M
Gast
(Gelöschter Account)
In der gemeinsamen Wohnung, gemeinsam das wie und wann besprochen. Die dann noch für einige Zeit gemeinsam getrunkenen Kaffees zum Frühstück und die damit verbundenen Gespräche haben wir sehr genossen.
Wir begegnen uns noch ab und zu und ich spüre Herzlichkeit.
An einem Frühlingstag in einem netten Gastgarten, die Sonne hat gewärmt und der Kaffee war wie immer gut. Es kam völlig überraschend. Ich erinnere mich, der zweite Kaffee schmeckte bitter, ich erinnere mich nicht mehr, ob ich zu zuckern vergessen hatte.
Wir begegnen uns oft, wegen des gemeinsamen Kindes, ich spüre dann Herzlichkeit.
An der Theke eines Lokales, lautstark, bestimmt, wütend, entschlossen. Die Gäste haben uns angesehen, wir wurden gefragt, ob wir noch etwas zu trinken wünschen.
Wenn wir uns begegnen, umarmen wir uns lachend, ich spüre Herzlichkeit.
In meiner Wohnung lag ein Schlüssel und ein Blatt Papier. Schriftlich. Schon wieder. Nach dem zweiten mal habe ich nicht mehr angerufen.
Wenn wir uns begegnen, spüre ich keine Herzlichkeit, etwas aus mir kommend wird um mich herum hart, ich grüße, ein paar "nette" Worte vielleicht.
Der Kaffee, den ich danach alleine trinke, schmeckt hervorragend, ich bestelle einen zweiten.
Es gibt, glaube ich, keinen "guten Ort". Es gibt, glaube ich, überall die Möglichkeit zu einem "guten Gespräch", soferne man sich die Zeit dafür nimmt. Es ist für beide Teile nicht leicht, eine Entscheidung bekannt zu geben oder diese anzunehmen.
Und ein paar von W. Busch zum Thema und den vorangegangenen Beiträgen, die von "ungeschickten Szenen" und "bösen Worten" sprechen:
So war´s
Der Teetopf war so wunderschön,
Sie liebt ihn wie ihr Leben.
Sie hat ihm leider aus Versehn
Den Todesstoß gegeben.
Was sie für Kummer da empfand,
Nie wird sie es vergessen.
Sie hielt die Scherben aneinand
Und sprach: So hat´s gesessen.
Immerfort
Das Sonnenstäubchen fern im Raume,
Das Tröpfchen, das im Grase blinkt,
Das dürre Blättchen, das vom Baume
Im Hauch des Windes niedersinkt -
Ein jedes wirkt an seinem Örtchen
Still weiter, wie es muß und mag,
Ja, selbst ein leises Flüsterwörtchen
Klingt fort bis an den jüngsten Tag.
Wir begegnen uns noch ab und zu und ich spüre Herzlichkeit.
An einem Frühlingstag in einem netten Gastgarten, die Sonne hat gewärmt und der Kaffee war wie immer gut. Es kam völlig überraschend. Ich erinnere mich, der zweite Kaffee schmeckte bitter, ich erinnere mich nicht mehr, ob ich zu zuckern vergessen hatte.
Wir begegnen uns oft, wegen des gemeinsamen Kindes, ich spüre dann Herzlichkeit.
An der Theke eines Lokales, lautstark, bestimmt, wütend, entschlossen. Die Gäste haben uns angesehen, wir wurden gefragt, ob wir noch etwas zu trinken wünschen.
Wenn wir uns begegnen, umarmen wir uns lachend, ich spüre Herzlichkeit.
In meiner Wohnung lag ein Schlüssel und ein Blatt Papier. Schriftlich. Schon wieder. Nach dem zweiten mal habe ich nicht mehr angerufen.
Wenn wir uns begegnen, spüre ich keine Herzlichkeit, etwas aus mir kommend wird um mich herum hart, ich grüße, ein paar "nette" Worte vielleicht.
Der Kaffee, den ich danach alleine trinke, schmeckt hervorragend, ich bestelle einen zweiten.
Es gibt, glaube ich, keinen "guten Ort". Es gibt, glaube ich, überall die Möglichkeit zu einem "guten Gespräch", soferne man sich die Zeit dafür nimmt. Es ist für beide Teile nicht leicht, eine Entscheidung bekannt zu geben oder diese anzunehmen.
Und ein paar von W. Busch zum Thema und den vorangegangenen Beiträgen, die von "ungeschickten Szenen" und "bösen Worten" sprechen:
So war´s
Der Teetopf war so wunderschön,
Sie liebt ihn wie ihr Leben.
Sie hat ihm leider aus Versehn
Den Todesstoß gegeben.
Was sie für Kummer da empfand,
Nie wird sie es vergessen.
Sie hielt die Scherben aneinand
Und sprach: So hat´s gesessen.
Immerfort
Das Sonnenstäubchen fern im Raume,
Das Tröpfchen, das im Grase blinkt,
Das dürre Blättchen, das vom Baume
Im Hauch des Windes niedersinkt -
Ein jedes wirkt an seinem Örtchen
Still weiter, wie es muß und mag,
Ja, selbst ein leises Flüsterwörtchen
Klingt fort bis an den jüngsten Tag.





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