Schwanger von einem anderen

Wodurch aber auch noch nichts passiert ist, das die Verpflichtung erfüllen würde.
Mir wäre wurst ob er im Knast oder Buxtehude sitzt, wenn das Kind darauf angewiesen wäre.
Das Kind ist aber nicht drauf angewiesen.
Der Staat übernimmt, Gott sei Dank, in so einem Fall die Kosten, egal ob der leibliche Vater nicht zahlen kann oder will.
Wie oder wann der Staat sich das Geld zurückholt, ist davon unabhängig.
Und grundsätzlich muss jedem Menschen einfach immer klar sein....
Wann immer man im gebärfähigen Alter der Frau Sex miteinander hat, kann eine Schwangerschaft entstehen und jeder der beiden hat die Verantwortung dafür zu tragen.
Die Entscheidung über ihren Körper bleibt aber trotzdem der Frau.
Einzige Lösung...Schwanz draussen lassen.....
 
Und da siehst Du keine verhältnismäßige Diskrepanz, respektive Unausgewogenheit oder Ja, sogar Benachteiligung gegenüber "mein Körper, meine Entscheidung ?"
Nein, seh ich nicht.
Wenn der Erzeuger sich verantwortungsvoll verhält , wird es sowieso zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen...wenn nicht..dann darf jeder Mensch selbst über seinen Körper entscheiden.
 
Ich kenne zwei Frauen die in einer Ehe von einem anderen Mann schwanger wurden.
Beide haben die Schwangerschaft beendet und die Ehe stehen gelassen.
Bis heute aufrecht.
Die Männer wissen das bis heute nicht und in einem dritten Fall wurde sie von einem verheirateten Mann schwanger, beide hatten schon drei und vier Kinder.
Auch das wurde ohne dem Wissen der Gattin, in dem Fall, beendet.

Ich behaupte in der Realität wird es auch meist so ablaufen, dass der Gatte/Partner das nie erfährt.
Weder offiziell das Fremdgehen noch mögliche Konsequenzen.
Wäre ich in meiner Ehe von jemand anderem schwanger geworden, hätte ich beim Erzeuger angeklopft bevor das zu jemand anderen gekommen wäre.
 
🤔 wenn i bissl mitlese und nachdenke, mich wundere und belustigt bin über Manche.
Aber ich bin echt froh nicht verheiratet zu sein. So kann jeder über sein Leben entscheiden wie es beliebt.
 
Ich kenne zwei Frauen die in einer Ehe von einem anderen Mann schwanger wurden....

Die Männer wissen das bis heute nicht und in einem dritten Fall wurde sie von einem verheirateten Mann schwanger, beide hatten schon drei und vier Kinder.

....Ich behaupte in der Realität wird es auch meist so ablaufen, dass der Gatte/Partner das nie erfährt.

Und da siehst Du keine verhältnismäßige Diskrepanz, respektive Unausgewogenheit oder Ja, sogar Benachteiligung gegenüber "mein Körper, meine Entscheidung ?"
Tja, siehe oben, es ist eben alles einfach so wie es ist....wenn es denn Mal dazu kommt ;)
Das beschrieb @Mitglied #517901 schon ganz ok
 
Wie würdet ihr liebe Männer u35 damit umgehen, wenn eure feste Partnerin/Ehefrau ankommt und sagt: "Ich bin schwanger, aber nicht von Dir!"
Die Frage ist sehr schwierig und lässt sich meiner Ansicht nach nicht mit "Trennung" sofort beantworten. Meine Frau würde sich mir gegenüber aber nie so verhalten und ich ihr gegenüber auch nicht. Fremdgehen ist für mich ein NoGo. Das Gesamtbild der Situation ist für mich aber ausschlaggebend.

Abtreibung blende ich aus, das kommt für mich sowieso nicht in Frage.

Es ist halt so, dass ich als Mann über Kinder generell ganz anders denke, seit dem ich selbst Vater bin. Ich beziehe das aufs Wohl und Verantwortung gegenüber Kindern.

