Schau, das ist im Grunde das selbe "Spiel" rückwärts: 2015 wurde die GFK ganz hoch gehalten und es hat geheißen
"Das ist so, jeder darf rein...", heute 2017 hat sich der Wind gedreht und jetzt geht's in die andere Richtung - Empathie verheizt, quasi. Daher wäre es wohl vernünftiger gewesen 2015 etwas Mass zu halten dann wäre vermutlich heute der Rückhalt noch da
Und was die "europäische Lösung" betrifft, daran wirklich noch zu glauben ist vergebens bzw. eine Beruhigungspille für Optimisten. Was willst auch machen? Die östlichen Länder mit Kürzung der Beihilfen erpressen? Dann werden sie die Flüchtlinge so behandeln dass sich die von alleine auf "Dublin" berufen, siehe Ungarn. Somit vergiss das, die einzigen die das wirklich noch wollen sind die Deutschen & Italiener (<- aber selbst die nur solange es ungemütlich ist), alle anderen sind komplett dagegen oder haben resigniert und somit kann'st das Thema abhaken.
Wie's aussieht werden sich die Geschichten in Grenzen halten, nicht weil nichts passiert sondern weil libysche Warlords eher kein Interesse an Öffentlichkeitsarbeit und schon mal überhaupt nicht an Aufklärung haben

Aber auch das ist letztlich eine Konsequenz der Unfähigkeit auch gut gemeinte Rechte an eine aktuelle Situation anzupassen (gemeint ist das Asylrecht, Abschiebungen, etc.) und somit der Lage Herr zu werden

Dann muss eben der Warlord herhalten damit man selber sich auf die Brust klopfen kann weil man so tolle europäische Menschenrechte hat, ein tolles Sozial- und Asylsystem und der Heiligenschein am richtigen Fleck bleibt.