Und da gibt es eben einen "Graubereich". Es macht einen Unterschied, ob man zufällig beim Sex erwischt wird oder sich bewusst zur Schau stellt. Und ob jemand das überhaupt als eine Belästigung empfindet.
Nein.
Im öffentlichen Bereich will das Gastgeber/Betreiber/Eigentümer nicht.
Nacktsein zu wollen in einer Sauna oder
FKK-Bereich ist keine sexuelle Bereitschaft für Belästigung zu signalisieren.
Die meisten Menschen haben das in Griff - ja und dann gibt´s halt die fickrig nervösen pornogeschwängerten Idealisten und auch Menschen, die von Natur aus ein Problem haben ihre eigene Sexualität in einem Maß im Griff zu haben, wie alle anderen.
Braucht echt kein Mensch in öffentlichen Einrichtungen.
Somit sehe ich absolut keinen Graubereich.
Es wird etwas zur gezielten und klar definierten Nutzung bereit gestellt.
Für Sex z.B. gibt es Hotels, SC oder spezialisierte Saunen und Dampfbäder.
Ansich nicht so schwierig, sollte man glauben.
Wobei wir hier sind:
Was in einer Sauna toleriert oder erwartet wird hängt ja auch sehr von Struktur der Gäste ab.
Nein.
Es hängt vom Betreiber ab und das ist in diesem Fall die MA44.
Wo jemand halbseiden saunieren mag wird einen privaten Saunabetreiber wählen. Der irrtümliche verlaufene gewöhnlichen Saunierer wird aufmerksam gemacht, dass es sich um eine Sauna+ handelt. (oder er hat auf Jahre eine lustige Anekdote von Spinnerten zu erzählen.)
Was reizt einen daran gegen "Regeln" zu verstoßen, in Räumlichkeiten, die wem anderen gehören?
Gelangweilt? Wohlstandsverwahrlost? Einfach dumm und egoistisch? Nicht gesellschaftsfähig? Kein Respekt vor dem zur Verfügung gestellten Eigentum anderer, gar kein Gast-Bewusstsein? Seine Gastrecht über das anderer zu stellen, die sich korrekt verhalten und seines heftig ablehnen?
Warum nicht an dem Ort, an dem es in Ordnung, willkommen und die Leut mit lasziven Nackerpatzerln eine Freud haben?
Warum geht man wo hin und benimmt sich daneben, obwohl man weiß, dass dieses Verhalten von Betreiber, Gästen und Personal einfach nur widerlich, belästigend, unangenehm und unerwünscht empfunden wird.
Normalerweise freut man sich, dass es noch leistbar ist, das öffentliche Bäder und Saunen zur Verfügung gestellt werden, diese nutzen zu können - oiso mit ein bisserl Anstand+Hirn tut man das.
Bitte wenn ich einen Personalausweis brauche um in eine Sauna zu gehen ist das Überwachung , mag ja sein dass in Wien es anders ist
Nö, Du brauchst keinen Ausweis in ganz Österreich mitführen.
In so eine Sauna kommt ja oft mit dem Auto, Öffis, hat einen Bankomatkarte dabei u.s.w.
Hast ein Handy im Spind ist es sowieso einfach.
Wenn man Zeuge, mutmaßlicher Täter ist, ein Opfer ist, dauert die Identitätsfeststellung etwas länger.
Fürs erste ruft die Polizei die angegebene Daten ab und hat mal dann das Foto des Gegenübers vor sich - und a bisserl mehr, wenn schon etwas da ist.
Wie gesagt, wir wissen nicht was passiert ist, urteilen anhand von Schlagzeilen.
Es gibt nichts zu urteilen.
Keine Ahnung ob hier irgendwer ist, der Richter ist?
Keine Ahnung ob hier jemand ist der Staatsanwalt ist um die Basis für eine Anklage auszuarbeiten?