Ganz klar, das Kind kann erstmal für nichts und Kinder gehören zu meinem Umfeld und Leben dazu. Möglich Szenario, die Frau kann sich sowieso eher ein Zusammenleben mit dem neuen Vorstellen, dann wäre eine sofortige Trennung ohnehin sinnvoll.

Anderes Szenario, die Frau würde das Kind wollen aber nicht lieben können und ihre Affäre würde nicht zu dem Kind stehen, dann wäre das Kind wohl bei mir besser aufgehoben. Auch wenn dies sowieso vom Gesetz her unmöglich ist. Eigene Kinder sind natürlich was anderes. Aber ich arbeite nicht umsonst ehrenamtlich mit Kindern zusammen.
 
Das glaube ich durchaus ...

Rein grundsätzlich bin ich beim Ansatz von @Mitglied #490845 in Schwanger von einem anderen da sind dann auch Fälle abgedeckt, wo es einfach nicht sicher ist, weil es mehrere Kontakte im betreffenden Zeitraum gegeben hat.
Genau, und die Rechte des Kindes werden nicht berücksichtigt.
Natürlich muss die Mutter nach der Geburt keinen Vater angeben, grundsätzlich ist es aber so, dass auch das ungeborene Kind, spätestens ab dem Moment wo die Mutter beschließt es auszutragen, ein Recht auf diese Unterhaltszahlungen hat. Es ist der Mutter nicht erlaubt darauf zu verzichten, da sie ja für ihr Kind entscheidet. Sie kann sagen das sie das Geld nicht nimmt, aber ann muss sie ein Konto ider eien Fonds einrichten in dem diese Zahlungen landen.
 
Und da siehst Du keine verhältnismäßige Diskrepanz, respektive Unausgewogenheit oder Ja, sogar Benachteiligung gegenüber "mein Körper, meine Entscheidung ?"
Eine Benachteiligung sehe ich nicht, sondern ich sehe das so:

Mein Körper meine Entscheidung gilt für beide, auch für den Mann. Er muss seinen Samen zur Verfügung stellen, die Frau ihre Eizelle und ihren Körper für die Schwangerschaft.

Der Einflussbereich eines Mannes liegt und endet gleichzeitig mit der Entscheidung, ob und wie er etwas zur Verhütung beiträgt bzw. ob er überhaupt in / bei ihr kommt. Nichts desto trotz entscheidet er über seinen Körper und seinen eigenen Beitrag zu einer etwaigen Schwangerschaft.

Ich denke die Anzahl der Fälle, in denen sich ein Mann seine Samenspende wirklich gar nicht aussuchen kann sind verschwindend gering. 😉

Der Einflusszeitraum und -bereich einer Frau ist biologisch bedingt ein anderer. Sie muss schließlich neben ihrer Eizelle auch ihren Körper für die Entwicklung des Babies „zur Verfügung stellen“. Diesen Beitrag leistet ein Mann rein biologisch einfach nicht. Ob die Frau ihren Körper dafür zur Verfügung stellt oder nicht bleibt ihm Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ihr überlassen.
 
Eine Benachteiligung sehe ich nicht, sondern ich sehe das so:

Mein Körper meine Entscheidung gilt für beide, auch für den Mann. Er muss seinen Samen zur Verfügung stellen, die Frau ihre Eizelle und ihren Körper für die Schwangerschaft.

Der Einflussbereich eines Mannes liegt und endet gleichzeitig mit der Entscheidung, ob und wie er etwas zur Verhütung beiträgt bzw. ob er überhaupt in / bei ihr kommt. Nichts desto trotz entscheidet er über seinen Körper und seinen eigenen Beitrag zu einer etwaigen Schwangerschaft.

