Schmerzensgeld nach Beendigung der Affaire

Ich war schon versucht zu schreiben "naja, in Amerika ..." Dann lese ich: Waldviertel. o_O

Also, aus meiner Sicht chancenlos. Ideelle Schäden werden nur sehr ausnahmsweise (Schmerzengeld) ersetzt, dafür sehe ich hier keinerlei Grundlage, auch schon am Verschulden scheint es mir zu fehlen ... Ich nehme stark an, dass die Frau Verfahrenshilfe bekommt, weil € 1.500,— Gerichtskosten in erster Instanz, bei sehr fraglichen Erfolgsaussichten, muss man erst einmal in die Hand nehmen. (Und die Anwältin ist auch bekannt für derartige Publicity-Stunts. Das Foto im Talar ist jedenfalls originell.)
 
die Wagnerin fick äh tickt da anders, für die ist die PR die Pauschalgebühr allemal wert ;)

die Chancen würde ich generell auch eher gering einschätzen, aber wir kennen ja auch keine Details.
 
Aber immerhin hat die betrogene Ehefrau nun mediale Aufmerksamkeit und die Konkurrentin ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt.
Mag kein finanzieller Gewinn (sorry, Abdeckung entstandener Schäden durch Schmerzensgeld) daraus entstehen, aber sicher eine andere Art der Genugtuung...
dass die Justiz da so mitspielt, verstehe ich allerdings nicht.
 
Bin schon gespannt, ob dann das Urteil auch veröffentlicht wird.

Hach und ich frag mich ob da eine Anwältin nicht ein wenig zu medialen Rampensau mutieren will. :)
(natürlich nur eine Frage an mich selbst.....)

Rund zehn Wochen lang war sie im Vorjahr mit einem verheirateten Womanizer zusammen, dann kam das böse Erwachen: Der Familienvater soll noch eine weitere Affäre mit einer Tänzerin gehabt haben, die Beziehung zerbrach äußerst unschön. Es folgten gegenseitige Anschuldigungen und Anzeigen wegen Stalking, Morddrohung, Verleumdung.

Andererseits würde den Lügenschipperln, die solo sind und Beziehung beginnen - zumindest für die hoffnungsvolle Frau so auftreten - eines für dreiste Lügerei und mutwillige Enttäuschung durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung, überzogen gehören. :D
 
Hach und ich frag mich ob da eine Anwältin nicht ein wenig zu medialen Rampensau mutieren will. :)
(natürlich nur eine Frage an mich selbst.....)

Mutieren will? Ich glaube Du schaust zu wenig Oe24 ...

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Andererseits würde den Lügenschipperln, die solo sind und Beziehung beginnen - zumindest für die hoffnungsvolle Frau so auftreten - eines für dreiste Lügerei und mutwillige Enttäuschung durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung, überzogen gehören. :D

Ist halt, so verwerflich es auch sein mag, noch immer nicht strafbar ...

dass die Justiz da so mitspielt, verstehe ich allerdings nicht.

Wer die Pauschalgebühr aufbringt, hat das Recht auf einen Prozess - nur nicht auf einen bestimmten Ausgang.
 
Mutieren will? Ich glaube Du schaust zu wenig Oe24 ...

Korrekt.
Ich schau kaum fern.
Die Dame ist in verschiedensten Formaten zu unterschiedlichsten Themen medial präsent.
Dafür brauch ich GsD nicht Fernschauen. :)

Ist halt, so verwerflich es auch sein mag, noch immer nicht strafbar ...

Wir werden sehen.
Verträge können mündlich oder durch Handschlag besiegelt werden.
Gleiches Thema, kann man es beweisen?

Wenn jemand sagt, er ist frei und will Beziehung, man richtet sein Leben danach ein, kann durchaus Schaden entstehen.
Da würde ich sagen ist die Frage: Entstand finanziell bewertbarer Schaden, durch den Betrug?

Wobei, bei dem was ich las könnte es auch unter "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich"-Klausel fallen.
 
Verträge können mündlich oder durch Handschlag besiegelt werden.