Keine Ahnung ob hier jemand von der Exekutive ist, der ermittelt und Beweise zusammenträgt, Aktenlage kennt, vernimmt etc.?
Das Medien mit derartigen Befugnissen und Möglichkeiten ausgestattet sind, ist mir nicht bekannt.
Wir brauchen nur melden um andere arbeiten zu lassen, mehr nicht. Ist doch fein.

Man darf sagen und melden, wenn ein Verhalten eines anderen nicht in Ordnung ist.
Ob Urteil oder nicht, spielt absolut keine Rolle bei der menschlichen Entscheidung zu reagieren und zu agieren, oder zu negieren. (dann aber bitteschön inkl. Pappn halten. Negieren bedeutet, dass man den vorgesehenen Weg nicht beschritten hat.)
über das Grundsatzthema „Belästigungen durch Männer“.
Weder Männer noch Frauen wollen von Männern oder Frauen belästigt werden.
Moral wird aus der Gesellschaft gebildet und verändert sich, entspricht aber dem Empfinden der Mehrheit und somit der Gesellschaft.
(die übrigens für die in Gesetz gegossene und von den nächsten 2 Gewalten vollzogenen Grundlagen verantwortlich ist und sich in der Gesetzgebung dementsprechend bewegt. Frauen dürfen Jobs annehmen, dürfen über ihr Eigentum verfügen, dürfen in Ehe weder geschlagen noch vergewaltigt werden - das war moralisch klar, bevor es in Gesetze gegossen wurde. Homosexuelle sind weder Straftäter noch Kinderschänder - das wurde nach dem Moralempfinden der Gesellschaft, in Gesetze gegossen. Tja und Seitensprünge bei Scheidung sind auch nicht mehr was sie mal waren.

)
Tatsache: Wenn wir etwas nicht wollen, dann dürfen wir es nicht tolerieren.
(Weil ja hier scheinbar die Mehrheit bei Gericht in gehobener Position arbeitet, könnte ich mir vorstellen, dass sie bestätigen können, dass ein Fall in dem ein hormonell überforderter Jungspund, der nicht an sich halten konnten, nicht auf ihrem Tisch landet.)
Ich bin durchaus der Meinung, dass sexuell übergriffige Menschen das sehr gerne tun, auch mehrmalige tun und bei passender Gelegenheit auch weiter führen.
(Das weiß allerdings die Exekutive, wenn ein Name bereits am Screen mit ähnlichen Delikten auftaucht - das kann ein Saunagast wohl kaum beurteilen)
Aufzeigen, ist nicht schwer, eine Aussage machen auch nicht.
Meine Meinung ist, dass wir uns gegen Vorgänge die wir nicht in unserer Gesellschaft nach den Möglichkeiten, die uns in unserem Staat gibt, handeln müssen.
Ich bin dagegen, dass soziale Medien benützt werden,
ohne gehandelt zu haben um Delikte (ob nun strafbar oder nicht, das entscheidet sich erst im Verlauf einer Ermittlung), zur Beurteilung und Verurteilung zu stellen.
(Ich habe ein massives Problem damit, wenn Menschen über soziale Medien verurteilt werden, so sie im öffentlichen Raum tätig sind, dadurch "Geldbußen" und Ächtung in Kauf nehmen müssen, ohne je angeklagt worden zu sein. (Eine Frau klagt Missbrauch oft nur medial an, andere ziehen nach).
Besser geht es nicht, einen Rechtsstaat zu untergraben und ein Parallelgericht unter Auslassung der Exekutive und Judikatur zu betreiben.
Anzeigen - Wenn die Anzeige steht, nun gut, wenn man denkt, dass Öffentlichkeit das Wohlbefinden fördert -
dazu habe ich keine Meinung.
Ich bin der Meinung, dass viele mehrmalige und bereits amtsbekannte Straftäter somit als solche identifiziert werden könnten, Dunkelziffern dezimiert, weitere Taten auch schwerwiegendere verhindert bzw. aufgeklärt werden können.