Ich denke die Anzahl der Fälle, in denen sich ein Mann seine Samenspende wirklich gar nicht aussuchen kann sind verschwindend gering. 😉

Der Einflusszeitraum und -bereich einer Frau ist biologisch bedingt ein anderer. Sie muss schließlich neben ihrer Eizelle auch ihren Körper für die Entwicklung des Babies „zur Verfügung stellen“. Diesen Beitrag leistet ein Mann rein biologisch einfach nicht. Ob die Frau ihren Körper dafür zur Verfügung stellt oder nicht bleibt ihm Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ihr überlassen.
Die Frage ob und inwieweit zur Verhütung beigetragen wurde, ist aber eine andere Frage .... darüber eine explizite Zustimmung zu einer Schwangerschaft abzuleiten falsch.
 
Die Frage ob und inwieweit zur Verhütung beigetragen wurde, ist aber eine andere Frage
Warum genau?
darüber eine explizite Zustimmung zu einer Schwangerschaft abzuleiten falsch.
Das hat sie ja auch nicht behauptet. Aber wenn ich eine Frau, ohne groß über Verhütung zu sprechen, ohne in meiner Gewalt liegende Schwangerschaftsverhütung schnacksle, dann muss ich damit rechnen, dass sie schwanger werden kann.
Ich habe mich unterbinden lassen, gegen den Willen meiner damaligen Lebensgefährtin. Mein Körper, meine Entscheiding :schulterzuck: .
 
Ich habe mich unterbinden lassen, gegen den Willen meiner damaligen Lebensgefährtin. Mein Körper, meine Entscheiding :schulterzuck: .
Weil Schwangerschaft und Kinder in die Welt setzen etwas anderes ist als Sex ? :unsure:

Weiters hatte ich ja selbst auch eine Vasektomie (fehlgeschlagen, anderes Thema) da wollte der Arzt unbedingt auch meine Frau in den Vorgang involviert haben und ihr Einverständnis (Ehefrau Nota bene) - ist schon sehr lange her ... ich denke, da gab es damals einen rechtlichen Passus.
 
Hi,

Ich habe mich unterbinden lassen, gegen den Willen meiner damaligen Lebensgefährtin. Mein Körper, meine Entscheiding :schulterzuck: .

von 1.000 Frauen, die mit vasektomierten Männern Sex haben, wird eine innerhalb eines Jahres schwanger. Bei der Pille sind es 1 bis 9.

Also auch nicht ganz das Gelbe vom Ei.

LG Tom
 
Hi,


Der Einflussbereich eines Mannes liegt und endet gleichzeitig mit der Entscheidung, ob und wie er etwas zur Verhütung beiträgt bzw. ob er überhaupt in / bei ihr kommt. Nichts desto trotz entscheidet er über seinen Körper und seinen eigenen Beitrag zu einer etwaigen Schwangerschaft

naja, korrekt genommen ist das so nicht ganz richtig. Beendet man das Leben der werdenden Mutter, beendet man auch die Schwangerschaft. Wobei es da natürlich noch mehr Wege gibt.

Ich glaube nicht, dass es sehr clever wäre, von einem Putin oder Kim Jong Un schwanger zu werden und ihm zu erklären, dass er nix mitzureden hat ....

LG Tom
 
Hi,



von 1.000 Frauen, die mit vasektomierten Männern Sex haben, wird eine innerhalb eines Jahres schwanger. Bei der Pille sind es 1 bis 9.

Also auch nicht ganz das Gelbe vom Ei.

LG Tom
Schau, es ist mir felativ wurscht wie oft Du das wiederholst, es gilt als äußerst sichere Verhütungsmethode und ich nehme stark an, dass das Thema nach ein paar Monaten durch ist. Sprich die Wahrscheinlichkeit das Samenleiter dessen Enden in's Gewebe vernäht wurden wieder zusammenwachsen, ist praktisch null. Dass man in den ersten Monaten danach noch zusätzlich verhütet ist klar.
Das ist der eine Eingriff neben dem Gummi, den ich alleine regeln kann und diese Verantwortung nahm ich in meinem Sinne wahr.
Wenn dann immer noch was schief geht, hat man halt Pech gehabt. Auf einen Vaterschaftstest hätte ich im Falle einer Schwangerschaft trotzdem bestanden.
 
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