Verträge sind prinzipiell formfrei, ja. Aber welche Rolle spielt das hier? Wer eine Beziehung eingeht hat ja normalerweise nicht automatisch einen Rechtsfolgewillen.

Wenn jemand sagt, er ist frei und will Beziehung, man richtet sein Leben danach ein, kann durchaus Schaden entstehen.

Das Konzept des Vertrauensschadens gibt es durchaus, aber bei einem 10-wöchigen Gspusi? Dazu braucht es schon, was weiß ich, dass er sie ohne Gründe mit Brautkleid und bestelltem Aufgebot sitzen lässt. Aber gut, die Ehe ist ein Vertrag. Ein bloß faktisches Verhältnis aber eben gerade nicht.

Überhaupt: Wer sich wissentlich mit einem Verheirateten einlässt ist wohl nicht besonders schutzwürdig ...
 
Steht doch im Artikel, dass es nicht um den Trennungsschmerz, sondern um die Traumtisierung durch angebliche Verleumdung usw. geht.
Bissl auf die Schlagzeile reingefallen?

Wenn das Gericht die ursprüngliche Verleumdung nicht anerkennt, wird es auch keine Schuld an Traumatisierung aus dieser anerkennen.
 
Naja zunächst muss man sagen dass hier mangels Vertrages zwischen der Affäre und dem Schädiger Schadenersatz wenn wohl nur deliktisch möglich wäre. Es obliegt also ihr zu beweisen dass die Trennung kausal für den Schaden war und das Verschulden ihn trifft. Und selbst wenn sie das beweisen kann dann würde ihr wahrscheinlich noch kein immaterieller Schäden ersetzt werden.

LG sakura
 
Ich war schon versucht zu schreiben "naja, in Amerika ..." Dann lese ich: Waldviertel. o_O
Ist der wilde Wes... äää Norden halt. :mrgreen:

Aber zum Tehma. Mit 50 sollte sie wissen was sie tut. Jetzt möchtes sie eben noch Geld rausschlagen.
Die wirklich mündigen Erwachsenen scheinen immer weniger zu werden. Es muss eben immer wer anderes schuld haben. Nur nie man selbst. Kommt bei vielen Angelegenheiten immer öfter vor.
 
Ich weiss nicht, diese Frau Wagner hat eine seltsame Wirkung. Obwohl sie nicht wirklich meinem Frauentyp entspricht, immer wenn ich sie höre, sehe oder lese bekomme ich Lust darauf sie durchzunudeln.
 
Presse wirkt auf Anwälte wie Honig auf Ameisen. Dürfte viel Wind um nichts sein.
Ein vergleichbar irriger Trend: Während meinem Studium gab es schon einen Trend des amerikanisierens des Strafrechts. In den USA gibt es technische Freiprüche wegem Verfahrensfehler. Im deutschen Strafrecht regiert Hoheitsdenken: 99 Prozent der Verfahrensfehler können geheilt werden. Poltern der Anwälte bringt Presse aber nichts für den Mandanten, im.Gegenteil. Der erfolgreichste Strafverteidiger in Deutschland war ruhig und besonnen.
 
Verträge können mündlich oder durch Handschlag besiegelt werden.
Früher war nicht alles besser, aber einst konnten mündliche Vereinbarungen mit derartigen Falotten von der Dame noch mittels Handschlag gelöst werden. - Und zwar jeweils links und rechts hinter die Löffel! - Damit war dann die Therapie für den Trennungsschmerz gleich mit erledigt.
:hau::haha:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Früher war nicht alles besser, aber einst konnten mündliche Vereinbarungen mit derartigen Falotten von der Dame noch mittels Handschlag gelöst werden. - Und zwar jeweils links und rechts hinter die Löffel! - Damit war dann die Therapie für den Trennungsschmerz gleich mit erledigt.
:hau::haha:
Es sind nicht nur die Männer schuld. Sie hat sich ja auch auf ihn eingelassen. Und allzuoft wissen die Frauen, dass der Mann verheiratet ist. Nicht unbedingt am ersten Abend, aber mit der Zeit schon. Es gehören immer Zwei dazu.
 
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