßig alles einfach nur schwer. Natürlich hatte ich dafür sehr viel Verständnis und eine Engelsgeduld.
 
Er war im Grunde nicht schwach in seiner gewohnten Umgebung. Im Gegenteil. Nur wuchs er in für unsere Verhältnisse übertriebenem Wohlstand auf, und als wir dann nach Österreich kamen fiel ihm nicht nur sprachlich sondern auch kulturell und eben aufwandmäßig alles einfach nur schwer. Natürlich hatte ich dafür sehr viel Verständnis und eine Engelsgeduld.
Das versteh ich jz nicht.
 
Oh und wieso hattet/habt ihr diesen luxus dann in at nicht mehr?
Das bräuchte jetzt eher einen neuen Thread. Der ganze "Luxus" ist nur dadurch möglich, dass der Großteil der Bevölkerung in Armut lebt und die Arbeitsleistung dieser Menschen einen Scheiß kostet. Diese gespaltene Gesellschaft mit unterschiedlichen "Klassen"... Das taugt mir nicht, und ich schaff es auch nicht das anzunehmen, weil die Leute meiner Meinung nach behandelt werden, als wären sie weniger wert. Die Kohle gehört seiner Mutter, da müssten wir dort in ihrem Haus wohnen, um in den (fragwürdigen) Genuss zu kommen.
 
Das bräuchte jetzt eher einen neuen Thread. Der ganze "Luxus" ist nur dadurch möglich, dass der Großteil der Bevölkerung in Armut lebt und die Arbeitsleistung dieser Menschen einen Scheiß kostet. Diese gespaltene Gesellschaft mit unterschiedlichen "Klassen"... Das taugt mir nicht, und ich schaff es auch nicht das anzunehmen, weil die Leute meiner Meinung nach behandelt werden, als wären sie weniger wert. Die Kohle gehört seiner Mutter, da müssten wir dort in ihrem Haus wohnen, um in den (fragwürdigen) Genuss zu kommen.
Oh :zensiert:
 
Zurück
Oben