(Es wäre gut, wenn eine Frau/Mann nach dem ersten "Treppensturz" anzeigen würde und nicht erst dann erst aktenkundig, wenn die Notaufnahme meldet. Es wäre auch gut, wenn eine eventuellen Opfer körperlicher Zudringlichkeit in gehobenen Maß bereits aufgrund der Beschreibung das Bild eines bereits mehrmals in dieser Gegend aufgefallenen Mann vorlegen könnte.)
Für Heuchelei nach außen getragen, wie schlimm etwas ist, ohne im Rahmen der vorgesehenen Möglichkeiten zu agieren, fehlt mir das Verständnis. (Gerade für Frauen gibt es Notfallnummern und Anlaufstellen, wenn sie unsicher sind)
(Ich muss ehrlich sagen, das tut dem Frauenbild auch gar nicht gut. Die plappern halt in Medien, aber passieren kann nix, weil sie es dulden und nicht entsprechend reagieren. Die Schneid, dass die Polizei rufen haben´s eh net - da lächelt man als Täter, ist freundlich - das geht immer bei den Weibern eine, beim nächsten Mal läufts besser und mit ein bisserl Glück kauf ich mir den nächsten Standard in Papier wo ich drin bin und spritz ich gleich vier mal hintereinander voll.)
Wenn Männer und Frauen, das nicht wollen, dann müssen sie im Minimum dagegen real vorgehen.
(Unabhängig ob dabei war rum kommt. Zu gewinnen gibt es persönlich nichts, aber für die Gesellschaft, event. andere Opfer, sehr wohl.)
Ich bin nicht der Meinung, dass eine Situation zu beurteilen vom Hören-Sagen einem Badewaschl obliegt, der weder Befugnis, noch Ausbildung, tja und real net mal ein Handy im Hoserl hat. (Abputzen an dem "Trottel vom Dienst", der einen ganz anderes Berufsbild hat, ist so ziemlich das Letzte)
Frauen sollten es schaffen, wenn sie belästigt wurden zu handeln und selbst einen Anruf zu tätigen. (Ansonsten könnten sich leicht als Opfer gesehen werden, wenn sie das nicht bringen können.)
Worauf es mir ankommt wird - von emotional / medial aufgewühlten Leserschaft - anscheinend gekonnt überlesen ....
Ich hab dann mit emotional etwas am Hut, wenn die betreffende Person bereit ist alle Schritte, die ihr möglich sind zu tun.
Dann bin ich bereit, es wahr zu nehmen.
Wenn jemand nicht schafft, das auf dem normalsten Weg zu gehen, wie man es in der Volksschule bereits erlernt, dann tut es mir leid.
Wenn eine Person das nicht schafft, es aber schafft durch Medien zu gehen, soweit intelligent ist, graust es mir gleich auch vor den Medien.
Für derartige Anwürfe, die es Betroffenen nicht mal wert sind, sie dort zu melden (nein nicht die MA 44, die auch Eigeninteressen haben könnte), sondern dort wo es üblich ist soetwas zu melden, fehlt meine Aufmerksamkeit. Sorry. (kann noch so blumig und dramatisch geschildert sein. Wir haben sogar einen Notruf für Frauen, die nicht entsprechend handeln können???, zu helfen und sie an der Hand zu nehmen um Schritte zu tun, die Sinn machen.)
woher nimmst du eigentlich deine Weisheiten ohne Wiki
Wikipedia ist mühselig, die Quellen aber mitunter weiterführend.
Aber brbrbr (Zitat Petzi) ist Wiki nicht.
o.t. Fehlurteile gibt es bei allen Delikten, sogar bei Mord, das ist extrem heftig. Kein Thema.
Ist die Alternative es gleich bleiben zu lassen, weil es ja eh ein Fehlurteil werden könnte?
Aber Fehlurteile als Normalität darzustellen ist grundlegend falsch.